CH649300A5 - Ergopeptinderivate, ihre herstellung und verwendung. - Google Patents
Ergopeptinderivate, ihre herstellung und verwendung. Download PDFInfo
- Publication number
- CH649300A5 CH649300A5 CH5104/81A CH510481A CH649300A5 CH 649300 A5 CH649300 A5 CH 649300A5 CH 5104/81 A CH5104/81 A CH 5104/81A CH 510481 A CH510481 A CH 510481A CH 649300 A5 CH649300 A5 CH 649300A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- acid addition
- formula
- addition salts
- acid
- compound
- Prior art date
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D513/00—Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for in groups C07D463/00, C07D477/00 or C07D499/00 - C07D507/00
- C07D513/02—Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for in groups C07D463/00, C07D477/00 or C07D499/00 - C07D507/00 in which the condensed system contains two hetero rings
- C07D513/04—Ortho-condensed systems
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61P—SPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
- A61P25/00—Drugs for disorders of the nervous system
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D513/00—Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for in groups C07D463/00, C07D477/00 or C07D499/00 - C07D507/00
- C07D513/12—Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for in groups C07D463/00, C07D477/00 or C07D499/00 - C07D507/00 in which the condensed system contains three hetero rings
- C07D513/14—Ortho-condensed systems
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D519/00—Heterocyclic compounds containing more than one system of two or more relevant hetero rings condensed among themselves or condensed with a common carbocyclic ring system not provided for in groups C07D453/00 or C07D455/00
- C07D519/02—Ergot alkaloids of the cyclic peptide type
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Pharmacology & Pharmacy (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Neurology (AREA)
- Neurosurgery (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
- Peptides Or Proteins (AREA)
- Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)
- Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
- Micro-Organisms Or Cultivation Processes Thereof (AREA)
- Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
- Medicines Containing Plant Substances (AREA)
Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Ergopep-tinderivate, Verfahren zu deren Herstellung sowie pharmazeutische Zusammensetzungen, die diese Ergopeptinderivate enthalten.
Die Erfindung betrifft insbesondere 8R- und 8S-Peptid-ergotalkaloide, deren Methylengruppe in 9'-Stellung durch
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
649300
zweiwertigen Schwefel ersetzt ist, und ihre Säureadditionssalze.
Diese Verbindungen, im folgenden als erfindungsgemässe Verbindungen bezeichnet, umfassen die 9'-Thiaderivate der sowohl in der Natur vorkommenden wie auch synthetisch zugänglichen Peptidergotalkaloiden. Sie können gegebenenfalls die in der Chemie der Peptidergotalkaloiden üblichen Substituenten tragen.
Insbesondere werden Verbindungen der Formel I umfasst,
OH
CO-NH ^
,N-R
worin
Ri für Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht,
R: für Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Benzyl steht,
R:> und R-i unabhängig voneinander Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten,
R> Wasserstoff bedeutet und, falls R? für Wasserstoff steht,
auch Brom bedeuten kann,
R(. und R? zusammen eine einfache Bindung bilden oder Rr und R7 je für Wasserstoff stehen oder Rf. Methoxy und R7 Wasserstoff darstellen und Rs Wasserstoff, Methyl oder Halogen mit einer Ordnungszahl von 9 bis 35 bedeutet,
und ihre Säureadditionssalze.
In der Formel I steht Ri beispielsweise für Methyl oder Isopropyl. R: bedeutet z.B. n- oder iso-Propyl, n-, iso- oder sek.-Butyl oder Benzyl. R3 bedeutet beispielsweise eine n- oder iso-Propyl-, vorzugsweise eine Äthyl- oder Methylgruppe. R4 steht bevorzugt für ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe. R? bedeutet bevorzugt Wasserstoff. Ra und R7 bilden zweckmässigerweise eine Bindung oder stehen für Wasserstoff. R» bedeutet zweckmässigerweise Wasserstoff, Brom oder Methyl.
Die Verbindungen der Formel I können in Form von zwei Isomerengruppen vorliegen, nämlich die Verbindungen mit der Konfiguration 8R und diejenigen mit der Konfiguration 8S. Die Verbindungen der Formel I mit der Konfiguration 8R sind bevorzugt.
Gemäss der vorliegenden Erfindung gelangt man zu den erfindungsgemässen Verbindungen, indem man ein entsprechendes reaktives Lysergsäurederivat mit einem Säureadditionssalz eines entsprechenden schwefelhaltigen Aminocy-clols kondensiert und die erhaltenen Verbindungen gewünschtenfalls in ihre Säureadditionssalze überführt.
Insbesondere gelangt man zu den Verbindungen der Formel I und ihren Säureadditionssalzen, indem man a) ein Säureadditionssalz einer Verbindung der Formel II,
OH
H_N —
worin Ri und R2 obige Bedeutung besitzen, mit einem reaktiven Säurederivat einer Verbindung der Formel III,
COOH
.N-R
R,
5
R.-N
worin R3, R4, Rs, Rf>, R7 und Rs obige Bedeutung besitzen, kondensiert oder b) zur Herstellung einer Verbindung der Formel Ia,
Rt OH
CO-NH-
CH
HN
worin entweder
R1, für Methyl steht und RÌ Isobutyl oder Benzyl bedeutet oder
Ri für Äthyl steht und R2 Benzyl bedeutet oder
R1, für Isobutyl steht und R^Isopropyl, sek.-Butyl, Isobutyl oder Benzyl bedeutet,
einer flüssigen Kultur eines die entsprechende 9'-Methylen-Verbindung produzierenden Stammes L-Thiazolidin-4-car-bonsäure oder ein Salz dieser Säure zugibt, und die erhaltenen Verbindungen gewünschtenfalls in ihre Säureadditionssalze überführt.
Das erfindungsgemässe Verfahren a) kann analog zu bekannten Methoden für die Kondensation zur Herstellung von analogen cyclischen Peptidergotalkaloiden erfolgen.
Ein geeignetes Säureadditionssalz der Verbindung der Formel II ist das Hydrochlorid.
Als reaktionsfähige, funktionelle Derivate einer Verbindung der Formel III können beispielsweise das Säurechlorid, das Säureazid oder das gemischte Anhydrid mit Schwefelsäure oder Trifluoressigsäure eingesetzt werden.
Vorzugsweise verwendet man das Additionsprodukt einer Verbindung der Formel III mit Dimethylformamid oder Acet-amid und Thionylchlorid, Phosgen oder Oxalylchlorid. Vor-
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
«0
65
649300
4
zugsweise wird die Reaktion in Gegenwart von Triäthylamin oder Pyridin durchgeführt. Geeignete Lösungsmittel sind z.B. Chloroform, Methylenchlorid, Dimethylformamid oder Ace-tonitril.
Die Umsetzung kann bei Temperaturen zwischen —30° bis +20°C durchgeführt werden.
Falls die erhaltenen Verbindungen in 9,10-Stellung ungesättigt sind, werden sie in Form von Gemischen der Isomeren 8R und 8S erhalten, die auf an sich bekannte Weise aufgetrennt werden können, beispielsweise chromatographisch. Gewünschtenfalls können die 8R- und 8S-Isomeren auf an sich bekannte Weise epimerisiert werden, beispielsweise durch Behandlung mit Säuren.
Die freien Basen können in Säureadditionssalze umgewandelt werden und umgekehrt. Für die Salzbildung geeignete Säuren sind z.B. die Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Maleinsäure, Fumarsäure und Weinsäure.
Die Ausgangsverbindungen der Formel II sind neu und können nach an sich bekannten Methoden, z.B. wie folgt hergestellt werden:
Nach intramolekular Kondensation eines geeigneten Derivates der L-Thiazolidin-4-carbonsäure mit einem geeigneten Derivat einer Verbindung der Formel IV,
h2n
COOH
worin R2 obige Bedeutung besitzt, werden die erhaltenen Verbindungen der Formel V,
V
worin R2 obige Bedeutung besitzt, mit Verbindungen der Formel VI,
R,
C^Hr-OOC 2. D
OCH
COC1
worin Ri obige Bedeutung besitzt, umsetzt. Durch anschliessende Hydrierung oder vorzugsweise saure Behandlung des Reaktionsproduktes, zweckmässigerweise mit Trifluoressig-säure, werden Verbindungen der Formel VII erhalten,
C2H5OOC—Y N
HOOC —
VIII
10 worin Ri und R2 obige Bedeutung besitzen, und über das entsprechende Säureazid der Formel IX,
0 R, ÇH 1>H St 15 N,-C—
>0°
IX
-N H
20
worin Ri und R2 obige Bedeutung besitzen, in das Aminocy-clol der Formel II überführt. Bevorzugt wird das Säureazid der Formel IX direkt in das Aminocyclol der Formel II über-25 führt; die Reaktion kann aber auch über eine Verbindung der Formel X,
VI
VII
worin Ri und R2 obige Bedeutung besitzen. Aus einer Verbindung der Formel VII wird die entsprechende Säure der Formel VIII freigesetzt,
worin Ri und R2 obige Bedeutung besitzen und Z eine abspaltbare Gruppe, z.B. eine Benzyloxycarbonylgruppe bedeutet, erfolgen.
