DD266020A5 - Vefahren zum bekaempfen des wachstums von unkraeutern - Google Patents

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DD266020A5
DD266020A5 DD86305158A DD30515887A DD266020A5 DD 266020 A5 DD266020 A5 DD 266020A5 DD 86305158 A DD86305158 A DD 86305158A DD 30515887 A DD30515887 A DD 30515887A DD 266020 A5 DD266020 A5 DD 266020A5
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carbon atoms
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diflufenican
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dinitro
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DD86305158A
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Richard H Hewett
Brian M Luscombe
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
    • A01N43/34Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • A01N43/40Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with one nitrogen atom as the only ring hetero atom six-membered rings

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Abstract

Das erfindungsgemaesse Verfahren zum Bekaempfen des Wachstums von Unkraeutern an einem Ort umfasst die Aufbringung von (a) einem 2,6-Dinitroanilin-Herbizid und (b) Diflufenican, das N-(2,4-Difluorphenyl)-2-(3-trifluormethylphenoxy)-nicotinamid ist, auf den Ort. Die Aufbringungsrate des 2,6-Dinitroanilin-Herbizides betraegt 250 g bis 2 000 g pro Hektar und die Aufbringungsrate von Diflufenican 50 g bis 250 g pro Hektar.

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
DIo Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bekämpfen des Wachstums von Unkrautern unter Verwendung neuer herbizider Zusammensetzungen, umfassend N-(2,4-Difluorphenyl)-2-(3-trlfluormethylpn<3noxy)-nicotinamid der Formel I
CONH
Μ-
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Die Verbindung der Formel (I) ist in der GB-PS 2087887 B als Voraufl&uf- und/oder Nachauflauf-Herbizid beschrieben für die Verwendung in der Li ndwirtsr.haft.
2,6-Dinitroanllin-Hert izide (im folgenden zweckmißigerwelse als Nitroanilin-Herbizide bezeichnet) sind in der Fachwelt gut bekannt';ndumfassenBenfluralin[N-Butyl-N-ethyl^.e-dinitro^lrifluormethylanilln),Butralln(N-Sek. Butyl-4-tert.-butyl-2,edinitroanilln), Dinitramin |N',N1-Diethyl-2,e-dinltro-<-trlfluormethyl-m-phenytendlaminl, Ethalfluralin [N-Ethyl-N-(2-methyl· allyl)-2,e-dinitro-4-trifluormethylanilin),Fluchloralin [N-(2-Chlorethyl)-2,e-dinltro-N-propyl-4-lrifltjormethylanilinl, Isopropalin l4-lsopropyl-2,6-dinitro-N,N-dipropylanllln], Nitralin N-M6!hylsulfonyl-2,e-dinitro-N,N-dipropylfnilin], Pendimethalin IN-(I-Ethylpropyl)-3,4-dimethyl-2,e-dinitroanilln],Profluralin|N-Cyclopropylmethyl-2,e-dinitro-N-propyl-4-trifluormethylanilinl, und Trifluralln(2,e-Dinitio-N,N-dipropyl-4-trifluori'nethylanilinl.
Ziel der Erfindung
Ziel dor Erfindung ist die Bereitstellung von neuen Mitteln für die Unkrautbekämpfung in landwirtschaftlich .«Kulturen, die eine verbesserte herbizide Wirkung aufweisen.
Darlegung de« Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt dto Aufgabe zugrunde, geeignete Verbindungen mit den gewünschten Eigenschaften aufzufinden, die zur Bekämpfung von Unkrlutern in landwirtschaftlichen Kulturen geeignet sind.
Überraschenderweise wurde als Ergebnis von Forschung und Versuchen festgestellt, daß die Verwendung der Verbindung N-(2,4-Difluorphenyl)-2-(3-trlfluormethylphenoxy)-nlcotlnamld (Im folgenden zweokmlßlgerwe ise als Diftufenican bezeichnet) In Kombination mit dem Nitroanliin-Herblzid einen unerwarteten und bedeutenden Grad von Synergismus zeigte (wie definiert von P.M.LTammes, Netherlande Journal of Plant Pathology, 70 (1964), Seiten 73-80, in einem Schriftstück mit dem Titel Jsoboles, a graphic representation of synergism In pesticides', oder wie definiert von L. E. Limpel, P. H. Schuldt und D. Lnmont, 1962, Proc. NEWCC 16:48-53, unter Verwendung der folgenden Formel [im folgenden als .Limpel-Formel) bezeichnet):
E - die erwartete prozontuelle Inhibierung des Wachstums durch ein Gemisch von zwei Herbiziden in definierten Dosierungen, X - die prozentuelle Inhibierung des Wachstums durch das Herbizid A bei einer definierten Dosis, Y - die prozentuelle Inhibierung des Wachstums durch das Herbizid B bei einer definierten Dosis. Wenn die beobachtete Reaktion größer als erwartet ist, so ist die Kombination synergistisch. Der betrichtiiche synergistische Effekt ergibt eine verbesserte Zuverlissigkeit der Bekämpfung einer Anzahl von Unkrautarten
und erlaubt eine Verminderung in der Menge dor angewandten aktiven Bestandteile.
Demgemlß schafft, die vorliegende Erfindung eine Methode zur Beklmpfung des Wachstums von Unkrlutern (d. h.
unerwünschter Vegetation) an einem Ort, welche umraßt: das Aufbringen an den On (a) eines Dlnitroanllln-Herbizids, das vorzugsweise eine Verbindung der allgemeinen Formel Il ist
worin R1 eine gerade oder verzweigte Alkyl-, Alkenyl- oder Alkinylgruppe, enthaltend bis zu 12 Kohlenstoffatome, ist, die durch ein oder mehrere Halogenatome oder gerade oder verzweigte Alkoxygruppen mit 1 bis β Kohlenstoffatomen substituiert sein kann, z. B. Ethyl, Propyl, Butyl, 1 -Ethylpropyl, 2-Methylallyl oder 2-Chlorethy I, eine Cydoalkytgruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, tine Cycloalkylalkyfg'uppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen im Ring und enthaltend 1 bis β Kohlenstoffatome in dem Alkylteil, z. B. Cyclopropylmethyl, oder eine ArylalkyKz. B. BenzyD-Gruppe mit 7 bis , 18 Kohlenstoffatomen, welche durch ein oö«r mehrere Halogenatome oder agerade oder vei zweigte Alkyl· oder Alkoxygi uppon mit 1 bis β Kohlenstoffatomen rlngsubrtitulert xoin kann; R2 das Wasserstoff atom oder eine Gruppe R1, wir vorstehend definiert, bedeutet, wobei R1 und R1 gleich Mjor verschieden sein können oder D1 und R1 zusammen mit dem Stickstoffatom, an das si« gebunden sind, eine gesättigte, hatarecyclisr he Gruppe mit 4 biv 7 Ringgliedern bedeuten, die gegebenenfalls ein weiteres Heteroatom O, S oder N enthält (wolches Stickstoff ulkyliort sein kann), z. B. Pyrrolidinyl oder Piperidino; R4 ein Wasserstolf- oder Halogenatom, eine gerade oJer verzweigte Aikylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet, welche durch ein oder mehrere Halogenatomn oder gerade oder verzweigte Alkoxygruppen mit 1 bis β Kohlenstoffatomen substituiert sein kann, eine Cycloalkylgruppe, enthaltend 3 bis 8 Kohianstofftitome, eine gerade oder verzweifle Alkylthlo·, Alkyleulfinyl- oder Alkylsulfonylgruppe, enthaltend 1 bis β KohlenstoffaMme, oder die Sulfamoylgruppe, welche durch einan oder zwei Substiluenten, da.-gestellt durch das Symbol R1, substituiert sein kann; und R1 eine Gruppe R', wie vorstehend definiert, bedeutet, wobei R1 und R4 gleich oder verschieden sein können (vorzugfweiSv. bedeutet R3 das Wasserstoffatom oder eine Al'vl(iruppe) oder die substituiorte Aminogruppe-NR1R* oder die unsubstituierte Aminogruppe, und (b) Diflufenican, das N-(2,4-Dlfluorphenyl)-2-(3-trifluormethylphtinoxy) nicotinamid ist. Zu diesem Zweck werden das Nitroanilin-Merbizid und Diflufenican normalerweise in Form herbizider Zusammensetzungen verwendet (d. h. in Assoziation mit verträglichen Verdünnungsmitteln oder Trägern und/oder oberflächenaktiven Mitteln, die für die Verwendung in herbizic'en Zusammensetzungen geeignet sind), wie beispielsweise weiter unten beschrieben.
