CH88691A - Verfahren zur Isolierung von Hydrastin. - Google Patents

Verfahren zur Isolierung von Hydrastin.

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CH88691A
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Inventor
Sandoz Chemische Fabri Vormals
Original Assignee
Chem Fab Vormals Sandoz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D491/00Heterocyclic compounds containing in the condensed ring system both one or more rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms and one or more rings having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by groups C07D451/00 - C07D459/00, C07D463/00, C07D477/00 or C07D489/00
    • C07D491/02Heterocyclic compounds containing in the condensed ring system both one or more rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms and one or more rings having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by groups C07D451/00 - C07D459/00, C07D463/00, C07D477/00 or C07D489/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D491/04Ortho-condensed systems

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


  Verfahren zur Isolierung von     Hydrastin.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Isolierung von     Hydra-          stin    aus pflanzlichem Ausgangsmaterial, zum  Beispiel der Droge     Hydrastis-Wurzel    oder       einer    Mischung von daraus bereiteten geeig  neten Extrakten und natürlicher     Zellsübstanz.     z. B. Blattpulver.  



  Das     Verfahren        hernlit    darauf.     dag,        inan     durch Zusatz von sauer wirkenden     Reagen-          tien    das Alkaloid in natürlicher     Zellsubstanz          gegenüber    mit Wasser nicht mischbaren, nie  drigsiedenden     Fettlösungsmitteln    fixiert, wor  auf man dem Material durch erschöpfende       Vorextraktion    mit     einem    dieser Fettlösungs  mittel die löslichen nichtbasischen     Begleit-          stoffe    des Alkaloides entzieht,

   dann das so       vorgereinigte    Extraktionsgut in neuen Men  gen     Fettlösungsmittel    suspendiert und alka  lisch macht, worauf     nian    (las in Freiheit ge  setzte Alkaloid aus der     Zellsubstanz    heraus  löst, den so gewonnenen     alkaloidhaltigen     Extrakt auf ein kleines Volumen einengt  und daraus     das    kristallisierte Alkaloid direkt  isoliert.  



  <I>Beispiel</I>  1 kg getrocknete, feingepulverte Wurzel    von     Hydrastis        canadensis    wird in einer     Misch-          trommel        finit        ?00        gr        ?5        " io-er    Schwefelsäure       während    einer Stunde innig vermengt, dann  mit 1 Liter     Äther    befeuchtet und im Per  kolator durch     Extraktion        reit        Xtlier    erschöp  fend von den     nichtbasischen    löslichen Stoffen  befreit.

   Man     suspendiert    nun. das Wurzel  pulver in 5     Liler        Äther    und tropft zu dem  bewegten     dünnen    Brei ?00     oZr    ?0      öiges    wäs  seriges     Aiiinioniak.        Nach    anderthalbstündi  ger     Einwirkung    des Ammoniaks. bei der das       Alkaloid    vom Äther     auf@-enommen    wird,  saugt     ina.n    die Masse auf der     'Tutselie    ab und  wäscht     mit;

          Äther    in Portionen von einem       Viertelliter        ersehö        pfend    nach.     Beim    Ein  dampfen     (dieses        Extralotes        scheidet    sieh reines       FIydrasl,in        vorn        Selirnelzliunkte    13?   in     guter          Ausbeute        lind    in     luristallisiertem    Zustand aus.  



  Das     Berberin,    welches das     Hy        drastin    in  der Droge begleitet, wird infolge seiner  Schwerlöslichkeit in     Xtlier    bei der Extrak  tion des     Hydrastins    von dem Lösungsmittel  nur spurenweise     aufgenommen;    es kann  aus der     extraliierten,        hydrastinfreien    Droge  nach     bekannten    Methoden leicht gewonnen  werden.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCH Verfahren zur Isolierung von Hvdrastin aus pflanzlichem Ausgan@@smateria.l, dadurch gekennzeichnet, dass man durch Zusatz von sauer wirkenden Iiea_-e ntien das Alkaloid in natürlicher Zellsubstanz gegenüber mit 'Was ser nicht miselibaren, niedrigsiedenden Fett lösungsmitteln iziert,
    worauf man dem Ma terial durch ers--liöpfende Vorextraktion mit einem dieser Fettlösungsmittel die löslichen nichtbasischen Begleitstoffe des Alkaloides entzieht, dann das so vorgereinigte Extrak- tionsgut in neuen Mengen Fettlösungsmittel suspendiert und alkalisch macht,
    worauf man das in Freiheit gesetzte Alkaloid aus der Zellsubstanz herauslöst, den so gewonnenen EMI0002.0030 alkaloidhaltiyen <SEP> Extrakt <SEP> auf <SEP> ein <SEP> kleine:
    <SEP> Vo lumen <SEP> einen-t <SEP> und <SEP> daraudas <SEP> l@rit@i,llisierte <tb> Alkaloid <SEP> direkt <SEP> isolierl-. <tb> UN <SEP> T <SEP> GRAN <SEP> SPRüCHE <tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> geni@iss <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gelzennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> zur <SEP> Isolierun von <SEP> Hvdrastin <SEP> die <SEP> Droge <SEP> Albs <SEP> Ausgangs material <SEP> verwendet. <tb> 2 <SEP> Verfahren <SEP> gemäss <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> da.ss <SEP> man <SEP> zur <SEP> Isolierung <tb> von <SEP> Hv <SEP> drastin <SEP> eine <SEP> Mischung <SEP> eines <SEP> geei <SEP> W neten, <SEP> aus <SEP> der <SEP> Droge <SEP> bereiteten <SEP> Extrakte <tb> und <SEP> natürlicher <SEP> Zellsubstanz <SEP> verwendet.
CH88691D 1918-10-25 1918-10-25 Verfahren zur Isolierung von Hydrastin. CH88691A (de)

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