40 Soweit die Herstellung der Ausgangsverbindungen nicht beschrieben wird, sind diese bekannt oder nach an sich bekannten Verfahren bzw. analog zu den hier beschriebenen Verfahren herstellbar.
Das erfindungsgemässe Verfahren b) kann wie folgt durch-45 geführt werden:
Als Stämme, die 9'-Methylenderivate der Verbindungen der Formel Ia produzieren, können Stämme von Claviceps purpurea verwendet werden sowie solche, die aus einem Aus-50 gangsstamm von Claviceps purpurea durch Mutation unter Einwirkung von Strahlen oder Behandlung mit mutagenen Substanzen oder durch Selektion gewonnen werden können.
Zur Herstellung von 9'-Thia-ergotamin und 9'-Thia-ergotaminin, zum Beispiel, wird als bevorzugter Ergotamin/ 55 Ergotaminin produzierender Stamm die Claviceps purpurea Mutante NRRL 12043 verwendet. Eine Kultur davon wurde am 20.9.1979 beim United States Department of Agriculture (Northern Regional Research Center), Peoria, III., USA unter der Kulturnummer NRRL 12043 deponiert. 60 Zur Herstellung von 9'-Thia-ergocristin und 9'-Thia-ergo-cristinin wird als bevorzugter Ergocristin/Ergocristinin produzierender Stamm die Claviceps purpurea Mutante NRRL 12044 verwendet. Eine Kultur davon wurde am 20.9.1979 bei der oben erwähnten Deponierungsstelle unter 65 der Kulturnummer NRRL 12044 deponiert.
Die zur Herstellung der übrigen Verbindungen der Formel I verwendbaren Stämme sind bekannt und stehen ebenfalls der Öffentlichkeit zur Verfügung.
5
649300
Charakteristikum und fermentative Gewinnung der Stämme NRRL 12043 und 12044
a) Charakteristikum des Stammes NRRL 12043
Der Ausgangspilzstamm wurde aus einem auf Bromus im Wallis (Schweiz) gefundenen Sklerotium, welches Ergotamin enthielt, isoliert. Durch mehrere mutagene Behandlungsschritte unter Verwendung von Ultra-Violett-Strahlen und Chemikalien gelangte man zu dem erfindungsgemäss verwendeten Stamm NRRL 12043, welcher folgendermassen charakterisiert werden kann:
Es wird ein kleines Mycelstück des Stammes NRRL 12043 im Zentrum einer Agarplatte mit einem Medium der nachfolgend angegebenen Zusammensetzung ausgeimpft:
60 g Saccharose, 10 g Asparagin, 0,5 g Casamino-Acids (Difco), 0,25 g KH2PO4,0,25 g MgSC>4-7 H20,0,125 g KCl, 16mgFeS04-7H20,10 mg ZnS04-7H20,15 g Agar und dest. Wasser ad 1 Liter. Der pH-Wert wird mit einer 25%igen Ammoniak-Lösung auf 6,0 eingestellt. Das Medium wird 20 Minuten bei 120°C sterilisiert. Bei 24°C ist nach 7 Tagen eine Kolonie von etwa 3 cm Durchmesser, nach 14 Tagen von etwa 5 cm und nach 20 Tagen von etwa 8 cm Durchmesser entstanden. Die Kolonie ist gewölbt und leicht gefaltet. Der Rand ist diffus. Die Farbe der Kolonie ist im Zentrum beigeviolett und am Rand beige-grau. Eine 20 Tage alte Kolonie enthält pro cm2 ca. 1.108 Konidien. Diese sind oval und haben Dimensionen von 6-12x4-7 |i..
b) Charakteristikum des Stammes 12044
Der Ausgangspilzstamm wurde aus einem auf Roggen in Nordamerika gefundenen Sklerotium, welches Ergochristin enthielt, isoliert. Durch mehrere mutagene Behandlungsschritte unter Verwendung von Ultra-Violett-Strahlen und Chemikalien gelangte man zu dem erfindungsgemäss verwendeten Stamm NRRL 12044, welcher folgendermassen charakterisiert werden kann:
Es wird ein kleines Mycelstück des Stammes NRRL 12044 im Zentrum einer Agarplatte mit einem Medium der nachfolgend angegebenen Zusammensetzung ausgeimpft:
70 g Malzextrakt (Wander), 30 g Kartoffeln (Stocki,
Knorr), 15 g Agar und dest. Wasser ad. 1 Liter. Der pH-Wert beträgt 5,3-5,7. Das Medium wird 20 Minuten bei 120°C sterilisiert. Bei 24°C ist nach 7 Tagen eine Kolonie von etwa 2 cm Durchmesser, nach 14 Tagen von etwa 4 cm und nach 20 Tagen von etwa 5 cm Durchmesser entstanden.
Das Mycel ist flach gewölbt und mit einem weissen, in den Luftraum ragenden, watteartigen Hyphengeflecht bedeckt. Im Zentrum wird ein kraterförmiger Höcker von etwa 1 cm Durchmesser ausgebildet. Von ihm gehen radiale Falten aus. Das dem Agar aufliegende Mycel ist violett gefärbt. Es entstehen konzentrische Zonen mit stärkerer und solche mit schwächerer Pigmentierung. Der Rand ist diffus. Ein 20 Tage altes Mycel enthält pro cm2 ca. 1.108 Konidien. Diese streuen in ihren Dimensionen ziemlich stark (5-12x3-7 [i; meist jedoch 5-6x3 |i). Das Mycel enthält keine Alkaloide.
Vermehrung und Impfstoffherstellung a) NRRL 12043
Vermehrung und Impfstoffherstellung des Stammes NRRL 12043 können in der Weise erfolgen, dass man von einer der oben beschriebenen Kolonien die Konidien in sterilem Wasser abschwemmt und damit Schrägagarröhrchen mit dem Agarmedium beimpft, bestehend aus: 70 g Malzextrakt (Wander), 30 g Kartoffeln (Stocki, Knorr), 15 g Agar und dest. Wasser ad 1 Liter. Der pH-Wert beträgt 5,3-5,7. Das Medium wird 20 Minuten bei 120°C sterilisiert. Nach 14 Tagen enthält eine solche Schrägagarkultur (12 ml Medium in einem Reagenzglas von 18 mm Durchmesser und 20 cm 5 Länge, keilförmig ausgelegt) etwa 1.109 Konidien. Von einer solchen Schrägagarkultur werden Konidien in sterilem Wasser aufgeschwemmt und dabei eine Konzentration von 106— 107 Sporen/ml hergestellt. Mit je 0,5 ml dieser Suspension werden Schrägagarröhrchen mit dem gleichen Medium 10 gleichmässig beimpft. Diese Kulturen werden bei 24°C während 14 Tagen bebrütet. Hierauf werden sie bei -40°C gelagert.
b) NRRL 12044 ls Vermehrung und Impfstoffherstellung des Stammes NRRL 12044 können in der Weise erfolgen, dass man von einer der oben beschriebenen Kolonien die Konidien in sterilem Wasser abschwemmt und damit Schrägagarröhrchen mit dem oben beschriebenen Agarmedium beimpft. Nach 18 20 Tagen enthält eine solche Schrägagarkultur (12 ml Medium in einem Reagenzglas von 18 mm Durchmesser und 20 cm Länge, keilförmig ausgelegt) etwa 1-2.109 Konidien. Von einer solchen Schrägagarkultur werden Konidien in sterilem Wasser aufgeschwemmt und dabei eine Konzentration von 25 106— 107 Sporen/ml hergestellt. Mit je 0,5 ml dieser Suspension werden Schrägagarröhrchen mit dem gleichen Medium gleichmässig beimpft. Diese Kulturen werden bei 24°C während 14 Tagen bebrütet. Hierauf werden sie bei —40°C gelagert.
30
Vorkulturen
Bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Sporen erst über Vorstufe^) heranzuzüchten, bevor das Produktionsmedium 35 angeimpft wird. Anfänglich soll man ein Medium wählen, in welchem gute Sporenkeimung und ein schnelles Mycel-wachstum stattfindet. Für ein solches Medium sind geeignet: eine Kohlenstoffquelle in reichlicher Konzentration in Form eines Mono- oder Disaccharids, gegebenenfalls in Kombina-40 tion mit einem Polyalkohol, eine Stickstoffquelle in Form einer Aminosäure oder eines Ammoniumsalzes, ferner Mineralsalze, Spurenelemente und komplexe Zusätze aus pflanzlichen Samen. Das pH wird vorteilhaft zwischen 5 und 7 eingestellt. Das Medium wird in der ersten Stufe mit Konidien 45 reichlich beimpft und auf der Schüttelmaschine oder in Fermentern von verschiedenen Grössen bei 22-26°C während 4-7 Tagen inkubiert. Es entsteht eine dichte Kultur aus lok-keren, watteartigen, 2-3 mm messenden, unpigmentierten Mycelflocken, welche aus langen Hyphen von 3-6 u Durch-50 messer bestehen.
