DE3855729T2 - Thermoplastische Zusammensetzung - Google Patents

Thermoplastische Zusammensetzung

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine thermoplastische Harzmischung mit guter mechanischer Festigkeit, Schlagfestigkeit, Beständigkeit gegen Verformung in der Wärme, Formbarkeit und chemischer Beständigkeit, die kristallines Polyolefin, Polycarbonat und Zusatzkomponenten umfaßt.
  • Aromatische Polycarbonate haben ausgezeichnete Schlagfestigkeit, Hitzebeständigkeit, Steifigkeit und Formbeständigkeit, haben jedoch eine schlechte Lösungsmittelbeständigkeit und Formbarkeit. Zur Überwindung dieser Probleme ist versucht wor den, Polycarbonatmischungen mit Polyolefinen bereitzustellen. Da Polyolefine und Polycarbonate keine gute Verträglichkeit haben, ist jedoch vorgeschlagen worden, zur Verbesserung ihrer Verträglichkeit verschiedene dritte Komponenten zuzusetzen.
  • In der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 57-108151 ist eine Polycarbonatharzmischung offenbart, die 100 Masseteile eines Polycarbonatharzes, 0,3 bis 20 Masseteile Polyethylen und 0,3 bis 20 Masseteile eines Butylkautschuks umfaßt.
  • In der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 57-108152 ist eine Polycarbonatharzmischung offenbart, die 0,3 bis 20 Masseteile eines Ethylen-Propylen-copolymers und/oder eines Ethylen- Propylen-Dien-copolymers als dritte Komponente umfaßt.
  • In der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 57-111351 ist eine Polycarbonatharzmischung offenbart, die 0,3 bis 20 Masseteile eines Isoprenkautschuks und/oder eines Methylpentenpolymers als dritte Komponente umfaßt.
  • Von diesen Polycarbonatharzmischungen erfährt jedoch jede eine drastische Verminderung der Schlagfestigkeit, wenn der Polyethylengehalt 10 % überschreitet, was zu einer Abschälung der Oberfläche von Formteilen führt. ferner gibt es in bezug auf den Zusatz dritter Komponenten verschiedene Vorschläge. Beispielsweise sind in den Japanischen Patent-Offenlegungsschriften Nrn. 56-76449 und 59-133247 thermoplastische Harzmischungen offenbart, die Polycarbonat, Polyolefin und ein ABS-Harz umfassen. Das ABS-Harz hat jedoch keine ausreichende Wirkung der Erhöhung der Verträglichkeit, so daß die thermoplastischen Harzmischungen mechanische Festigkeit verlieren, wenn der Polyolefingehalt 10 % überschreitet.
  • In der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 59-196360 ist eine Polycarbonatharzmischung offenbart, die als dritte Komponente ein Copolymer von mindestens einem Olefin und einem Acrylat-, Methacrylat-, Acrylsäure oder Methacrylsäuremonomer, beispielsweise ein Ethylen-Ethylacrylat-copolymer (EEA-Harz) umfaßt.
  • In der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 61-215649 ist eine Polycarbonatharzmischung offenbart, die als dritte Komponente ein Olefin-Vinylester-Copolymer, beispielsweise ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (EVA-Harz) umfaßt. Auch diese Mischungen erfahren jedoch eine Verminderung der Schlagfestigkeit, die darauf zurückzuführen ist, daß die Verträglichkeit abnimmt, wenn sich die Polyolefinmenge der Polycarbonatmenge nähert.
  • In der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 61-115945 ist eine Mischung offenbart, die als dritte Komponente ein Styrol- Ethylen butylen-Styrol-Blockcopolymer (SEBS-Harz) umfaßt. Der Zusatz des SEBS-Harzes liefert jedoch keine ausreichende Steifigkeit, Beständigkeit gegen Verformung in der Wärme, Schlagfestigkeit und Abschälfestigkeit der Oberfläche, obwohl die Verträglichkeit etwas verbessert wird.
  • In den Japanischen Patentpublikationen Nrn. 51-24540 und 51- 41145 und der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 60- 233151 sind thermoplastische Harzmischungen offenbart, die Polycarbonat und ein Pfropfcopolymer, das durch Aufpfropfen von Styrolmonomer und Acrylnitrilmonomer auf ein Ethylen-Propylen- Dien-Copolymer hergestellt wird, (AES-Harz) umfassen. Da keine dieser thermoplastischen Harzmischungen Polyolefin enthält, haben sie jedoch eine schlechte Formbarkeit.
  • Außerdem sind in den Japanischen Patent-Offenlegungsschriften Nrn. 61-159447, 61-120852, 61-225245, 61-235456 und 61-238847 Mischungen offenbart, die aromatisches Polycarbonat, Polyester und/oder modifiziertes Polyolefin umfassen. Ferner ist in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 49-76948 eine thermoplastische Harzmischung offenbart, die Polycarbonat und ein Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymer umfaßt. Da in diesen Mischungen kein Polyolefin enthalten ist, haben sie jedoch eine schlechte Lösungsmittelbeständigkeit.
  • In der US-Patentschrift 4579910 ist eine Harzmischung offenbart, die ein Polycarbonat, ein Olefin-Vinylester-Copolymer und entweder ein Polyolefin oder ein Olefin-Vinylalkohol-Copolymer umfaßt.
  • In der Japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 62-177047 ist eine Harzmischung offenbart, die ein Gemisch aus (a) einem Ethylenpolymer, das mit einer ethylenisch ungesättigten Carbonsäure oder einem Anhydrid davon und einer Metallverbindung wie z.B. einem Hydroxid und Salzen von Metallen der Gruppe IA oder IIA modifiziert ist, oder einem Gemisch aus einer Metallverbindung und einem Ethylenpolymer; (b) einem verseiften Ethylen-Vinylacetat-Copolymer und (c) einem hydrophoben thermoplastischen Harz umfaßt.
  • Obwohl thermoplastische Harzmischungen auf Basis von Polycarbonat und Polyolefin, deren Verträglichkeit verbessert ist, so daß sie ein ausgezeichnetes Gleichgewicht von mechanischer Festigkeit, Formbarkeit und Lösungsmittelbeständigkeit zeigen, vor allem für Kraftfahrzeugteile usw. erwünscht sind, sind noch nie zufriedenstellende Mischungen bereitgestellt worden, wie vorstehend beschrieben wurde.
  • AUFGABE UND ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist folglich eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Verträglichkeit zwischen Polycarbonat und Polyolefin zu erhöhen, wodurch nicht nur Schlagfestigkeit, Beständigkeit gegen Verformung in der Wärme, Formbarkeit und chemische Beständigkeit verbessert werden, sondern auch eine Abschälung der Oberfläche verhindert wird.
  • Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Polycarbonatharzmischung bereitzustellen, die eine gut ausgewogene Kombination von mechanischer Festigkeit, Formbarkeit und Lösungsmittelbeständigkeit mit verbesserter Verträglichkeit zwischen Polycarbonat und Polyolefin zeigt.
  • Als Ergebnis eingehender Untersuchungen im Hinblick auf die vorstehend erwähnten Aufgaben ist festgestellt worden, daß bestimmte Zusatzkomponenten, wie sie nachstehend beschrieben werden, die Verträglichkeit zwischen Polycarbonat und Polyolefin drastisch verbessern können, wodurch thermoplastische Harzmischungen mit ausgezeichneter mechanischer Festigkeit, Schlagfestigkeit, Beständigkeit gegen Verformung in der Wärme, Formbarkeit und Lösungsmittelbeständigkeit bereitgestellt werden. Die vorliegende Erfindung ist auf der Grundlage dieser Feststellung gemacht worden.
  • Die thermoplastische Harzmischung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt
  • (a) 95 bis 5 Masse% kristallines Polyolefin mit einer durch ein Röntgenbeugungsverfahren gemessenen Kristallinität von 20 % oder mehr,
  • (b) 5 bis 95 Masse% Polycarbonat,
  • (c) 2 bis 100 Masseteile eines Polyolefins, das mit ungesättigter Carbonsäure oder ihrem Anhydrid modifiziert ist, wobei der Gehalt an der erwähnten ungesättigten Carbonsäure oder ihrem Anhydrid in dem modifizierten Polyolefin 0,1 bis 10 Masse% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b) und
  • (d) 2 bis 100 Masseteile Polybutylenterephthalat pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b).
  • Die thermoplastische Harzmischung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt
  • (a) 95 bis 5 Masse% kristallines Polyolefin mit einer durch ein Röntgenbeugungsverfahren gemessenen Kristallinität von 20 % oder mehr,
  • (b) 5 bis 95 Masse% Polycarbonat,
  • (c) 2 bis 30 Masseteile eines Polyolefins, das mit ungesättigter Carbonsäure oder ihrem Anhydrid modifiziert ist, wobei der Gehalt an der erwähnten ungesättigten Carbonsäure oder ihrem Anhydrid in dem modifizierten Polyolefin 0,1 bis 10 Masse% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b) und
  • (d) 2 bis 30 Masseteile eines oxazolinringhaltigen Copolymers, das ein oxazolinringhaltiges Monomer und ein Styrolmonomer umfaßt, wobei der Gehalt an dem erwähnten oxazolinringhaltigen Monomer in dem erwähnten oxazolinringhaltigen Copolymer 0,1 bis 10 Masse% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b).
