CH647513A5 - Triazol-derivate, deren herstellung und verwendung. - Google Patents

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CH647513A5
CH647513A5 CH8251/80A CH825180A CH647513A5 CH 647513 A5 CH647513 A5 CH 647513A5 CH 8251/80 A CH8251/80 A CH 8251/80A CH 825180 A CH825180 A CH 825180A CH 647513 A5 CH647513 A5 CH 647513A5
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carbon atoms
radical
butyl
ethanol
formula
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CH8251/80A
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Homer Kenneth Spencer
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Sandoz Ag
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    • C07D231/12Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to ring carbon atoms
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    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
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Description

Gegenstand der Erfindung sind a-Aryl-1 H-1,2,4-triazol-1 -äthanole, ihre Verwendung als Fungizide und Mittel, um die Verwendung in der Landwirtschaft zu vereinfachen. Insbesondere beinhaltet die Erfindung Verbindungen der so Formel
55
m
RH.
0H
C - CH,
i t
R_
I
I,
worin Ro n-Propyl, Isopropyl, verzweigtes Butyl, verzweigtes Pentyl, verzweigtes Hexyl, einen Cycloalkylrest mit 3 bis 8 60 Kohlenstoffatomen oder einen Cycloalkyl-alkylrest mit insgesamt 4 bis 11 Kohlenstoffatomen, in welchem der Cycloalkylteil 3 bis 8 Kohlenstoffatome und der Alkylrest 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthält, wobei der Cycloalkyl- und der Cycloalkyl-alkylrest durch einen oder zwei Alkylreste mit 65 1 bis 3 Kohlenstoffatomen substituiert sein können, R Wasserstoff, Halogen mit einer Atomnummer von 9 bis 35, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen mono-, di- oder trihalogenierten Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlen-
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Stoffatomen, worin die Halogene, unabhängig voneinander eine Atomnummer von 9 bis 35 haben, einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Nitro oder einen Alkylthiorest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R' Halogen mit einer Atomnummer von 9 bis 53, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen mono-, dioder trihalogenierten Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, worin die Halogene unabhängig voneinander eine Atomnummer von 9 bis 35 haben, einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine mono-, di- oder trihalogenierten Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, worin die Halogene unabhängig voneinander eine Atomnummer von 9 bis 35 haben, einen Alkylthiorest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Nitro, -CN, einen Rest der Formel
02 *° -z-<Q^y° '
R'" Wasserstoff, Halogen mit einer Atomnummer von 9 bis
17, einen Alkylrest mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen und
Z Sauerstoff oder Schwefel bedeuten,
wobei R und R' zusammen für einen Alkylendioxyrest mit einem oder 2 Kohlenstoffatomen stehen können, der an zwei benachbarten C-Atomen des Phenylringes A gebunden ist,
und worin Yo und Y unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, mit einer Atomnummer von 9 bis 35, einen Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen oder einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 C-Atomen bedeuten.
Halogenatome mit einer Atomnummer von 9 bis 53 sind Fluor, Chlor, Brom und Jod, solche mit einer Atomnummer von 9 bis 35 sind Fluor, Chlor und Brom und solche mit einer Atomnummer von 9 bis 17 sind Fluor und Chlor.
Wenn jeder der Reste R oder R' einen mono-, di- oder trihalogenierten Alkylrest bedeutet oder einen solchen Rest enthält, steht dieser Rest meistens für CF3.
Die Verbindungen der Formel I, können erhalten werden, indem man eine Verbindung der Formel II
-ch2
II
worin Ro, R, R' und R'" die zuvor angegebenen Bedeutungen besitzen, mit einer Verbindung der Formel III
—b
N^J
III
worin X ein Alkalimetallatom bedeutet, in einem inerten organischen Lösungsmittel, umsetzt und eine so erhaltene Verbindung (I) in freier Form, als Säureadditionssalz, Ätha-nolat oder Metallkomplex gewinnt.
Die Umsetzung einer Verbindung (II) mit einer Verbindung (III) kann bei Temperaturen von 0° bis 180°C, vorteilhaft zwischen 40° bis 120°C, in einem inerten organischen Lösungsmittel nach an sich bekannten Methoden durchgeführt werden, z.B. in einem Amid einer organischen Carbonsäure wie Dimethylformamid.
Die Verbindung der Formel III kann nach bekannten Methoden erhalten werden, vorteilhaft durch Umsetzen von 1,2,4-Triazol mit einer starken Base, wie einem Alkalimetallhydrid, z.B. Natriumhydrid, in einem organischen Lösungsmittel, welches vorteilhaft dasselbe Lösungsmittel ist, welches bei der erfindungsgemässen Umsetzung verwendet wird.
Die Reaktionsprodukte gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren können nach bekannten Methoden aus der Reak-5 tionsmischung erhalten und nach bekannten Methoden aufgearbeitet und gereinigt werden.
Die Verbindungen der Formel I können auch in Säuread-ditionssalzform hergestellt und verwendet werden.
Ein Beispiel einer geeigneten Äthanolat-Salzform einer 10 Verbindung (I) ist z.B. die Natriumäthanolatform. Beispiele geeigneter Metallkomplexformen einer Verbindung (I) sind z.B. Komplexformen mit einem Metall der Gruppe Ib, IIa, IIb, VIb, Vllb und VIII des periodischen Systems, wie beispielsweise Kupfer und Zink, und mit einem Anion, wie ls Chlorid, Sulfat, Nitrat, Carbonat, Acetat, Citrat.