Bevorzugte Verbindungen der allgemeinen Formel I! sind solche, worin R1 eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit I bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet, die durch ein oder mehrere Halogenatome oder gerade oder verzweigte Aikoxygruppen mit 1 bis β Kohlenstoffatomen substituiert sein kann, eine garede odor verzweigte Alkenylmethylgruppe, enthaltend dIs z>j 12 Kohlenstoffatome, eine Cycloalkylgruppe, enthaltend 3 bis 8 Kohlenstoffatome, eine Cyctoslkylalkylg'uppe, enthaltend 3 bis 8 Kohlenstoffatome Im Ring und enthaltend 1 bis 6 Kohlenstoffatome im Alkyltell, oder eine Benzylgruppe, welche rin&eubstitulert sein kann durch ein oder mehrere Halogenatome oder gerade odir verzweigte Alkyl· odor Alkoxygruppen mit 1 bis β Kohlenstoffatomen, z. B. 2-Chlor-6-fluorbe.uyi, und R1 bedeutet das Wasseretoffatom oder eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis β Kohlenstoffatomen, z.B. Ethyl oder Propyl.
Verbindungen der allgemeinen Formel II, worin R' ein Wasserstoff- oder Halogenatom oder eine ^uade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet, die durch ein oder mehrere Halogenatome substituiert sein kenn, z. B. Methyl, oder die unsubstituierte Aminogruppe, und R ein Halogenatom, eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet, die durch ein oder mehrere Halogenatome substituiert sein kann, z. 3. Isopropyl, tert.-Butyl oder Trlfluormethyl, eine gerade oder verzweigte Alkylsuifonylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, z.B. Methansulfonyl, oder eine Sulfamoylgruppe bedeutet, sind ebenfalls bovorzugt
Besonders bevorzugte Verbindungen der allgemeinen Formel Il sind N-eek.-Butyl-4-tert.-butyl-2,e-dinitroanllln, N-Butyl-N-ethyl-^e-dinitro^-triflucrmethylanllin, N-Cotyl-N-(2-methylallyl)-2,6-dlnitro-4-trifluormethylanilin, N-te-Chbr-e-fluorbenzyO-N-ethyl^.e-dinitro^-trifluormethylanilin, N-(2-Chlorethyl)-2,e-dinitro-N-propyl-4-trifluormethylanilln, N-Cyclopropylmethyl^.e-dinitro-N-propyM-trlfluormethylanilin, N-(2-Methylallyl)-2,e-dlnitro-N-propyl-4-trifluormethylanilin, N'.N'-Dlethyl-i.e-dlnltro^-trifluormethyl-m-phenylendlamln, 2,e-Dinltro-N1,N'-dipropyl-4-trifluormethyl-m-phenylendlamin, 4-lsopropyl-2,6-dlnitro-N,N-dipropylaniHn, 4·Methylsulfonyl-2,β-dlnitro·N,N·dipropylanilin, 3,6-Dlnltro-N4,N4-dipropylsulfanllamid
2,6-Dhitro-N,N-dlpropyM-trifluormethylanllln, undN-(1-Ethylpropyl)-3,4-dimethyl-2,6-dinltroanllln,
wobei die beiden letzten unter den Namen Trifluralin bzw Pendimethalin bekannt sind. Trifluralin und Pendimethalin sind ganz besonders bevorzugt.
Die Mengen des Nitroanilin-Herbizlds und Diflufenican, die aufgebracht werden, variieren mit der Natur der Unkräuter, der verwendeten Zusammensetzungen und der Aufbringungszeit, den klimatischen und bodenbedingten Bedingungen und (bei Verwendung zur Bekämpfung des Wachstums von Unkräutern in Getreideanbauflachen) der Natur der Ernten. Bei Aufbringung auf ein Getreideanbauareal sollte die Aufbringungsrate ausreichend sein, um das Wachstum der Unkräuter zu bekämpfen, ohne wesentliche permanente Schädigung für die Ernte zu verursachen. Im allgemeinen ergeben bei Berücksichtigung dieser Faktoren die Aufbringungsraten von 250g bis 2000g des Nitroanilin-Herbizids und von SOg bis 250g Diflufenican pro Hektar gute Ergebnisse. Jedoch sei erwähnt, daß höhere oder niedrigere Aufbringungsraten verwundet werden können, in Abhängigkeit von den besonderon, anstehenden Problemen der Unkrautbekämpfung.
Das Nitroanllin-Herblild und Diflufenican in Kombination können zur selektiven Bekämpfung des Wachstums von Unkräutern verwendet werden, beispielsweise zur Bekämpfung des Wachstums solcher Species, die im folgenden aufgezählt sind, durch Vor- und/oder Nachauflauf-Anwendung in gerichteter oder nicht-gerlchteter Weise, z. B. durch Sprayen in Richtung oder NichtRichtung auf einen Ort mit Unkrautbefall, der eine Fläche ist, die zum Anbau von Feldfrüchten verwendet wird oder verwendet werden soll, beispielsweise Getreiden, wie Weizen, Gerste oder Vorauftauf für beispielsweise Mais, Gemüse, wie Sojabohnen, ölsaa >ernten, z. B. Sonnenblumen- oder Rapsölsamen, vor oder naclt d<tm Säen der Ernte vor oder nach dem Aufgehen der Ernte. Zur selektiven Bekämpfung von Unkräutern an einem Ort, der durch Unkraut verseucht ist, der eine Fläche ist, die zum Wachsen von Feldt'rflchten, z.B. der vorerwähnten Feldfrüchte, verwendet wird oder verwendet warden soll, sind Anwendungsraten von 250g bis 2000g des Nitroanilin-Herbizids und von 50 bis 250g Diflufenican pro Hektar besonders geeignet.
Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Erfindung wird eine Method* zur Bekämpfung de· Wachstums von Unkrautern durch Vor· oder Nachauflauf-Anbringung geschaffen, wnlche umfaßt: die kombinierte Verwendung von (a) einem Nitroanilin-Herbizld, besondere Trifluralin bei Anwsndungsraten von SOO bis 2000 g (vorzugsweise 500 bis 1000) g/ha und von 50 bis 250 (vorzugsweise 50 bis 125)g/ha von (a) bzw. (b) in Mengenverhältnissen von 40:1 bis 2:1 (vorzugsweise 20:1 bis 4:1) bezüglich des Gewichts von (a) zu (b), um ein sehr weites Spektrum von jährlichen Breitblattunkräutern und GrasunkrSutern bei Feldfrüchten, z. B. den oben erwähnten Feldfrüchten, beispielsweise Getreidearten, z. B. Weizen und Gert te, ohne bedeutende, dauernde Zerstörung der Feldfrüchte zu bekämpfen. Die oben beschriebene kombinierte Verwendung bittet sowohl Blatt· als auch Restaktivität und kann infolgedessen wahrend einer langen Zeitdauer der Feldfruchtentwicklung verwendet werden, d. h. von dem Vorauflaufen von Unkraut und Feldfrucht bis zum Nachauflaufen des Unkrauts und Nachauflauf an der Feldfrucht. Unter dem Ausdruck .Vorauflauf-Anwendung" ist gemeint die Anwendung auf dom Boden, worin die Samen oder Sämlinge vorhanden sind vor dem Auftauchen der Unkräuter oberhalb der Oberfläche des Bodens. Unter dem Ausdruck „Nachauflauf-Anwendung" ist die Anwendung auf die in der Luft befindlichen oder offenliegenden Teile der UnkrSuter, welche sich oberhalb der Bodenoberfläche zeigen, gemeint. Unter dem Ausdruck „Blattaktivitat" ist die herbizide Aktivität gemeint, die durch Anwendung auf die in der Luft befindlichen oder ausgesetzten Teile der Unkräuter, die oberhalb der Oberfläche des Bodens aufgetaucht sinJ erzeugt wird. Unter dem Ausdruck „Restaktivitfit* ist die herbizide Aktivität gemeint, die durch Anwendung auf den Boden, wor. . die Samen oder Sämlinge vor dem Auswachsen der Unkräfter über die Oberfläche des Bodens vorhanden sind, erzeugt wird, wodurch die Sämlinge, die ium Zeitpunkt der Anwendung vorhanden sind oder nach der Anwendung aus Samen, die in dem Boden vorhanden sind, keimen, bekämpft werden.
Unkräuter, welche durch die Methode bekämpft werden, schließen ein:—von den breitblättrigen Unkräutern Amaranthue retroflexus, Amsinckia intermedia, Anagallis arvensis, Anthemi* arvensis, Anthemis cotula, Atriplex patula, Brassica nigra, Capsella bursa-pastoris, Chenopodium album, Cirsium arvense, Galium aparine, Ipomea purpurea, Lamium amplexlcaule, Lamium purpuream, Lapsana communis, Matricarla inodora, Montia linearis, Montia perfoliata, Papaver rhoeas, Polygonum srp. {:. R- Polygonum aviculare), Portulaca oleracea, Raphanus raphanistrum, Senecio vulgaris, Sinapis arvensis, Solanum 'ligrum, sor>:hus arvensis, Spergula arvensis, Stellaria media, Thlaspi arvense, Urtica urens, Veronica hederifolia, Veronica persica, Vielt sativa, Viola arvensis, und von Grasunkräutern Alopecurus myosuroides, Apera spice-venti, Agrostis stolonifera, Poa annua, Poa trivialis, Digitaria sanguinalis, Echinochloa crus-galli, Eleusine india, Setaria viridis, Brachlaria spp. (z.B. Brachiaria piantaginsa) und Sorghum halopense.
Das Muster der Dauerhaftigkeit des Nitroanilin-Herbizlds und des Diflufenicans erlaubt es, daß die Methode der vorliegenden Erfindung durch zeitgetrennte Anwendung von getrennten Formulierungen ausgeübt wird, in Übereinstimmung mit der üblichen Praxis kann eine Tankmischung hergestellt werden vor der Verwendung durch Kombination getrennter Formulierungen der individuellen herbiziden Komponenten. Die folgenden Versuche erläutern die vorliegende Erfindung.
Versuch 1
Das folgende Treibhaus-Experiment zeigt die symergistische Aktivität der kombinierten Verwendung von Pendimethalin und Diflufenican bei der Bokämpfung des Wachstums gewisser Unkräuter durch Vorauflauf-Anwendung.
Treibhaus-Versuch, der dl· Natur des biologischen Synergismus zwischen Pendlmethalln und Dltlufenlcan, angewandt Im Vorauflauf, zeigt
Ein aufgeschlüsselter Versuch mit 30 Behandlungen wurde durchgeführt, um die Wechselwirkung von Pendimethalin und Diflufenican in einem weiten Bereich von Dosierungen zu untersuchen, d. h. 0,250,500,1000 und 2000g/ha Pendimethalin plus Diflufenican bei 0,31,62,125,250 und 500g/ha.
Alle Behandlungen wurden durchgeführt in einem geeigneten Volumen von Wasser unter Verwendung geeigneter Mengen eines 33%lgen Gew./Vol.emulgierbaren Konzentrats von Pendimethalin (Handelsprodul:) und Diflufenican, formuliert als experimentelles, wäßriges Suspensionskonzentrat (Beispiel 2 weiter unten), enthaltend 50% Gew./Vol. aktiven Bestandteil, um die obigen Dosisraten in einem Sprayvolumen von 290l/ha zu ergeben. Alle Behandlungen wurden angewandt unter Verwendung eines Laboratoriumszerstäubers, ausgestattet mit einem Zerstäubungssystem Teejet SS 8003E, das bei 2,94kgf/cm> arbeitet. Die Behandlungen wurdan auf etwa 20 Alopecurus myo&uroides-Samen, die 1 cm tief in einem lehmigen Boden in 7,5cm viereckigen Töpfen gesät waren, angewandt. Es waren 4 Wioderholungstöpfe pro Behandlung, die in einem zufälligen Blockdesign in einem Glashaus nach der Behandlung aufgestellt wurden. Die Töpfe wurden durch «ine Kombination von Besprühen von oben und Unter-Besprühen bewässert. Eire sichtbare Feststellung der Unkrautbekämpfung wurde 22 Tage nach der Behandlung uls Prozentsatz, verglichen mit den unbehandelten Töpfen, gemacht. Der mittlere Prozentsatz Unkrautbekämpfung wurde errechnet und aus diesen Ergebnissen die 50%ige herbizide effektive Dosis (ED60) in Gramm Diflufenican pro Hektar für Diflufenican allein und im Gemisch mit Pendimethalin berechnet. Die folgenden Werte wurden erhalten:
Diflufenican allein 370 Diflufenican mit 250()Pendimethalin/ha 166 Diflufenican mit 500(|Pendimethalin/ha 80 Diflufenican mit 1000 <j Pendimethalln/ha 68 Diflufenican mit 2 000 υ Pendimethalin/ha 59 Die EDf0 von Pendimethalin allein wurde mit 2071 g/ha gefunden.
