CH94454A - Verfahren zur Darstellung der Tetrahydronaphtyl-2-thioessigsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung der Tetrahydronaphtyl-2-thioessigsäure.

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CH94454A
CH94454A CH94454DA CH94454A CH 94454 A CH94454 A CH 94454A CH 94454D A CH94454D A CH 94454DA CH 94454 A CH94454 A CH 94454A
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tetrahydronaphthalene
tetrahydronaphthyl
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Tetralin Ges Mit Beschraenkter
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description


  Verfahren zur Darstellung der     Tetrahydronaphtyl-2-thioessigsäure.       Das Verfahren kann gemäss folgendem Bei  spiel durchgeführt werden.  



  <I>Beispiel:</I>  32 Teilen     Tetrahydronaphtalin    werden  400 Teile     Chlorsulfonsäure,    welche auf etwa  - 5   C abgekühlt sind, tropfenweise zu  gesetzt, so dass die Temperatur des Reaktions  gemisches beim Umrühren nicht über 5   C  steigt.

   Sobald die theoretisch berechnete  Menge Chlorwasserstoff abgespalten ist, wird  das Reaktionsprodukt zur Zerstörung der  überschüssigen     Chlorsulfonsäure    in kaltes  Wasser gegossen und das sich in Form eines  feinen,     gelblichweissen    Pulvers abscheidende  Gemisch von 1- und     2-Tetrohydronaphtalin-          sulfochlorid        abgenutscht.    Dann werden 303  Teile des so dargestellten rohen     Tetrahydro-          naphtaIinsulfochloridgemisches    in 1000 Teilen  Wasser suspendiert und mit<B>100</B> Teilen Zink  staub unter Umrühren versetzt,

   wobei sich das       Zinksalzgemisch    der     Sulfinsäuren    nach Ein  treten der Reaktion zuweilen als Kristallbrei  abscheidet. Dann wird das Gemisch mit 1000  Teilen rauchender Salzsäure und weiteren    200 Teilen Zinkstaub     portionsweise    abwech  selnd behandelt     und    zum Schluss erwärmt.  Hierbei scheidet sich das Gemisch von 1- und       2-Tetrahydronaphtylthiol    als 01 ab, das von  der salzsauren Lösung getrennt wird und       während    der Destillation unter 15 mm Druck  bei 143 bis 147   Celsius übergeht.

   Es löst  sich leicht in Natronlauge und gibt mit     alko-          liolischer        quecksilberlösiuig    einen weissen  Niederschlag.<B>117</B> Teile des so erhaltenen  1- und     2-Tetrahydronaphtylthiolgemisches     werden darauf in 750 Teilen     Doppeltnormal-          Natronlauge    gelöst und mit 72 Teilen Mono  chloressigsäure versetzt; das Gemisch, wel  ches sich spontan erwärmt, wird nach kurzer  Zeit zur Vollendung der Reaktion leicht er  hitzt und nach dem Abkühlen mit einer kon  zentrierten Lösung von 70 Teilen Salmiak  versetzt. Dabei scheidet sich das Ammonium  salz der     2-Tetrahydronaphtalinessigsäure    in  glänzenden Kristallblättern ab.

   Aus ihm kann  durch Ansäuern der wässerigen Lösung die  freie Säure leicht gewonnen werden. Die  Mutterlauge von     Ammoniumsalz    enthält dis           1-Tetraliy        dronaphtylthioessigsäure    als Am  moniumsalz. Beim Ansäuern scheidet sich die  freie Säure ab.  



  Die reine     2-Tetrahydronaphtylthioessig-          säure    schmilzt bei<B>68</B> bis<B>70'</B> C. Sie ist leicht  in     Tetra.hydronaphtylthioindigo    umwandel  bar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung der Tetra- hy dronaphtyl-2-thioessigsäure, dadurch ge- kennzeichnet, dass man Tetrahy dronaphtalin mit Chlorsulfonsäure sulfuriert, das entste- hendeTetrahydronaphtalinsulfochloriAgemisch reduziert, das sich ergebende Gemisch der Tetr:
    iliydrona.plityltliiole durch Destillation im Vakuum reinigt, in alkoholischer Lösung mit Monochloressigsäure kondensiert und aus dem sich ergebenden Gemisch der isomeren Tetraliydronaphtyliliioessigsäuren die 2-Säure durch Salmiak abscheidet, so dass in der Mutterlauge die 1-Säure verbleibt. Die reine 2-Tetrahydronaplitylthioessigsäure schmilzt bei 69 bis 70 C, sie ist leicht in Tetrahydro- naphtalinthioindigo umwandelbar.
CH94454D 1919-02-25 1920-07-01 Verfahren zur Darstellung der Tetrahydronaphtyl-2-thioessigsäure. CH94454A (de)

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