  • Die thermoplastische Harzmischung gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht im wesentlichen aus (a) 95 bis 5 Masse% eines kristallinen Polyolefins mit einer durch ein Röntgenbeugungsverfahren gemessenen Kristallinität von 20 % oder mehr,
  • (b) 5 bis 95 Masse% Polycarbonat,
  • (c) 2 bis 30 Masseteilen eines Polyolefins, das mit ungesättigter Carbonsäure oder ihrem Anhydrid modifiziert ist, wobei der Gehalt an der erwähnten ungesättigten Carbonsäure oder ihrem Anhydrid in dem modifizierten Polyolefin 0,1 bis 10 Masse% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b) und
  • (d) 2 bis 100 Masseteilen eines verseiften Olefin-vinylester- Copolymers mit einem Verseifungsgrad von 50% oder mehr, wobei der Gehalt an dem Vinylester in dem erwähnten verseiften Olefin-Vinylester-Copolymer 10 bis 70 Masse% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b).
  • Die thermoplastische Harzmischung gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt
  • (a) 95 bis 5 Masse% kristallines Polyolefin mit einer durch ein Röntgenbeugungsverfahren gemessenen Kristallinität von 20 % oder mehr,
  • (b) 5 bis 95 Masse% Polycarbonat,
  • (c) 2 bis 30 Masseteile eines Polyolefins, das mit ungesättigter Carbonsäure oder ihrem Anhydrid modifiziert ist, wobei der Gehalt an der erwähnten ungesättigten Carbonsäure oder ihrem Anhydrid in dem modifizierten Polyolefin 0,1 bis 10 Masse% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b) und
  • (d) 2 bis 30 Masseteile eines epoxygruppenhaltigen Styrolcopolymers, das ein Copolymer umfaßt, das aus einer ungesättigten Epoxyverbindung und einem Styrolmonomer besteht, wobei der Gehalt an der erwähnten ungesättigten Epoxyverbindung 1 bis 50 Mol% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b).
  • NÄHERE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Polycarbonate, vor allem aromatische Polycarbonate, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, können durch (a) eine Reaktion zwischen zweiwertigem Phenol und einem Carbonatvorläufer wie z.B. Phosgen in Gegenwart eines Säureakzeptors und eines Mittels zum Modifizieren der Molmasse oder (b) eine Umesterungsreaktion zwischen zweiwertigem Phenol und einem Carbonatvorläufer wie z.B. Diphenylcarbonat hergestellt werden. Die zweiwertigen Phenole, die verwendet werden können, sind vorzugsweise Bisphenole, vor allem 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan (Bisphenol A). Bisphenol A kann teilweise oder ganz durch andere zweiwertige Phenole ersetzt werden. Die zweiwertigen Phenole, die von Bisphenol A verschieden sind, schließen Hydrochinon, 4,4'-Dihydroxydiphenyl, Bis(4-hydroxyphenyl)alkan, Bis (4-hydroxyphenyl)cycloalkan, Bis(4-hydroxyphenyl)sulfid, Bis(4-hydroxyphenyl)sulfon, Bis(4-hydroxyphenyl)sulfoxid, Bis(4- hydroxyphenyl)keton, Bis(4-hydroxyphenyl)ether und halogenierte Bisphenole wie z.B. Bis(3,5-dibrom-4-hydroxyphenyl)propan ein. Auch Homopolymere oder Copolymere dieser zweiwertigen Phenole oder ihre Mischungen können verwendet werden. Solche Polycarbonatharze sind im Handel erhältlich.
  • Das aromatische Polycarbonat hat vorzugsweise eine massegemittelte Molmasse von 10.000 bis 100.000. Wenn sie weniger als 10.000 beträgt, können keine ausreichenden mechanischen Eigenschaften erzielt werden, und wenn sie 100.000 überschreitet, nimmt die Formbarkeit ab. Die mehr vorzuziehende massegemittelte Molmasse beträgt 20.000 bis 50.000.
  • Kristalline Polyolefine, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, schließen Polyethylen, Polypropylen, Polybuten-l, Poly-4-methylpenten-1 und andere α-Olefin-Polymere ein, und das bevorzugte Polyolefin ist Polypropylen. Das Polyolefin muß übrigens kein Homopolymer sein. Im Fall von Polypropylen kann es beispielsweise ein Copolymer von Propylen mit bis zu 20 Masse% eines oder mehr als eines anderen α-Olefins sein. Die bevorzugten Comonomere für das Propylencopolymer schließen Ethylen ein. Die Copolymere können statistische Copolymere, Blockcopolymere oder Pfropfcopolymere sein. Die masse gemittelte Molmasse des Polyolefins beträgt 10.000 bis 1.000.000 und vorzugsweise 30.000 bis 300.000. Es hat ferner einen Schmelzindex (MFI) bei 230 ºC von 500 bis 0,01 g/10 min und vorzugsweise 50 bis 1 g/10 min.
  • Das Polyolefin hat eine durch ein Röntgenbeugungsverfahren gemessene Kristallinität von 20 % oder mehr. Wenn die Kristallinität weniger als 20 % beträgt, hat die erhaltene thermoplastische Harzmischung eine niedrige mechanische Festigkeit. Die bevorzugte Kristallinität beträgt 40 % oder mehr.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung beträgt das Masseverhältnis des kristallinen Polyolefins zu dem Polycarbonat 95 bis 5 % zu 5 bis 95 %. Wenn der Anteil des Polycarbonats weniger als 5 Masse% beträgt, können keine ausreichende Schlagfestigkeit und mechanische Festigkeit erhalten werden, und wenn er 95 Masse% überschreitet, nehmen die Formbarkeit und die Lösungsmittelbeständigkeit ab. Vorzugsweise beträgt der Anteil des Polyolefins 90 bis 10 Masse% und der Anteil des Polycarbonats 10 bis 90 Masse%. Es wird mehr bevorzugt, daß der Anteil des Polyolefins 80 bis 20 Masse% und der Anteil des Polycarbonats 20 bis 80 Masse% beträgt.
  • Die thermoplastische Harzmischung gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie als dritte und vierte Komponente das modifizierte Polyolefin und Polybutylenterephthalat umfaßt.
  • Das modifizierte Polyolefin ist ein Polyolefin, das mit ungesättigter Carbonsäure oder ihrem Anhydrid modifiziert worden ist.
  • Die ungesättigten Carbonsäuren oder Anhydride davon schließen Monocarbonsäuren wie z.B. Acrylsäure und Methacrylsäure; Dicarbonsäuren wie z.B. Maleinsäure, Fumarsäure und Itaconsäure und Dicarbonsäureanhydride wie z.B. Maleinsäureanhydrid und Itaconsäureanhydrid ein. Vor allem ist Dicarbonsäure oder ein Anhydrid davon vorzuziehen.
  • Die Polyolefine, die mit der ungesättigten Carbonsäure oder ihrem Anhydrid modifiziert werden, schließen Homopolymere von Olefinen wie z.B. Polyethylen, Polypropylen, Polybuten-1 und Polypenten-1 und Copolymere von verschiedenen Olefinen oder die von Olefinen und Diolefinen wie z.B. ein Ethylen-Propylen-Copolymer, ein Ethylen-Buten-1-Copolymer, ein Propylen-Buten-1-Copolymer, ein Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, ein Propylen-Vinylacetat-Copolymer, ein Ethylen-Butadien-Copolymer, ein Ethylen- Isopren-Copolymer, ein Ethylen-Chloropren-Copolymer, ein Propylen-Butadien-Copolymer und ein Ethylen-Propylen-Dien-Copolymer ein. Die Copolymere können statistische Copolymere, Blockcopolymere, Pfropfcopolymere oder alternierende Copolymere sein. Das modifizierte Polyolefin enthält vorzugsweise keine unumgesetzten Monomere und hat eine massegemittelte Molmasse von 10.000 oder mehr. Die mehr vorzuziehende massegemittelte Molmasse beträgt 30.000 bis 300.000.
  • Der Gehalt an der ungesättigten Carbonsäure oder ihrem Anhydrid in dem modifizierten Polyolefin beträgt vorzugsweise 0,1 bis 10 Masse%. Wenn er weniger als 0,1 Masse% beträgt, wird die Verträglichkeit des aromatischen Polycarbonats und des Polyolefins durch den Zusatz des modifizierten Polyolefins nicht ausreichend erhöht. Wenn er andererseits 10 Masse% überschreitet, nimmt seine Verträglichkeit mit Polyolefin ab. Die mehr vorzuziehende Menge der ungesättigten Carbonsäure oder ihres Anhydrids beträgt 0,5 bis 5 Masse%.