Alle Salze der Verbindungen der Formel I kommen vorteilhaft in einer für die Landwirtschaft verträglichen Salzform in Frage.
Die Säureadditionssalzformen, die Äthanolatsalzformen 20 und die Metallkomplexformen können aus der entsprechenden freien Form nach bekannten Methoden hergestellt werden und umgekehrt.
Die Verbindungen der Formel II können erhalten werden durch Umsetzen einer Verbindung der Formel
V,
worin Ro, R, R' und R'" die zuvor genannten Bedeutungen 35 besitzen, mit dem Reaktionsprodukt VI, hergestellt aus einer starken Base und Trimethylsulfoniumjodid, welches Reaktionsprodukt durch eine Verbindung der Formel VI
CHs
40
H3C-S©-CH2©
VI
dargestellt werden kann, wobei diese Umsetzung in einem inerten organischen Lösungsmittel durchgeführt wird. 45 Dieses Verfahren ist bekannt für die Herstellung von Epo-xydverbindungen aus Ketonen.
Einige Verbindungen der Formel V sind bekannt und solche, die als solche nicht bekannt sind, können aus bekannten Verbindungen analog den Verfahren, welche die so Herstellung bekannter Verbindungen ermöglichen, hergestellt werden.
Die Verbindungen (I) in freier Form oder in einer für die Landwirtschaft akzeptablen Säureadditionssalz-, Äthanol-salz- oder Metallkomplex-Form sind als Fungizide geeignet 55 zur Bekämpfung von phytopathogenen Fungi. Eine gute fun-gizide Wirkung wird in Tests u.a. gegen Uromyces appendi-culatus (Bohnenrost) auf Stangenbohnen wie auch gegen andere Rostpilze (Hemileia, Puccinia) auf Kaffee, Weizen, Pelargonium und Löwenmaul und gegen Erysiphe cichora-60 cearum auf Gurke und gegen andere echte Mehltaupilze (E. graminis f. sp. tritici, E. graminis f. sp. hordei, Podosphaera leucotricha, Uncinula necator) auf Weizen, Gerste, Äpfel und Rebe beobachtet.
Die zu verwendende Menge einer Verbindung (I) ist dabei 65 von verschiedenen Faktoren abhängig, wie z.B. von der Art der verwendeten Verbindung, vom Zweck der Behandlung (prophylaktisch oder therapeutisch) von der Art der Behandlung (z.B. als Blattspray, bei der Behandlung des Bodens, als
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Saatbeizmittel, von der Art des zu behandelnden Pilzes und von der Anwendungszeit.
Bei Pflanzen- oder Bodenbehandlung werden im allgemeinen befriedigende Resultate erhalten, wenn die Verbindung in einer Menge von ungefähr 0,005 bis 2, vorteilhaft von ungefähr 0,01 bis 1 kg/Hektare Aktivsubstanz bzw. Aktivbestandteil eingesetzt wird. Die Behandlung kann gewünschtenfalls wiederholt werden, z.B. in einem 8- bis 30tägigen Intervall. Wenn die Verbindung bei einer Saatbe-schichtung eingesetzt wird, erhält man im allgemeinen befriedigende Resultate, wenn die Verbindung in einer Menge von ungefähr 0,05 bis 0,5, vorteilhaft von ungefähr 0,1 bis 0,3 g/kg Samen eingesetzt wird.
Die erfindungsgemässen Mittel enthalten zweckmässig nebst einer Verbindung (I) in freier Form oder in einer für die Landwirtschaft geeigneten Salzform einen inerten fungiziden Träger oder ein Lösungsmittel.
Anwendungsformen von solchen Mitteln enthalten im allgemeinen zwischen 0,0005 und 10 Gewichtsprozente einer Verbindung der Formel I als Aktivsubstanz. Typische Spray-Suspensionen können zum Beispiel von 0,0005 bis 0,05, vorteilhaft von 0,001 bis 0,02 Gewichtsprozente, an Aktiv-Bestandteil enthalten. Konzentrierte Formen von Zusammensetzungen für den fungiziden Einsatz enthalten im allgemeinen ungefähr zwischen 2 und 90, vorteilhaft ungefähr zwischen 5 und 70, Gewichtsprozente einer Verbindung der Formel I als Aktivstoff.
Formen von Emulsionskonzentrationen enthalten ungefähr zwischen 10 bis 70, vorteilhaft von ungefähr 20 bis 60 Gewichtsprozente an Aktiv-Bestandteil. Bevorzugt sind feste Mittel.
Die Mittel, welche insbesondere für Sprays zubereitet werden, enthalten vorteilhaft ein oberflächenaktives Hilfsmittel, wie einen flüssigen Polyglykoläther, ein fettartiges Alkylsulfat oder ein Ligninsulfonat.
Zusätzlich zu den üblichen Trägern und oberflächenaktiven Hilfsmitteln können die erfindungsgemässen Formulierungen, welche eine Verbindung der Formel I enthalten, weitere zusätzliche Hilfsmittel mit speziellen Eigenschaften für spezielle Zwecke enthalten, z.B. Stabilisatoren, Desaktiva-toren (für feste Formulierungen auf Trägern mit einer aktiven Oberfläche, Wirkstoffe oder Hilfsmittel um die Haftfähigkeit an Pflanzen zu verbessern, Korrosionsinhibitoren, Anti-Schaummittel und Farbstoffe. Ausserdem können weitere Fungizide, Bakterizide oder andere, die Wirkung begünstigende Aktivstoffe, wie z.B. Insektizide, den Formulierungen beigefügt werden und sind weitere Darstellungen der Erfindung zu betrachten.
