HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
einer Halbleitervorrichtung mit einem isolierten Gate (im folgenden
als Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate bezeichnet) und
insbesondere ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen
Vorrichtung, die zur Erzeugung einer hohen Stromdichte geeignet ist.
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Die Halbleitervorrichtung, die die vorliegende Erfindung betrifft,
weist die in Fig. 5 dargestellte Struktur auf. Nach dieser Figur
bezeichnen 11 ein Halbleitersubstrat des n&spplus;-Typs oder des p&spplus;-Typs;
12 eine auf dem Halbleitersubstrat 11 ausgebildete Schicht des n-
Typs mit einem höheren spezifischen Widerstand als das
Halbleitersubstrat 11; 13 mehrere Senken des p&spplus;-Typs, die sich von
deren Oberfläche auf der Seite, die der an das Halbleitersubstrat 11
angrenzenden Seite gegenüberliegt, in die Schicht 12 des n&supmin;-Typs
erstrecken; 15 Quellen des n&spplus;-Typs, die sich von deren Oberfläche in
die p&spplus;-Senke 13 erstrecken; 31 Gate-Elektroden, die jeweils auf den
freiliegenden Teilen der Schicht 12 des n&supmin;-Typs und der durch einen
Gate-Oxidfilm 21 daran angrenzenden Senke 13 des p-Typs
ausgebildet sind; 22 Isolierfilme, die jeweils derart ausgebildet sind,
daß sie die Gate-Elektrode 31 und einen Teil der daran angrenzenden
Quellenschicht 15 des n&spplus;-Typs bedecken, 41 eine Drain-Elektrode,
die auf der Seite, die der Schicht 12 des n&supmin;-Typs gegenüberliegt, in
ohmischem Kontakt mit der Oberfläche des Halbleitersubstrats 11
gehalten wird; und 42 eine Quellenelektrode, die mit den
freiliegenden Teilen der n&spplus;-Quellenschichten 15 und der Senken 13
des p-Typs zwischen den n&spplus;-Quellenschichten in ohmischem Kontakt
gehalten wird und derart ausgebildet ist, daß sie sich über die
Isolierfilme 22 erstreckt.
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Die dargestellte Halbleitervorrichtung ist eine einpolige
Vorrichtung, die allgemein als "MOSFET" bezeichnet wird, wenn das
Halbleitersubstrat 11 vom n&spplus;-Typ ist. Wenn beim Betrieb ein positives
Potential an die Gate-Elektrode angelegt ist, wobei an die
Quellenelektrode 42 beispielsweise 0 V und an die Drain-Elektrode
ein positives Potential angelegt sind, wird in der Senkenschicht 13
des p-Typs unter der Gate-Elektrode 31 eine invertierte Schicht des
n-Typs erzeugt, und -Elektronen fließen durch die Quellenelektrode
42, die Quellenschicht 15 des n&spplus;-Typs, die invertierte Schicht des n-
Typs, die Schicht 12 des n&supmin;-Typs und das Substrat des n&spplus;-Typs zu der
Senkenelektrode 41. Daher fließt der Strom von der Drain-Elektrode
41 zur Quellenelektrode 42, wodurch die Halbleitervorrichtung
eingeschaltet wird. Wenn dann das Potential, das an die Gate-
Elektrode 31 angelegt wurde, entfernt wird, verschwindet die
invertierte Schicht des p-Typs. Dadurch wird der Weg der -
Elektronen abgeschnitten, wodurch die Halbleitervorrichtung
ausgeschaltet wird.
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Wenn andererseits das Halbleitersubstrat vom p&spplus;-Typ ist, ist die
dargestellte Halbleitervorrichtung eine zweipolige Vorrichtung, die als
leitfähigkeitsmodulierter MOSFET bzw. IGBT (insulated gate bipolar
transistor (bipolarer Transistor mit isoliertem Gate)) bezeichnet wird.