Hauptkulturen
Mit einem Teil der in einer oder gegebenenfalls mehreren Vorstufen erhaltenen Kultur wird das Produktionsmedium 55 beimpft, welches vorteilhaft eine solche Zusammensetzung aufweist, dass in kurzer Zeit ein hohes Mycelgewicht erreicht wird. Als beste und billigste Kohlenstoffquelle hat sich Saccharose erwiesen, als Stickstoffquelle Ammoniumsalze, wie Oxalat, Zitrat, Succinat und Formiat. Ferner sollen Mineral-60 salze und als Spurenelemente Eisen und Zink zugegen sein. Die Kulturen werden entweder in Erlenmeyerkolben oder in Fermentern von verschiedenen Grössen durchgeführt. Wichtig ist eine gute Belüftung. Die optimale Temperatur liegt bei 24°C.
65 Am Anfang der Alkaloidbildung, normalerweise zwischen dem 3. und 6. Tag der Hauptkultur, werden 1-5 g/Liter L-Thiazolidin-4-carbonsäure, oder von einem Salz dieser Säure, wie z.B. das Kalium-, Natrium- oder Ammoniumsalz,
649300
zur Hauptkultur gegeben. Hierauf werden die Kulturen weiter während 6-12 Tagen bebrütet. Es entsteht im Verlaufe von 9-18 Tagen eine dichte Kultur, die hauptsächlich aus 0,5-3 mm langen und 0,1-1 mm dicken zylindrischen kompakten Mycelpartikeln neben feinen Flocken besteht. Die Mycelpartikel zeigen in ihrer Struktur das Bild eines plecten-chymatischen Gewebes aus kugeligen oder polyedrischen bis kurzzylindrischen, dickwandigen und stark vakuolisierten Zellen von 6-12x6-14 jx, vornehmlich 8x9 p., welches von bis zu 100 p. langen Hyphen durchzogen ist. Sie sind bräunlich pigmentiert. Das Kulturfiltrat ist ebenfalls bräunlich gefärbt.
Wenn sich die Zunahme des Gewichtes und des Alkaloid-gehaltes des Mycels verringert, können nach an sich bekannten Methoden die Alkaloide mit organischen Lösungsmitteln aus dem gesamten Kulturbrei extrahiert werden, oder man trennt das Mycel durch Filtration oder Zentrifugation vom Filtrat und extrahiert beide Teile separat. Der Hauptanteil der Peptidalkaloide ist im Mycel angereichert.
Isolierung der Verbindungen der Formel Ia
Diese Schwefel-enthaltenden Ergotpeptine lassen sich aus der Kulturbrühe, aus dem Kulturfiltrat oder aus dem Mycel durch bekannte extraktive Verfahren isolieren. Die Reinigung erfolgt unter Anwendung üblicher Reinigungsschritte, wie zum Beispiel durch Fällungen aus aktiven mit inaktiven Lösungsmitteln oder durch Überführen in schwerlösliche Salze. Besonders geeignet sind bekannte Reinigungsverfahren, wie z.B. Chromatographie an Aluminiumoxiden, Kieselgelen, Sephadex LH-20 usw. in den jeweils geeigneten Lösungsmittelsystemen. Wie die bekannten Ergotpeptine sind auch diese neuen 9' -Thia-ergopeptine gegen Tageslicht empfindlich. In freier Form und in polaren Lösungsmitteln isomerisieren sie bis zu einem bestimmten Gleichgewicht in die jeweils andere Form.
In Salzform, wie sie z.B. mit Methansulfonsäure hergestellt werden können, sind 9'-Thia-ergotamin und 9'-Thia-ergocri-stin über längere Zeit stabil.
Die erfindungsgemässen Verbindungen sind in der Literatur bisher nicht beschrieben worden. Sie weisen im Tierversuch interessante pharmakologische Eigenschaften auf und können daher als Heilmittel verwendet werden.
Insbesondere zeigen diese Verbindungen eine Dopaminre-zeptoren-stimulierende Wirkung. Die dopaminergen Eigenschaften konnten an Ratten, bei denen durch eine 6-Hydro-xydopamin-Injektion in die Substantia nigra eine unilaterale Verletzung der nigro-neostriatalen Dopaminbahn erzeugt wurde, mit Dosen zwischen etwa 0,05 bis 3 mg/kg festgestellt werden [Methode nach U. Ungerstedt, Acta physiol. scand. Suppl. 367,69-93 (1973)]. Nach Verabreichung des Wirkstoffes war eine deutliche Aktivierung dadurch erkennbar, dass die Ratten in Richtung der nicht denervierten Seite rotierten.
Die neuen Substanzen können aufgrund ihrer dopaminergen Eigenschaften zur Behandlung von Parkinsonismus Anwendung finden.
Ferner besitzen die neuen Verbindungen eine Prolaktin-sekretions-hemmende Wirkung. So hemmen sie bei der Ratte die Implantationen nach subkutaner Applikation von Dosen zwischen 0,01 und 1 mg/kg und die Laktation mit Dosen von 1 bis 10 mg/kg p.o. [Lit.: Experientia 34, 1330(1978)]. Sie können daher z.B. bei der Behandlung der Akromegalie Anwendung finden.
Ferner zeigen sie eine vigilanzerhöhende und psychostimu-lierende Aktivität. Sie sind deshalb indiziert bei zerebralen Gefässschädigungen, bei der Zerebralsklerose, bei Zerebralinsuffizienz oder bei Bewusstseinsverlusten aufgrund von Schädeltraumata.
Ausserdem zeigen die erfindungsgemässen Verbindungen eine antidepressive Wirkung und können deshalb als Antidepressiva eingesetzt werden.
Schliesslich weisen die erfindungsgemässen Verbindungen gefässtonisierende Aktivität, zudem zentrale Effekte auf und beeinflussen periphere wie auch zentrale Kreislaufparameter. Sie können daher bei der Behandlung der Migräne und orthostatischer Beschwerden bzw. für Thromboseprophylaxe Verwendung finden.
Für die oben genannten Anwendungen variiert die zu verwendende Dosis selbstverständlich je nach verwendeter Substanz, Art der Administration und der gewünschten Behandlung. Im allgemeinen werden aber befriedigende Resultate mit Dosen von ungefähr 0,1 bis 10 mg/kg Körpergewicht erreicht; die Administration kann mit einer Dosis täglich vorgenommen werden oder nötigenfalls in mehreren Teildosen erfolgen. Für grössere Säugetiere liegt die Tagesdosis im Bereich von etwa 0,5 bis 100 mg der Substanz, geeignete Dosierungsformen für z.B. orale Anwendungen enthalten im allgemeinen ungefähr 0,3 bis 100 mg wirksame Substanz neben festen oder flüssigen Trägersubstanzen oder Verdünnungsmitteln.
Als Heilmittel können die erfindungsgemässen Verbindungen allein oder in geeigneter Arzneiform mit pharmakologisch indifferenten Stoffen verabreicht werden.
Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Temperaturangaben erfolgen in Celsiusgraden und sind unkorrigiert.
Beispiel 1
(Verfahren a)
9,10-Dihydro-9'-thia-a-ergokryptin oder N-([2 ' R,5' S, 10' aS, 10' bS]-Hexahydro-10b-hydroxy-5-isobu-tyl-2-isopropyl-3,6-dioxo-8H,10H-oxazolo[3,2-a]thiazolo[4,-3-c]pyrazin-2-yl)-6-methyl-5R-(5ß,8ß)ergolin-8-carboxamid
30 mg absolutes Dimethylformamid werden unter Rühren auf — 15° abgekühlt und tropfenweise mit einer Lösung von I ml Oxalylchlorid in 5 ml absolutem Acetonitril versetzt. Anschliessend trägt man 2,95 g trockene 9,10-Dihydro-lysergsäure ein, wobei unter vorübergehender Lösung ein grauweisser Niederschlag ausfällt. Nach 30 Minuten Rühren bei 0° verdünnt man unter starkem Kühlen mit 6 ml absolutem Pyridin und trägt 1,40 g (2R,5S,10aS,10bS)-2-Amino-dihydro-10b-hydroxy-5-isobutyl-2-isopropyl-8H, 10H-oxa-zolo[3,2-a]thiazolo[4,3-c]pyrazin -3(2H),6(5H)-dionhydro -chlorid ein, rührt kräftig während 2 Stunden und lässt die Temperatur langsam von —10° bis 0° steigen.