Beispiele für die Darstellung von fungiziden Formulierungen werden im folgenden beschrieben:
a) Benetzbare Pulverformulierung
50 Teile einer Verbindung der Formel I, z.B. a-tert.-Butyl-a-(paramethylphenyl)-lH-l,2,4-triazol-l-äthanol werden mit 2 Teilen Laurylsulfat, 3 Teilen Natriumligninsulfonat und 45 Teilen fein verteiltes Kaolinit so lange gemahlen, bis die mittlere Teilchengrösse unter 5 Mikron ist. Die erhaltene Brühe kann als Blattspray oder auch zur Giessbehandlung der Wurzeln eingesetzt werden.
b) Granulat-Formulierung
Auf 94,5 Gewichtsteile Quarzsand in einem Trommelmischer werden 0,5 Gewichtsteile eines Bindemittels (ein nichtionisches Tensid) aufgesprüht und das Ganze tüchtig gemischt. 5 Gewichtsteile einer Verbindung der Formel I, z.B. pulveriges a-tert.-Butyl-a-(para-methylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-l-äthanol werden hierauf zugegeben und kräftig gemischt, um eine Granulat-Formulierung zu erhalten mit einem Teilchenbereich von 0,3 bis 0,7 mm. Das Granulat kann dem Boden beigemengt werden, indem die Pflanzen behandelt bzw. aufgezogen werden sollen.
c) Emulsionskonzentration
25 Gewichtsteile einer Verbindung der Formel I, z.B. s a-tert.-Butyl-a-(para-methylphenyl)-l H-l ,2,4-triazol-l -äthanol werden mit 30 Gewichtsteilen Iso-octyiphenyl-octa-glykoläther und 45 Gewichtsteilen einer Petroleumfraktion mit einem Siedepunktbereich von 210-280°C (D20:0,92) gemischt. Dieses Konzentrat kann mit Wasser bis zur 10 gewünschten Konzentration verdünnt werden.
d) Samen-Behandlung
45 Teile einer Verbindung der Formel I, z.B. a-tert.-Butyl-a-(para-ethylphenyl)-lH-l,2,4-triazol-l-äthanol werden mit 1,5 Teilen eines Äthylenoxydanlagerungsproduktes von Di-15 amylphenyl-decaglykoläther, 2 Teilen Spindelöl, 51 Teilen fein gemahlenem Talk und 0,5 Teilen Rhodamin B gemischt. Die Mischung wird in einer Contraplex-Mühle bei 10 000 rmp gemahlen, bis die durchschnittliche Teilchengrösse kleiner als 20 Mikron erreicht ist. Das so erhaltene 20 trockene Pulver, um das Saatgut zu behandeln, besitzt gute Haftbarkeit und kann dem Samen bzw. dem Saatgut beigefügt werden, z.B. durch Mischen während 2 bis 5 Minuten in einem sich langsam drehenden Kessel.
25 Die Verbindungen der Formel I können gegen die nachstehend aufgeführten Fungi eingesetzt werden:
A) Basidiomycetes, enthaltend
Ai) solche der Gattung Uredinales, wie diejenigen der Art 30 Uromyces bei Pflanzen wie bei Bohnen, z.B. Uromyces appendiculatus, und bei Zierpflanzen, z.B. Uromyces dianthi, diejenigen der Art Hemileia bei Pflanzen wie beim Kaffee, z.B. Hemileia vastatrix, diejenigen der Art Puccinia in Pflanzen wie beim Getreide (z.B. Weizen, Hafer, Gerste), 35 z.B. Puccinia graminis, Puccinia recondita und Puccinia strii-formis, oder bei Zierpflanzen, z.B. Puccinia pelargoniizo-nalis und Puccinia antirrhini, diejenigen der Art Phakopsora in den Pflanzen wie Soja, z.B. Phakopsora pachyrhizi, diejenigen der Art Melampsora in Pflanzen wie Flachs, z.B. 40 Melampsora lini und diejenigen der Art Tranzschelia, z.B. Tranzschelia pruni in Pflaumen;
A2) diejenigen der Gattung Ustilaginales wie diejenigen der Art Ustilago bei Pflanzen wie Gerste, Weizen, Korn und Zuckerrohr, z.B. Ustilago maydis beim Korn und Ustilago 45 unda bei der Gerste, und
A3) diejenigen der Gattung Stereum bei Bäumen von Kern- und Steinfrüchten, z.B. Stereum purpureum bei Äpfeln und Pflaumen.
50 B) Ascomycetes, enthaltend
Bi) diejenigen der Gattung Erysiphales wie diejenigen der Art Erysiphe bei Pflanzen, wie Gurke, Gerste, Weizen und Rübenzucker, z.B. Erysiphe graminis f. sp. tritici beim Weizen und Erysiphe cichoraceareum bei den Gurken; dieje-55 nigen der Art Spohaerotheca bei den Gurken und Rosen, z.B. Spohaerotheca pannosa bei den Rosen; diejenigen der Art Podosphaera bei den Äpfeln, Birnen und Pflaumen, z.B. Podosphaera leucotricha bei den Äpfeln; diejenigen bei der Art Uncinula bei den Pflanzen wie Weinbeeren, z.B. Unci-60 nula necator bei Weintrauben; diejenigen der Art Oidium bei einer grossen Anzahl von Pflanzen und diejenigen der Art Leveillula bei Pflanzen wie Baumwolle und andern Malva-ceae, z.B. Leveillula taurica bei der Baumwolle.