Die obigen Werte wurden dann verwendet, um ein EDM-lsobol bezüglich eines zweiseitigen Effekts aufzutragen (Tammes, loc. dt. S.75), wo beide Verbindungen aktiv waren. Das erzeugte Isobol, das in Fig. I gezeigt ist, war klar ein Typ III Isobol (Tammes loc. cit. S. 75), was charakteristisch für den Symergismus ist.
-β- 2G6 020
Versuch 2
Treibhaus-Experiment, das die Natur des biologischen Synergismus zwischen Pendlmethalln und Drflufenlcan, Im Mchauflauf
ngowandt, zeigt
Ein ähnlicher Versuch wie der oben in Versuch 1 beschriebene wurde durchgeführt mit Pendimethalin und Diflufenican, die auf
jeweils 4 Pflanzen von Stellaria media im 2-Blatt-Stadium oder 4 Pflanzen von Galiiim aparine im 2-Wirtel-Stadium (Verzweigung begonnen) aufgebracht wurden. Die folgenden 90% herbizid effektiven Dosen (ED90) in Gramm Diflufenican pro Hektar ν urden aus dem mittleren Prozentsatz der Unkrautbekämpfung 14 Tage nach der Behandlung berechnet.
Stellaria media EDn Diflufonlcan allein 340 Diflufenican mit 260gPendimeth»lin/ha 82 Diflufenican mit 500gPendimethalin/ha 45 Diflu.'enican mit 1000 g Pendimethalin/ha <31 Die ED«o von Pendimethalin allein wurde mit 1653g/ha festgestellt. Galiiim aparine Diflufenican allein >600 Diflufenican mi\ 250 g Pendimethalin/ha 326 Diflufenican mit 500 g Pendimethalin/ha 139 Diflufenican mit 1000 g Pendimethalln/ha 47 Diflufenican mit 2 000 g Pendimethalin/ha 19 Die ED90 von Pendimethalin alleir wurde mit über 2000g/ha festgestellt. Die Syrr.oole »<' und „>" bedeuten .weniger als" bzw. .mehr als". Die obigen Werte wurden angewa. dt, um die ED»o-lsobule auf zweiweitlgen Effekt (Tammes, loc. clt. C 76) aufzutragen, wobei
beide Komponenten aktiv waren. Die für Stellaria media und Galium aparine (gezeigt in den Fig. Il bzw. ill) erzeugten Isobole waren klar Typ IiI Isobole (Tammes, loc. cit. S. 75), welche für den Synergismus charakteristisch sind.
Versuch 3
Diflufenican, formuliert als 50%iges Gew./Vol.wäßriges Suspenslonskonzentrat (Beispiel 2), Trifluralin als 48%iges Gew./Vol. emulgierb&res Konzentrat (Handelsprodukt) und eine gemischte Formulierung von Diflufenican und Trifluralin, enthaltend 44% Gew./Vol. insgesamt an aktivem Bestandteil (Beispiel 6), wurden mit 0,161,1 >7\ und 2 l/ha im Vorauflauf angewandt und gerade beim Auftauchen auf Wintergerste und Winterweizei aufgebracht, um Lammlum purpureum Im Vorauflauf unter Freilandbedingungen zu bekämpfen. Die Behandlungen wurden auf drei Replikate 30m* Parzellen mit einem Zerntäubungsvolumen von 220l/ha (Wintergerste) und 206l/ha (Winterweizen) unter Verwendung eines motorisierten, kleinen Partlaizerstäubers aufgeti igen. Die visuelle, prozentuale Phytotoxizität wurde festgestellt, und die Ergebnisse sind im folgendon angegeben.
Wintergerste (Varietät Igri) Maximum % Getreide- Phytotoxizitat %Unkraut-Phyto- toxizität72Tage nach dem Zerstäuben
Diflufenican 80 g/ha (A) 5,8 40
Trifluralin 800 g/ha (B) 0 20
Diflufenican 80 + Trifluralin 800 g/ha IA+ B) 2,5 76 (erwartet durch Anwendung der Limpel-Formel:52%)
Winterweizen (Varietät Galahad) Maximum % Getreide- Phytotoxizität %Unkraut-Phyto- toxizität98Tage nach dem Zerstäuben
Diflufenican 80 g/ha (A) 0 80
Trifluralin 800 g/ha (B) 0 6
Diflufenican 80 + Triflura lin 800 g/ha (A + B) 2,5 100 (erwartet durch Anwendung der Limpel-Formel:81%)
Diese Ergebnisse zeiiien klar, daß die Kombination gegen Lamium purpureem synorgistiftch war, da die beobachtete Unkrautbekämpfung für die Kombination der beiden Herbizide sehr viel größer als erwarte: «var. Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird ein Produkt, umfassend (a) ein Nitroanilin-Herbizid und (b) Diflufenican als
kombiniertes Präparat, für gleichzeitige, getrennte oder aufeinanderfolgende Verwendung bei der Bekämpfung des Wachstums von Unkräutern an einem Ort geschaffen.
Gemäß einem woiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung werden Zusammensetzungen geschaffen, die für die herbizide Verwendung geeignet sind, umfassend (a) ein Nitroanilin-Herbizid und (b) Diflufenican, beispielsweise in Mengenverhältnissen
von 40:1 bis 2:1 Gew/Gow. von (a) zu (b) (Vorzugsweise 40:1 bis 2:1 und besonders bevorzugt von 20:1 bis 4:1 Gew./Gew.
von (a] zu (b|) in Assoziation mit und vorzugsweise homogen dispergiert in einem oder mehreren verträglichen, herbizid-
annehmbaren Verdünnungsmitteln oder Trägern und/oder oberflächenaktiven Mitteln (J.h. verdünnungsmittel oder Träger oder oberflächenaktive Mittel vom Typ, wie sio allgemein In der Fachwelt als geeignet zur Verwendung in herbiziden Zusammensetzungen anerkannt sind und welche mit dem Nltroanilin-Herbizid und Diflufenican verträglich sind) Oar Ausdruck .homogen dispergiert" wird verwendet, um Zusammensetzungen einzuschließen, worin das Nitroanilin-Herübid und Diflufenican in den anderen Komponenten gelöst sind. Der Ausdruck .herbizide Zusammensetzungen* wird in breitestem Sinne verwendet, um nicht zur Zusammensetzungen einzuschließen, welche fertig zur Verwendung als Herbizide sind, sondern auch Konzentrate, welche vor der Verwendung verdünnt werden müssen. Vorzugswelse enthalten die Zusammensetzungen 0,05 bis 90Gew.-% des Triazln-Herbizids und Diflufenican.
