DD267194A1 - Schaltungsanordnung zum steuern und/oder regeln des antriebs einer ringspinn- oder ringzwirnmaschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Steuern und/oder Regeln des Antriebs einer Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine, bei der der Antrieb der Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine in Abhaengigkeit vom Kopsaufbau, der eine stetige und eine changierende Hubbewegung der Ringbank erfordert, beeinflusst wird, bei der Mittel zum Erzeugen der stetigen und der changierenden Hubbewegung der Ringbank, Mittel zum Abgeben von Signalen aus der stetigen und aus der changierenden Hubbewegung der Ringbank und Mittel zum Verarbeiten der abgegebenen Signale angeordnet sind und die Mittel zum Verarbeiten der abgegebenen Signale mit dem Antrieb der Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine verbunden sind. Die Erfindung besteht darin, dass als Mittel zum Abgeben analoger Signale aus der changierenden Hubbewegung der Ringbank (5) ein Drehmelder (6) angeordnet ist. Erfindungsgemaess wird die technische Wirkung erzielt, dass aus der changierenden Hubbewegung der Ringbank analoge Signale gewonnen werden. Fig. 1
Description
Schaltungsanordnung zum Steuern und/oder Regel*., des Antriebs einer Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Steuern und/oder Regeln des Antriebs einer Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine, bei der der Antrieb dar Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine in Abhängigkeit vom Kopsaufbau, der eine stetige und eine ohangierende Hubbewegung der Ringbank erfordert, beeinflußt wird, bei der Mittel zum Erzeugen der stetigen und der changierenden Hubbewegung der Ringbank, Mittel zum Abgeben von Signalen aus der stetigen und aus der changiererden Hubbewegung der Ringbank und Mittel zum Verarbeiten der abgegebenen Signale angeordnet sind und die Mittel zum Verarbeiten der abgegebenen Signale mit dem Antrieb der Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine verbunden sindo
Durch eine Veröffentlichung im Internationalen Textil-Bulletin, Branchenausgabe Spinnerei, 4„ Quartal 1982, S0 403 bis 414, Optimierung bei der Garnherstellung durch drehzahlgeregel.te Ringspinnmaschinen-Antriebe, Hans Rudolf Grunder, ist eine Schaltungsanordnung der eingangs ger»<uinten Art bekannt, bei der ein magnetischer Initiator mit der Ringbank, die eine changierende Hubbewegung ausführt, kontaktlos in Verbindung steht. Kurz vor Erreichen des oberen Umkehrpunktes der Ringbank gibt dieser Initiator ein digitales Signal ab, das nach entsprechender Verarbeitung zur Rückführung des Sollwertes des Antriebs führt. Kurz nach dem oberen Umkehrpunkt wird wieder ejja digitales Signal abgegeben, das nach Verarbeitung
zur Erhöhung des Sollwertes des Antriebs führt. Nachteilig ist dabei, daß zum Verarbeiten dor abgegebonen Signale hoher Aufwand erforderlich ist0
Ziel der Erfindung
Die Anwendung der Erfindung hat zum Ziel, den Aufwand zum Verarbeiten der abgegebenen Signale zu senken»
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, aus der ohangierenden Hubbewegung der Ringbank analoge Signale zu gewinnen0
ErfindMTxgsgemäß wird das dadurch erreicht, daß als Mittel zum Abgeben analoger Signale aus der changierenden Hubbewegung der Ringbank ein Drehmelder angeordnet ist. In einer weiteren Ausgestaltung, bei der, wie aus dem Prospekt Ringspinnmasciiine 2113 B des VE ι Spinnereimasohinenbau Kail-Marx-Stadt, Drucknummer AG 07 001 83 III 0 9 2182 hervorgeht, als Mittel zum Erzeugen der changierenden Hubbewegung eine Kurvenscheibe, ein WagBnhebel und eine Kette angeordnet sind, ist der Drehmelder mit dem Wagenhebel verbundene
In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Figo 1 eine Schaltungsanordnung in scheraatischer Darstellung
Fig, 2 den Verlauf der Spindeldrehzahl in Abhängigkeit von dor ohangierenden Hubbewegung
Figo 3 eine weitere Schaltungsanordnung in schematischer Darateilung
Eine Ringspinnmaschine wird mittels regelbaren Antriebs 1, der als Gleichstrommotor mit Thyristorsteller ausgebildet ist, angetrieben. Über von Hand einstellbare Potentiometer werden Sollwertdrehzahlen für die Bewioklungsstufen Anlegen, Anspinnen/' Abspinnen, Hauptspinnen und Unterwinden eingegeben. An der Ringspinnmaschine sind Spindeln 2, die Kopse 3 tragen, auf einer Spindelbank 4 angeordnet (Fig. 1). Eine Ringbank trägt nicht gezeigte Ringe0 Die Ringbank 5 führt eine stetige und eine changierende Hubbewegung aus, die der Kopsaufbau erfordert. Zum Erzeugen der stetigen und der changierenden Hubbewegung der Ringbank 5 sind an der Ringspinnmaschine Mittel angeordnet. Der Kops 3 weist einen Ansätβ am Fuß der Hülse auf, darauf werden Kegelschiohten aufgebaut, wozu die Ringbank 5 in der stetigen Hubbewegung allmählich nach oben geführt wird. Bei der changierenden Hubbewegung wird die Ringbank 5 bei Jedem Hub langsam angehoben und legt die Hauptwindungen, anschließend werden beim schnelleren Absenken der Ringbank 5 Kreuzwindungen zum Vermeiden des Ineinanderfallens der Hauptwindungen gelegt« Die Hubhöhe h ist dabei stets gleich (Figo 2). Je nach Lag4» der Ringbank 5 ist der Durchmesser des zu bewickelnden Kopses 3 und damit die Bewioklungsgesohwindigkeit unterschiedlich» Um bsi jeder Stellung der Ringbank 5 die Ringspinnmaschine technologisch optimal zu betreiben, wird der Antrieb 1 der Ringspinnmaschine beeinflußt. An der Ringspinnmaschine ist dazu eine Schaltungsanordnung zum Steuern und/oder Regeln des Antriebs 1 der Ringspinnmaschine angeordnete Bei. dieser Schaltungsanordnung sind Mit't'Jl zum Abgeben von Signalen aus der stetigen und aus der changierenden Hubbewegung angeordnet, wobei die Mittel zum Abgeben von Signalen aus der changierenden Hubbewegung analoge Signale abgeben und als Mittel zum Abgeben ana-