Zur Aufarbeitung wird unter starker Kühlung mit 6,5 ml Citrat-Puffer pH = 4 verdünnt und mit 2N-Soda-Lösung alkalisch gestellt. Nach dreimaliger Extraktion mit Methylenchlorid, Trocknen über Natriumsulfat, Filtrieren und Eindampfen der Extrakte wird das Rohprodukt an 100 g Kieselgel chromatographiert, wobei die Titelverbindung mit 3% Methanol in Methylenchlorid eluiert und aus Methylenchlorid/Äther kristallisiert wird.
Smp.: 182-184° (Zers.); [<x]2D° = +9,6° (c =0,5 in Dimethylformamid).
Das Ausgangsmaterial kann wie folgt hergestellt werden:
a) (6S,8aS)-Dihydro-6-isobutyl-3H-thiazolo[3,4-a]pyrazin-5(6H),8(7H)-dion
Zu einer Lösung von 95,8 g N-tert.-Butyloxycarbonyl-L-leucin in 450 ml absolutem Äther werden 61,0 g L-Thiazo-lidin-4-carbonsäure-methylester in 450 ml absolutem Äther zugegeben. Nach 15 Minuten Rühren bei Raumtemperatur
6
s
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
7
649300
wird eine Lösung von 94,4 g Dicyclohexylcarbodiimid in 200 ml absolutem Äther zugetropft. Nach 90 Minuten Rühren bei Raumtemperatur wird vom Harnstoff abfiltriert. Das Filtrat wird der Reihe nach mit lN-Salzsäure-Lösung, Eiswasser, 2N-Natriumbicarbonat-Lösung und Eiswasser extrahiert.
Nach dreimaliger Nachextraktion mit Äther werden die organischen Phasen vereinigt, mit Natriumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Das resultierende gelbe Harz wird direkt weiter umgesetzt.
Man löst das Zwischenprodukt in 350 ml absolutem Methylenchlorid und versetzt die klare Lösung unter Eiskühlung mit 140 ml Trifluoressigsäure. Nach 16 Stunden Stehenlassen bei Raumtemperatur wird die rotbraune Lösung am Rotationsverdampfer eingeengt, in Methylenchlorid aufgenommen und mit 2N-Soda-Lösung alkalisch gestellt. Nach zweimaliger Nachextraktion mit Methylenchlorid werden die organischen Phasen vereinigt, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft. Die Titelverbindung kristallisiert nach Aufnahme in Äther und Zugabe von Hexan in weissen Kristallen vom Smp. 142-143°; [a]5° =-113° (c = 0,8 in Chloroform).
b) (2R,5S, 1 OaS, 10bS)-Hexahydro-10b-hydroxy-5-iso-butyl-2-isopropyl-3,6-dioxo-8H, 10H-oxazolo[3,2-a]thia-zolo[4,3-c]pyrazin-2-carbonsäure-äthylester
72,7 g (6S,8aS)-Dihydro-6-isobutyl-3H-thiazolo[3,4-a]pyrazin-5(6H),8(7H)-dion in 175 ml absolutem Dioxan werden mit 114,5 g S(+)-Isopropyl-benzyloxymalonsäure-äthyl-esterchlorid und 50,9 g 2,6-Lutidin vermengt und 4 Stunden bei +70° gerührt. Nach Verdünnen mit 1 Liter Äther wird der Reihe nach je zweimal mit 2N-Salzsäure-Lösung und gesättigter Natriumbicarbonat-Lösung geschüttelt. Die wässrigen Phasen werden noch zweimal mit Äther nachextrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und am Vakuum eingedampft. Das bräunliche Rohprodukt wird an 2,4 kg Kieselgel Chromatographien, wobei das Acylierungsprodukt mit 2% Methanol in Methylenchlorid als gelbes Öl eluiert wird, welchës direkt weiter umgesetzt wird.
Man löst das gelbe Öl in 600 ml Trifluoressigsäure und lässt die Lösung 18 Stunden bei Raumtemperatur stehen.
Nach Einengen der rotbraunen Lösung wird der Rückstand in I Liter Methylenchlorid aufgenommen und mit 2N-Soda-Lösung alkalisch gestellt. Die wässrige Phase wird noch zweimal mit 300 ml Methylenchlorid nachextrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingedampft. Das rotbraune Rohprodukt wird an 2,4 kg Kieselgel Chromatographien, wobei die Titelverbindung mit 2% Methanol in Methylenchlorid eluiert wird.
Kristallisation aus Äther/Petroläther ergibt weisse Kristalle vom Smp. 106-108°; [a]o = -7,5° (c = 1,0 in Chloroform).
c) (2R,5S, 1 OaS, 1 ObS)-Hexahydro-1 Ob-hydroxy-5-iso-butyl-2-isopropyI-3,6-dioxo-8H,10H-oxazolo[3,2-a]thia-zolo[4,3-c]pyrazin-2-carbonsäure
27,6 g (2R,5S, 1 OaS, 1 ObS)-Hexahydro-1 0b-hydroxy-5-iso-butyl-2-isopropyl-3,6-dioxo-8H,10H-oxazolo[3,2-a]thia-zolo[4,3-c]pyrazin-2-carbonsäure-äthylester werden in 600 ml 1 N-Natronlauge gelöst und 5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Zur Aufarbeitung wird bei 0° mit 2N-Salzsäure-Lösung auf pH = 4,5 gestellt und wiederholt mit Essigester extrahiert. Nach Trocknen der organischen Extrakte und Eindampfen des Lösungsmittels unterhalb +30° und anschliessendem Verdünnen mit Äther erhält man die Titelverbindung als weisse Kristalle vom Smp. 149-151° (Zers.).
d) (2R,5S, 1 OaS, 1 0bS)-Hexahydro-10b-hydroxy-5-iso-butyl-2-isopropyl-3,6-dioxo-8H, 10H-oxazolo[3,2-a]thia-zolo[4,3-c]pyrazin-2-carbonyl-azid
In ein auf -15° gekühltes, gerührtes Gemisch von 7,0 ml absolutem Dimethylformamid und 100 ml absolutem Methylenchlorid tropft man innert 10 Minuten eine Lösung von 6,0 ml Oxalylchlorid in 50 ml absolutem Methylenchlorid zu und rührt noch weitere 10 Minuten. Nach Verdünnen mit 100 ml absolutem Äther werden 17,3 g (2R,5S, 1 OaS, 1 ObS)-Hexahydro-10b-hydroxy-5-isobutyl-2-isopropyl-3,6-dioxo-8H,10H-oxazolo[3,2-a]thiazolo[4,3-c]pyrazin-2-carbonsäure rasch eingetragen, wobei eine klare Lösung entsteht, die noch 10 Minuten bei — 10° gerührt wird. Dann überschichtet man mit einer Lösung von 30 g Natriumazid in 120 ml Wasser, verdünnt mit 800 ml Methylenchlorid und schüttelt das 2-Phasengemisch 4 Minuten kräftig. Dann fügt man 1 Liter eiskalte, gesättigte Natriumbicarbonat-Lösung hinzu, trennt die organische Phase ab und trocknet gut über Natriumsulfat. Nach Einengen des Lösungsmittels und Verdünnen mit abs. Äther erhält man die Titelverbindung als weisse Kristalle. Smp. 100° (Verpuffung).
e) (2R,5S, 1 OaS, 1 ObS)-2-Amino-dihydro-1 Ob-hydroxy-5-isobutyl-2-isopropyl-8H,10H-oxazolo[3,2-a]thiazolo[4,3-c] pyrazin-3(2H),6(5H)-dion-hydrochlorid
Eine Lösung von 12,7 g (2R,5S,10aS,10bS)-Hexahydro-10b-hydroxy-5-isobutyl-2-isopropyl-3,6-dioxo-8H, 10H-oxa-zolo[3,2-a]thiazolo[4,3-c]pyrazin-2-carbonylazid in 180 ml absolutem Methyl-äthylketon wird mit 3,18 ml 10N-Salz-säure-Lösung versetzt und während 15 Minuten unter Rück-fluss gekocht. Nach Eindampfen des Reaktionsgemisches und Verdünnen mit absolutem Äther erhält man die Titelverbindung als gelbliche Kristalle. Smp. 123-126° (Zers.)