  • Die Herstellung des modifizierten Polyolefins kann durch ein Lösungsverfahren oder ein Schmelzmischverfahren durchgeführt werden. Im Fall des Schmelzmischverfahrens werden das Polyolefin, die ungesättigte Carbonsäure (oder das Anhydrid) und ein Katalysator in einen Extruder oder einen Doppelschneckenkneter (-extruder) eingebracht und geknetet, während bei 150 bis 250 ºC erhitzt wird. Im Fall des Lösungsverfahrens werden die vorstehend erwähnten Ausgangsmaterialien in einem organischen Lösungsmittel wie z.B. Xylol gelöst und bei einer Temperatur von 80 bis 140 ºC gerührt. Der Katalysator kann in jedem Fall ein üblicher Radikalpolymerisationskatalysator sein, der aus Peroxiden wie z.B. Benzoylperoxid, Lauroylperoxid, Di-tert.-butylperoxid, Acetylperoxid, tert.-Butylperoxybenzoat, Dicumylperoxid, Peroxybenzoesäure, Peroxyessigsäure und tert.-Butylperoxypivalat und Azoverbindungen wie z.B. Azobisisobutyronitril ausgewählt ist. Die Menge des Katalysators kann 1 bis 100 Masseteile pro 100 Masseteile der ungesättigten Carbonsäure oder des Anhydrids davon betragen.
  • Das Polybutylenterephthalat ist ein Polyester, der aus Terephthalsäure und 1,4-Butylenglykol besteht und eine Grenzviskosität [11] von etwa 0,5 bis 2,0 hat, die aus einer in einer Lösungsmittelmischung aus Phenol/Tetrachlorethan (50/50 Masse%) bei 30 ºC gemessenen Lösungsviskosität ermittelt wird. Die Terephthalsäurekomponente kann durch eine Alkylgruppe oder eine Halogengruppe substituiert sein; und die Glykolkomponente kann zusätzlich zu 1,4-Butylenglykol bis zu 20 Masse% andere Glykole wie z.B. Ethylenglykol, Propylenglykol oder Hexamethylenglykol enthalten.
  • Die zugesetzte Menge des modifizierten Polyolefins beträgt 2 bis 100 Masseteile pro 100 Masseteile des aromatischen Polycarbonats und des Polyolefins. Wenn sie weniger als 2 Masseteile beträgt, hat der Zusatz des modifizierten Polyolefins keine ausreichende Wirkung der Verbesserung der Verträglichkeit zwischen dem aromatischen Polycarbonat und dem Polyolefin. Wenn sie andererseits 100 Masseteile überschreitet, verschlechtern sich die mechanischen Eigenschaften wie z.B. die Schlagfestigkeit. Die bevorzugte Menge des modifizierten Polyolefins beträgt 5 bis 50 Masseteile.
  • Die Menge des Polybutylenterephthalats beträgt 2 bis 100 Masseteile pro 100 Masseteile des aromatischen Polycarbonats und des Polyolefins. Wenn sie weniger als 2 Masseteile beträgt, hat der Zusatz des Polybutylenterephthalats keine ausreichende Wirkung der Verbesserung der Verträglichkeit zwischen dem aromatischen Polycarbonat und dem Polyolefin. Wenn sie andererseits 100 Masseteile überschreitet, verschlechtern sich die mechanischen Eigenschaften wie z.B. die Schlagfestigkeit. Die bevorzugte Menge des Polybutylenterephthalats beträgt 5 bis 50 Masseteile.
  • Die thermoplastische Harzmischung dieser Ausführungsform kann ferner pro 100 Masseteile des kristallinen Polyolefins und des Polycarbonats bis zu 100 Masseteile Kautschukkomponenten wie z.B. Ethylen-α-Olefin-Copolymer mit niedriger Kristallinität, Acrylelastomer oder Butylkautschuk enthalten.
  • Das Polycarbonat und das Polyolefin haben keine gute Verträglichkeit, jedoch ist das modifizierte Polyolefin mit dem Polyolefin hochverträglich. Außerdem ist das Polycarbonat mit dem Polybutylenterephthalat verträglich, weil dazwischen bei dem Mischprozeß eine Umesterungsreaktion stattfindet. Ferner findet zwischen den Carboxylgruppen des modifizierten Polyolefins und den -OH-Endgruppen des Polybutylenterephthalats eine Reaktion statt, so daß ein Pfropfcopolymer erzeugt wird. Diese Reaktionen tragen zur Verträglichkeit des Polycarbonats mit dem Polyolefin bei. Folglich kann durch Vermischen des Polycarbonats, des Polyolefins, des modifizierten Polyolefins und des Polybutylenterephthalats eine gute Verträglichkeit zwischen dem Polycarbonat und dem Polyolefin erzielt werden, wodurch der thermoplastischen Harzmischung ein gutes Gleichgewicht von mechanischen Eigenschaften, Formbarkeit und Lösungsmittelbeständigkeit erteilt wird.
  • Die thermoplastische Harzmischung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie als dritte und vierte Komponente das modifizierte Polyolefin und das oxazolinringhaltige Styrolcopolymer umfaßt.
  • Das modifizierte Polyolefin in dieser Ausführungsform kann dasselbe sein wie in der ersten Ausführungsform.
  • Das oxazolinringhaltige Styrolcopolymer basiert auf einem oxazolinringhaltigen Monomer und einem Styrolmonomer. Das oxazolinringhaltige Monomer hat eine Vinylgruppe, die an einen Oxazolinring gebunden ist; ein typisches Beispiel dafür wird durch die folgende Formel gezeigt: )
  • worin R&sub1; und R&sub2; jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe bedeuten und n eine ganze Zahl von 2 oder 3 ist.
  • Besondere Beispiele für das oxazolinringhaltige Monomer sind 2- Isopropenyl-2-oxazolin, das durch die folgende Formel (2) gezeigt wird, 2-Isopropenyl-4,4-dimethyl-2-oxazolin, das durch die folgende Formel (3) gezeigt wird, und andere Vinyloxazoline.
  • Was das Styrolmonomer anbetrifft, so kann es aus Styrol, α-Methylstyrol, α-Chlorstyrol oder Dimethylstyrol ausgewählt werden, obwohl vor allem Styrol vorzuziehen ist.
  • Die Menge des oxazolinringhaltigen Monomers beträgt 0,1 bis 10 Masse%. Wenn die Menge des Monomers weniger als 0,1 Masse% beträgt, ist der mit dem modifizierten Polyolefin zu vernetzende Oxazolinring in einer ungenügenden Menge vorhanden und trägt nicht zur Verbesserung der Verträglichkeit zwischen dem Polycarbonat und dem Polyolefin bei. Wenn sie andererseits 10 Masse% überschreitet, wird das oxazolinringhaltige Monomer zu reaktionsfähig und verursacht wegen Vernetzung eine Abnahme des Fließvermögens. Die bevorzugte Menge des oxazolinringhaltigen Monomers beträgt 0,2 bis 3 Masse%.
  • Das oxazolinringhaltige Styrolcopolymer kann außer dem oxazolinringhaltigen Monomer und dem Styrolmonomer radikalisch polymerisierbare Monomere enthalten. Solche radikalisch polymensierbaren Monomere schließen Acrylnitril und (Meth)acrylate ein. Die Menge der radikalisch polymerisierbaren Monomere beträgt bis zu 50 Masse% als Ersatz für das Styrolmonomer.
  • Das oxazolinringhaltige Styrolcopolymer kann aus den vorstehend erwähnten Ausgangsmaterialien in Gegenwart eines Radikalpolymerisationskatalysators hergestellt werden. Wenn die Copolymerisationsreaktion in einer Lösung durchgeführt wird, wird als Lösungsmittel Toluol verwendet, und die Lösung wird bei 40 bis 120 ºC erhitzt, während gerührt wird.
  • Der Gehalt an dem modifizierten Polyolefin beträgt 2 bis 30 Masseteile pro 100 Masseteile des aromatischen Polycarbonats und des Polyolefins. Wenn er weniger als 2 Masseteile beträgt, kann durch den Zusatz des modifizierten Polyolefins keine ausreichende Wirkung der Verbesserung der Verträglichkeit zwischen dem aromatischen Polycarbonat und dem Polyolefin erzielt werden. Wenn er andererseits 30 Masseteile überschreitet, hat die erhaltene Mischung schlechte mechanische Eigenschaften wie z.B. eine schlechte Schlagfestigkeit. Die bevorzugte Menge des modifizierten Polyolefins beträgt bei dieser Ausführungsform 5 bis 15 Masseteile.
  • Der Gehalt an dem oxazolinringhaltigen Styrolcopolymer beträgt 2 bis 30 Masseteile pro 100 Masseteile des aromatischen Polycarbonats und des Polyolefins. Wenn er weniger als 2 Masseteile beträgt, kann durch den Zusatz des oxazolinringhaltigen Styrolcopolymers keine ausreichende Wirkung der Verbesserung der Verträglichkeit zwischen dem aromatischen Polycarbonat und dem Polyolefin erzielt werden. Wenn er andererseits 30 Masseteile überschreitet, hat die erhaltene Mischung schlechte mechanische Eigenschaften wie z.B. eine schlechte Schlagfestigkeit. Die bevorzugte Menge des oxazolinringhaltigen Styrolcopolymers beträgt bei dieser Ausführungsform 5 bis 15 Masseteile.
  • Die thermoplastische Harzmischung dieser Ausführungsform kann ferner pro 100 Masseteile des kristallinen Polyolefins und des Polycarbonats bis zu 100 Masseteile Kautschukkomponenten wie z.B. Ethylen-α-Olefin-copolymer mit niedriger Kristallinität, Acrylelastomer oder Butylkautschuk enthalten.
