CH93695A - Entladungsröhre. - Google Patents
Entladungsröhre.Info
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Description
Entladungsröhre. Die Erfindung bezieht ,ich auf eine Ent ladungsröhre mit selbständiger Entladung, deren Elektroden in besonderer eise zu sammengesetzt sind, zum Zwecke, die Span nung, bei weleher die Röhren gezündet wer den (Durchschlagspannung) erheblich zu er niedrigen.
Gemä1,') der Theorie von Townsend lösen die positiven Ionen in der Nähe der Kathode neue negative Teilchen aus dem (rase aus. Das Material der Elektrode spielt bei der Townsend'schen Theorie keine Rolle.
Nun hat sich bei von der Anmelderin angestellten Ver- ,uchen gezeigt, dass das Kathodenmaterial dennoch eine Rolle spielt, was anscheinend dem Umstande zuzuschreiben ist, dald die positiven Ionen aus der Kathode negative Teilchen auslösen.
In der holländischen Patentschrift :3977. 1l. <B>21f,</B> Gr. 85, wird eine elektrische Gas lampe beschrieben, bei welcher zur Erniedri gung des Potentialgefälles (Kathodenfall) kleine Mengen Alkalirnetalle eingeführt wer den, während die Elektroden aus irgend einem leichten oder schweren Metall hergestellt sind.
Es ist hierbei jedoch von einer Zündung bei niedriger Spannung nicht die Rede, und tatsächlieh sind denn auch Kathodenfall und Zündungsspannung durchaus verschiedene Sa chen.
Die Zündungsspannung spielt aus- schliefUich eine Rolle bei der Zündung; der Kathodenfall an der Kathode tritt jedoch erst auf. wenn überhaupt Entladung stattfindet und die Lampe demnach bereits irn Betriebe ist.
lzen@äh vorliegender Erfindung wird die Spannung, bei welcher die Röhre gezündet wird, dadurch erheblich erniedrigt, dass man ein Elektrodennraterial verwendet, das wenig stens eines der Metalle Magnesium. Beryl lium und Thalliunr enthält. Die Elektroden hinnen dabei in der Hauptsache aus den-ge- brüuchliehen Metallen Eisen oder Aluminium bestehen; die hinzukommenden Metalle kön nen rein mechanisch oder auch chemisch mit ersteren vereinigt werden.
Durch die Erfin dung wird eine leichte Zündung herbeigeführt, während nichtsdestoweniger die Entladung sieh gleiclrnrlljig über die ganze Elektrodenober- fläche erstreckt.
Unter gewissen Umständen kann es vor- kommen, dass eine zu grosse Menge des )Mag nesiums (bezw. des Berylliums oder Thal- liums) zerstäubt;
dieser Übelstand kann je doch behoben werden durch geeignete Anord nung oder Formgebung der Elektroden, oder durch geeignete Hilfsmittel, die das verdamp fende Magnesium (bezw. Beryllium oder Thal- lium) abfangen.
Letzteres kann derart geschehen, dass das Hilfsmetall teilweise durch das Elektroden- inaterial uursehlossen wird, das um das Hilfs metall herum zum Beispiel einen kappenarti- gen Abschluti bildet. Dadurch wird das zer- sthrbende Nagnesiuni abgefangen, während nichtsdestoweniger dieses Hilfsmetall wirksam bleibt.
Gemäss einer andern Ausführungsform ist in der Nähe des Magnesiums (bezw. des Be- r;vlliums oder Thalliums) ein Schirm aus Glim mer vorgesehen, auf den sich das zerstäu bende Metall absetzt.
An Stelle der reinen Metalle Magnesium, Beryllium oder Thallium können auch deren gegenseitige Legierungen oder Legierungen mit andern Metallen verwendet werden. In diesem letzten Fall kann auch die ganze Elek trode (oder die Elektroden) aus dieser Legie rung hergestellt werden.
Bei Anwendung der obengenannten Mass nahme wird es möglich; z. B. Glimmlampen herzustellen, welche bei 110 Volt Wechsel <B>s'</B> rom gezündet werden können.
Claims (1)
- PATEN TAN SPRUCH Entladungsröhre mit selbständiger Ent ladung, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks E. niedrigung der Durchschlagspannung der Gasfüllung das Elektrodenmaterial wenigstens eines der Metalle ll:agrresium, Beryllium und Thallium enthält. Uh7TERANSPRÜCHE 1.Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Hilfsmate rial aus einer Legierung von wenigstens zwei der Metalle Magnesium, Beryllium und Thallium besteht. '?. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kombina- tion des Hauptmaterials mit dem Hilfs material eine rein mechanische ist. 3. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kombina tion des Hauptrnaterials mit dem Hilfs material eine Legierung ist.4. Entladungsrühre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bildung eines Niederschlages auf der Glaswand durch passende Anordnung und Form gebung der Elektroden verhindert wird. "o. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Hilfsmate rial teilweise durch die Elektroden um schlossen wird. 6. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bildung eines Niederschlages auf der Glaswand durch Hilfsvorrichtungen, die das zer stäubte Material abfangen, verhindert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL93695X | 1920-04-20 |
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| CH93695A true CH93695A (de) | 1922-03-16 |
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|---|---|---|---|
| CH93695D CH93695A (de) | 1920-04-20 | 1921-02-28 | Entladungsröhre. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH93695A (de) |
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1921
- 1921-02-28 CH CH93695D patent/CH93695A/de unknown
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