CH641767A5 - Carbanilsaeure-(3-(acylamino)-phenyl)-ester, verfahren zur herstellung dieser verbindungen sowie diese enthaltendes herbizides mittel. - Google Patents

Carbanilsaeure-(3-(acylamino)-phenyl)-ester, verfahren zur herstellung dieser verbindungen sowie diese enthaltendes herbizides mittel. Download PDF

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CH641767A5
CH641767A5 CH911479A CH911479A CH641767A5 CH 641767 A5 CH641767 A5 CH 641767A5 CH 911479 A CH911479 A CH 911479A CH 911479 A CH911479 A CH 911479A CH 641767 A5 CH641767 A5 CH 641767A5
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phenyl
ester
acid
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ethyl
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CH911479A
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Gerhard Dr Boroschewski
Ludwig Dr Nuesslein
Friedrich Dr Arndt
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Schering Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N47/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid
    • A01N47/08Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic compounds containing a carbon atom not being member of a ring and having no bond to a carbon or hydrogen atom, e.g. derivatives of carbonic acid the carbon atom having one or more single bonds to nitrogen atoms
    • A01N47/10Carbamic acid derivatives, i.e. containing the group —O—CO—N<; Thio analogues thereof
    • A01N47/22O-Aryl or S-Aryl esters thereof

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  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft neue Carbanilsäure-[3-acylami-no)-phenyl]-ester, Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen sowie ein herbizides Mittel enthaltend mindestens eine dieser Verbindungen.
Herbizide 3-(Carbamoyloxy)-anilide sind bereits bekannt 50 (BE-PS 686 239).
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Entwicklung neuer Herbizide mit besseren Eigenschaften.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch ein Mittel gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es mindestens 55 eine Verbindung der allgemeinen Formel
R„
0 - CO
N
R,
60
—NH - CO - Ry
Caryophylaceae
Stellaria sp., Spergula sp., Cerastium sp. und andere.
Chenopodiaceae
Chenopodium sp., Salsola kali, Atriplex sp., Kochia sp. und andere.
Convolvulaceae
Ipomea sp. und andere.
Compositae
Ambrosia sp., Lactuca sp., Senecio sp., Xanthium sp., Galinsoga sp., Centaurea sp., Matricaria sp., Helianthus sp., Chrysanthemum sp., Cichorium intybus und andere.
Cruciferae
Brassica sp., Cheiranthus cheiri, Capsella sp., Thlaspi sp., Sinapis sp. und andere.
Euphoribiacea Euphoa
Labiatae
Lamium sp., Galeopsis sp. und andere.
Leguminosae
Medicago sp., Trifolium sp., Vicia sp., Cassia sp. und andere.
Malvaceae
Abutilon theophrasti, Sida sp., Hibiscus sp., Anoda und andere.
Papaveracea
Papaver sp., Escholtzia und andere.
enthält, in der Rj Q-Q-Alkyl, C2-C4-Alkenyl oder C3-C4-Alkinyl, R2 Phenyl, ein oder zweifach durch Halogen und/
Polygonaceae
Polygonum sp. und andere.
641767
Portulacaceae
Portulaca sp. und andere.
Rubiaceae
Galium sp., Richardia sp. und andere.
Ranunculaceae
Delphinium sp., Adonis sp. und andere.
Scrophulariaceae
Linaria sp., Digitalis sp., Veronica sp. und andere.
Solanaceae
Datura sp., Solanum sp., Physalis sp. und andere.
Urticaceae
Urtica sp. und andere.
Umbelliferae
Daucus carota und andere.
Fettalkoholsulfate sowie substituierte Benzolsulfonsäuren und deren Salze.
Der Anteil des beziehungsweise der Wirkstoffe(s) in den verschiedenen Zubereitungen kann in weiten Grenzen variie-s ren. Beispielsweise enthalten die Mittel etwa 10 bis 80 Gewichtsprozent Wirkstoffe, etwa 90 bis 20 Gewichtsprozente flüssige oder feste Trägerstoffe sowie gegebenenfalls bis zu 20 Gewichtsprozente oberflächenaktive Stoffe.