  • Das oxazolinringhaltige Styrolcopolymer hat eine hohe Affinität zu dem aromatischen Polycarbonat, und zwischen den Carboxylgruppen des modifizierten Polyolefins und den Oxazolingruppen des oxazolinringhaltigen Styrolcopolymers findet eine Reaktion statt, wobei ein Pfropfcopolymer erzeugt wird. Diese Reaktionen tragen zur Verträglichkeit des Polycarbonats mit dem Polyolefin bei. Folglich kann durch Vermischen des Polycarbonats, des Polyolefins, des modifizierten Polyolefins und des oxazolinringhaltigen Styrolcopolymers eine gute Verträglichkeit zwischen dem Polycarbonat und dem Polyolefin erzielt werden, wodurch der thermoplastischen Harzmischung ein gutes Gleichgewicht von mechanischen Eigenschaften, Formbarkeit und Lösungsmittelbeständigkeit erteilt wird.
  • Die thermoplastische Harzmischung gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie als dritte und vierte Komponente das modifizierte Polyolefin und das verseifte Olefin-Vinylester-Copolymer umfaßt.
  • Das modifizierte Polyolefin in dieser Ausführungsform kann dasselbe sein wie in der ersten Ausführungsform
  • Das verseifte Olefin-Vinylester-Copolymer besteht aus einem niederen α-Olefin und Vinylester. Das bevorzugte niedere α-Olefin ist Ethylen.
  • Der Vinylester, der mit dem niederen α-Olefin copolymerisiert wird, ist ein Vinylestermonomer, das durch die folgende allgemeine Formel gezeigt wird:
  • CH&sub2;=CHOCOR&sub3; ... (4)
  • worin R&sub3; eine Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen ist.
  • Besondere Beispiele für die Vinylester sind Vinylformiat, Vinylacetat, Vinylpropionat, Vinylbutyrat, Vinylbenzoat, und unter ihnen ist Vinylacetat vor allem vorzuziehen.
  • Der Gehalt an dem Vinylester in dem vorstehend erwähnten verseiften Olefin-Vinylester-Copolymer beträgt 10 bis 70 Masse%. Wenn er weniger als 10 Masse% beträgt oder 70 Masse% überschreitet, kann keine ausreichende Wirkung der Verbesserung der Verträglichkeit zwischen dem aromatischen Polycarbonat und dem Polyolefin erzielt werden. Die bevorzugte Menge des Vinylesters beträgt 25 bis 60 Masse%.
  • Der Verseifungsgrad des verseiften Olefin-Vinylester-Copolymers beträgt 50 % oder mehr. Wenn er weniger als 50 % beträgt, hat das verseifte Olefin-Vinylester-Copolymer eine ungenügende Menge von Hydroxylgruppen, die mit den Carboxylgruppen des modifizierten Polyolefins zu verbinden sind, so daß keine ausreichende Wirkung der Verbesserung der Verträglichkeit zwischen dem aromatischen Polycarbonat und dem Polyolefin erzielt wird. Der bevorzugte Verseifungsgrad beträgt 70 % oder mehr. Die Verseifung des Copolymers kann übrigens durch ein übliches Verfahren, beispielsweise durch Erhitzen einer wäßrigen Lösung des Copolymers bei 50 bis 90 ºC, nötigenfalls in Gegenwart von Alkali wie z.B. Natriumhydroxid, durchgeführt werden.
  • Der Gehalt an dem modifizierten Polyolefin beträgt 2 bis 30 Masseteile pro 100 Masseteile des aromatischen Polycarbonats und des Polyolefins. Wenn er weniger als 2 Masseteile beträgt, kann durch den Zusatz des modifizierten Polyolefins keine ausreichende Wirkung der Verbesserung der Verträglichkeit zwischen dem aromatischen Polycarbonat und, dem Polyolefin erzielt werden. Wenn er andererseits 30 Masseteile überschreitet, hat die erhaltene Mischung schlechte mechanische Eigenschaften wie z.B. eine schlechte Schlagfestigkeit. Die bevorzugte Menge des modifizierten Polyolefins beträgt bei dieser Ausführungsform 5 bis 20 Masseteile.
  • Der Gehalt an dem verseiften Olefin-Vinylester-Copolymer beträgt 2 bis 100 Masseteile pro 100 Masseteile des aromatischen Polycarbonats und des Polyolefins. Wenn er weniger als 2 Masseteile beträgt, kann durch den Zusatz des verseiften Olefin-Vinylester-Copolymers keine ausreichende Wirkung der Verbesserung der Verträglichkeit zwischen dem aromatischen Polycarbonat und dem Polyolefin erzielt werden. Wenn er andererseits 100 Masseteile überschreitet, hat die erhaltene Mischung eine niedrige Steifigkeit. Die bevorzugte Menge des verseiften Olefin-Vinylester-Copolymers beträgt bei dieser Ausführungsform 5 bis 50 Masseteile.
  • Die thermoplastische Harzmischung dieser Ausführungsform kann ferner pro 100 Masseteile des kristallinen Polyolefins und des Polycarbonats bis zu 100 Masseteile Kautschukkomponenten wie z.B. Ethylen-α-Olefin-Copolymer mit niedriger Kristallinität, Acrylelastomer oder Butylkautschuk enthalten.
  • Das verseifte Olefin-Vinylester-Copolymer hat eine hohe Affinität zu dem aromatischen Polycarbonat, und zwischen den Carboxylgruppen des modifizierten Polyolefins und den -OH-Endgruppen des verseiften Olefin-Vinylester-Copolymers findet eine Reaktion oder eine Wasserstoffbrückenbildung statt. Diese Reaktionen tragen zur Verträglichkeit des Polycarbonats mit dem Polyolefin bei. Folglich kann durch Vermischen des Polycarbonats, des Polyolefins, des modifizierten Polyolefins und des verseiften Olefin-Vinylester-Copolymers eine gute Verträglichkeit zwischen dem Polycarbonat und dem Polyolefin erzielt werden, wodurch der thermoplastischen Harzmischung ein gutes Gleichgewicht von mechanischen Eigenschaften, Formbarkeit und Lösungsmittelbeständigkeit erteilt wird.
  • Die thermoplastische Harzmischung gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie als dritte und vierte Komponente das modifizierte Polyolefin und das epoxygruppenhaltige Styrolcopolymer umfaßt.
  • Das modifizierte Polyolefin in dieser Ausführungsform kann dasselbe sein wie in der ersten Ausführungsform
  • Das epoxygruppenhaltige Styrolcopolymer ist ein Copolymer, das aus einer ungesättigten Epoxyverbindung und einem Styrolmonomer besteht.
  • Die ungesättigte Epoxyverbindung ist eine Verbindung, die in ihrem Molekül eine Epoxygruppe und eine polymerisierbare ungesättigte Gruppe hat; sie schließt ungesättigte Glycidylester, ungesättigte Glycidylether, Epoxyalkane und p-Glycidylstyrole ein. Besondere Beispiele dafür sind Glycidylacrylat, Glycidylmethacrylat, Glycidylitaconat, Allylglycidylether, 2-Methylallylglycidylether, Styrol-p-glycidylether, 3,4-Epoxybuten, 3,4- Epoxy-3-methyl-1-buten, 3,4-Epoxy-1-penten, 3,4-Epoxy-3-methylpenten, 5,6-Epoxy-1-hexen, Vinylcyclohexenmonoxid und p-Glycidylstyrol.
  • Das Styrolmonomer kann Styrol, α-Methylstyrol, Vinyltoluol, 2,4- Dimethylstyrol, Chlorstyrol oder p-Methylstyrol sein.
  • Andere Monomere, die mit der ungesättigten Epoxyverbindung und dem Styrolmonomer copolymerisierbar sind, schließen Acrylnitrilmonomere wie z.B. Acrylnitril und Methacrylnitril, Acrylatmonomere wie z.B. Methylacrylat, 2-Ethylhexylacrylat, Methoxyethylacrylat, Butoxyethylacrylat, Butylacrylat, Methoxybutylacrylat, Phenylacrylat, Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Propylmethacrylat, Methoxyethylmethacrylat, Ethoxyethylmethacrylat, Phenylmethacrylat und Laurylmethacrylat ein.
  • Die Menge des epoxygruppenhaltigen Monomers in dem epoxygruppenhaltigen Styrolcopolymer beträgt 1 bis 50 Mol%. Wenn die Menge weniger als 1 Mol% beträgt, hat es kein ausreichendes Reaktionsvermögen mit dem modifizierten Polyolefin, und wenn die Menge 50 Mol% überschreitet, verliert es die Verträglichkeit mit dem Polycarbonat. Der bevorzugte Gehalt an dem epoxygruppenhaltigen Monomer beträgt 3 bis 20 Mol%.
  • Die Menge des Styrolmonomers in dem epoxygruppenhaltigen Styrolcopolymer beträgt 50 bis 94 Mol%. Wenn sie weniger als 50 Mol% beträgt, hat es keine gute Verträglichkeit mit dem Polycarbonat. Wenn sie 94 Mol% überschreitet, hat es kein ausreichendes Reaktionsvermögen mit dem modifizierten Polyolefin.