Die herbiziuon Zusammensetzungen können sowohl ein Verdünnungsmittel oder Träger als auch ein oberflächenaktives (z. B. benetzendes, dispergierendos oder emulierendes) Mittel enthalten. Oberflächenaktive Mittel, welche in den herbiziden Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung vorhanden sein können, können vom ionischen oder nicht-Ionischen Typ sein, beispielsweise Sulforicinoleate, quaternäre Arr Tioniumderivate, Produkte, basierend auf Kondensaten von Ethylenoxid mit Nonyl· oder C -tylphenolen, oder Carbonsäureester von Anhydrosorbiten, welche durch Veretherung der freien Hydroxygrur oen durch Kondensation mit Ethylenoxid löslich gemacht wurden, Alkall· und Erdalkalimetallsalze oder Schwefelsäureester und Sulfonsäuren, wie Dinonyl- und Dioctyl-natriumsulfono-succinate und Alkali- und Erdalkalimetallsalze höhermolekularer Sulfensäurederivate, wie Natrium- und Calclumlignosulfonate. Beispiele geeigneter, fester Verdünnungemittel oder Träger sind Aluminiumsilicat, Talk, calciniertes Magnesiumoxid, Kieselgur, Tricalciumphosphat, gepulverter Kork, adsorbierendes Rußschwarz und Tone, wie Knolin und Bentonit. Die festen Zusammensetzungen (welche die Form von Stäuber Granulaten oder benetzbaren Pulvern haben können) werden vorzugsweise hergestellt durch Vermählen des Nitroanilin-He bizlds und Diflufenicans mit festen Verdünnungsmitteln oder durch Imprägnieren der festen Verdünnungsmittel c der Träger mit Lösungen des Nltroanilin-Herbizids und Diflufenicans in flüchtigen Lösungsmitteln, Abdampfen der Lösungsmittel und erforderlichenfalls Vermählen der Produkte, so daß Pulver erhalten werden. Granuläre Formulierungen können hergestellt werden durch Absorbieren des Nitmanilin-Herbizids und Diflufenicans (gelöst in flüchtigen Lösungsmitteln) auf die festen Verdünnungsmittel oder Träger in granulierter Form und Abdampfen der Lösungsmittel oder durch Granulieren von Zusammensetzungen in Pulverform, die, wie oben beschrieben, erhalten wurden. Ftote herbizide Zusammensetzungen, insbesondere benetzbare Pulver, können Netz- oder Dispergiermittel (beispielsweise der oben beschriebenen Typen) enthalten, welcho auch, wenn sie fest sind, als Verdünnungsmittel oder Träger dienen können.
Flüssige Zusammensetzungen gemäß der Erfindung können die Form von wäßrigen, organischen oder wäßrig-organischen I ösungen, Suspensionen und Emutslonen hrhen, die ein oberflächenaktiver Mittel einverleibt haben können. Geeignete flüssige Verdünnungsmittel zur Einverleibung in flüssige Zusammensetzungen umfat ten Wasser, Acetophenon, Cyclohexanon, Isophoron, Toluol, Xylol und mineralische, tierische und pflanzliche öle (und Mischungen dieser Verdünnungsmittel). Oberflächenaktive Mittel, welche in den flüssigen Zusammensetzungen vorliegen können, können ionisch oder nicht-ionisch (beispielsweise von den oben beschriebenen Typen) sein und können, falle flüssig, auch als Verdünnungsmittel oder Träger dienen.
Benetzbare Pulver und flüssige Zusammensetzungen in Form von Konzentraten können mit Wasser oder anderen geeigneten Verdünnungsmitteln, beispielsweise mineralischen oder pflanzlichen ölen, verdünnt werden, besonders Im Falle von flüssigen Konzentraten, wobei das Verdünnungsmittel oder der Träger ein Öl ist, um gebrauchsfertige Zusammensetzungen zu ergeben. Falls gewünscht, können flüssige Zusammensetzungen des Nitroanilin-Herbizids und Diflufenicans in Form von selbstemulgierenden Konzentraten verwendet werden, die die aktiven Substanzen, gelöst und in den Emulgiermitteln enthalten oder in Lösungsmitteln, die Emulgiermittel enthalten, die verträglich mit den aktiver· Substanzen sind, wobei die einfache Zugabe von Wasser zu solchen Konzentraten die gebrauchsfertigen Zusammensetzungen erzeugt.
Flüssige Konzentrate, worin das Verdünnungsmittel oder der Träger ein öl ist, können ohne weitere Verdünnung unter Verwendung der elektrostatischen Zerstäubungstec'inik verwendet werden.
Herbizide Zusammensetzungen gemäß der Erfindu g können auch gewünechtenfalls übliche Hilfsmittel enthalten, wie Klebemittel, Schutzkolloide, Verdickungsmittel, Dui hdringungsmittel, Stabilisatoren, Sequestriermittel, Anti-Backmittel, Färbemittel und Korrosionsinhibitoren. Diese Hilfen ittel können auch als Träger oder Verdünnungsmittel dienen. Bevorzugte herbizide Zusammensetzungen gemäß der Erfindung sind wäßrige Suspensionskonzentrate, welche 10 bis 70Gew./Vol. des Nitroanilin-Herbizids und Diflufenicans, 2 bis 10% Gew./Vol. oberflächenaktives Mittel, 0,1 bis 5% Gew./Vol. Verdickungsmittel und 15 bis 87,0 Vol.-% Wasser enthalten; benetzbare Pulvc r, welcho 10 bis 90% Gew./Gew. des Nitroanilin-Herbizids und Diflufenicans, 2 bis 10% Gsw./Gew. oberflächenaktives Mittel jnd bis 88% Gew./Gew. festes Verdünnungsmittel oder Träger enthalten; flüssige, wasserlösliche Konzentrate, welohe 10 bis 30*.»Gew./Vol. Nitroanilin-Herbizid und Diflufenican, 5 bis 25% Gew./Vol.oberflächenaktives Mittel und 45 bis 85Vol.-% mit Wasaer mischbares Lösungsmittel, z. B. Dimethylformamid, enthalten; flüssige, emulgierbare Suspensionskonzentraie, welche 10 bis 70% Gew./Vol. Nltroaniiin-Herbizid und Diflufenican, 5 bis 15% Gew./Vc .oberflächenaktives Mittel, 0,1 bis 5% Gew./Vol. Verdickungsmittel unn i0Lic 84,9 Vol.-% organisches Lösungsmittel enthalten; Granulate, welche 2 bis 10% Gew./Gew. Nitroanilin-Herbizid und Diflufenican, 0,5 bis 2% Gew./Gew. oberflächenaktives Mittel und 88 bis 97,5% Gew./Gew. granulären Träger enthalten, sowie emulgierbare Konzentrate, welche 0,05 bis 90% Gew./Vol. und vorzugsweise 1 bis 60% Gew./Vol. Nitroanilin-Herbizid und Diflufenican, 0,01 bis 10% Gew./Vol. und vorzugsweise 1 bis 10% Gew./Vol, oberflächenaktives Mittel und 9,99 bis 99,94 Vol.·% und vorzugsweise 39 bis 98,99Vol.-% oroanisches Lösungsmittel enthalten.