Die Ausbringung der Mittel kann in üblicherweise er-lo folgen, zum Beispiel mit Wasser als Träger in Spritzbrühmengen von etwa 100 bis 1000 Liter/ha. Eine Anwendung der Mittel im sogenannten Low-Volume- und Ultra-low-Vo-lume-Verfahren ist ebenso möglich wie ihre Applikation in Form von sogenannten Mikrogranulaten.
15 Die neuen erfindungsgemässen Verbindungen lassen sich zum Beispiel herstellen, indem man Verbindungen der allgemeinen Formel oh
20
Zur Bekämpfung von Samenunkräutern werden in der Regel Aufwandmengen von 1 kg bis 5 kg Wirkstoff/ha verwendet.
Die Anwendung gegen diese Pflanzenarten kann im Vor- 2S auflauf- bzw. im Nachauflaufverfahren erfolgen. Ein besonderer Vorteil ist es hierbei, dass die erfindungsgemässen Verbindungen spezifisch hohe Verträglichkeiten in landwirtschaftlichen Kulturen, insbesondere in Kartoffeln, Mais,
Reis, Soja und Weizen entfalten. 30
Die erfindungsgemässen Verbindungen können entweder allein, in Mischung miteinander oder mit anderen Wirkstoffen angewendet werden. Gegebenenfalls können andere Ent-blätterungs-, Pflanzenschutz- oder Schädlingsbekämpfungsmittel je nach dem gewünschten Zweck zugesetzt werden. 35
Sofern eine Verbreiterung des Wirkungsspektrums beabsichtigt ist, können auch andere Herbizide zugesetzt werden. Beispielsweise eignen sich als herbizid wirksame Mischungspartner Wirkstoffe aus der Gruppe der Triazine, Aminotri-azole, Anilide, Diazine, Uracile, aliphatischen Carbonsäuren 40 und Halogencarbonsäuren, substituierten Benzoesäuren und Aryloxycarbonsäuren, Hydrazide, Amide, Nitrile, Ester solcher Carbonsäuren, Carbamidsäure- und Thiocarb-amidsäureester, Harnstoffe, 2,3,6-Trichlorbenzyloxy-propanil, rhodanhaltige Mittel und andere Zusätze. 45
Unter anderen Zusätzen sind zum Beispiel auch nicht phytotoxische Zusätze zu verstehen, die mit Herbiziden eine synergistische Wirkungssteigerung ergeben können, wie unter anderem Netzmittel, Emulgatoren, Lösungsmittel und ölige Zusätze. so
Zweckmässig werden die erfindungsgemässen Wirkstoffe oder deren Mischungen in Form von Zubereitungen, wie Pulvern, Streumitteln, Granulaten, Lösungen, Emulsionen oder Suspensionen, unter Zusatz von flüssigen und/oder festen Trägerstoffen beziehungsweise Verdünnungsmitteln 55 und gegebenenfalls von Netz-, Haft-, Emulgier- und/oder Dispergierhilfsmitteln, angewandt.
Geeignete flüssige Trägerstoffe sind zum Beispiel Wasser, aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol, Cyclohexanon, Isophoron, Dimethylsulf- so oxid, Dimethylformamid, weiterhin Mineralölfraktionen.
Als feste Trägerstoffe eignen sich Mineralerden, zum Beispiel Tonsil, Silicagel, Talkum, Kaolin, Attaclay, Kalkstein, Kieselsäure, und pflanzliche Produkte, zum Beispiel Mehle.
An oberflächenaktiven Stoffen sind zu nennen, zum Bei- 6S spiel Calciumligninsulfonat, Polyoxyäthylen-alkylphenol-äther, Naphthalinsulfonsäuren und deren Salze, Phenol-sulfonsäuren und deren Salze, Formaldehydkondensate,
nh - co - r-
in Gegenwart organischer Basen, wie zum Beispiel Pyridin, oder als Aikalisalze, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumsalz, entweder mit Verbindungen der allgemeinen Formel n - co - cl umsetzt, oder mit Phosgen unter Zusatz anorganischer oder organischer Basen, zum Beispiel Natriumhydroxid oder Di-methylanilin, zunächst in die entsprechenden Chlorameisensäureester der allgemeinen Formel
0 - co - cl co - r.