  • Das epoxygruppenhaltige Styrolcopolymer kann ferner Acrylnitril enthalten. Wenn Acrylnitril enthalten ist, beträgt sein Gehalt 5 bis 20 Mol%. Acrylnitril dient zur Erhöhung der Affinität des epoxygruppenhaltigen Styrolcopolymers zu dem Polycarbonat. das epoxygruppenhaltige Styrolcopolymer hat eine anzahlgemittelte Molmasse von 2000 oder mehr. Wenn sie weniger als 2000 beträgt, ist die mechanische Festigkeit des Copolymers niedrig. Die bevorzugte anzahlgemittelte Molmasse beträgt 3000 bis 200.000.
  • Der Gehalt an dem modifizierten Polyolefin beträgt 2 bis 30 Masseteile pro 100 Masseteile des aromatischen Polycarbonats und des Polyolefins. Wenn er weniger als 2 Masseteile beträgt, kann durch den Zusatz des modifizierten Polyolefins keine ausreichende Wirkung der Verbesserung der Verträglichkeit zwischen dem aromatischen Polycarbonat und dem Polyolefin erzielt werden. Wenn er andererseits 30 Masseteile überschreitet, hat die erhaltene Mischung schlechte mechanische Eigenschaften wie z.B.
  • eine schlechte Steifigkeit und Schlagfestigkeit. Die bevorzugte Menge des modifizierten Polyolefins beträgt bei dieser Ausführungsform 5 bis 20 Masseteile.
  • Der Gehalt an dem epoxygruppenhaltigen Styrolcopolymer beträgt 2 bis 30 Masseteile pro 100 Masseteile des aromatischen Polycarbonats und des Polyolefins. Wenn er weniger als 2 Masseteile beträgt, kann durch den Zusatz des epoxygruppenhaltigen Styrolcopolymers keine ausreichende Wirkung der Verbesserung der Verträglichkeit zwischen dem aromatischen Polycarbonat und dem Polyolefin erzielt werden. Wenn er andererseits 30 Masseteile überschreitet, hat die erhaltene Mischung schlechte mechanische Eigenschaften wie z.B. eine schlechte Steifigkeit und Schlagfestigkeit. Die bevorzugte Menge des modifizierten Polyolefins beträgt bei dieser Ausführungsform 5 bis 20 Masseteile.
  • Die thermoplastische Harzmischung dieser Ausführungsform kann ferner pro 100 Masseteile des kristallinen Polyolefins und des Polycarbonats bis zu 100 Masseteile Kautschukkomponenten wie z.B. Ethylen-α-Olefin-Copolymer mit niedriger Kristallinität, Acrylelastomer oder Butylkautschuk enthalten.
  • Das epoxygruppenhaltige Styrolcopolymer hat eine gute Affinität zu dem Polycarbonat, und zwischen den Carboxylgruppen des modifizierten Polyolefins und den Epoxygruppen des epoxygruppenhaltigen Styrolcopolymers findet eine Reaktion statt, wobei ein Pfropfcopolymer erzeugt wird. Diese Reaktionen tragen zur Verträglichkeit des Polycarbonats mit dem Polyolefin bei. Folglich kann durch Vermischen des Polycarbonats, des Polyolefins, des modifizierten Polyolefins und des epoxygruppenhaltigen Styrolcopolymers eine gute Verträglichkeit zwischen dem Polycarbonat und dem Polyolefin erzielt werden, wodurch der thermoplastischen Harzmischung ein gutes Gleichgewicht von mechanischen Eigenschaften, Formbarkeit und Lösungsmittelbeständigkeit erteilt wird.
  • Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele näher erläutert.
  • Die Messung der Eigenschaften der thermoplastischen Harzmischungen wurde in jedem Beispiel und Vergleichsbeispiel wie folgt durchgeführt:
  • (1) Biegemodul Gemäß ASTM D790 gemessen.
  • (2) Schlagbiegefestigkeit nach Izod Gemäß ASTM D256 bei 23 ºC bzw. -30 ºC gemessen.
  • (3) Dynamische Schmelzviskosität Mit einem dynamischen Spektrometer von Rheometrix bei 250 ºC und 100 rad/s gemessen.
  • (4) Abschälfestigkeit der Oberfläche Die Oberfläche jeder Probe wurde mit einem Rasiermesser in 4 einem Schachbrettmuster eingeschnitten, so daß sie 100 Quadrate von 1 mm x 1 mm hatte. Auf die Oberfläche der Probe wurde ein Zellglasklebeband (hergestellt durch Nichiban Co., Ltd.) aufgeklebt und dann abgeschält. Die Zahl der zurückbleibenden Quadrate wurde gezählt.
  • (5) Masseänderung durch Eintauchen in Methanol Jede Probe wurde 30 Tage lang in Methanol bei 25 ºC einge taucht, und die Änderung ihrer Masse wurde gemessen.
  • (6) Bruchdehnung Gemäß ASTM D 638 gemessen.
  • (7) Wärmefestigkeitsgrenze Gemäß ASTM D648 gemessen und durch die Temperatur gezeigt, bei der ein Probestück (Ausleger) unter einer Dauerbelastung (4,6 kp/cm²) um einen vorgeschriebenen Betrag (0,254 mm) verbogen wurde, als die Temperatur mit einer konstanten Geschwindigkeit von 2 ºC/min erhöht wurde.
  • (8) Wärmeverformungstemperatur Gemäß JIS K7207 gemessen und durch die Temperatur gezeigt, bei der ein Probestück (Ausleger) unter einer Dauerbelastung (4,6 kp/cm²) um einen vorgeschriebenen Betrag (0,25 mm) verformt wurde, als die Temperatur mit einer konstanten Geschwindigkeit von 2 ºC/min erhöht wurde.
  • Beispiele 1 bis 5
  • Kristallines Polypropylen (J209, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku K.K., MFI = 9,0 g/10 min), ein aromatisches Polycarbonatharz (Panlite L 1225 , hergestellt durch Teijin Chemicals, Ltd., massegemittelte Molmasse 22.500), maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (Pfropfungsgehalt = 0,6 Masse%, Gehalt an unumgesetztem Maleinsäureanhydrid = 0) und Polybutylenterephthalat (C 7000, hergestellt durch,Teijin, Ltd., Grenzviskosität [η] = 1,2) wurden in den in Tabelle 1 gezeigten Anteilen trocken vermischt. Jede der erhaltenen Mischungen wurde in einem Doppelschneckenextruder bei 280 ºC geknetet, wobei Mischungspellets erhalten wurden.
  • Aus den erhaltenen thermoplastischen Harzmischungen wurden durch Spritzgießen bei 280 ºC Probestücke gebildet und in bezug auf Wärmeverformungstemperatur, dynamische Schmelzviskosität, Abschälfestigkeit der Oberfläche und Lösungsmittelbeständigkeit (Masseänderung durch Eintauchen in Methanol) gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 6
  • Blockpolypropylen (BJ 309, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku Kogyo K.K., MFI = 9,0 g/10 min), ein aromatisches Polycarbonatharz (Panlite L 1225 , hergestellt durch Teijin Chemicals, Ltd., massegemittelte Molmasse = 22.500), maleinsäureanhydrid modifiziertes Polypropylen (Pfropfungsgehalt 0,6 Masse%, Gehalt an unumgesetztem Maleinsäureanhydrid = 0) und Polybutylenterephthalat (C7000, hergestellt durch Teijin, Ltd., Grenzviskosität [η] = 1,2) wurden in den in Tabelle 1 gezeigten Anteilen vermischt, und daraus wurden in derselben Weise wie in Beispiel 1 Pellets der thermoplastischen Harzmischung gebildet. Aus der erhaltenen thermoplastischen Harzmischung wurden durch Spritzgießen bei 280 ºC Probestücke gebildet, und ihre Eigenschaften wurden in derselben Weise wie in Beispiel 1 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 7
  • Polypropylen (J209, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku Kogyo K.K., MFI 9,0 g/10 min), ein aromatisches Polycarbonatharz (Panlite L 1225 , hergestellt durch Teijin Chemicals, Ltd., massegemittelte Molmasse = 22.500), acrylsäuremodifiziertes Polypropylen (Pfropfungsgehalt 0,8 Masse%, Gehalt an unumgesetzter Acrylsäure = 0) und Polybutylenterephthalat (C 7000, hergestellt durch Teijin, Ltd., Grenzviskosität [1]. = 1,2) wurden in den in Tabelle 1 gezeigten Anteilen vermischt, und daraus wurden in derselben Weise wie in Beispiel 1 Pellets der thermoplastischen Harzmischung gebildet. Aus der erhaltenen thermoplastischen Harzmischung wurden durch Spritzgießen bei 280 ºC Probestücke gebildet, und ihre Eigenschaften wurden in derselben Weise wie in Beispiel 1 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Tabelle 1
  • Anmerkungen: (1) Mass% für PP und PC, und Masseteile pro 100 Masseteile PP + PC für modifiziertes Polyolefin und PBT
  • (2) Polypropylen
  • (3) Polycarbonat
  • (4) Maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (aufgepfropftes Maleinsäureanhydrid = 0,6 Masse%)
  • (5) Polybutylenenterephthalat ( C 7000, hergestellt durch Teijin, Ltd.)