Herbizide Zusammensetzungen gemäß der Erfindung können auch das Nitroanilin-Herbizid und Diflufenican in Assoziation mit und vorzugsweise homogen dispergiert in einem oder mehreren anderen pestizid wirksamen Verbindungen und gewünschtenfails einem oder mehreren verträglichen, pestizid annehmbaren Verdünnungsmitteln oder Trögern, oberflächenaktiven Mitteln und üblichen Hilfsmitteln, wie vorstehend beschrieben, umfassen. Beispiele anderer pestizid wirksamer Verbindungen, welche enthalten sein können ode-· l» Verbindung mit den herbiziden Zusammensetzungen gemäß der Erfindung verwendet werden können, umfassen Herbizid*, beispielsweise um den Bereich der zu bekämpfenden Unkrautarten zu erweitern, beispielsweise Alachlor (a-Chlor-2,l^diethyl-N-(methoxymethyl)-acetanilid), Benzoylprop-ethyl (Ethyl-N-benzoyl-N-(3,4-dichlorphenyl-2-aminopropionat), Bromoxynil |3,5-Dlbrom-4 hydroxybenzonitril), Carbetamid (D-N-Ethyl·2·(phθnylcarbamoyloxy) propionamid],chlorfθnpropmθthyl[Mβthyl·2-chlor-2·(4·chlorphθnyl)-propionat), ChlortoluronlN'-O-Chlor^-methylphenyD-N.N-dimethylharnstoffl^ADI^-Dichlorphenoxyessigsäurel,
2,4-DB l4-(2,4-Dichlorphenoxy)-butters8ure], Diallat (S^.S-Dichlorallyl-N.N-diisopropyMthiocarbamat)], Dicamba [3,6-Dichlor-2-methoxybenzoesäure|, Dichlorprop [(±)-2-(2,4-Dlchlorphenoxy)-propionsäure)/ Dictofop [(RS)-2-[4-(2,4-Dichlorphenoxy)-phenoxyl-propionseure], Difenzoquat (1,2-Dimethyl-3,5-diphenylpyrazolium8alze], Oimefiiron (4-I2-Chlor-4-(3,3-dimethylureldo)-phe,nyl]-2-tet1.-butyl-1,3,4-oxadiazolin-5-onl, Dluron(N'-(3,4-Dichlorphenyl)-N,N-dimethylharn8toff], Flampropisoproylllsopropyl-ID^-IN-benzoyl-S-chloM-fluoranilinoJ-propionat], Flamprop-möthy!|Methyl-{±)-2-(N-benzoyl-3-chlor-4-fluoranilino)-f cpionat), loxynil [4-Hydroxy-3,5-dijodben2onitril|, leoprcturon [N'-(4-lsopropylphenyl)-N,N-dimethylharn8toff], L...-ron IN'-IS^-DichlorphenyD-N-methoxy-N-methylharnstoff], MCPA [4-CMor-2-methyiphenoxyessigsäure], MCPB [4-(4-Chlor-2-methytphdnoxy)-butterelure], Mecoprcp |(±-2-(4-Chlor-2-methyl-phenoxy)-proplonsäure), Methabenzthiazuron |N-(Benzothlazol-2-yl)-N,N'-dlrr.<>:hylharnstoftl, Metribuzin H-Amino-e-tert.-butyl-S-(methylth!o)-1,2,4-trlazin-5(4H)-on), Paraquat Π,T-DimethyU^'-bipyridyiiumsalzel.Trl-allatlS^^S-Trichlorallyl-N.N-diisopropylthlocarbamat), Atrazin tf-ChloM-ethylamlno 6-isopropylamino-1,3,5-tr!azin) und Simazin l2-Chlor-4,e-bis-(ethylamlnoi-i,3,5-trlazln); Insektizide, ζ. B. Carbaryl [Naphth-1 -yl-N-methylcarbamat] und synthetische Pyrethroide, ζ.Β. Permethrin und Cypermethrin sowie Fungizide, z.B. Σ,β-ϋΙιηβΐΙιγΜ-ΐΓίαβί^ΙπιΟΓρΓΌΐΙη, Methyl-N-dbutylcarbamoylben:imldaiol-2-yl)-carbamat, 1,2-Bis-(3-methoxycarbonyl-2-thioureido)-benzol, lsopropyl-1-carbamoyl-3-(3,5· dichlorphenyD-hydantoin und 1-(4-Chlorphenoxy)-3,3-dlmethyl-1-(1,2,4-triazol-1-yl)-butan-2-on. Andere biologisch wirksame Materialien, die eingeschlossen sein können odor im Zusammenhang mit den herbiziden Zusammensetzungen gemäß der Erfindung verwendet werUon können, sind Pflanzenwachstumsregulatoren, z.B. Succlnamidsäure, (2-Chlorethyl)-trimethylammonlumchlorid und 2-Chlorethanpho8phonsflure; und Düngemittel, die beispielsweise Stickstoff, Kalium und Phosphor sowie Spurenelemente, die als wesentlich für eine erfolgreiche Pflenienzüchtung bekannt sind, z. B. Eisen, Magnesium, Zink, Mangan, Kobalt und Kupir:, enthalten.
Pestizid aktive Verbindungen und andere biologisch aktive Materialien, welche in den herbiziden Zusammensetzungen gemäß der Erfindung enthalten sein können oder im Zusammenhang damit verwendet werden könne/), beleplelsweice solche, wie vorstehend erwähnt, und welche Säuren sind, können gewünschtenfalfs In Form von üblichen Derivaten, beispielsweise Alkalimetall- und Aminsalzen und Estern verwendet werden.
Die Zusammensetzungen gemäß der Erfindung können als Herstellungsgegenstand, umfassend ein Nitroanilin-Herbizid und Diflufenican und gegebenenfalls arulore biologisch aktive Verbindungen, wie vorstehend beschrieben, aufgemacht sein oder bevorzugt wird eine herbizide Zusammensetzung, wie vor '· hend beschrieben, und vorzugoweise ein herbizides Konzentrat, das vor Gebrauch verdünnt werden muß, umfassend das Nitroanilin-Herbizid und Diflufenican in einem Container für das vorstehende N'troanillri-Herhlzld und Diflufenican oder eine erwähnte herbizide Zusammensetzung und Anweisungen zusammen mit dem genannten Behälter, die die Art und Weise aufzeigen, in welcher das Nitroanilin-Herbizid und Diflufenican oder die herbizide Zusammensetzung, die darin enthalten ist, zur Bekämpfung des Wachstums von Unkräutern verwendet worden soll. Die Behälter werden normalerweise von dem üblicherweise verwendeten Typ für die Lagerung von chemischen Substanzen soin, welcha bfi normalen Umgebungstemperaturen Feststoffe sind und herbizide Zusammensetzungen, insbesondere in Form von Konzentraten, beispielsweise Büchsen oder Metal· rommein, welcha Innen mit Lack überzogen sind und Kunststoffmatorialien, Glas.'laschen und Kunststoffmaterialien und, wenn der Inhalt des Containers ein Feststoff ist, beispielsweise granuläre, herbizide Zusammensetzungen, Schachteln, beispielsweise aus Pappe, Plastikmatcrialien und Metall, oder Säcke. Die Container «"erden normalerweise hinreichend Fassungsvermögen aufweisen, um Mengen der aktiven Bestandteile oder herbiziden Zusammensetzungen zu enthalten, die zur Behandlung von wenigstens 0,5ha (ji-nd zur Bekämpfung des Wachstums von Unkräutern darauf ausreichen, werden jedoch nicht eine Größe überschreiten, welche für übliche Handhabungsmothoden zweckmäßig ist. Die Anweisungen werden mit dem Container physikalisch verbunden sein, beispielsweise indem sie direkt darauf gedruckt sind oder auf einem daran befestigten Etikett oder Anhänger. Die Richtlinien werden normalerweise angeben, daß der Inhalt des Containers, erforderlichenfalls nach Verdünnung, zur Bekämpfung des Wachstums von Unkräutern in Anwendungsraten zwischen 260g und 2000g Nitroanilin-Herbizid und zwischen 00 und 250q Diflufenican pro Hektar in der vorstehend angegebenen Art und Weise und für die angegebenen Zwecke angewandt werden soll.