überführt und diese dann mit Verbindungen der allgemeinen Formel
>NH
r2
in Gegenwart von Basen, wie zum Beispiel Kaliumcarbonat, zur Reaktion bringt und die Verfahrensprodukte in an sich bekannter Weise isoliert, wobei Rl9 R2 und R3 die oben angeführte Bedeutung haben.
Als Lösungsmittel für diese Reaktionen eignen sich zum Beispiel Essigsäureäthylester, Acetonitril, Hexan, Benzol, Toluol, Methylenchlorid, Tetrachlorkohlenstoff, Tetra-hydrofuran, Dimethylformamid und andere gegenüber den Reaktanten inerte Mittel.
Die Umsetzung erfolgt bei allen Reaktionen im allgemeinen bei Temperaturen zwischen 0 °C und dem jeweiligen Siedepunkt des Lösungsmittels.
Die als Ausgangsstoffe zu verwendenden Hydroxyanilide erhält man in an sich bekannter Weise durch Umsetzung der entsprechenden Säurechloride mit m-Aminophenol.
Die folgenden Beispiele erläutern die Herstellung der erfindungsgemässen Verbindungen.
5
Beispiel 1
N-Methylcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester Das aus 16,5 g (0,1 Mol) Propionsäure-3-hydroxyanilid hergestellte Natriumsalz wird in 50 ml Acetonitril aufgenommen. Unter Rühren wird bei 20 bis 25 °C eine Lösung 5 von 17,0 g (0,1 Mol) N-Methyl-phenylcarbamoylchlorid in 40 ml Acetonitril eingetropft. 30 Min. wird bei 50 °C nachgerührt. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird die Lösung auf 500 ml Eiswasser gegossen, worauf das Umsetzungsprodukt auskristallisiert. Nach dem Trocknen unter io vermindertem Druck bei 40 °C wird aus Essigsäureäthyl-ester/Pentan umkristallisiert.
Ausbeute: 20,4 g = 69% der Theorie. Fp.: 102 bis 103 °C.
Beispiel 2 is
N-Äthyl-4-fluorcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester
In eine Lösung von 13,9 g (0,1 Mol) 4-Fluor-N-äthyl-anilin in 50 ml Essigsäureäthylester wird unter Rühren und Kühlung auf 10 bis 15 °C eine Lösung von 22,7 g (0,1 Mol) 20 Chlorameisensäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester in 100 ml Essigsäureäthylester und gleichzeitig eine Lösung von 13,8 g (0,1 Mol) Kaliumcarbonat in 70 ml Wasser eingetropft. 30 Min. wird bei Raumtemperatur nachgerührt, dann die organische Phase abgetrennt, mit wenig Essigsäureäthyl- 25 ester verdünnt, bei 0 °C mit verdünnter Salzsäure und Na-triumchlorid-Lösung gewaschen und mit Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wird unter vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand aus Essigsäureäthyl-ester/Pentan umkristallisiert. 30
Ausbeute: 24 g ^ 72% der Theorie. Fp.: 79 bis 80 °C.
Beispiel 3
N-Äthylcarbanilsäure-[3-(tert.-butylcarbonylamino)-
phenyl]-ester 35
In eine Lösung aus 12,1 g N-Äthylanilin in 200 ml Acetonitril werden unter Rühren 25,6 g Chlorameisensäure-[3-(tert.-butylcarbonylamino)-phenyl]-ester eingetragen. Anschliessend werden noch 12,1 g N,N-Dimethylanilin eingetropft und das Reaktionsgemisch noch 10 Min. zum Sieden 40 unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen auf Raumtem641767
peratur wird die Reaktionslösung in 11 Eiswasser eingerührt, das sich ausscheidende Öl mit Methylenchlorid extrahiert, die organische Phase 2mal mit verdünnter Salzsäure und lmal mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Hochvakuum bei 50 °C vollständig abdestilliert. Es hinterbleiben 31,0 g s 91% der Theorie eines farblosen Öls. nD20:1,5586.