  • (6) Masseänderung durch Eintauchen in Methanol (Masse%)
  • (7) Blockpolypropylen (BJ 309, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku K.K., MFI = 9)
  • (8) Acrylsäuremodifiziertes PP (Acrylsäuregehalt = 0,8 Masse%, keine unumgesetzten Monomere)
  • Verpleichsbeispiel 1
  • Im Fall von 100 Masse% Polypropylen wurden die Eigenschaften des Harzes ebenso gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Im Fall von 100 Masse% aromatischem Polycarbonat wurden die Eigenschaften des Harzes ebenso gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiele 3 und 4
  • Thermoplastische Harzmischungen wurden in derselben Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, außer daß ein Zweikomponentensystem verwendet wurde, das aus dem kristallinen Polypropylen und dem aromatischen Polycarbonat bestand, und ihre Eigenschaften wurden gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiele 5 und 6
  • Nur das Polypropylen, das aromatische Polycarbonatharz und das modifizierte Polyolefin wurden in den in Tabelle 2 gezeigten Anteilen bei Raumtemperatur in einem Henschel-Mischer vermischt. Jede erhaltene Mischung wurde dann bei 280 ºC in einem Doppelschneckenextruder geknetet, wobei Mischungspellets erhalten wurden. Die Eigenschaften der erhaltenen thermoplastischen Harzmischungen wurden in derselben Weise wie in Beispiel 1 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiele 7 und 8
  • Nur das Polypropylen, das aromatische Polycarbonatharz und das Polybutylenterephthalat wurden in den in Tabelle 2 gezeigten Anteilen bei 280 ºC vermischt, und die Eigenschaften der erhaltenen thermoplastischen Harzmischungen wurden wie in Beispiel 1 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt. Tabelle 2
  • Anmerkung: (1) Mass% für PP und PC, und Masseteile pro 100 Masseteile PP + PC für modifiziertes Polyolefin und PBT
  • (2) Polypropylen
  • (3) Polycarbonat
  • (4) Maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (aufgepfropftes Maleinsäureanhydrid = 0,6 Masse%)
  • (5) Polybutylenenterephthalat ( C 7000, hergestellt durch Teijin, Ltd.)
  • (6) Masseänderung durch Eintauchen in Methanol (Masse%)
  • 1 Aus Tabellen 1 und 2 ist ersichtlich, daß die thermoplastischen Harzmischungen der vorliegenden Erfindung ein viel besseres Gleichgewicht von Beständigkeit gegen Verformung in der Wärme (durch die Wärmefestigkeitsgrenze bzw. die Wärmeverformungstem peratur gezeigt), Formbarkeit (durch die dynamische Schmelzviskosität gezeigt), Abschälfestigkeit der Oberfläche und Lösungsmittelbeständigkeit haben als die außerhalb des Geltungsbereiches der Erfindung liegenden (Vergleichsbeispiele).
  • Beispiele 8 bis 12
  • Kristallines Polypropylen (J209, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku Kogyo K.K., MFI = 9,0 g/10 min), ein aromatisches Polycarbonatharz (Panlite L 1225, hergestellt durch Teijin Chemicals, Ltd., massegemittelte Molmasse = 22.500), maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (Pfropfungsgehalt = 0,6 Masse%, Gehalt an unumgesetztem Maleinsäureanhydrid = 0) und ein reaktives Polystyrol (RPS , hergestellt durch Dow Chemical, Gehalt an oxazolinringhaltigem Monomer = etwa 1 Masse%) als Copolymer aus Styrol/oxazolinringhaltigem Monomer wurden in den in Tabelle 3 gezeigten Anteilen trocken vermischt und in einem Doppelschneckenextruder bei 230 ºC geknetet, wobei Mischungspellets erhalten wurden. Aus den erhaltenen Pellets der thermoplastischen Harzmischungen wurden durch Spritzgießen bei 230 ºC Probestücke gebildet und in bezug auf Wärmeverformungstemperatur, dynamische Schmelzviskosität, Abschälfestigkeit der Oberfläche und Lösungsmittelbeständigkeit (Masseänderung durch Eintauchen in Methanol) gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt.
  • Beispiel 13
  • Blockpolypropylen (BJ 309, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku Kogyo K.K., MFI = 9,0 g/10 min), ein aromatisches Polycarbonatharz (Panlite L 1225, hergestellt durch Teijin Chemicals, Ltd., massegemittelte Molmasse = 22.500), maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (Pfropfungsgehalt = 0,6 Masse%, Gehalt an unumgesetztem Maleinsäureanhydrid = 0) und ein reaktives Polystyrol (RPS , hergestellt durch Dow Chemical, Gehalt an oxazolinringhaltigem Monomer = etwa 1 Masse%) wurden in den in Tabelle 3 gezeigten Anteilen trocken vermischt, um in derselben Weise wie in Beispiel 8 Pellets der thermoplastischen Harzmischung herzustellen. Aus den erhaltenen Pellets der thermoplastischen Harzmischung wurden durch Spritzgießen bei 230 ºC Probestücke gebildet, und ihre Eigenschaften wurden wie in Beispiel 8 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt.
  • Beispiel 14
  • Polypropylen (J209, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku Kogyo K.K., MFI = 9,0 g/10 min), ein aromatisches Polycarbonatharz (Panlite L 1225, hergestellt durch Teijin Chemicals, Ltd., massegemittelte Molmasse = 22.500), ein acrylsäuremodifiziertes Polypropylen (Pfropfungsgehalt = 0,8 Masse%, Gehalt an unumgesetzter Acrylsäure = 0) und ein reaktives Polystyrol (RPS , hergestellt durch Dow Chemical, Gehalt an oxazolinringhaltigem Monomer = etwa 1 Masse%) wurden in den in Tabelle 3 gezeigten Anteilen trocken vermischt, um in derselben Weise wie in Beispiel 8 Pellets der thermoplastischen Harzmischung herzustellen. Aus den erhaltenen Pellets der thermoplastischen Harzmischung wurden durch Spritzgießen bei 230 ºC Probestücke gebildet, und ihre Eigenschaften wurden wie in Beispiel 8 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt. Tabelle 3
  • Anmerkung: (1) Mass% für PP und PC, und Masseteile pro 100 Masseteile PP + PC für modifiziertes Polyolefin und Styrocopolymer
  • (2) Polypropylen
  • (3) Polycarbonat
  • (4) Maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (aufgepfropftes Maleinsäureanhydrid = 0,6 Masse%)
  • (5) Polybutylenenterephthalat ( C 7000, hergestellt durch Teijin, Ltd.)
  • (6) Masseänderung durch Eintauchen in Methanol (Masse%)
  • (7) Blockpolypropylen (BJ 309, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku K.K., MFI = 9)
  • (8) Acrylsäuremodifiziertes PP (Acrylsäuregehalt = 0,8 Masse%, keine unumgesetzten Monomere)
  • Vergleichsbeispiele 9 und 10
  • Nur das Polypropylen, das aromatische Polycarbonatharz und das modifizierte Polyolefin wurden in den in Tabelle 4 gezeigten Anteilen bei Raumtemperatur in einem Henschel-Mischer vermischt. Jede der erhaltenen Mischungen wurde dann bei 230 ºC in einem Doppelschneckenextruder geknetet, wobei Mischungspellets erhalten wurden. Die Eigenschaften der erhaltenen thermoplastischen Harzmischungen wurden in derselben Weise wie in Beispiel 8 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiele 11 und 12
  • Nur das Polypropylen, das aromatische Polycarbonatharz und das oxazolinringhaltige Styrolcopolymer wurden in den in Tabelle 4 gezeigten Anteilen bei 230 ºC vermischt, um Pellets der thermoplastischen Harzmischung herzustellen, und ihre Eigenschaften wurden in derselben Weise wie in Beispiel 8 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt. Tabelle 4
  • Anmerkungen: (1) Mass% für PP und PC, und Masseteile pro 100 Masseteile PP + PC für modifiziertes Polyolefin und Styrolcopolymer
  • (2) Polypropylen
  • (3) Polycarbonat
  • (4) Maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (aufgepfropftes Maleinsäureanhydrid = 0,6 Masse%)
  • (5) Reaktives Polystyrol (RPS , hergestellt durch Dow Chemical, oxazolinringhaltiges Monomer = etwa 1 Masse%)
  • (6) Masseänderung durch Eintauchen in Methanol (Masse%)
  • Aus Tabellen 3 und 4 ist ersichtlich, daß die thermoplastischen Harzmischungen der vorliegenden Erfindung ein viel besseres Gleichgewicht von Beständigkeit gegen Verformung in der Wärme (durch die Wärmefestigkeitsgrenze bzw. die Wärmeverformungstemperatur gezeigt), Formbarkeit (durch die dynamische Schmelzviskosität gezeigt), Abschälfestigkeit der Oberfläche und Lösungs mittelbeständigkeit haben als die außerhalb des Geltungsbereiches der Erfindung liegenden (Vergleichsbeispiele).