65 C) Oomycetes, enthaltend
Ci) diejenigen der Art Phytophthora spp., z.B. Ph. cac-torum, Ph. parasitica und Ph. cinamomi bei empfindlichen Pflanzen; und
5
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C2) diejenigen der Art Aphanomyces bei Pflanzen wie der Erbse und Zuckerrübe, z.B. Aphanomyces euteiches bei der Zuckerrübe, und
D) Deuteromycetes, enthaltend 5
Di) diejenigen der Art Helminthosporium bei Pflanzen wie Gerste und Korn, z.B. Helm. Sativum;
D2) diejenigen der Art Septoria bei Pflanzen wie Weizen, Tomaten und Sellerie, z.B. Sept. tritici bei Weizen, Tomaten und Sellerie, z.B. Sept. tritici in Weizen; 10
D3) diejenigen der Art Rhizoctonia bei Pflanzen wie bei der Baumwolle und Kartoffel, z.B. Rhiz. solani bei der Baumwolle;
D4) diejenigen der Art Fusarium spp. z.B. F. oxysporum f. sp. lycopesici bei der Tomate, F. oxysporum f. sp. vasin- is fectum bei der Baumwolle, F. oxysporum f. sp. cubense bei der Banane, F. solani bei Gemüsen, F. culmorum bei den Getreidearten und F. graminearum bei den Getreidearten;
D5) diejenigen der Art Thielaviopsis bei Pflanzen wie bei der Baumwolle, Tabak usw., z.B. Thielaviopsis basicola bei 20 der Baumwolle;
Dò) diejenigen bei der Art Phoma bei Pflanzen wie Zuk-kerrübe, Raps usw.; z.B. Phoma betae bei Zuckerrüben;
D7) diejenigen der Art Piricularia spp., z.B. P. oryzae beim Reis und 25
Ds) diejenigen der Art Colletotrichum spp., z.B. C. lindemuthianum bei den Bohnen.
Die fungizide Aktivität der erfindungsgemässen Verbindungen wurde mit Hilfe der folgenden Tests festgestellt.
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Test-Methode A
In Vivo-Test unter Verwendung des Bohnen-Rostpilzes (Uromyces appendiculatus). Phaseolus vulgaris (Stangenbohnen) wird in einem Gemisch aus Torf und Sand oder Erde 35 in Plastik-Töpfen von 9 cm Durchmesser während 9 Tagen gezüchtet. Die Pflanzen werden mit einer Spraylösung besprüht, welche 0,0008 bis 0,05% (d.h. mit einer 0,0008%, 0,003%, 0,012% und 0,05%igen Lösung) an Aktivstoff enthält. Die Behandlung umfasst eine Blattbesprühung oder eine 40 Giessbehandlung der Wurzel (28 ml Sprayflüssigkeit pro Topf). Nach dem Trocknen werden die Pflanzen mit einer Sporensuspension inokuliert, enthaltend 500 000 bis 700 000 Sporen/ml und während 7 Tagen inkubiert, in einem Inkubationsraum bei 21°C und 100%iger relativer Feuchtigkeit. 45 Die Wirksamkeit der Behandlung mit dem Aktivstoff wird festgestellt durch Vergleichen der Anzahl der Pusteln pro Blatt mit der Anzahl auf einem Vergleichsblatt, das nicht mit dem Aktivstoff behandelt, aber auf dieselbe Art inokuliert wurde. Die Verbindungen der Formel I in Form der zuvor so angegebenen benetzbaren Pulverformulierung ergeben eine signifikante fungizide Aktivität und zwar sowohl nach der Blattspraybehandlung als auch nach der Giessbehandlung der Wurzel. Analoge Tests können an folgenden Nutz-pflanzen/Fungi mit ähnlich guten Resultaten durchgeführt ss werden.
Kaffee: Kaffeeblattrostpilz (Hemileia vastarix)
Weizen: schwarzer Stengelpilz (Puccinia graminis)
Weizen: brauner Blattrostpilz (Puccinia recondita) 60
Weizen: gelber oder streifiger Rostpilz (Puccinia striiformis)
Flachs: Flachsrostpilz (Melamspora Lini)
Pelargonie: Pelargonie-Rostpilz (Puccinia pelargoniizonalis)
Löwenmaul: Löwenmaul-Rostpilz (Puccinia antirrhini)
65
Test-Methode B
In Vivo-Test unter Verwendung des pulverartigen Gurken-Mehltaus. (Erysiphe cichoracearum) Cucumis sativus
(Gurke) wird in einem Gemisch aus Torf und Sand oder Erde in Plastik-Töpfen von 6 cm Durchmesser während 7 Tagen gezüchtet. Die Pflanzen werden mit einer Spraylösung besprüht, welche 0,0008 bis 0,05% (d.h. mit einer 0,0008%, 0,003%, 0,012% und 0,05%igen Lösung) an Aktivstoff enthält. Die Behandlung umfasst eine Blattbesprühung oder eine Giessbehandlung der Wurzel (28 ml Sprayflüssigkeit pro Topf). Nach dem Trocknen werden die Pflanzen mit einer frisch gesammelten conidia durch Bestäuben inokuliert und hierauf während 7 Tagen in einem Inkubationsraum bei 25° bis 30°C und einer 60-80%igen relativen Feuchtigkeit inkubiert. Die Wirksamkeit der Behandlung mit dem Aktivstoff wird festgestellt durch Vergleichen des Grades des fungiziden Befalles mit einem unbehandelten Standard, der aber auf dieselbe Art und Weise inokuliert wurde. Die Verbindungen der Formel I, insbesondere die Verbindungen wie sie hierin in den Beispielen aufgeführt sind in Form der zuvor angegebenen benetzbaren Pulverformulierung, ergeben eine signifikante fungizide Aktivität und zwar sowohl nach der Blattspraybehandlung als auch nach der Giessbehandlung der Wurzel. Analoge Tests gemäss der Testmethode B können an folgenden Nutzpflanzen/Fungi mit ähnlich guten Resultaten durchgeführt werden.