Beispiel 2
(Verfahren a)
9'-Thia-a-ergokryptinin und 9'-Thia-a-ergokryptin oder
N-([2'R,5'S,10'aS,10'bS]-Hexahydro-10b-hydroxy-5-iso-butyl-2-isopropyl-3,6-dioxo-8H,10H-oxazolo[3,2-a]thia-zolo[4,3-c]pyrazin-2-yl)9,10-didehydro-6-methyl-[5R-(5ß,8a)ergolin-8-carboxamid und
N-([2' R,5' S, 10' aS, 10'bSJ-Hexahydro-1 Ob-hydroxy-5-iso-butyl-2-isopropyl-3,6-dioxo-8H, 10H-oxazolo[3,2-a]thia-zolo[4,3-c]pyrazin-2-yl)9,10-didehydro-6-methyl-[5R-(5ß,8ß)ergolin-8-carboxamid
2,50 g wasserfreie Lysergsäure werden in 25 ml absolutem Dimethylformamid durch Zugabe von 2,11 g Trifluoressigsäure gelöst und unter Rühren auf —10° gebracht. Bei dieser Temperatur tropft man innert 5 Minuten eine Mischung von 2,52 g Trifluoressigsäureanhydrid in 15 ml absolutem Aceto-nitril zu und rührt die klare Lösung noch 10 Minuten. Anschliessend trägt man unter starker Kühlung 15 ml Pyridin und 2,71 g (2R,5S, 1 OaS, 1 ObS)-2-Amino-dihydro-10b-hydroxy-5-isobutyl-2-isopropyl-8H, 10H-oxazolo[3,2-a]thia-zolo[4,3-c]pyrazin-3(2H),6(5H)-dion-hydrochlorid ein und rührt das Reaktionsgemisch 1 Stunde zwischen —10° bis 0° weiter.
Zur Aufarbeitung verdünnt man mit 200 ml Methylenchlorid und schüttelt mit 100 ml 2N-Soda-Lösung gut durch. Die wässrige Phase wird noch dreimal mit je 100 ml Methylenchlorid nachextrahiert. Die vereinigten organischen Phasen werden über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird an 250 g Kieselgel chromatographiert, wobei mit 2% Methanol in Methylenchlorid reines 9'-Thia-a-ergokryptinin eluiert wird, das aus Methanol kristallisiert. Smp. 228-230° (Zers.); [a]o = +281° (c = 0,8 in Dimethylformamid).
Mit 3% Methanol in Methylenchlorid werden zuerst
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
649300
8
Mischfraktionen, dann das reine 9'-Thia-a-ergokryptin eluiert, das aus Äther kristallisiert. Smp. 203-205° (Zers.); Md = +46° (c = 0,7 in Dimethylformamid).
Beispiel 3
(Verfahren b)
9'-Thia-ergotamin und 9'-Thia-ergotaminin
1. Züchtung des Stammes NRRL 12043
a) Vorkultur
Die Konidien einer Schrägagarkultur des Claviceps pur-purea-Stammes NRRL 12043 (etwa 109) werden in 10 ml sterilem Wasser suspendiert. Mit 1 ml dieser Konidien-Suspen-sion werden 200 ml eines Vorkulturmediums folgender Zusammensetzung g/Liter
Saccharose 100
Proflo 10
Ammoniumoxalat 3 Ca(N03)2-4H2Ö 1
KH2PQ4 0,25 MgS04-7H20 0,25
KCl 0,125 FeS04-7H20 0,0166 ZnS04-7H20 0,0068 destilliertes Wasser ad 1 Liter welches sich in 500 ml Erlenmeyerkolben befindet, angeimpft; das pH wird mit NH4OH auf 6,5 eingestellt. Das Medium wird 20 Minuten bei 120° sterilisiert. Diese Vorkultur wird bei 24° rotierend 5 Tage geschüttelt ( 180 UpM, 5 cm Kreis). Am Ende des Wachstums hat die Kultur ein pH von 5,3 und ein Myceltrockengewicht von 22 g/L.
b) Hauptkultur
Mit 10 ml der Vorkultur werden 50 ml eines Hauptkulturmediums folgender Zusammensetzung
Saccharose 240
Ammoniumoxalat 9,6
Ca(NCb)2-4H20 2,5
MgS04-7H2Ü 0,625
KH2PO4 0,625
KCl 0,312
FeS04-7H20 0,0252
ZnS04-7H20 0,0102
destilliertes Wasser ad 1 Liter welches sich in 500 ml Erlenmeyerkolben befindet, angeimpft; das pH wird mit NH40H-25%ig auf 6,2 eingestellt. Das Medium wird 20 Minuten bei 110° sterilisiert.
Diese Kultur wird bei 24° auf einer Rundschüttelmaschine (180 UpM, 5 cm Kreis) inkubiert. Nach 4 Tagen Bebrütungs-zeit werden pro Kultur 90 mg L-Thiazolidin-4-carbonsäure s zugegeben. Die Kulturen werden noch 10 Tage auf der Rundschüttelmaschine inkubiert. Nach beendeter Fermentation werden die Kulturen abfiltriert. Das Mycélium wird schonend getrocknet. Das Trockenmycelgewicht der Hauptkultur beträgt 85 g/L. Der Alkaloidgehalt beträgt 12 mg/g. Der 10 Anteil an 9'-Thia-ergotamin + 9'-Thia-ergotaminin beträgt 10% des Gesamtalkaloidgehaltes.
2. Isolierung der Titelverbindungen
500 g Trockenmycel werden zweimal mit je 1600 ml Me-15 thanol + 2% konz. Ammoniak sowie zweimal mit je 1200 ml Methanol während je 5 Minuten mit einem Ultra-Turrax-Gerät homogenisiert und die vereinigten Filtrate im Vakuum bei max. 40° Badtemperatur eingedampft (ca. 50 g weinroter Rückstand). Dieser Rückstand wird in 500 ml Methanol 20 gelöst und in einem Chromatographie-Rohr von 10 cm Durchschnitt durch 500 g Aluminiumoxid der Aktivitätsstufe II (Woelm) filtriert, mit 2000 ml Methanol nachgewaschen und das gesamte Filtrat im Vakuum zur Trockne eingedampft (25 g gelber Schaum). Dieser Rückstand wird nun an 25 der 200fachen Menge Kieselgel 60 (Merck) in Methylenchlorid + 2% Methanol chromatographisch aufgetrennt. Die Fraktions-Rückstände werden dünnschichtchromatogra-phisch untersucht und diejenigen Fraktionen, welche nur Substanzflecke entsprechend 9'-Thia-ergotamin enthielten 30 (vgl. Rf-Werte in Tabelle 1), vereinigt.
9 ' -Thia-ergotamin:
Die Fraktionen, die nach dünnschichtchromatographi-scher Analyse und entsprechend ihrem Rf-Wert nur 9'-Thia-35 ergotamin enthalten, werden in Essigester gelöst, durch eine Talkschicht blankfiltriert und nach Konzentrierung im Vakuum mit wenig Hexan versetzt, wobei das Alkaloid auskristallisiert. Umkristallisation aus dem gleichen Lösungsmittel liefert reine Kristalle von weisser bis gelblicher Farbe. 40 Smp.: ab 199° langsame Zersetzung; [aß' = -165° (c = 0,5 in Chloroform).
9'-Thia-ergotamin-methansulfonat: 180 mg 9'-Thia-ergotamin werden in wenig Äthanol gelöst und mit einer alkoholischen Lösung, enthaltend 29 mg Me-thansulfonsäure, versetzt, wobei das Alkaloid als Methansul-fonat auskristallisiert. Umkristallisation aus Methanol liefert ein reines, weisses Salz. Smp.: ab 211 ° Zersetzung; [cx]„ = +76° (c = 0,51 in Methanol).
9 ' -Thia-ergotaminin:
Die Chromatogrammfraktionen mit dünnschichtchroma-tographisch einheitlichem Fleck und Rf-Wert (siehe Tabelle 1) werden in Essigester gelöst, vereinigt und durch 55 eine Talkschicht klarfiltriert. Die konzentrierte Lösung wird mit wenig Hexan versetzt, wobei das Alkaloid in weisser kristalliner Form ausfällt. Umkristallisation aus dem gleichen Lösungsmittel ergibt die reine Verbindung. Smp.: ab 199° Zersetzung; [ajo = +343° (c = 0,55 in Chloroform).
g/Liter
Tabelle 1
Dünnschichtchromatographische Rf-Werte im Vergleich zu Ergotamin (Et) und Ergotaminin (Et-in).
Schicht und Fliessmittel Thia-Et Et Thia-Et-in Et-in
Alox"
Essigester/sec. Butanol 9:1 0,44 0,34 0,68 0,59
9 649300
Tabelle 1 (Fortsetzung)
Dünnschichtchromatographische Rf-Werte im Vergleich zu Ergotamin (Et) und Ergotaminin (Et-in).
Schicht und Fliessmittel
Thia-Et
Et
Thia-Et-in
Et-in
Toluol/iso-Propanol 9:1
0,58
0,50
0,69
0,63
Toluol/iso-Propanol 19:1
0,30
0,24
0,58
0,46
Kieselgel21
Toluol/iso-Propanol 85:15
0,15
0,11
0,43
0,31
CH2Ch/MeOH93:7
0,25
0,22
0,65
0,52
11 Aluminiumoxid-Fertigplatten Merck F 254 (Typ E) 2i Kieselgel-Fertigplatten Merck F 254.
Auf Dünnschichtplatten erscheinen die Substanzflecke im UV-Licht 254 nm als blauviolette und bei 366 nm als hellblaue Flecke. Auch können sie mit Joddämpfen als braune Flecken erkannt werden.