  • Beispiele 15 bis 19
  • Kristallines Polypropylen (J209, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku Kogyo K.K., MFI = 9,0 g/10 min), ein aromatisches Polycarbonatharz (Panlite L 1225 , hergestellt durch Teijin Chemicals, Ltd., massegemittelte Molmasse = 22.500), maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (Pfropfungsgehalt = 0,6 Masse%, Gehalt an unumgesetztem Maleinsäureanhydrid = 0) und ein verseiftes Ethylen-Vinylacetat-Copolymer [zu 95 % verseiftes Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (MB-600, hergestellt durch Nippon Unicar Co., Ltd., Vinylacetatgehalt = 35 Masse%, MFI = 35 g/10 min, Dichte = 0,96 g/ml)] wurden in den in Tabelle 5 gezeigten Anteilen trocken vermischt und in einem Doppelschneckenextruder bei 230 ºC geknetet, wobei Mischungspellets erhalten wurden. Aus den erhaltenen Pellets der thermoplastischen Harzmischungen wurden durch Spritzgießen bei 230 ºC Probestücke gebildet und in bezug auf Wärmeverformungstemperatur, dynamische Schmelzviskosität, Abschälfestigkeit der Oberfläche und Lösungsmittelbeständigkeit (Masseänderung durch Eintauchen in Methanol) gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 gezeigt.
  • Beispiel 20
  • Blockpolypropylen (BJ 309, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku Kogyo K.K., MFI = 9,0 g/10 min), ein aromatisches Polycarbonatharz (Panlite L 1225 , hergestellt durch Teijin Chemicals, Ltd., massegemittelte Molmasse = 22.500), maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (Pfropfungsgehalt = 0,6 Masse%, Gehalt an unumgesetztem Maleinsäureanhydrid = 0) und ein verseiftes Ethylen-Vinylacetat-Copolymer [zu 95 % verseiftes Ethylen- Vinylacetat-Copolymer (MB-600, hergestellt durch Nippon Unicar Co., Ltd., Vinylacetatgehalt = 35 Masse%, MFI 35 g/10 min, Dichte = 0,96 g/ml)] wurden in den in Tabelle 5 gezeigten Anteilen trocken vermischt, um Pellets der thermoplastischen Harzmischung herzustellen. Aus den erhaltenen Pellets der thermoplastischen Harzmischung wurden durch Spritzgießen bei 230 ºC Probestücke gebildet, und ihre Eigenschaften wurden wie in Beispiel 15 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 gezeigt.
  • Beispiel 21
  • Polypropylen (J209, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku Kogyo K.K., MFI = 9,0 g/10 min), ein aromatisches Polycarbonatharz (Panlite L 1225 , hergestellt durch Teijin Chemicals, Ltd., massegemittelte Molmasse = 22.500), acrylsäuremodifiziertes Polypropylen (Pfropfungsgehalt = 0,8 Masse%, Gehalt an unumgesetzter Acrylsäure = 0) und ein verseiftes Ethylen-Vinylacetat- Copolymer [zu 95 % verseiftes Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (MB-600, hergestellt durch Nippon Unicar Co., Ltd., Vinylacetatgehalt = 35 Masse%, MFI = 35 g/10 min, Dichte = 0,96 q/ml)] wurden in den in Tabelle 5 gezeigten Anteilen trocken vermischt, um Pellets der thermoplastischen Harzmischung herzustellen. Aus den erhaltenen Pellets der thermoplastischen Harzmischung wurden durch Spritzgießen bei 230 ºC Probestücke gebildet, und ihre Eigenschaften wurden wie in Beispiel 15 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 gezeigt. Tabelle 5
  • Anmerkungen: (1) Mass% für PP und PC, und Masseteile pro 100 Masseteile PP + PC für modifiziertes Polyolefin und verseiftes EVA
  • (2) Polypropylen
  • (3) Polycarbonat
  • (4) Maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (aufgepfropftes Maleinsäureanhydrid = 0,6 Masse%)
  • (5) Verseiftes Ethylen-Vinylacetat-Copolymer (Produkt der Verseifung von MB-600, hergestellt durch Nippon Unicar Co., Ltd., Verseifungsgrad = 95 %)
  • (6) Bei 230 ºC und 100 rad/s gemessen
  • (7) Masseänderung durch Eintauchen in Methanol (Masse%)
  • (8) Blockpolypropylen (BJ 309, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku K.K., MFI = 9)
  • (9) Acrylsäuremodifiziertes PP (Acrylsäuregehalt = 0,8 Masse%, keine unumgesetzten Monomere)
  • Vergleichsbeispiel 13
  • Im Fall von 100 Masse% Polypropylen wurden die Eigenschaften des Harzes ebenso gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt.
  • Vergrleichsbeispiel 14
  • Im Fall von 100 Masse% aromatischem Polycarbonat wurden die Eigenschaften des Harzes ebenso gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiele 15 und 16
  • Thermoplastische Harzmischungen wurden in derselben Weise wie in Beispiel 15 hergestellt, außer daß ein Zweikomponentensystem verwendet wurde, das aus dem kristallinen Polypropylen und dem aromatischen Polycarbonat bestand, und ihre Eigenschaften wurden gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiele 17 und 18
  • Nur das Polypropylen, das aromatische Polycarbonatharz und das modifizierte Polyolefin wurden in den in Tabelle 6 gezeigten Anteilen bei Raumtemperatur in einem Henschel-Mischer vermischt. Jede der erhaltenen Mischungen wurde dann bei 230 ºC in einem Doppelschneckenextruder geknetet, wobei Mischungspellets erhalten wurden. Die Eigenschaften der erhaltenen thermoplastischen Harzmischungen wurden in derselben Weise wie in Beispiel 15 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiele 19 und 20
  • Nur das Polypropylen, das aromatische Polycarbonatharz und das verseifte Ethylen-Vinylacetat-Copolymer wurden in den in Tabelle 6 gezeigten Anteilen bei 230 ºC vermischt und geknetet, um
  • Pellets der thermoplastischen Harzmischungen herzustellen, und ihre Eigenschaften wurden wie in Beispiel 15 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 gezeigt. Tabelle 6
  • Anmerkungen: (1) Mass% für PP und PC, und Masseteile pro 100 Masseteile PP + PC für modifiziertes Polyolefin und verseiftes EVA
  • (2) Polypropylen
  • (3) Polycarbonat
  • (4) Maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (aufgepfropftes Maleinsäureanhydrid = 0,6 Masse%)
  • (5) Verseiftes Ethylen-Venylacetat-Copolymer (Produkt der Verseifung von MB-600, hergestellt durch Nippon Unicar Co., Ltd., Verseifungsgrad = 95 %)
  • (6) Bei 230 ºC und 100 rad/s gemessen
  • (7) Masseänderung durch Eintauchen in Methanol (Masse%)
  • Aus Tabellen 5 und 6 ist ersichtlich, daß die thermoplastischen Harzmischungen der vorliegenden Erfindung ein viel besseres Gleichgewicht von Beständigkeit gegen Verformung in der Wärme (durch die Wärmefestigkeitsgrenze bzw. die Wärmeverformungstemperatur gezeigt), Formbarkeit (durch die dynamische Schmelzviskosität gezeigt), Abschälfestigkeit der Oberfläche und Lösungsmittelbeständigkeit haben als die außerhalb des Geltungsbereiches der Erfindung liegenden (Vergleichsbeispiele).
  • Beispiele 22 bis 26
  • Kristallines Polypropylen (J209, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku Kogyo K.K., MFI = 9,0 g/10 min), ein aromatisches Polycarbonatharz (Panlite L 1225 , hergestellt durch Teijin Chemicals, Ltd., massegemittelte Molmasse = 22.500), maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (Pfropfungsgehalt = 0,6 Masse%, Gehalt an unumgesetztem Maleinsäureanhydrid = 0) und ein Copolymer, das aus 20 Masse% Glycidylmethacrylat, 60 Masse% Styrol und 20 Masse% Acrylnitril bestand, (Blemmer CP20 SA , hergestellt durch Nippon Oil and Fats Co., Ltd.) wurden in den in Tabelle 7 gezeigten Anteilen trocken vermischt und in einem Doppelschnekkenextruder bei 230 ºC geknetet, wobei Mischungspellets erhalten wurden. Aus den erhaltenen Pellets der thermoplastischen Harzmischungen wurden durch Spritzgießen bei 230 ºC Probestücke gebildet und in bezug auf Wärmeverformungstemperatur, dynamische Schmelzviskosität, Abschälfestigkeit der Oberfläche und Lösungsmittelbeständigkeit (Masseänderung durch Eintauchen in Methanol) gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 7 gezeigt.
  • Beispiel 27
  • Blockpolypropylen (BJ 309, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku Kogyo K. K., MFI = 9,0 g/10 min), ein aromatisches Polycarbonatharz (Panlite L 1225 , hergestellt durch Teijin Chemicals, Ltd., massegemittelte Molmasse = 22.500), maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (Pfropfungsgehalt = 0,6 Masse%, Gehalt an unumgesetztem Maleinsäureanhydrid = 0) und ein Copolymer, das aus 20 Masse% Glycidylmethacrylat, 60 Masse% Styrol und 20 Masse% Acrylnitril bestand, (Blemmer CP20 SA hergestellt durch Nippon Oil and Fats Co., Ltd.) wurden in den in Tabelle 7 gezeigten Anteilen trocken vermischt, um in derselben Weise wie in Beispiel 22 Pellets der thermoplastischen Harzmischung herzustellen. Aus den erhaltenen Pellets der thermoplastischen Harzmischung wurden durch Spritzgießen bei 230 ºC Probestücke gebildet, und ihre Eigenschaften wurden wie in Beispiel 22 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 7 gezeigt.