Weizen: echter Weizenmehltau (Erys. gram. f. sp. tritici) Gerste: echter Gerstenmehltau (Erys. gram. f. sp. hordei) Apfel: echter Apfelmehltau (Podos. leucotricha)
Weinbeere: echter Weinrebenmehltau (Uncinula necator)
Die Wirkung gegen echten Gurkenmehltau wird mit der Test-Methode B unter Verwendung der bevorzugten Verbindung von Beispiel 1 wiederholt (sowohl die Blattspraybehandlung als auch die Giessbehandlung) mit niedrigeren Konzentrationen von 0,0002% und 0,00005%; es wird eine 100%ige Hemmung des Befalles beobachtet.
Bei einer Konzentration von 0,000012% und 0,000003% gemäss demselben Test wird eine 70%ige bzw. eine 50%ige Hemmung nach Blattspraybehandlung und eine 90%ige und 70%ige Hemmung nach Giessbehandlung beobachtet.
Wiederholt man die Test-Methode B gegen den echten Gerstenmehltau bei Konzentrationen von 0,0002% und 0,00005%, so beobachtet man eine 70%ige bzw. 55%ige Hemmung nach Blattspraybehandlung und eine 80% bzw. 70% Hemmung nach Giessbehandlung.
Wiederholt man die Test-Methode B gegen den echten Weizenmehltau bei Konzentrationen von 0,0002% und 0,00005%, so erhält man eine Hemmung von 80% bzw. 60% nach Blattspraybehandlung und eine 90% bzw. 70% Hemmung nach Giessbehandlung.
Test-Methode C
In vitro unter Verwendung von Ustilago maydis (Getreidebrand). Verschiedene Konzentrationen von Aktivstoff werden in Malzagarplatten eingegeben, um Konzentrationen von 0,8 bis 200 ppm a.i. (z.B. von 0,8,3,2,12,5,50 und 200 ppm) zu erhalten. Die Platten werden dazu durch Besprühen einer Sporensuspension von U. maydis inokuliert oder durch Einsetzen eines Agarpfropfens, welcher die Fungi enthält, in die Mitte der Platte. Die Platten werden bei Raumtemperatur während 2 bis 5 Tagen inkubiert. Die Wirksamkeit der Behandlung mit dem Aktivstoff wird festgestellt durch Vergleichen des Wachstums des Fungus mit Fungi auf unbehandelten aber ähnlich inokulierten Vergleichsplatten. Die Verbindungen der Formel I ergeben eine mässige bis gute Hemmung gemäss der Test-Methode C.
Die Verbindungen von Beispiel 1 und 2A ergeben z.B. eine gute Hemmung sowohl bei der niedrigen als auch bei der höheren Konzentration. In einem analogen Test an Fusarium
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oxyporum f. sp. ergeben die Verbindungen der Formel I, z.B. die Verbindung gemäss Beispiel 2A eine gute bis sehr gute Hemmung.
Zusätzliche Versuche gemäss Test-Methode C bei 13,50 und 200 ppm a.i. zeigen, Ausnahmen werden speziell bezeichnet, eine 100%ige Hemmung mit der Verbindung von Beispiel 1 bei wenigstens einer Test-Konzentration bei den folgenden Pflanzen:
Phytophthora cactorum (maximale Hemmung 45%); Phy-tophthora cinamomi (maximale Hemmung 65%); Aphanomyces euteiches; Stereum purpureum; Thielaviopsis basicola; Piricularia oryzae und Colletotrichum lindemuthianum (maximale Hemmung 90%).
Zusätzliche Tests gemäss den Test-Methoden A und B mit Konzentrationen von 32,125 und 500 ppm a.i., durchgeführt mit der Verbindung von Beispiel 1 zeigen nach Blattspraybehandlung eine 75%ige, 95%ige bzw. 100%ige Hemmung von Helminthosporium bei der Gerste mit 20% Phytotoxizität bei der höheren Dosierung.