Ausfuhrungsbelsplel Die folgenden Beispiele sollen die herbiziden Zusammensetzungen gemäß der Erfindung erläutern.
Selsplel 1
Ein benetzbares Pulver wurde aus rinn fnlnnnrinn RnetendtAÜen auf übliche Weise gebildet:
%Gew./Gew.
Diflufenican BO Nekal BX (Natriumalkylnaphthalinsulfonat) 10 NatriumlignosuKonat 3 Sopropon T 36 (Natr iumpolycarboxylat) 0,5 HymodAT(Tftnferton) auf 100 Beispiel 2 Ein wäßriges Suspensicnskcnzcntrst würde suf übliche Weise aus den folgenden Bestandteilen gebildet:
%Gew./Vol.
Diflufenican 50
Ethylen BCP (ein Nonylphenol-Ethylenoxlc Kondensat, enthaltend 9 Mol Ethylenoxid pro Mol Phenol) 0,5
Soprophcr FL (Triethanolaminsalz von oxyethyliertem Polyarylphennlphosphat) 1,0
Sopropon T 36 (Natriumpolycarboxylat) 0,5 Antifoam FD 0,1 Rhodigel23(Xanthangummi) 0,2 DichloroDhennatrium-Lösung, 40 % Gew./Gew. 0,25
Wasser auf 100%
Beispiel 3 E'n benetzbares Pulver wurde goblldet aus:
% Gew./Gew.
Pendlmethalin 40 Dlflufenlcan 2 Arvlan S (Natriumdodecylbenzolsulfonat) 2 Darvan Nr. 2 (Natriumlignosulfonat) 5 Aerosil (Siliciumdioxid mit mikrofeiner Teilchengröße) 5 Celite PF (synthetischer MagnesiumsilikattrSger) 46 ,
indem die Bestandteile vermischt wurden und das Gemisch in einer Hammermühle vermählen wurde, um ein benetzbares Pulver zu ergeben, das mit Wasser verdünnt werden kann, und in einer Rate von 4 kg/ha In 2001 Zerstfiubungsflüssigkeit pro Hektar aufgebracht, um einen weiten Bereich von Gras· und Breitblattunkräutern durch Vor- und Nachauflauf-Anwendung auf einem Gerstenfeld zu bekämpfen.
Beispiel 4 Ein wäßriges Suspensionskonzentrat wurde gebildet aus:
%Gew./Vol.
Pendimethalin 40
Diflufenican Ί0 Ethy'an BCP (ein Nonylphenol-Ethylenoxid-Kondensat,
enthaltend 9 Mol Ethylenoxid pro Mol Phenol) 2
Antifoam FD (Silicon omulsion Antischaummittel) 0,5 Pluronir. L 62 (ein Ethylenoxid/Propylenoxid-
Blockcopolymeres) 2 Sopropon T36 (Natriumsalz von Polycarbonsäure) 0,5 Attagel 60 (quellender Attapulgitton) 0,5
Wasser auf 100% ,
Indem die Bestandteile innig vermischt und 24 h in einer Kugelmühle vermählen wurden. Das so erhaltene Konzentrat kann in Wasser dispergiert und bei einer Aufbringungsrate von 45 l/ha als Vorauflauf auf ein Weizenfeld aufgebracht werden, um einen weiten Bereich von Breitblattunkräutern zu bekämpfen.
Beispiels
Eine wasser-dispergierbare, granulierte Form wurde gebildet, Indem die in Beispiel 3 verwendeten Bestandteil«) mit Wasser unter Verwendung eines Kollergangs in Granulate von 0,1 bis 2mm Durchmesser granuliert wurden. Diese Granulate können dann in einer Rate von 3kg in 20Oi Wasser pro Hektar dispergiert werden, um einen weiten Bereich von Breitblattunkräutern durch Vor- und Nr: haufiauf Anwendung auf einem Gerstenfeld zu verwenden.
Beispiel A Ein emulgierbares Suspensionskonzentrat wurde hergestellt aus:
%Gew./Vol.
Trifluralin 40 Diflufenican 4
Tensiofix B 7438 (Gemisch aus anionischem nicht-lc-tischen oberflächenaktiven Mitteln) 7,5
Soprophor BSU (Polyaryiphenolethoxytat) 2,6 Aerosil R 974 (Verbrennungs-hydrophobes Siliciumdioxid) 2,5
Olin 10 G (50 % Nonylphenolglycid oberflächenaktives Mittel in Wasser 0,053
Antifoam FD (Antischaum-Emulsion auf Silikonbasis) 0,00b Wasser etwa 2,5
leichtes aromatisches Cio-Lösungsmittel auf 100%
Das Diflufenican wuk'o in einer wäßrigen Lösung von etwus Soprophor BSU, Olin 10G, Antifoam FD und Wasser vermischt. Dieses wurde durch oine Kugelmühle auf eine mutiere Teilchengröße von 0,003mm vermählen und dann mit einer Lösung der restlichen Bestandteile in dom aromatischen C10-LösungsmiUel unt ur hoher Scherkraft vermischt. Die entstandene Formulierung würde dann zu 21 in 2001 Wasser im Vorauflauf auf 1 Hektar Weizen aufgebracht, um Lamium purpureum, Montia perfoliata, Poa annua, Raphanus raphinistram, l'tellaria media, Trifleurospermum maritimum (Matricaria inodora), Veronica persica und Viola arvensis zu bekämpfen.
in den gemischten Formulierungen in den vorstehend beschriebenen Beispielen kann das Nitroanilin-Herbizid durch die geeigneten Mengen anderer Nitroanilin-Herbizide ersetzt werden.