Beispiel 4
N-Äthylcarbanilsäure-[3-(cyclopropylcarbonylamino)-phenyl]-ester
10,6 g Cyclopropancarbonsäure-3-hydroxyanilid werden mit einer Lösung aus 4,0 g 85%igem Kaliumhydroxid in 60 ml Methanol versetzt, 5 Min. gerührt und der Alkohol im Vakuum bis zur Trockne abdestilliert. Der verbleibende Rückstand wird in 100 ml Acetonitril suspendiert, anschliessend unter Rühren mit 11,1g N-Äthylcarbanilsäurechlorid versetzt und das Reaktionsgemisch 30 Min. zum Sieden unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird die Reaktionslösung in 500 ml Eiswasser eingerührt, wobei sich das Reaktionsprodukt zunächst ölig abscheidet, aber nach einiger Zeit kristallin wird. Die Kristalle werden abgesaugt und aus einem 1 : 1-Gemisch aus Isopro-pyläther/Isopropanol umkristallisiert.
Ausbeute: 10,7 g = 80% der Theorie. Fp.: 132 °C.
Beispiel 5
N-Äthylcarbanilsäure-[3-(trichlormethylcarbonylamino)-phenyl]-ester
14,5 g N-Äthylanilin werden in 50 ml Acetonitril gelöst und danach unter Rühren mit 19 g Chlorameisensäure-[3-(trichlormethylcarbonylamino)-phenyl]-ester versetzt. Das Reaktionsgemisch wird noch 15 Min. zum Sieden unter Rückfluss erhitzt und nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur in 500 ml Eiswasser eingerührt. Dabei scheidet sich eine kristalline Substanz aus, die abgesaugt und aus einem 1: 1-Gemisch von Isopropyläther/Isopropanol umkristallisiert wird.
Ausbeute. 13,5 g = 56% der Theorie. Fp.: 134 °C.
In analoger Weise lassen sich die folgenden erfindungsgemässen Verbindungen herstellen:
Name der Verbindung
Physikalische Konstante
N-Propylcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester
N-Methylcarbanilsäure-[3-(2,2-dimethylvalerylamino)-phenyl]-ester
N-Methylcarbanilsäure-[3-(2-methylpropionylamino)-phenyl]-ester
N-Äthylcarbanilsäure-[3-(2,2-dimethylvalerylamino)-phenyl]-ester
N-Methylcarbanilsäure-[3-(crotonoylamino)-phenyl]-ester
N-Äthylcarbanilsäure-[3-(crotonoylamino)-phenyl]-ester
N-Äthylcarbanilsäure-[3-(2-methylpropionylamino)-phenyl]-ester
N-(2-Propinyl)-carbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester
N-Äthylcarbanilsäure-[3-propionylamino-phenyl]-ester
N-(2-Propinyl)-carbanilsäure-[3-(2,2-dimethylvalerylamino)-phenyl]-ester
N-Allylcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester
N-Methyl-3-chlorcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester
N-Äthyl-3-chlorcarbanilsäure-[3-propionylamino-phenyl]-ester
N-Äthyl-3,4-dichlorcarbanilsäure-[3-(2,2-dimethylvalerylamino)-phenyl]-ester
N-Methyl-3,4-dichlorcarbanilsäure-[3-(2,2-dimethylvalerylamino)-phenyl]-ester
N-Äthyl-3,4-dichlorcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester
N-Methyl-3-fluorcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester
N-Äthyl-3-fluorcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester
N-Äthyl-3-methylcarbanilsäure-[3-(2,2-dimethylvalerylamino)-phenyl]-ester
N-Butylcarbanilsäure-[3-(2-methylpropionylamino)-phenyl]-ester
N-Isobutylcarbanilsäure-[3-(2-methylpropionylamino)-phenyl]-ester
Fp.: 80—81°C Fp.: 65-68°C Fp.: 123 — 124°C Fp.: 86-87°C Fp.: 127,5-129°C Fp.: 157,5-160°C Fp.: 111-113°C Fp.: 119-120°C Fp.: 91-93°C Fp.: 86-88°C Fp.: 98-99°C nD20: 1,5715 Fp.: 76-77° Fp.: 105-107°C Fp.: 99-101,5°C nD20: 1,5808 Fp.: 78-79°C Fp.: 62-63°C nD20: 1,5298 Fp.: 74-75°C Fp.: 106°C
641 767
6
Physikalische
Name der Verbindung Konstante
N-Äthyl-3-methylcarbanilsäure-[3-(2-methylpropionylamino)-phenyl]-ester Fp.: 128-129°C
N-Methylcarbanilsäure-[3-(tert.-butylcarbonylamino)-phenyl]-ester nD20: 1,5568
N-Methylcarbanilsäure-[3-(cyclopropylcarbonylamino)-phenyl]-ester Fp.: 155°C
N-Allylcarbanilsäure-[3-(tert.-butylcarbonylamino)-phenyl]-ester nD20:1,5588
N-Äthyl-3-methylcarbanilsäure-[3-(tert.-butylcarbonylamino)-phenyl]-ester nD20:1,5576
N-Butyl-3-methylcarbanilsäure-[3-(cyclopropylcarbonylamino)-phenyl]-ester Fp.: 104°C
N-Methylcarbanilsäure-[3-(trichlormethylcarbonylamino)-phenyl]-ester Fp.: 113°C
N-(2-Propenyl)-carbanilsäure-[3-(cyclopropylcarbonylamino)-phenyl]-ester Fp.: 125°C
N-Butyl-3-methylcarbanilsäure-[3-tert-butylcarbonylamino)-phenyl]-ester nD20:1,5447
N-(2-Propenyl)-carbanilsäure-[3-trichlormethylcarbonylamino)-phenyl]-ester Öl
N-Äthyl-3-methylcarbanilsäure-[3-trichlormethylcarbonylamino)-phenyI]-ester Fp. : 171 °C
N-Äthylcarbanilsäure-[3-(tert.-butyl-carbonylamino)-phenyl-ester nD20: 1,5586
N-Äthylcarbanilsäure-[3-(trichlormethyl-carbonylamino)-phenyl]-ester Fp.: 134°C
4-Fluor-N-propylcarbanilsäure-(3-propionylaminophenyl)-ester nD20:1,5312
N-Äthyl-4-fluorcarbanilsäure-[3-(cyclopropylcarbonylamino)-phenyl]-ester Fp. : 63-65°C
N-Propyl-4-fluorcarbanilsäure-[3-(cyclopropylcarbonylamino)-phenyl]-ester Fp.: 57-59°C
N-Butyl-4-fluorcarbanilsäure-[3-(cyclopropylcarbonylamino)-phenyl]-ester nD20:1,5387
N-Methyl-4-fluorcarbanilsäure-[3-(cyclopropylcarbonylamino)-phenyl]-ester Fp.: 57-58°C
N-Butyl-4-fluorcarbanilsäure-(3-propionylamino-phenyl)-ester nD20:1,5275
Die erfindungsgemässen Verbindungen stellen färb- und geruchslose, kristalline oder ölige Substanzen dar, die in Aceton, Dimethylformamid, Isophoron, Cyclohexanon, Te-trahydrofuran und Dimethylsulfoxid gut löslich sind.
Im folgendem wird die Herstellung einiger Ausgangs- 30 stoffe näher erläutert.
a) 2,2-Dimethylvaleriansäure-3-hydroxyanilid
In eine Lösung von 327 g (3 Mol) m-Aminophenol in etwa 11 Essigsäureäthylester werden nach Zugabe von 35 400 ml Wasser und 76 g Magnesiumoxid 445 g (3 Mol) 2,2-Dimethylvaleriansäurechlorid unter Rühren eingetropft, wobei die Temperatur durch Kühlung bei 10 bis 20 °C gehalten wird. 1 Stunde wird bei Raumtemperatur nachgerührt.