Test-Methode D
In vivo, unter Verwendung von Rhizoctonia solani. Der Fungus wird in einer sterilen Mischung aus Zonolit und Maismehl (10:1 w/w) gezüchtet, zu welcher Wasser im Verhältnis ungefähr 1:1 (w/w) zugegeben wird; das Wachstum dauert 14 Tage bei 25°C. Der Fungus wird dann in eine praktisch sterile Mischung von Torf und Sand gemischt, welche hierauf mit einer Suspension behandelt wird, welche den formulierten Aktivstoff enthält, in einer Konzentration von 10 bis 160 ppm (z.B. 10,40 und 160 ppm), berechnet auf das Volumen des Substrates. Das Substrat wird dann in Töpfe mit einem Durchmesser von 5 cm gegeben, welche mit Baum-wollsämlingen (Cotylendonous stage) bepflanzt wurden. Die bepflanzten Töpfe werden bei 24°C und bei 60-70%iger relativer Feuchtigkeit in einem Inkubationsraum während 14 Tagen inkubiert. Nach dieser Zeit kann ein Beifall der unbehandelten und ähnlich inokulierten Vergleichspflanzen festgestellt werden. Die Verbindungen der Formel I erlauben dagegen eine gute Hemmung des Befalles in Test D. So bewirkt die Verbindung von Beispiel 1, eingesetzt in der angegebenen benetzbaren Pulverformulierung, z.B. eine 100%ige Hemmung des Befalles ohne Anzeichen einer Phytotoxizität bei der niedrigeren Konzentration.
In einem Test analog zur Test-Methode D unter Verwendung von Phoma betae bei der Zuckerrübe, verursachen die Verbindungen der Formel I, z.B. die Verbindungen der Formel 1,1A, 1B, IC und 2A, eine gute Hemmung.
Obige Angaben zeigen, dass die erfindungsgemässen Mittel wertvolle fungizide Eigenschaften besitzen, insbesondere zur Bekämpfung von echten Mehltauen und Rostpilzen.
Vorteilhafte Verbindungen der Formel I weisen eines oder mehrere und vorzugsweise alle der nachstehenden Merkmale auf:
a) Ro n-Propyl, Isopropyl, verzweigtes Butyl, verzweigtes Pentyl oder verzweigtes Hexyl,
für Cycloalkyl mit 3 bis 6 C-Atomen oder für Cycloalkyl-methyl, in welchem der Cycloalkylteil 3 bis 6 C-Atome enthält;
b) R steht für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, CFs oder (1-4C)-Alkyl;
c) R' steht für Fluor, Chlor, Brom, (1-5C)-Alkyl, (1-4C)-alkoxy, Alkylthio mit 1-4 C-Atomen,
^° oder -0-(Ö^° ,
worin Yo und Y die zuvor genannten Bedeutungen besitzen;
d) R'" steht für Wasserstoff.
Besonders vorteilhafte Verbindungen der Formel I weisen eines oder mehrere und hauptsächlich die folgenden Merkmale auf:
a) Ro steht für n-Propyl, Isopropyl, verzweigtes Butyl, verzweigtes Pentyl, verzweigtes Hexyl oder für Cycloalkyl mit 3 bis 6 C-Atomen, wie für Cyclopropyl und Cyclopentyl;
b) R steht für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, CF3 oder (1-2C)-Alkyl; und c) R' steht für Fluor, Chlor, CN, (1-2C)-Alkyl oder (l-2C)-Alkoxy; oder d) R steht für Wasserstoff und R' steht für oder "0h@1y '
wobei und in para-Stellung im Ring A gebunden sind und besonders vorteilhaft, worin Yo und Y für Wasserstoff stehen.
Insbesonders bevorzugte Verbindungen der Formel I bedeutet R0 n-Propyl, Isopropyl, die verzweigten Butylreste und ganz besonders tert.-Butyl.
Ebenso von besonderem Interesse sind Verbindungen der Formel I, worin R0 einen verzweigten Alkylrest mit 5 und 6 C-Atomen, z.B. iso-Pentyl und Neopentyl bedeutet.
Ebenso von besonderem Interesse sind Verbindungen der Formel I, worin Ro für Cyclopropyl, Cyclopentyl oder Cyclo-hexyl steht.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung illustrieren. Alle Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel 1
a-tert.-Butyl-a-(para-methylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1 -äthanol
Eine 0,62 g Portion von 61,4%igem Natriumhydrid wird 3 Mal mit Petroläther gewaschen und hierauf werden 10 ml Dimethylformamid zugegeben, während man rührt. Zur erhaltenen Suspension werden unter Rühren langsam 1,1g Triazol, in 10 ml Dimethylformamid gelöst, zugetropft und das Gemisch bei 20° weiter gerührt bis die Blasenbildung beendet ist. Zur so erhaltenen Mischung werden alsdann 3.0 g 2-(tert.-Butyl)-2-(4-methylphenyl)-oxiran zugegeben und das wässrige Gemisch mit Äthylacetat extrahiert, das Äthylace-tatgemisch getrocknet und über Silicagel chromatographiert. Nach der Eluierung mit Hexan/Chloroform (50:50) erhält man ein gelbliches Öl, welches beim Stehenlassen fest wird. Nach dem Umkristallisieren aus Äthanol erhält man a-tert.-Butyl-a-(para-methylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1 -äthanol mit einem Schmelzpunkt von 69-71 °. Das entsprechende Hydro-genoxalat (Beispiel 1A) hat einen Schmelzpunkt von 147-150°, das entsprechende para-Methylbenzolsulfonat (Beispiel 1B) hat einen Schmelzpunkt von 215-220°, das entsprechende para-Methylbenzolsulfonat (Beispiel 1B) hat einen Schmelzpunkt von 215-220°, das entsprechende Hydrochlorid einen Schmelzpunkt von 247-250° und das Natriumäthanolat der Titelverbindung hat einen Schmelzpunkt von > 250° (Beispiel 1D).