Das für die Ergotpeptine typische van-Urk-Reagens bewährt sich ausgezeichnet zur Detektion der Substanzflecke. Nach dem Besprühen erscheinen diese Verbindungen mit blau violetter Farbe, die durch Einwirkung des Tageslichtes oder durch Überströmen mit einem Hauch Königswasserdämpfen intensiviert werden.
Beispiel 4
(Verfahren b)
9'-Thia-ergocristin und 9'-Thia-ergocristinin
1. Züchtung des Stammes NRRL 12044
Der Stamm NRRL 12044 wird analog zu Beispiel 3 gezüchtet. Das Trockenmycelgewicht der Hauptkultur beträgt 80 g/L. Der Alkaloidgehalt beträgt 10 mg/g. Der Anteil an Titelverbindungen beträgt 8% des Gesamtalkaloid-gehaltes.
2. Isolierung der Titelverbindungen
500 g Trockenmycel werden zweimal mit je 1500 ml Methanol + 2% konz. Ammoniak und zweimal mit je 1500 ml Methanol mit einem Ultraturrax-Gerät je 5 Minuten homogenisiert. Die vereinigten Filtrate werden im Vakuum bei max. 40° Badtemperatur eingedampft (190 g weinroter Rückstand). Nach dem Lösen in 900 ml Methanol wird durch eine
15 10 cm hohe Schicht aus 600 g Aluminiumoxid (basisch, Aktivitätsstufe 2) filtriert, mit 2000 ml Methanol nachgewaschen und das Filtrat im Vakuum zur Trockene eingedampft (108 g). Dieser Rückstand wird nun in Methanol an 3000 g Sephadex LH-20 aufgetrennt und Fraktionen zu 200 ml auf-20 gefangen und eingedampft. Die Fraktionsrückstände, die dünnschichtchromatographisch die neuen Thia-ergotpeptide enthielten, werden vereinigt (526 mg) und nochmals an 120 g Sephadex LH-20 in Methanol chromatographiert, woraus 156 mg reines Gemisch von 9'-Thia-ergocristin/-cristinin 25 erhalten werden. Die Trennung dieser beiden Verbindungen erfolgte durch bekannte chromatographische Methoden an Kieselgel 60 (Merck) mit Methylenchlorid +2% Methanol.
9 ' -Thia-ergocristin:
30 Die Fraktionsrückstände, die nach dünnschichtchromato-graphischer Analyse und entsprechend ihrem Rf-Wert (vgl. Tabelle 2) nur 9' -Thia-ergocristin enthalten, werden vereinigt und aus Benzol kristallisiert (28 mg). Smp.: 146° sintern unter langsamer Zersetzung; [a]j" = —176° (c = 0,5 in Chloroform).
35
9' -Thia-ergocristinin:
Die Chromatogrammfraktionen, die sich dünnschichtchromatographisch einheitlich zeigen und den Substanzfleck mit den entsprechenden Rf-Werten (siehe Tabelle 2) auf-40 weisen, werden vereinigt und aus Äthanol-Essigester kristallisiert. Smp.: 209-210° unter Zersetzung; [a]u = +344° (c = 0,51 in CHCb).
Tabelle 2
Dünnschichtchromatographische Rf-Werte im Vergleich zu Ergocristin (Ec) und Ergocristin (Ec-in).
Schicht und Fliessmittel
Thia-Ec
Ec
Thia-Ec-in Ec-in
Alox 11
Essigester/sec. Butanol 9:1
0,68
0,63
0,78
0,70
Toluol/iso-Propanol 9:1
0,68
0,62
0,69
0,66
Toluol/iso-Propanol 19:1
0,50
0,42
0,58
0,47
Kieselgel -'
Toluol/iso-Propanol 85:15
0,37
0,28
0,56
0,48
CHîCb/MeOH 93:7
0,47
0,41
0,70
0,60
11 Aluminiumoxid-Fertigplatten Merck F 254 (Typ e) ;i Kieselgel-Fertigplatten Merck F 254.
Zur Detektion der Substanzflecken, siehe Beispiel 3.
B
Claims (8)
1. Ein 8R- oder 8S-PeptidergotalkaIoid, dessen Methylengruppe in 9'-Stellung durch zweiwertigen Schwefel ersetzt ist, und seine Säureadditionssalze.
2. Eine Verbindung der Formel I gemäss Anspruch 1,
OH
CO-NH—
-R
R.-N.
worin
Ri für Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht,
Rz für Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder Benzyl steht,
R3 und R4 unabhängig voneinander Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten,
Rs Wasserstoff bedeutet und, falls R7 für Wasserstoff steht,
auch Brom bedeuten kann,
Ró und R7 zusammen eine einfache Bindung bilden oder Re und R7 je für Wasserstoff stehen oder Rr, Methoxy und R7 Wasserstoff darstellen und Rs Wasserstoff, Methyl oder Halogen mit einer Ordnungszahl von 9 bis 35 bedeutet, und ihre Säureadditionssalze.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren zur Herstellung von 8R- oder 8S-Peptid-ergotalkaloiden, deren Methylengruppe in 9'-Stellung durch zweiwertigen Schwefel ersetzt ist, und ihrer Säureadditionssalze, dadurch gekennzeichnet, dass man ein entsprechendes reaktives Lysergsäurederivat mit einem Säureadditionssalz eines entsprechenden schwefelhaltigen Aminocyclols kondensiert und die erhaltenen Verbindungen gewünschtenfalls in ihre Säureadditionssalze überführt.
4. Verfahren gemäss Anspruch 3 zur Herstellung von Verbindungen der Formel I gemäss Anspruch 2 und ihrer Säureadditionssalze, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Säureadditionssalz einer Verbindung der Formel II,
OH
worin Ri und R2 wie im Anspruch 2 definiert sind, mit einem reaktiven Säurederivat einer Verbindung der Formel III,
COOH
-R
R,
5. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel Ia,
OH
CO-NH
-CH
HN
worin entweder
R'i für Methyl steht und RÌ Isobutyl oder Benzyl bedeutet oder
R' für Äthyl steht und Ri Benzyl bedeutet oder
R'i für Isopropyl steht und Ri Isopropyl, sek.-Butyl, Isobutyl oder Benzyl bedeutet,
und ihrer Säureadditionssalze, dadurch gekennzeichnet, dass man einer flüssigen Kultur eines die entsprechende 9'-Me-thylen-Verbindung produzierenden Stammes L-Thiazolidin-4-carbonsäure oder ein Salz dieser Säure zugibt und die erhaltenen Verbindungen gewünschtenfalls in ihre Säureadditionssalze überführt.
5
R.-N
worin R3, R4, Rs, Re, R7 und Rs wie im Anspruch 2 definiert sind, kondensiert und die erhaltenen Verbindungen gewünschtenfalls in ihre Säureadditionssalze überführt.
6. Eine pharmazeutische Zusammensetzung, enthaltend eine Verbindung gemäss Anspruch 1 oder 2 in Form der freien Base oder eines pharmakologisch verträglichen Salzes zusammen mit pharmakologisch indifferenten Stoffen.
7. Ausgangsstoff der Formel II gemäss Anspruch 4 als Mittel zur Ausführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch 4.
8. Verfahren zur Herstellung der Ausgangsstoffe der Formel II für das Verfahren gemäss Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Verbindung der Formel IX,
OH
worin Ri und R2 wie im Anspruch 2 definiert sind, die Azido-carbonylgruppe in eine Aminogruppe überführt und die erhaltenen Verbindungen gewünschtenfalls in ihre Säureadditionssalze überführt.