Dann werden bei 0 bis 5 °C 400 ml konz. Salzsäure einge- 40 tropft und 10 Min. gerührt. Dann wird die organische Phase abgetrennt, mit Natriumchloridlösung neutral gewaschen und mit Magnesiumsulfat getrocknet. Der Essigsäureäthylester wird zum Teil abdestilliert und der Rückstand mit Pen-tan versetzt, worauf das Umsetzungsprodukt auskristal- 45 lisiert.
Ausbeute: 550 g s 83% der Theorie. Fp.: 155 bis 156 °C. Analog werden erhalten:
Propionsäure-3-hydroxyanilid, Fp.: 183 bis 185 °C. 2-Methylpropionsäure-3-hydroxyanilid, Fp.: 180 °C. 50
Crotonsäure-3-hydroxyanilid, Fp.: 158 bis 159 °C.
b) Chlorameisensäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester Eine Lösung von 177 ml Phosgen in 700 ml Essigsäureäthylester wird mit 292 g (1,77 Mol) Propionsäure-3-hy- 55 droxyanilid versetzt. Unter Rühren und Kühlung auf 10 bis
15 °C wird dann eine Lösung von 225 ml (1,77 Mol) N,N-Dimethylanilin in 300 ml Essigester eingetropft. Anschliessend wird 30 Min. bei 50 °C nachgerührt. Die auf 10 °C abgekühlte Lösung wird auf Eis gegossen, etwa 10 Min. ge- 60 rührt, die organische Phase abgetrennt, mit Kochsalz-Lö-sung gewaschen, mit Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand kristallisiert auf Zugabe von 600 ml Pentan.
Ausbeute: 327 g = 81% der Theorie. Fp.: 72 bis 73 °C. 65 Analog werden erhalten:
Chlorameisensäure-3-(2-methylpropionylamino)-phenyl-ester, Fp.: 69 bis 71 °C
Chlorameisensäure-3-(crotonoylamino)-phenyl-ester, nD20: 1,5327
Chlorameisensäure-3-(2,2-dimethylvalerylamino)-phenyl-ester, nD20:1,5273.
c) Chlorameisensäure-[3-(tert.-butylcarbonylamino)-phe-nyl]-ester
Bei —30 °C werden 100 g Phosgen kondensiert, sodann in 11 Essigsäureäthylester aufgenommen und unter Rühren bei —10 °C portionsweise mit 193,25 g Trimethylessigsäure-3-hydroxyanilid versetzt. In das Gemisch werden anschliessend unter weiterer Kühlung 121g N,N-Dimethylanilin eingetropft, die Reaktionslösung noch 3 Stunden bei 45 °C gerührt, auf Raumtemperatur abgekühlt und mit 500 ml Eiswasser ausgeschüttelt. Die Essigesterphase wird abgetrennt, mit Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert, wobei das Reaktionsprodukt auskristallisiert.
Ausbeute: 255,0 g = 99% der Theorie, Fp.: 75 °C.
Auf analoge Weise werden dargestellt: Chlorameisensäure-[3-(cyclopropylearbonylamino)-phenyl]-
ester, Fp.: 94°C. Chlorameisensäure-[3-(trichlormethylcarbonylamino)-phe-nyl]-ester, nD20: 1,5786.
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Anwendungsmöglichkeiten und der überlegenen herbiziden Wirkung der erfindungsgemässen Verbindungen.
Beispiel 6
Im Gewächshaus wurden die in der Tabelle aufgeführten erfindungsgemässen Verbindungen in einer Aufwandmenge von 5 kg Wirkstoff/ha, gelöst in 500 Litern Wasser/ha, auf Solanum und Brassica als Testpflanzen im Nachauflaufver-fahren gespritzt. 3 Wochen nach der Behandlung wurde das Behandlungsergebnis bonitiert, wobei
0 = keine Wirkung und
4 = Vernichtung der Pflanzen bedeutet. Wie aus der Tabelle ersichtlich wird, wurde in der Regel eine Vernichtung der Testpflanzen erreicht.