Beispiel 2
Verfährt man nach den Angaben gemäss Beispiel 1, so erhält man bei Verwendung der entsprechenden Ausgangsprodukte die nachstehenden erfindungsgemässen Verbindungen:
6
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
7
647 513
A) a-tert.-Butyl-a-(para-chlorphenyl)-1 H-l ,2,4-triazol-1 -äthanol, Smp. (Schmelzpunkt) 114-115°.
B) a-tert.-Butyl-a-(ortho, para-dichlorphenyl)-lH-l,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 63-64°.
C) a-tert.-Butyl-a-(meta, para-dichlorphenyl)-lH-l,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 156-157°.
D) a-tert.-Butyl-a-(para-fluorphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1 -äthanol, Smp. 104-106°.
E) a-tert.-Butyl-a-(para-methoxyphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 76-79°.
F) a-tert.-Butyl-a-(para-biphenylyl)-1 H-1,2,4-triazol-1 -äthanol, Smp. 117-118°.
G) a-tert.- Butyl-a-(meta-cyanophenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 123-124°.
H) a-tert.-Butyl-a-(para-phenoxyphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 112-113°.
I) a-n-Propyl-a-(para-methylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1 -äthanol, Smp. 86-88°.
J) a-tert.-Butyl-a-(meta-trifluormethylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 120-122°.
K) a-tert.-Butyl-a-(meta-methylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 93-94°.
L) a-tert.-Butyl-a-(ortho-methylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol.
M) a-tert.-Butyl-a-(para-tert.-butylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 108-110°.
N) a-tert.-Butyl-a-(para-äthylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1 -äthanol, Smp. 91-94°.
O) a-tert.-Butyl-a-(meta-phenoxyphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 133-135°.
P) a-tert.-Butyl-a-(meta-methoxyphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 59-61°.
Q) a-tert.-Butyl-a-(para-trifluormethoxyphenyl)-1H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 80-83°.
R) a-Cyclohexyl-a-(para-methylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 102-103°.
S) a-tert.-Butyl-a-(para-bromophenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1 -äthanol, Smp. 124-125°.
T) a-Cyclohexylmethyl-a-(para-methylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 79-81°.
U) a-Cyclopentylmethyl-a-(para-methylphenyl)-1H-1,2,4-triazol-l-äthanol, Smp. 74-76°.
V) a-( 1 -Äthy lpropyl)-a-(para-methylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 87-89°.
W) a-tert.-Butyl-a-(meta-brom-para-methylphenyl)-1H-1,2,4-triazol-1 -äthanol, Smp. 155-158°.
X) a-tert.-Butyl-a-(meta-fluor-para-methylphenyl)-1H-1,2,4-triazol-l -äthanol, Smp. 102-104°.
Y) a-tert.-Butyl-a-(meta-chlor-para-methylphenyl)-1H-1,2,4-triazol-l-äthanol, Smp. 144-147°.
Z) a-Cyclopropyl-a-(para-chlorphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, als Öl.
Z-1) a-Cyclobutyl-a-(para-fluorphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 83-84°.
Z-2) a-tert.-Butyl-a-(meta, para-dimethylphenyl)-lH-1,2,4-triazol-l-äthanol, Smp. 120-122°. s Z-3) a-sec.-Butyl-a-(para-chlorphenyl)-lH-l,2,4-triazol-1-äthanol, als Öl.
Z-4) a-tert.-Butyl-a-(meta, meta'-dichlorphenyl)-lH-1,2,4-triazol-l-äthanol, Smp. 145-147°.
Z-5) a-tert.-Butyl-a-(meta-chlorphenyl)-lH-l,2,4-triazol-îo 1-äthanol, Smp. 126-127°.
Z-6) a-tert.-Butyl-a-(para-cyanphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 105-107°.
Z-7) a-Cyclopentyl-a-(para-methylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol. 15 Z-8) a-(l-methylcyclopropyl)-a-para-methylphenyl-lH-1,2,4-triazol-l-äthanol, Smp. 126-128°.
Z-9) a-tert.-Butyl-a-(para-iodphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1 -äthanol, Smp. 78-89°.
Z-10) a-(2-Pentyl)-a-(para-methylphenyl)-1 H-1,2,4-20 triazol-1-äthanol, Smp. 89-91°.
Z-l 1) a-(tert.-Butyl)-a-(meta, meta'-dimethylphenyl)-lH-1,2,4-triazol-l-äthanol, Smp. 128-130°.
Z-12) a-tert.-Butyl-a-(3-nitro-4-methylphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-äthanol, Smp. 160-161°. 25 Z-13) a-tert.-Butyl-a-(3,5-dinitro-4-methylphenyl)-lH-1,2,4-triazol-l-äthanol, Smp. 194-196°.