Priority Applications (34)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH5104/81A CH649300A5 (de) | 1981-08-07 | 1981-08-07 | Ergopeptinderivate, ihre herstellung und verwendung. |
| DE19823228230 DE3228230A1 (de) | 1981-08-07 | 1982-07-28 | Ergopeptinderivate, verfahren zu deren herstellung, diese enthaltende pharmazeutische zusammensetzungen und ihre anwendung in der therapeutischen behandlung |
| FI822670A FI72979C (fi) | 1981-08-07 | 1982-07-30 | Analogifoerfarande foer framstaellning av terapeutiskt anvaendbara 9'-tiaergopeptinderivat. |
| NL8203067A NL8203067A (nl) | 1981-08-07 | 1982-08-02 | Ergopeptinederivaten, werkwijzen voor hun bereiding, farmaceutische preparaten die ze bevatten en hun toepassing bij therapeutische behandeling. |
| US06/404,832 US4542135A (en) | 1981-08-07 | 1982-08-03 | 9'Thia-ergots |
| GB08222490A GB2109795B (en) | 1981-08-07 | 1982-08-04 | Ergot peptide alkaloids, their preparation and pharmaceutical compositions containing them |
| IL66471A IL66471A (en) | 1981-08-07 | 1982-08-05 | 9'-thiaergotaman-3',6',18-trione derivatives,their preparation and pharmaceutical compositions containing them |
| FR8213834A FR2511003B1 (fr) | 1981-08-07 | 1982-08-05 | Alacaloides ergopeptidiques, leur preparation et leur utilisation comme medicaments |
| NZ201504A NZ201504A (en) | 1981-08-07 | 1982-08-05 | 9'-thiaergot peptide alkaloids |
| PT75384A PT75384B (en) | 1981-08-07 | 1982-08-05 | Process for the preparation of cyclic peptidic ergot alkaloids and of pharmaceutical composition containing them |
| DK352082A DK352082A (da) | 1981-08-07 | 1982-08-05 | Fremgangsmaade til fremstilling af ergopeptinderivater |
| ES514766A ES8402348A1 (es) | 1981-08-07 | 1982-08-05 | Procedimiento para la produccion de un alcaloide peptidico ciclico del 9'-tia-cornezuelo de centeno. |
| AU86785/82A AU558414B2 (en) | 1981-08-07 | 1982-08-05 | Ergot peptide |
| SE8204585A SE452011B (sv) | 1981-08-07 | 1982-08-05 | Ergopeptinderivat, forfarande for deras framstellning och farmaceutiska kompositioner innehallande dessa derivat |
| JP57137147A JPS5843982A (ja) | 1981-08-07 | 1982-08-05 | エルゴツトペプチドアルカロイド類、その製造法およびそれを含む医薬組成物 |
| GR68967A GR77262B (de) | 1981-08-07 | 1982-08-05 | |
| CA000408786A CA1191802A (en) | 1981-08-07 | 1982-08-05 | Ergot peptide alkaloids, their preparation and pharmaceutical compositions containing them |
| DD82242325A DD206379A5 (de) | 1981-08-07 | 1982-08-06 | Verfahren zur herstellung von ergopeptinderivaten |
| DD82256213A DD211582A5 (de) | 1981-08-07 | 1982-08-06 | Verfahren zur herstellung von ergopeptinderivaten |
| HU851921A HU193373B (en) | 1981-08-07 | 1982-08-06 | Process for preparing cyclic 9'-thiapeptide-ergot alkaloids |
| BE1/10569A BE894046A (fr) | 1981-08-07 | 1982-08-06 | Alcaloides ergopeptidiques, leur preparation et leur utilisation comme medicaments |
| CS825871A CS235303B2 (en) | 1981-08-07 | 1982-08-06 | Method of ergopeptone production |
| AT0302682A AT382156B (de) | 1981-08-07 | 1982-08-06 | Verfahren zur herstellung von neuen cyclischen 9'-thiapeptidergotalkaloiden |
| IE1906/82A IE53647B1 (en) | 1981-08-07 | 1982-08-06 | Ergot peptide alkaloids their preparation and pharmaceutical compositions containing them |
| PH27690A PH22998A (en) | 1981-08-07 | 1982-08-06 | Ergot peptide alkaloids, pharmaceutical compositions containing them and theit method of use |
| ZA825727A ZA825727B (en) | 1981-08-07 | 1982-08-06 | Ergot peptide alkaloids,their preparation and pharmaceutical compositions containing them |
| HU822537A HU190405B (en) | 1981-08-07 | 1982-08-06 | Process for producing cyclic 9'-thia-ergopeptine derivatives |
| IT22768/82A IT1152489B (it) | 1981-08-07 | 1982-08-06 | Alcaloidi peptidici della segale cornuta,loro preparazione e composizioni farmaceutiche che li contengono |
| ES526119A ES8504825A1 (es) | 1981-08-07 | 1983-09-29 | Procedimiento para la produccion de un analogo 9'-tia de un alcaloide peptidico ciclico del cornezuelo de centeno |
| AT134285A AT384437B (de) | 1981-08-07 | 1985-05-06 | Verfahren zur herstellung von neuen cyclischen 9'-thiapeptidergotalkaloiden |
| US06/751,272 US4681880A (en) | 1981-08-07 | 1985-07-02 | Use of thio isosteres of ergot peptide alkaloids as vasaconstrictors |
| FI860790A FI75188C (fi) | 1981-08-07 | 1986-02-24 | Foerfarande foer framstaellning av terapeutiskt anvaendbara 9'-tiaergopeptinderivat. |
| MY311/86A MY8600311A (en) | 1981-08-07 | 1986-12-30 | Ergot peptide alkaloids, their preparation and pharmaceutical compositions containing them |
| US07/047,362 US4804660A (en) | 1981-08-07 | 1987-05-05 | Ergot cyclic peptide alkaloids having a venotonizing effect, useful for treating orthostatic hypotension |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH5104/81A CH649300A5 (de) | 1981-08-07 | 1981-08-07 | Ergopeptinderivate, ihre herstellung und verwendung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH649300A5 true CH649300A5 (de) | 1985-05-15 |
Family
ID=4287999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH5104/81A CH649300A5 (de) | 1981-08-07 | 1981-08-07 | Ergopeptinderivate, ihre herstellung und verwendung. |
Country Status (27)
| Country | Link |
|---|---|
| US (3) | US4542135A (de) |
| JP (1) | JPS5843982A (de) |
| AT (1) | AT382156B (de) |
| AU (1) | AU558414B2 (de) |
| BE (1) | BE894046A (de) |
| CA (1) | CA1191802A (de) |
| CH (1) | CH649300A5 (de) |
| CS (1) | CS235303B2 (de) |
| DD (2) | DD211582A5 (de) |
| DE (1) | DE3228230A1 (de) |
| DK (1) | DK352082A (de) |
| ES (2) | ES8402348A1 (de) |
| FI (1) | FI72979C (de) |
| FR (1) | FR2511003B1 (de) |
| GB (1) | GB2109795B (de) |
| GR (1) | GR77262B (de) |
| HU (2) | HU190405B (de) |
| IE (1) | IE53647B1 (de) |
| IL (1) | IL66471A (de) |
| IT (1) | IT1152489B (de) |
| MY (1) | MY8600311A (de) |
| NL (1) | NL8203067A (de) |
| NZ (1) | NZ201504A (de) |
| PH (1) | PH22998A (de) |
| PT (1) | PT75384B (de) |
| SE (1) | SE452011B (de) |
| ZA (1) | ZA825727B (de) |
Families Citing this family (19)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH649300A5 (de) * | 1981-08-07 | 1985-05-15 | Sandoz Ag | Ergopeptinderivate, ihre herstellung und verwendung. |
| JPS60104129A (ja) * | 1983-11-11 | 1985-06-08 | Hitachi Ltd | フッ素含有ポリアミド酸誘導体及びポリイミドの製造方法 |
| HU195729B (en) * | 1985-02-05 | 1988-07-28 | Sandoz Ag | Process for producing pharmaceutical compositions containing 9,10-dihydro-ergot-alkaloides |
| HU193317B (en) * | 1985-06-12 | 1987-09-28 | Richter Gedeon Vegyeszet | Process for producing 2-bromo-alpha-ergochristin |
| EP0628042B1 (de) * | 1992-12-24 | 2001-08-16 | PHARMACIA & UPJOHN S.p.A. | Serotoninergische ergolin derivate |
| DE10041478A1 (de) | 2000-08-24 | 2002-03-14 | Sanol Arznei Schwarz Gmbh | Neue pharmazeutische Zusammensetzung |
| DE10334187A1 (de) * | 2003-07-26 | 2005-03-03 | Schwarz Pharma Ag | Substituierte 2-Aminotetraline zur Behandlung von Depressionen |
| DE10334188B4 (de) * | 2003-07-26 | 2007-07-05 | Schwarz Pharma Ag | Verwendung von Rotigotin zur Behandlung von Depressionen |
| DE10361258A1 (de) * | 2003-12-24 | 2005-07-28 | Schwarz Pharma Ag | Verwendung von substituierten 2-Aminotetralinen zur vorbeugenden Behandlung von Morbus Parkinson |
| US20050197385A1 (en) * | 2004-02-20 | 2005-09-08 | Schwarz Pharma Ag | Use of rotigotine for treatment or prevention of dopaminergic neuron loss |
| DE102004014841B4 (de) * | 2004-03-24 | 2006-07-06 | Schwarz Pharma Ag | Verwendung von Rotigotin zur Behandlung und Prävention des Parkinson-Plus-Syndroms |