Claims (12)

1. Verfahren zum Bekämpfen des Wachstums von Unkräutern an einem Ort, dadurch gekennzeichnet, daß es umfaßt das Aufbringen (a) von 2,6-Dinitroanilin-Herbizid und
(b) Diflufenican, das N-(2,4-Difluorphenyl)-2-(3-trifluormethylphenoxy)-nicotinamid ist, auf den Ort.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das 2,6-Dinitroanilin-Herbizid eine Verbindung der allgemeinen Formel Il ist
r1\ /
' NO« J^ N0
NO2 (II),
worin R1 eine gerade oder verzweigte Alkyl-, Alkenyl- oder Alkinylgruppe mit bis zu 12 Kohlenstoffatomen darstellt, die durch ein oder mehrere Halogenatome oder gerade oder verzweigte Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann, eine Cycloalkylgruppe, enthaltend 3 bis 8 Kohlenstoffatome, eine Cycloalkylalkylgruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen im Ring und enthaltend 1 bis 6 Kohlenstoffatome in dem Alkylteil, oder eine Arylalkylgruppe mit 7 bis 18 Kohlenstoffatomen, welche ringsubstituiert sein kann durch ein oder mehrere .Halogenatome oder gerade oder verzweigte Alkyl- oder Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, R2 das Wasserstoffatom oder eine Gruppe R1, wie vorstehend definiert, darstellt, wobei R1 und R2 gleich oder verschieden sein können oder R1 und R2 zusammen mit dem Stocketoffatom, an das sie gebunden sind, eine gesättigte, heterocyclische Gruppe bedeuten mit 4 bis 7 Ringgliedern und gegebenenfalls ein weiteres Heteroatom O, S oder N (welcher Stickstoff alkyliert sein kann) enthaltend, R4 ein Wasserstoff- oder Halogenatom, eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet, welche durch ein oder mehrere Halogenatome odor gerade oder verzweigte Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann, eine Cycloalkylgruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine gerade oder verzweigte Alkylthio-, Alkylsulfinyl- oder Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder die Sulfamoylgruppe darstellt, welche durch einen oder zwei Substituenten substituiert sein kann, die durch das Symbol R1 dargestellt sind, und R3 eine Gruppe R4, wie vorstehend definiert, darstellt, wobei R3 und R4 gleich oder verschieden sein können, oder die substituierte Aminogruppe-NR1R2 oder die unsubstituierte Aminogruppe bedeutet.
3. Vorfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß R1 bedeutet: eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 1 ^ Kohlenstoffatomen, die durch gin oder mehrere Halogenatome oder gerade oder verzweigte Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen subst'tuiert sein kann, eine gerade oder verzweigte Alkenylmethylgruppe mit bis zu 12 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylalkylgruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen im Ring und 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in dem Alkylteil enthaltend oder eine Benzylgruppe, welche ringsubstituiert durch ein oder mehrere Haloganatome oder gerade oder verzweigte Alkyl- oder Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen sein kann, und R2 das Wasserstoffatom oder eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellt.
4. Verfahren gemäis Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß R3 ein Wasserstoff- oder Halogenatom odc sine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet, die durch ein oder mehrere Halogenatome substituiert sein kann, oder die unsubstituierte Aminogruppe bedeutet und R4 ein Halogenatom, eine gerade oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen bedeutet, die durch ein oder mehrere Halogenatome substituiert sein kann, eine gerade oder verzweigte Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder die Sulfamoylgruppe bedeutet.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das 2,6-Dinitroanilin-Herbizid ist: N-sek.-Butyl^-iert.-hutyl^.e-dinitroanilin,
N-Butyl-N-ethyl^.e-dinitro-^trifluormethylanilin,
N-Ethyl-N-(2-methy'allyl)-2,6-dinitro-4-trifluormethylanilin, N-(2-Chlor-6-fluorben2yl)-N-ethyl-2,6-dinitro-4-trifluormethylanilin, N-(2-Chlorethyl)-2,6-dinitro-N-propyl-4-trifluormethylanilin, N-Cyclopropylmethyl^.e-dinitro-N-propyl^trifluormethylanilin, N-(2-Methylallyl)-2,6-dinitro-N-propyl-4-trifluormethylanilin, N1,N1-Diethyl-2,6-dinitro-4-trifluormethyl-m-phenylendiamin, 2,6-Dinitro-N\N1-dipropyl-4-trifluormethyl-m-phenylendiamin, ^Isopropyl^.e.-dinitro-N.N-dipropylanilin,
4-Methylsulfonyl-2,6-dinitro-N,N-dipropylanilin,
3,5-Dinitro-N4,N4-Dipropylsulfanilamid,
2,6-Dinitro-N,N-dipropyl-4-trifluormethylanilin oder N-(1-Ethylprc pyl )-3,4-dimethy 1-2,6-dinitroanilin, wobei die beiden letzteren als Trifluorunilin bzw. Pendimethalin bekannt sind.
6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbringungsrate des 2,6-Dinitroanilin-Herbizids 250g bis 2000g pro Hektar und die Aufbringungsrate von Difluorfenican von 50g bis 250g Diflufenican pro Hektar beträgt.
7. Verfahren gemäß Anspruch 6 zur Bekämpfung von jährlichen Breitblatt- und Grasunkräutern in einem Getreidefeld, dadurch gekennzeichnet, daß es umfaßt die Vor- oder Nachauflauf-Anwendung eines (a) 2,6-Dinitroanilin-Herbizids und (b) von Diflufenican bei Anwendungsraten von 500 bis 1000g/ha bzw. 50 bis 125g/ha in einem Verhältnis von 20:1 bis 4:1, bezogen auf das Gewicht.
8. Vorfahren gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwendungsrate des 2,6-Dinitroanilin-Heruizids 500 bis 2000g/ha und die Anwendungsrate von Diflufenican 50 bis 250g Diflufenican/ha beträgt.
9. Verfahren gemäß Anspruch 1,2,3,4,5,6,7 oder 8 zur Bekämpfung von jährlichen Breitblatt- und Grasunkräutern in einem Getreidefeld, dadurch gekennzeichnet, daß es umfaßt die Vor- oder Nachauflauf-Anwendung von (a) einem 2,6-Diniiroanilin-Herbizid und (b) Diflufenican bei Anwendungsraten von 500 bis 2000g/ha bzw. 50 bis 250g/ha in einem Verhältnis von 40:1 bis 2:1, bezogen auf das Gewicht.
10. Verfahren gemäß Anspruch 9 zur Bekämpfung von jährlichen Breitblatt- und Grasunkräutern in einem Getreidefeld, dadurch gekennzeichnet, daß es umfaßt die Vor- oder Nachauflaufanwendung von (a) einem 2,6-Dinitroanilin-Herbizid und (b) Diflufenican in Anwendungsraten von 500 bis 1000g/ha bzw. 50 bis 125g/ha in einem Verhältnis von 20:1 bis 4:1, bezogen auf das Gewicht.
1Ί. Verfahren gemäß Anspruch S oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß 2,6-Dinitroanilin-Herbizid Trifluralin oder Pendimethalir ist.
12. Produkt, dadurch gekenr.:.«!c.inet, daß es umfaßt (a) ein 2,6-Dinitroanilin-Herbizid und (b) Diflufenican, welches N (2,4-Difluorphenyl)-2-{3-trifluormethylphenoxy)-nicotinamid ist, als kombiniertes Präparat /ur gleichzeitigen, getrennten oder aufeinanderfolgenden Verwendung bei der Bekämpfung des Wachstums von Unkräutern an einem Ort.
13. Produkt gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das 2,6-Dinitroanilin-Herbizid eine Verbindung der allgemeinen Formel II, wie in einem der Ansprüche 2 bis 5 definiert, ist.
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