CH668415A5 - Druckluft-fadenspleissvorrichtung. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Druckluft-Fadenspleissvorrich-tung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei derartigen Druckluft-Fadenspleissvorrichtungen ist es problematisch, während der für die Vorbereitung der Fadenenden zur Verfügung stehenden kurzen Zeit das durch Trennen eines Fadens gewonnene Fadenende pneumatisch zu ergreifen, festzuhalten und gegebenenfalls zum Spleissen vorzubehandeln. Es treten daher Fehlspleissungen auf, weil das ordnungsgemässe Halten des Fadenendes nicht gelingt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, haltbare Faden-spleissverbindungen zu gewährleisten und insbesondere die Zahl der Fehlspleissungen zu vermindern.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung durch eine Druck-luft-Fadenspleissvorrichtung mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Die pneumatischen Haltevorrichtungen arbeiten mit wirbelauslösenden stossartigen Luftströmungen, die bei herkömmlichen Eingangsmündungen nicht in der Lage sind, das schwingende oder wirbelnde Fadenende genügend schnell einzufangen. Bei der neuen Gestaltung der Eingangsmündung gelingt das Einfangen und Halten des Fadenendes wesentlich besser.
Vorteilhaft besteht die an der Eingangsmündung vorhandene Vertiefung aus einer gegen den Faden gerichteten Abstufung der Eingangsmündung. Schon beim Einlegen des noch nicht getrennten Fadens kann die Abstufung als Anschlag für den Faden und somit als eine Einlegehilfe verwendet werden. Nach dem Trennen des Fadens bildet die Abstufung insofern eine Einlegehilfe, als die wirbelnde oder schwingende Bewegung des Fadenendes durch Anschlagen gegen die Abstufung beruhigt wird und dadurch das Einfangen des Fadenendes besser gelingt.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Vertiefung oder eine weitere Vertiefung aus einem in Richtung des Fadens verlaufenden, zum Fadenende hin weisenden Schlitz in der Eingangsmündung besteht. Auch solch ein Schlitz dient der Fadenberuhigung. Er verursacht ausserdem eine vom Fadenende weg durch den Schlitz in die pneumatische Haltevorrichtung hinein gerichtete forcierte Luftströmung, die das Einfangen und Halten des Fadenendes begünstigt.
Die Erfindung gestattet es ausserdem, die Zeit der Vorbereitung der Fadenenden zum Spleissen zu verringern, ohne dass dies andere Nachteile hätte.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnun-5 gen dargestellt. Anhand dieses Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher beschrieben und erläutert werden.
Fig. 1 zeigt die Vorderansicht einer Druckluft-Fadenspleiss-vorrichtung;
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die in Fig. 1 dargestellte io Druckluft-Fadenspleissvorrichtung längs der Linie II/II;
Fig. 3 zeigt eine Ansicht von oben auf eine pneumatische Haltevorrichtung der Druckluft-Fadenspleissvorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch die in Fig. 3 dargestellte 15 pneumatische Haltevorrichtung längs der Linie IV/IV;
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch die in Fig. 3 dargestellte pneumatische Haltevorrichtung längs der Linie V/V.
Die nur mit ihren erfindungswesentlichen Teilen dargestellte Druckluft-Fadenspleissvorrichtung ist insgesamt mit 1 bezeich-20 net. Sie besitzt einen Grundkörper 2, auf dem durch eine Befestigungsschraube 3 eine Platte 4 und ein Spieisskopf 5 befestigt sind. Eine Bohrung 6 des Grundkörpers 2 hat über einen Durchbruch 7 der Platte 4 Verbindung mit einer Bohrung 8 des Spieisskopfes 5. Von der Bohrung 8 führen zwei Druckluft-25 einblaseöffnungen 9 und 10 in einen Spleisskanal 11, der durch einen Deckel 12verschliessbarist. Zwei weitere Bohrungen 13, 14 des Grundkörpers 2 dienen der Aufnahme zweier pneumatischer Haltevorrichtungen 15, 16. Die pneumatische Haltevorrichtung 15 besteht aus einem Injektorrohr 17 und einem Saug-30 rohr 19, die pneumatische Haltevorrichtung 16 aus einem Injektorrohr 18 und einem Saugrohr 20. Die Saugrohre 19 und 20 sind in der Platte 4 befestigt. Die Injektorrohre 17 und 18 sindin Erweiterungen 21 bzw. 22 der Bohrungen 13 bzw. 14 gelagert und durch gummielastische O-Ringe 13' bzw. 14' gehalten und 35 abgedichtet.
Fig. 1 zeigt, dass am oberen Ende des Spleisskanals 11 ein den Kanal zum Teil abdeckendes Abdeckblech 25, und am unteren Ende des Spleisskanals 11 ein gleichartiges Abdeckblech 26 angeordnet ist. Der Grundkörper 2 trägt oben ein Fadenleitblech 40 27 und unten ein Fadenleitblech 28. Über dem Fadenleitblech 27 befindet sich eine Fadentrennvorrichtung 29, unter dem Fadenleitblech 28 eine Fadentrennvorrichtung 30. Oberhalb der Fadentrennvorrichtung 29 ist ein weiteres Fadenleitblech 31 und unterhalb der Fadentrennvorrichtung 30 ein weiteres Fadenleit-45 blech 32 angeordnet.