loger Signale aua der changierenden Hubbewegung ein Drehmelder 6 angeordnet ist« Anschließend an den Drehmelder 6 sind Mittel 7 zum Verarbeiten der abgegebenen Signale angeordnete Die Mittel 7 zum Verarbeiten der abgegebenen Signale sind mit dem Antrieb 1 der Ringspinnmaschine verbunden, der auch die Spindeln 2 antreibt0
Die Wirkungsweise ist folgende»
Je nach der erreichten Stellung der Ringbank 5»die sich inN einer bestimmten Stellung der Mittel zum Erzeugen der changierenden Hub'jewegung ausdrückt, gibt der Drehmelder 6 ein analoges Signal ab, indem er eine Wechselspannung in Abhärgigkeit vom Hubwinkel bereitstellt. Diese Wechselspannung wird gleichgerichtet und der eingestellten Sollwertspannung überlagert«, Aus der überlagerung ergibt sich auch eine Drehzahl n^ der Spindel 2, die der jeweiligen Stellung der Ringbank während der changierenden Hubbewegung entspricht (Fig. 2)0 Pur die Spindeldrehzahl bedeutet das, daß der eingestellten Sollwertdrehzahl η eine aus der Veränderung der Spannung resultierende Drehzahl überlagert wird, indem während des Anhebens der Ringbank 5 in der Zelt t^ die Spindeldrehzahl von n^| auf iIq abgesenkt und während des Absenkens der Ringbank 5 in der Zeit to von η auf n^ erhöht wird. Dieser Vorgang wiederholt sich während der Dauer T eines jeden Hubes0 Die Überlagerung ist in den Bewicklungsstufen Anlegen, Anspinnen/Abspinnen, Hauptspinnen und Unterwinden möglich, sie kann bei allen oder nur bei ausgewählten Bowicklungsstufen vorgenommen werden«
In einer zweiten Ausführung sind als Mittel zum Erzeugen der changierenden Hubbewegung eine Kurvenscheibe 8, ein Wagenhebel 9 und eine Kette 10 angeordnet (Figo 3). Der Drehmelder 6 ist mit dem Wagenhebel 9 verbundene Der weitere Aufbau so-
- 6 wie die Wirkungsweiße sind wie bereits beschrieben»
Die Spindeldrehzahl kann quasi linear zur Hubbewegung der Ringbank verändert werden,,
Claims (1)
- Pat ent ar.1* prüohe1© Schaltungsanordnung zum Steuern und/oder Regeln des Antriebe einer Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine, "bei der der Antrieb der Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine in Abhängigkeit vom Kopsaufbau, der eine stetige und eine changierende Hubbewegung der Ringbank erfordert, beeinflußt wird, bei der Mittel zum Erzeugen der stetigen und der changierenden Hubbewegung der Ringbank, Mittel zum Abgeben von Signalen aus der stetigen und aus der ohangierenden Hubbewegung der Ringbank und Mittel zum Verarbeiten , der abgegebenen Signale angeordnet sind und die Mittel zum Verarbeiten der abgegebenen Signale mit dem Antrieb der Riiigspinn- oder Ringzwirnmaschine verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zum Abgeben analoger Signale aus der changierenden Hubb««,egung der Ringbank (5) ein Drehmelder (6) angeordnet ist0Schaltungsanordnung naoh Anspruch 1, bei der als Mittel zum Erzeugen der changierenden Hubbewegung der Ringbank eine Kurvenscheibe, ein Wagenhebel und eine Kette angeordnet sind, daduroh gekennzeichnet, daß der Drehmelder (6) mit dem Wagenhebel (9) verbunden ist«Hierzu 1 Blatt Zeichnung
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|---|---|---|---|
| DD87311342A DD267194B1 (de) | 1987-12-24 | 1987-12-24 | Schaltungsanordnung zum steuern und/oder regeln des antriebs einer ringspinn- oder ringzwirnmaschine |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DD87311342A DD267194B1 (de) | 1987-12-24 | 1987-12-24 | Schaltungsanordnung zum steuern und/oder regeln des antriebs einer ringspinn- oder ringzwirnmaschine |
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| DD267194A1 true DD267194A1 (de) | 1989-04-26 |
| DD267194B1 DD267194B1 (de) | 1993-06-09 |
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Family Applications (1)
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| DD (1) | DD267194B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3912592A1 (de) * | 1989-04-17 | 1990-10-18 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Verfahren zum betreiben einer spinnmaschine und spinnmaschine zum durchfuehren des verfahrens |
-
1987
- 1987-12-24 DD DD87311342A patent/DD267194B1/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3912592A1 (de) * | 1989-04-17 | 1990-10-18 | Zinser Textilmaschinen Gmbh | Verfahren zum betreiben einer spinnmaschine und spinnmaschine zum durchfuehren des verfahrens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DD267194B1 (de) | 1993-06-09 |
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