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Claims (42)

  1. 641767
    PATENTANSPRÜCHE 1. Carbanilsäure-[3-(acylamino)-phenyl]-ester der allgemeinen Formel
    /R1
    0 - CO -- N
    (I)
    R,
    NH - CO - R-
    'J
    in der Rj Q-C^-Alkyl, C2-C4-Alkenyl oder C3-C4-Alkinyl, R2 Phenyl, ein- oder zweifach durch Halogen und/oder Methyl und/oder Methoxy substituiertes Phenyl und R3 Ci-C8-Alkyl, C2-C8-Alkenyl, Cyclopropyl oderTrichlormethyl darstellen.
  2. 2. N-MethylcarbaniIsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  3. 3. N-Äthyl-4-fluorcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  4. 4. N-Äthylcarbanilsäure-[3-(tert.-butylcarbonylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  5. 5. N-Äthylcarbanilsäure-[3-(cyclopropylcarbonylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  6. 6. N-ÄthyIcarbanilsäure-[3-(trichlormethylcarbonyl-amino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  7. 7. N-Propylcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  8. 8. N-Methylcarbanilsäure-[3-(2,2-dimethylvalerylami-no)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  9. 9. N-Methylcarbanilsäure-[3-(2-methylpropionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  10. 10. N-Äthylcarbanilsäure-[3-(2,2-dimethylvalerylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  11. 11. N-Methylcarbanilsäure-[3-(crotonoylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  12. 12. N-Äthylcarbanilsäure-[3-(crotonoylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  13. 13. N-Äthylcarbanilsäure-[3-(2-methylpropionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  14. 14. N-(2-Propinyl)-carbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  15. 15. N-Äthylcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  16. 16. N-(2-Propinyl)-carbaniIsäure-[3-(2,2-dimethylvaleryl-amino)-phenyI]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  17. 17. N-Allylcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  18. 18. N-Methyl-3-chlorcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  19. 19. N-Äthyl-3-chlorcarbanilsäure-[3-(propionyIamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  20. 20. N-Äthyl-3,4-dichlorcarbanilsäure-[3-(2,2-dimethyl-valerylamino)-phenylJ-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  21. 21. N-Methyl-3,4-dichIorcarbanilsäure-[3-(2,2-dimethyl-valerylammo)-phenyl}-ester als Verbindung nach Anspruch L
  22. 22. N-Äthyl-3,4-dichlorcarbanilsäure-[3-(propionyl-amino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  23. 23.N-Methyl-3-fluorcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  24. 24. N-Äthyl-3-fluorcarbanilsäure-[3-(propionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  25. 25. N-Äthyl-3-methylcarbaniIsäure-[3-(2,2-dimethyl-
    valerylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  26. 26. N-Butylcarbanilsäure-[3-(2-methylpropionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
    s 27. N-Isobutylcarbanilsäure-[3-(2-methylpropionyl-amino)-phenyl]-ester. als Verbindung nach Anspruch 1.
  27. 28. N-Äthyl-3-methylcarbanilsäure-[3-(2-methyl propionylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
    io 29. N-Methylcarbanilsäure-[3-(tert.-butylcarbonyl-amino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  28. 30. N-Methylcarbanilsäure-[3-(cyclopropylcarbonyl-amino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  29. 31. N-Allylcarbanilsäure-[3-(tert.-butylcarbonylamino)-
    15 phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  30. 32. N-Äthyl-3-methylcarbanilsäure-[3-(tert.-butylcar-bonylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  31. 33. N-Butyl-3-methylcarbanilsäure-[3-(cyclopropyl-carbonylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach
    20 Anspruch 1.
  32. 34. N-Methylcarbanilsäure-[3-(trichlormethylcarbonyl-amino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  33. 35. N-(2-Propenyl)-carbanilsäure-[3-(cyclopropylcar-bonylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
    25 36. N-Butyl-3-methylcarbanilsäure-[3-tert.-butylcar-bonylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  34. 37. N-(2-Propenyl)-carbanilsäure-[3-trichlormethyl-carbonylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch!.