| US20070022720A1 (en) * | 2005-07-27 | 2007-02-01 | The Toro Company | Cleaner for cooling system screen of outdoor power equipment unit |
| IN2012DN04858A (de) * | 2009-12-23 | 2015-09-25 | Map Pharmaceuticals Inc | |
| KR20140042868A (ko) | 2011-06-23 | 2014-04-07 | 맵 파마슈티컬스, 인코포레이티드 | 신규한 플루오로에르골린 유사체 |
| SG10201509139QA (en) | 2011-12-19 | 2015-12-30 | Map Pharmaceuticals Inc | Novel iso-ergoline derivatives |
| CA2859175A1 (en) | 2011-12-21 | 2013-06-27 | Map Pharmaceuticals, Inc. | Novel neuromodulatory compounds |
| US9012640B2 (en) | 2012-06-22 | 2015-04-21 | Map Pharmaceuticals, Inc. | Cabergoline derivatives |
| CZ2013590A3 (cs) * | 2013-07-25 | 2014-09-03 | Teva Czech Industries S.R.O. | Izolovaný kmen houby Claviceps purpurea (Fr.) Tul., CCM 8404 |
| CN113308442B (zh) * | 2021-04-28 | 2023-06-27 | 天津大学 | 重组酿酒酵母菌株及其构建方法 |
Family Cites Families (16)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3314959A (en) * | 1961-05-10 | 1967-04-18 | Sandoz Ltd | Intermediates for the synthesis of ergot alkaloids |
| FR2292M (fr) * | 1962-06-27 | 1964-01-27 | Sandoz Sa | Médicament a base d'une combinaison de dihydro-ergotamine, de caféine et d'une hydantoine. |
| CH602765A5 (de) * | 1974-09-27 | 1978-07-31 | Sandoz Ag | |
| CH602766A5 (en) * | 1974-09-27 | 1978-07-31 | Sandoz Ag | 10-Alpha-methoxy-di:hydro-beta-ergosine derivs. |
| DE2750090A1 (de) * | 1976-11-19 | 1978-06-01 | Sandoz Ag | Neue verabreichungsformen fuer organische verbindungen |
| CH626373A5 (de) * | 1977-02-22 | 1981-11-13 | Sandoz Ag | |
| GB1584464A (en) * | 1977-04-19 | 1981-02-11 | Farmaceutici Italia | Ergot alkaloids |
| DE2717953A1 (de) * | 1977-04-22 | 1978-10-26 | Sandoz Ag | Neue therapeutische mischung und verfahren zu deren herstellung |
| YU216177A (en) * | 1977-09-09 | 1984-02-29 | Rudolf Rucman | Process for preparing 2-bromo ergosine |
| CH636011A5 (en) * | 1978-01-01 | 1983-05-13 | Sandoz Ag | Administration forms for organic compounds |
| EP0003286B1 (de) * | 1978-01-20 | 1982-03-24 | Sandoz Ag | Ergopeptidalkaloid-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen |
| DE2803543A1 (de) * | 1978-01-27 | 1979-08-02 | Sandoz Ag | Ergopeptidalkaloidderivate, ihre verwendung und herstellung |
| YU40046B (en) * | 1978-09-04 | 1985-06-30 | Lek Tovarna Farmacevtskih | Process for preparing 2-bromo-9,10-dihydroergosine |
| US4609731A (en) * | 1979-10-10 | 1986-09-02 | Sandoz Ltd. | Process for brominating ergot alkaloids |
| DD200571A1 (de) * | 1981-07-22 | 1983-05-18 | Alfred Baumert | Verfahren zur herstellung von ergopeptinen mit modifiziertem prolinteil |
| CH649300A5 (de) * | 1981-08-07 | 1985-05-15 | Sandoz Ag | Ergopeptinderivate, ihre herstellung und verwendung. |
-
1981
- 1981-08-07 CH CH5104/81A patent/CH649300A5/de not_active IP Right Cessation
-
1982
- 1982-07-28 DE DE19823228230 patent/DE3228230A1/de not_active Ceased
- 1982-07-30 FI FI822670A patent/FI72979C/fi not_active IP Right Cessation
- 1982-08-02 NL NL8203067A patent/NL8203067A/nl not_active Application Discontinuation
- 1982-08-03 US US06/404,832 patent/US4542135A/en not_active Expired - Fee Related
- 1982-08-04 GB GB08222490A patent/GB2109795B/en not_active Expired
- 1982-08-05 SE SE8204585A patent/SE452011B/sv not_active IP Right Cessation
- 1982-08-05 IL IL66471A patent/IL66471A/xx unknown
- 1982-08-05 CA CA000408786A patent/CA1191802A/en not_active Expired
- 1982-08-05 AU AU86785/82A patent/AU558414B2/en not_active Ceased
- 1982-08-05 DK DK352082A patent/DK352082A/da not_active Application Discontinuation
- 1982-08-05 JP JP57137147A patent/JPS5843982A/ja active Granted
- 1982-08-05 PT PT75384A patent/PT75384B/pt unknown
- 1982-08-05 GR GR68967A patent/GR77262B/el unknown
- 1982-08-05 NZ NZ201504A patent/NZ201504A/en unknown
- 1982-08-05 FR FR8213834A patent/FR2511003B1/fr not_active Expired
- 1982-08-05 ES ES514766A patent/ES8402348A1/es not_active Expired
- 1982-08-06 BE BE1/10569A patent/BE894046A/fr not_active IP Right Cessation
- 1982-08-06 HU HU822537A patent/HU190405B/hu not_active IP Right Cessation
- 1982-08-06 DD DD82256213A patent/DD211582A5/de unknown
- 1982-08-06 PH PH27690A patent/PH22998A/en unknown
- 1982-08-06 ZA ZA825727A patent/ZA825727B/xx unknown
- 1982-08-06 IE IE1906/82A patent/IE53647B1/en unknown
- 1982-08-06 IT IT22768/82A patent/IT1152489B/it active
- 1982-08-06 DD DD82242325A patent/DD206379A5/de unknown
- 1982-08-06 CS CS825871A patent/CS235303B2/cs unknown
- 1982-08-06 AT AT0302682A patent/AT382156B/de not_active IP Right Cessation
- 1982-08-06 HU HU851921A patent/HU193373B/hu not_active IP Right Cessation
-
1983
- 1983-09-29 ES ES526119A patent/ES8504825A1/es not_active Expired
-
1985
- 1985-07-02 US US06/751,272 patent/US4681880A/en not_active Expired - Fee Related
-
1986
- 1986-12-30 MY MY311/86A patent/MY8600311A/xx unknown
-
1987
- 1987-05-05 US US07/047,362 patent/US4804660A/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH649300A5 (de) | Ergopeptinderivate, ihre herstellung und verwendung. | |
| DE2265666C2 (de) | Pleuromutilin-Derivate, deren Herstellung und pharmazeutische Zubereitung | |
| CH637398A5 (de) | Verfahren zur herstellung von maytansinoidverbindungen. | |
| DE3018590A1 (de) | Bisester von methandiol mit penicillinen und penicillansaeure-1,1-dioxid | |
| DD234010A5 (de) | Verfahren zur herstellung einer makrolid-antibiotikum-verbindung | |
| EP0538192B1 (de) | Neue 17beta-substituierte Aza-androstan-Derivate | |
| DE69615155T2 (de) | Basische oxazolinamid-derivate von ge2270 und ge2270-änlichen antibiotika | |
| DE3132475C2 (de) | ||
| DE1931081A1 (de) | Verfahren zur Herstellung neuer heterocyclischer Verbindungen | |
| DE2223681A1 (de) | Neue heterocyclische Verbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE68905363T2 (de) | Heterotetracyclische laktamderivate, verfahren zu ihrer herstellung und pharmazeutische zubereitungen, die sie enthalten. | |
| DE1143817C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von 6-Phenoxyacylamidopenicillansaeure-derivaten und von nicht giftigen Salzen derselben | |
| DE2335750A1 (de) | D-6-methyl-2,8-disubst.-ergoline | |
| EP0295273A1 (de) | Verfahren zur isolierung von vinblastin | |
| AT384437B (de) | Verfahren zur herstellung von neuen cyclischen 9'-thiapeptidergotalkaloiden | |
| DD210909A5 (de) | Verfahren zur herstellung von substituierten 3,4-diamino-1,2,5-thiadiazolverbindungen | |
| WO1983002775A1 (en) | Ergot alkaloids, manufacturing process thereof and pharmaceutical preparations containing them | |
| DE2747122A1 (de) | Derivate von 6-(m-aminophenyl)-2, 3,5,6-tetrahydroimidazo eckige klammer auf 2,1-b eckige klammer zu -thiazol, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung | |
| EP0049683A2 (de) | Imidazo-Rifamycine, Verfahren zu ihrer Herstellung, diese enthaltende pharmazeutische Präparate sowie ihre Verwendung | |
| DE3020895A1 (de) | Ergopeptinderivate, verfahren zu deren herstellung sowie diese ergopeptinderivate enthaltende pharmazeutischen zusammensetzungen | |
| EP0054514A1 (de) | Neue antibiotisch wirksame Aminopapulacandin-Derivate | |
| DE1770361C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Desacetoxycephalosporinen | |
| DE4041687C1 (de) | ||
| AT269368B (de) | Verfahren zur Herstellung neuer heterocyclischer Verbindungen | |
| DE2312284A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer neuen heterocyclischen verbindung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
| PL | Patent ceased |