Die beiden Saugrohre 19 und 20 sind gleichartig ausgebildet. Lediglich ihre Lage auf der Platte 4 ist unterschiedlich. Ihre besondere Ausbildung soll anhand der Fig. 3,4 und 5 am Beispiel des Saugrohres 19 erläutert werden.
so Die trichterartige Eingangsmündung 33 des zur pneumatischen Haltevorrichtung 15 gehörenden Saugrohrs 19 weist Einlegehilfen auf, die als Vertiefungen wechselnder Tiefe und begrenzter Ausdehnung ausgebildet sind. Diese Einlegehilfen dienen der Erleichterung des Einlegens und späteren Ansaugens ss des Fadenendes 34' des Fadens 34. Die eine Vertiefung besteht aus einer gegen den Faden 34 gerichteten Abstufung 36 der Eingangsmündung 33. Eine weitere Vertiefung besteht aus einem in Richtung des Fadens 34 verlaufenden, zumFadenende 34' hin weisenden Schlitz 37 in der Eingangsmündung 33. Der 60 Schlitz 37 geht von der Abstufung 36 aus in die Tiefe.
Würde man von der Abstufung 36 als Bezugsebene ausgehen, so müsste der Schlitz 37 als eine Vertiefung, der stehenbleibende Teil der Eingangsmündung 33 aber als eine Erhebung bezeichnet werden.
65 Fig. 1 lässt die Lage der Fäden 34 und 35 nach dem Einlegen in den Spleisskanal 11, aber vor dem Trennen und damit vor dem Bilden der Fadenenden 34' beziehungsweise 35' erkennen. Der Faden 34 kommt von unten rechts, wechselt am Abdeckblech 26
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seine Richtung, geht über das Saugrohr 19 hinweg und ist durch der Injektorrohre 17 bzw. 18 gelangt und dort eine in Richtung die geöffnete Fadentrennvorrichtung 29 hindurch nach rechts der Pfeile 40 bzw. 41 gerichtete Luftströmung hervorruft. Die oben weitergeführt. Der Faden 35 kommt von oben links, ändert Luftströmung saugt die nach dem Betätigen der Faden-am Abdeckblech 25 seine Richtung, durchläuft den Spleisskanal trennvorrichtungen29,30 entstehenden Fadenenden 34' bzw. 11, geht über das Saugrohr 20 hinweg und ist durch die geöffnete 5 35' an, und die erfindungsgemässen Massnahmen sorgen dafür, Fadentrennvorrichtung 30 hindurch nach links unten weiterge- dass dieses Ansaugen und Halten der Fadenenden gut gelingt, führt. Fig. 1 lässt auch erkennen, dass die beiden Saugrohre 19 Zum Spleissen wird der Deckel 12 geschlossen und Druckluft und 20 so in die Platte 4 eingesetzt sind, dass ihre als Schlitze in die Bohrung 6 eingeblasen. Zuvor können durch besondere ausgebildeten Vertiefungen in Richtung der Fäden verlaufen und Vorrichtungen, die aber hier nicht dargestellt sind, die beiden zu deren späteren Fadenenden hin weisen. Die Fadenenden io Fäden 34 und 35 soweit zurückgezogen werden, dass die Fadenentstehen durch Betätigen der beiden Fadentrennvorrichtungen enden 34' und 35' sich nahezu vollständig im Spleisskanal 11 29,30. Gleichzeitig mit dem Trennen der Fäden wird in die befinden.
Erweiterungen 21 und 22 der Bohrungen 13 und 14 Druckluft Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene eingeführt, die durch Injektorbohrungen 38 bzw. 39 in das Innere Ausführungsbeispiel eingeschränkt.
M
1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Druckluft-Fadenspleissvorrichtung zum Herstellen einer knotenfreien Fadenverbindung, mit einem mindestens eine Drucklufteinblaseöffnung aufweisenden, die beiden miteinander zu verspleissenden Fäden aufnehmenden Spieisskopf, der beiderseits angeordnete, je eine rohrförmige Eingangsmündung aufweisende, pneumatische Haltevorrichtungen zum Halten der Enden dieser Fäden während der Dauer der Fadenvorbereitung enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die pneumatischen Haltevorrichtungen (15 bzw. 16) jeweils ein Injektorrohr (17 bzw. 18) und ein Saugrohr (19 bzw. 20) umfassen, wobei die Saugrohre (19,20) soin eine Platte (4) eingesetzt sind, dass die als Schlitze in den Saugrohr-Eingangsmündungen (33) ausgebildeten, als Einlegehilfen für die Fadenenden dienenden Vertiefungen (36 bzw. 37) in Fadenrichtung zu den Fadenenden (34' bzw. 35') hin stetig tiefer werdend verlaufen.
2. Druckluft-Fadenspleissvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Vertiefungen (36) aus einer gegen den Faden (34,35) gerichteten Abstufung (36) der Eingangsmündung (33) besteht.
3. Druckluft-Fadenspleissvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung oder eine weitere Vertiefung aus einem in Richtung des Fadens (34) verlaufenden, zum Fadenende (34') hin weisenden Schlitz (37) in der Eingangsmündung (33) besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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