    30 38. N-Äthyl-3-methylcarbanilsäure-[3-trichlormethylcar-bonylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  35. 39.4-Fluor-N-propylcarbanilsäure-(3-propionylamino-phenyl)-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  36. 40. N-Äthyl-4-fluorcarbanilsäure-[3-(cyclopropylcar-
    35 bonylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  37. 41. N-Propyl-4-fluorcarbanilsäure-[3-(cyclopropylcar-bonylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  38. 42. N-Butyl-4-fluorcarbanilsäure-[3-(cyclopropylcarbo-nylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
    40 43. N-Methyl-4-fluorcarbanilsäure-[3-(cyclopropyl-carbonylamino)-phenyl]-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
  39. 44. N-Butyl-4-fluorcarbanilsäure-(3-propionylamino-phenyl)-ester als Verbindung nach Anspruch 1.
    45 45. Verfahren zur Herstellung von Carbanilsäure-[3-(acylamino)-phenyl]-estern gemäss einem der Ansprüche 1 bis 44, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allgemeinen Formel
    50
    -nh - co - r-
    in Gegenwart organischer Basen oder als Alkalisalze mit Verbindungen der allgemeinen Formel
    L1
    60
    n - co - cl r,
    65 umsetzt und die Verfahrensprodukte isoliert, wobei Rl5 R2 und R3 die oben angeführte Bedeutung haben.
  40. 46. Verfahren zur Herstellung von Carbanilsäure [3-(acylamino)-phenyl]-estern gemäss einem der Ansprüche 1
    3
    641 767
    bis 44, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allgemeinen Formel
    H
    -NH - CO - FL
    in Gegenwart organischer Basen oder als Alkalisalze mit Phosgen unter Zusatz anorganischer oder organischer Basen zunächst in die entsprechenden Chlorameisensäureester der allgemeinen Formel
    0 - CO - Cl
    •NH - CO - R-
    überführt und diese dann mit Verbindungen der allgemeinen Formel
    NH
    oder Methyl und/oder Methoxy substituiertes Phenyl und R3 Cj-Cg-Alkyl, C2-C8-Alkenyl, Cyclopropyl oderTri-chlormethyl darstellen.
    Die erfindungsgemässen Verbindungen sind überra-5 schenderweise den bekannten 3-(Carbamoyloxy)-aniliden in der herbiziden Wirkung überlegen und eröffnen daher neue Möglichkeiten zur Bekämpfung von Unkräutern.
    Sie zeichnen sich insbesondere sowohl durch eine hervorragende Wirkung gegen eine Vielzahl von unerwünschten io Pflanzenarten als auch durch ein ausgeprägtes Selektivitätsspektrum gegen Kulturpflanzen aus.
    Folgende Pflanzenarten können beispielsweise bekämpft werden:
    15 Gramineae
    Festuca sp., Alopecurus sp., Agrostis sp., Avena sp., Echinochloa, Setaria sp., Sorghum sp., Poa sp., Lolium sp., Arrhenaterum sp., Phalaris sp., Phleum sp., Eleusine sp., Bromus sp., Hordeum sp. und andere.
    20 Cyperaceae
    Cyperus sp. und andere.
    Liliaceae
    Allium sp. und andere.
    25 Amaranthaceae
    Amaranthus sp. und andere.
    Boraginaceae
    Anchusa sp., Amsinckia sp., Myositis sp. und andere.
    30
    in Gegenwart von Basen zur Reaktion bringt und die Verfahrensprodukte isoliert, wobei Rl5 R2 und R3 die oben angeführte Bedeutung haben.
  41. 47. Herbizide Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt 35 an mindestens einer Verbindung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 44.
  42. 48. Herbizide Mittel gemäss Anspruch 47 in Mischung mit Träger- und/oder Hilfsstoffen.
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