Beispiel 3
2-(tert.-Butyl)-2-(4-methylphenyl)-Oxiran 30 Eine 2,2-g-Portion von 61,4%igem Natriumhydrid wird dreimal mit Petroleumäther gewaschen, hierauf 70 ml Dime-thylsulfoxyd zugegeben und die Mischung unter Rühren auf 70° erhitzt und die Reaktion unter exothermem Vorgang bei 85° weitergeführt, worauf das Gemisch bei 75° während 40 35 Minuten weiter erhitzt wird. Das so erhaltene Reaktionsgemisch wird auf 0° in einem Eis/Kochsalzbad abgekühlt und hierauf unter einer Stickstoffatmosphäre tropfenweise eine Lösung, bestehend aus 7,0 g Trimethylsulfonium-Jodid in 50 ml Dimethylsulfoxyd und 20 ml Tetra-hydrofuran, zuge-40 geben, wobei die Temperatur unter 18° gehalten werden soll. Immer unter dem Stickstoffstrom wird alsdann zum erhaltenen Reaktionsgemisch unter Rühren eine Lösung, bestehend aus 3,0 g tert.-Butyl-para-methylphenyl-keton in 30 ml Tetra-hydrofuran, zugegeben, wobei die Temperatur immer 45 unter 10° gehalten wird. Die erhaltene Mischung wird bei 0° während 30 Minuten gerührt und hierauf 2 Stunden lang bei Raumtemperatur. Das erhaltene Reaktionsgemisch wird hierauf auf400 ml Wasser gegeben und alsdann mit Methylenchlorid extrahiert. Die organische Phase wird mit Wasser so und dann mit Sole gewaschen, getrocknet und das Lösungsmittel nach bekannten Methoden entfernt. Man erhält ein gelbliches Öl von 2-(tert.-Butyl)-2-(4-methylphenyl)-oxiran.
B

Claims (10)

  1. 647513
    2
    PATENTANSPRÜCHE 1. Verbindungen der Formel I
    CH0 - N
    2 >=1
    i,
    worin Ro n-Propyl, Isopropyl, verzweigtes Butyl, verzweigtes Pentyl, verzweigtes Hexyl, einen Cycloalkylrest mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen oder einen Cycloalkyl-alkylrest mit insgesamt 4 bis 11 Kohlenstoffatomen, in welchem der Cyclo-alkylteil 3 bis 8 Kohlenstoffatome und der Alkylrest 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthält, wobei der Cycloalkyl- und der Cycloalkyl-alkylrest durch einen oder zwei Alkylreste mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen substituiert sein können, R Wasserstoff, Halogen mit einer Atomnummer von 9 bis 35, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen mono-, di- oder trihalogenierten Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoff -atomen, worin die Halogene, unabhängig voneinander eine Atomnummer von 9 bis 35 haben, einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Nitro oder einen Alkylthiorest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
    R' Halogen mit einer Atomnummer von 9 bis 53, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen mono-, dioder trihalogenierten Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, worin die Halogene unabhängig voneinander eine Atomnummer von 9 bis 35 haben, einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen mono-, di- oder trihalogenierten Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, worin die Halogene unabhängig voneinander eine Atomnummer von 9 bis 35 haben, einen Alkylthiorest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Nitro, -CN, einen Rest der Formel
    R'" Wasserstoff, Halogen mit einer Atomnummer von 9 bis
    17, einen Alkylrest mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen und
    Z Sauerstoff oder Schwefel bedeuten,
    wobei R und R' zusammen für einen Alkylendioxyrest mit einem oder 2 Kohlenstoffatomen stehen können, der an zwei benachbarten C-Atomen des Phenylringes A gebunden ist,
    und worin Y» und Y unabhängig voneinander Wasserstoff, Halogen, mit einer Atomnummer von 9 bis 35, einen Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen oder einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 C-Atomen bedeuten, in freier Form, oder in Form eines Säureadditionssalzes, Äthanolates oder Metallkomplexes.
  2. 2. Verbindungen gemäss Anspruch 1, worin Rfür Wasserstoff, F, Cl, Br, R' für F, Cl, CN, (1-2C)-Alkyl oder (1-2C)-Alkoxy und R'" für Wasserstoff, stehen.
  3. 3. Verbindungen gemäss Ansprüche 1 und 2, worin Ro n-Propyl, Isopropyl, verzweigtes Butyl oder Cyclopropyl, bedeutet.
  4. 4. Eine Verbindung gemäss Anspruch 3, worin Ro tert. Butyl bedeutet.
  5. 5. Eine der Verbindungen a) a-tert. Butyl-a-(p-chlorophenyl)rlH-l,2,4-triazol-l-ethanol,
    b) a-tert. Butyl-a-(p-methoxyphenyl)-lH-l,2,4-triazol-l-ethanol,
    c) a-tert. Butyl-a-(p-methylphenyl)-lH-l,2,4-triazol-l-ethanol gemäss Anspruch 4.
  6. 6. Die Verbindung a-Cyclopropyl-a-(p-chlorphenyl)-1H-1,2,4-triazol-l-ethanol, gemäss Anspruch 3.
  7. 7. Eine Verbindung gemäss Ansprüche 1 und 2, worin R0 für einen Cycloalkyl-alkylrest mit insgesamt 4 bis 11 Kohlen-
    s stoffatomen steht, in welchem der Cycloalkylteil 3 bis 8 Kohlenstoffatome und der Alkylrest 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthält.
  8. 8. Mittel zur Bekämpfung von Fungi, enthaltend eine Verbindung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7 als Aktivsub-
    io stanz, in freier Form oder in einer für die Landwirtschaft geeigneten Salzform.
  9. 9. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel I gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II
    15
    cc_>ch? H
    20
    n II l
    R
    '0'
    worin Ro, R, R' und R'" die zuvor angegebenen Bedeutungen besitzen, mit einer Verbindung der Formel III
    25 /rr=~^
    X - N
    N-=J
    III
    worin X ein Alkalimetall bedeutet, in einem inerten organi-30 sehen Lösungsmittel umsetzt.
  10. 10. Eine Verbindung der Formel II
    II
    worin Ro, R, R' und R'" die in Anspruch 1 angegebene 40 Bedeutung besitzen, als Mittel zur Ausführung des Verfahrens gemäss Anspruch 9.
    45
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