  • Beispiel 28
  • Polypropylen (J209, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku Kogyo K.K., MFI = 9,0 g/10 min), ein aromatisches Polycarbonatharz (Panlite L 1225 , hergestellt durch Teijin Chemicals, Ltd., massegemittelte Molmasse = 22.500), acrylsäuremodifiziertes Polypropylen (Pfropfungsgehalt = 0,8 Masse%, Gehalt an unumgesetzter Acrylsäure = 0) und ein Copolymer, das aus 20 Masse% Glycidylmethacrylat, 60 Masse% Styrol und 20 Masse% Acrylnitril bestand, (Blemmer CP20 SA hergestellt durch Nippon Oil and Fats Co., Ltd.) wurden in den in Tabelle 7 gezeigten Anteilen trocken vermischt, um in derselben Weise wie in Beispiel 22 Pellets der thermoplastischen Harzmischung herzustellen. Aus den erhaltenen Pellets der thermoplastischen Harzmischung wurden durch Spritzgießen bei 230 ºC Probestücke gebildet, und ihre Eigenschaften wurden wie in Beispiel 22 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 7 gezeigt. Tabelle 7
  • Anmerkungen: (1) Mass% für PP und PC, und Masseteile pro 100 Masseteile PP + PC für modifiziertes Polyolefin und Styrolcopolymer
  • (2) Polypropylen
  • (3) Polycarbonat
  • (4) Maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (aufgepfropftes Maleinsäureanhydrid = 0,6 Masse%)
  • (5) Blemmer CP 20 SA , hergestellt durch Nippo Oil and Fats Co., Ltd.
  • (6) Masseänderung durch Eintauchen in Methanol (Masse%)
  • (7) Blockpolypropylen (BJ 309, hergestellt durch Tonen Sekiyu Kagaku K.K., MFI = 9)
  • (8) Acrylsäuremodifiziertes PP (Acrylsäuregehalt = 0,8 Masse%, keine unumgesetzten Monomere)
  • Vergleichsbeispiele 21 und 22
  • Nur das Polypropylen, das aromatische Polycarbonatharz und das modifizierte Polyolefin wurden in den in Tabelle 8 gezeigten Anteilen bei Raumtemperatur in einem Henschel-Mischer vermischt. Jede der erhaltenen Mischungen wurde dann bei 230 ºC in einem Doppelschneckenextruder geknetet, wobei Mischungspellets erhalten wurden. Die Eigenschaften der erhaltenen thermoplastischen Harzmischungen wurden in derselben Weise wie in Beispiel 22 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 8 gezeigt.
  • Vergleichsbeispiele 23 und 24
  • Nur das Polypropylen, das aromatische Polycarbonatharz und das epoxygruppenhaltige Styrolcopolymer wurden in den in Tabelle 8 gezeigten Anteilen bei 230 ºC vermischt und geknetet, um Pellets der thermoplastischen Harzmischungen herzustellen, und ihre Eigenschaften wurden in derselben Weise wie in Beispiel 22 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 8 gezeigt. Tabelle 8
  • Anmerkungen: (1) Mass% für PP und PC, und Masseteile pro 100 Masseteile PP + PC für modifiziertes Polyolefin und Styrolcopolymer
  • (2) Polypropylen
  • (3) Polycarbonat
  • (4) Maleinsäureanhydridmodifiziertes Polypropylen (aufgepfropftes Maleinsäureanhydrid = 0,6 Masse%)
  • (5) Blemmer CP 20 SA , hergestellt durch Nippon Oil and Fats. Co., Ltd.
  • (6) Masseänderung durch Eintauchen in Methanol (Masse%)
  • Aus Tabellen 7 und 8 ist ersichtlich, daß die thermoplastischen Harzmischungen der vorliegenden Erfindung ein viel besseres Gleichgewicht von Beständigkeit gegen Verformung in der Wärme (durch die Wärmefestigkeitsgrenze bzw. die Wärmeverformungstemperatur gezeigt), Formbarkeit (durch die dynamische Schmelzviskosität gezeigt), Abschälfestigkeit der Oberfläche und Lösungsmittelbeständigkeit haben als die außerhalb des Geltungsbereiches der Erfindung liegenden (Vergleichsbeispiele).
  • Wie vorstehend näher beschrieben wurde, ist die Verträglichkeit zwischen dem Polycarbonat und dem Polyolefin verbessert, weil die thermoplastische Harzmischung der vorliegenden Erfindung die vorstehend beschriebenen Zusatzkomponenten enthält. Sie hat folglich gut ausgeglichene Eigenschaften wie z.B. mechanische Festigkeit, Schlagfestigkeit, Beständigkeit gegen Verformung in der Wärme, Abschälfestigkeit der Oberfläche, Formbarkeit, chemische Beständigkeit usw. Die thermoplastischen Harzmischungen der vorliegenden Erfindung, die solche Eigenschaften haben, sind in hohem Maße als technische Kunststoffe für Teile von Kraftfahrzeugen und Elektrogeräten geeignet.

Claims (4)

1. Thermoplastische Harzmischung, die (a) 95 bis 5 Masse% kristallines Polyolefin mit einer durch ein Röntgenbeugungsverfahren gemessenen Kristallinität von 20 % oder mehr,
(b) 5 bis 95 Masse% Polycarbonat, (c) 2 bis 100 Masseteile eines Polyolefins, das mit ungesättigter Carbonsäure oder ihrem Anhydrid modifiziert ist, wobei der Gehalt an der erwähnten ungesättigten Carbonsäure oder ihrem Anhydrid in dem modifizierten Polyolefin 0,1 bis 10 Masse% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b) und
(d) 2 bis 100 Masseteile Polybutylenterephthalat pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b) umfaßt.
2. Thermoplastische Harzmischung, die (a) 95 bis 5 Masse% kristallines Polyolefin mit einer durch ein Röntgenbeugungsverfahren gemessenen Kristallinität von 20 % oder mehr,
(b) 5 bis 95 Masse% Polycarbonat, (c) 2 bis 30 Masseteile eines Polyolefins, das mit ungesättigter Carbonsäure oder ihrem Anhydrid modifiziert ist, wobei der Gehalt an der erwähnten ungesättigten Carbonsäure oder ihrem Anhydrid in dem modifizierten Polyolefin 0,1 bis 10 Masse% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b) und
(d) 2 bis 30 Masseteile eines oxazolinringhaltigen Copolymers, das ein oxazolinringhaltiges Monomer und ein Styrolmonomer umfaßt, wobei der Gehalt an dem erwähnten oxazolinringhaltigen Monomer in dem erwähnten oxazolinringhaltigen Copolymer 0,1 bis 10 Masse% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b) umfaßt.
3. Thermoplastische Harzmischung, die im wesentlichen aus (a) 95 bis 5 Masse% eines kristallinen Polyolefins mit einer durch ein Röntgenbeugungsverfahren gemessenen Kristallinität von 20 % oder mehr,
(b) 5 bis 95 Masse% Polycarbonat,
(c) 2 bis 30 Masseteilen eines Polyolefins, das mit ungesättigter Carbonsäure oder ihrem Anhydrid modifiziert ist, wobei der Gehalt an der erwähnten ungesättigten Carbonsäure oder ihrem Anhydrid in dem modifizierten Polyolefin 0,1 bis 10 Masse% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b) und
(d) 2 bis 100 Masseteilen eines verseiften Olefin-Vinylester- Copolymers mit einem Verseifungsgrad von 50% oder mehr, wobei der Gehalt an dem Vinylester in dem erwähnten verseiften Olefin-Vinylester-Copolymer 10 bis 70 Masse% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b) besteht.
4. Thermoplastische Harzmischung, die
(a) 95 bis 5 Masse% kristallines Polyolefin mit einer durch ein Röntgenbeugungsverfahren gemessenen Kristallinität von 20 % oder mehr,
(b) 5 bis 95 Masse% Polycarbonat,
(c) 2 bis 30 Masseteile eines Polyolefins, das mit ungesättigter Carbonsäure oder ihrem Anhydrid modifiziert ist, wobei der Gehalt an der erwähnten ungesättigten Carbonsäure oder ihrem Anhydrid in dem modifizierten Polyolefin 0,1 bis 10 Masse% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b) und
(d) 2 bis 30 Masseteile eines epoxygruppenhaltigen Styrolcopolymers, das ein Copolymer umfaßt, das aus einer ungesättigten Epoxyverbindung und einem Styrolmonomer besteht, wobei der Gehalt an der erwähnten ungesättigten Epoxyverbindung 1 bis 50 Mol% beträgt, pro 100 Masseteile des erwähnten (a) und des erwähnten (b) umfaßt.
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