Beim Betrieb werden auf die gleiche Weise wie bei dem
Halbleitersubstrat 11 des p&spplus;-Typs Potentiale an die Quellenelektrode
42 und die Drain-Elektrode 41 angelegt. Wenn nun ein positives
Potential an die Gate-Elektrode 31 angelegt wird, fließen Elektronen
in die Schicht 12 des n&supmin;-Typs. Dann beschleunigen die Elektronen die
Injektion einer großen Anzahl von Löchern aus dem Substrat des p&spplus;-
Typs, wodurch eine große Menge überzähliger Träger in der Schicht
12 des n&supmin;-Typs erzeugt wird. Daher zeigt die Schicht 12 des n&supmin;-Typs,
die den höheren spezifischen Widerstand aufwies, eine Leitfähigkeit
mit geringerem spezifischen Widerstand. Darum wird diese
Halbleitervorrichtung als "leitfähigkeitsmodulierter MOSFET"
bezeichnet, bei dem die Elektronen als Basisstrom dienen, und ein
pnp-Transistor betätigt wird, der aus dem Substrat 11 des p&spplus;-Typs,
der Schicht 12 des n&supmin;-Typs und der Senkenschicht 13 des p-Typs
besteht. Die injizierten Löcher fließen durch die Senkenschicht 13
des p-Typs unter der Quellenschicht 15 des n&spplus;-Typs in die
Quellenelektrode 42. Um den leitfähigkeitsmodulierten MOSFET
auszuschalten, wird, wie bei dem einpoligen MOSFET, das an die
Gate-Elektrode 31 angelegte Potential entfernt. Dann wird der Pfad
der -Elektronen abgeschnitten, so daß der Basisstrom des pnp-
Transistors nicht zugeführt wird. Daher werden die Löcher nicht
injiziert, wodurch kein Strom fließt.
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Die Halbleitervorrichtung mit dem oben beschriebenen Aufbau
wurde in der US-A-4,364,073, der US-A-4,587,713 und in "Solid
State Electronics" 28, Nr. 3, Seiten 389 bis 397 (1985) "Temperature
Behavior of Insulated Gate Transistor Characteristics" von B. J.
Baliga etc. vorgeschlagen.
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Ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung, wie
oben beschrieben, wird unter Bezugnahme auf die Fig. 6A bis 6F
erläutert. Zunächst wird ein Halbleitersubstrat des n&spplus;- Typs oder des
p&spplus;-Typs erzeugt, und ein n&supmin;-Typ 12 wird auf seiner Oberfläche
gebildet. Ein Stapel (ein isoliertes Gate) aus einem Gate-Oxidfilm 21
und eine Gate-Elektrode 31 werden selektiv auf der Oberfläche der
Schicht 12 des n&supmin;-Typs auf der Seite gebildet, die der an das
Halbleitersubstrat 11 angrenzenden Seite gegenüberliegt (Fig. 6A).
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Unter Verwendung dieses Stapels als Maske wird an den Stellen, auf
denen sich keine Maske befindet, Bor (B) in die Oberfläche der
Schicht 12 des n&supmin;-Typs ionenimplantiert, und das Substrat wird
wärmebehandelt, um eine Senkenschicht 13 des p-Typs zu bilden
(Fig. 6B). Ein Resistfilm 29 wird auf der gewählten Stelle der
Senkenschicht 13 des p-Typs gebildet. Unter Verwendung dieses
Resistfilms, des Stapels aus dem Gate-Oxidfilm 21 und der Gate-
Elektrode 31 als Maske wird Arsen (As) oder Phosphor (P) an den
Stellen, auf denen sich keine Maske befindet, in die Oberfläche der
Senkenschicht 13 des p-Typs ionenimplantiert (Fig. 6C). Nach der
Ionenimplantation wird der Resistfilm 29 entfernt, und das Substrat
wird wärmebehandelt, um Quellenschichten 15 des n&spplus;-Typs zu bilden
(Fig. 6D). Ein Isolierfilm 22 wird auf dem aus dem Gate-Oxidfilm 21
und der Gate-Elektrode 31 bestehenden Stapel und auf den
freiliegenden Teilen der Senkenschicht 13 des p-Typs und der
Quellenschicht 15 des n&spplus;-Typs gebildet (Fig. 6E). Ein Teil des auf
Teilen der Quellenschichten des n&spplus;-Typs und einem Teil der zwischen
den Quellenschichten 15 des n&spplus;-Typs freiliegenden Senkenschicht 13
des p-Typs angeordneten Isolierfilms 22 wird selektiv entfernt, und
eine Quellenelektrode 42 wird auf dem verbliebenen Isolierfilm 22
und auf den Teilen der Quellenschichten 15 des n&spplus;-Typs und der
Senkenschicht 13 des p-Typs gebildet, die durch Entfernen eines
Teils des Isolierfilms freigelegt wurden (Fig. 6F).
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Die nach dem oben beschriebenen Verfahren gefertigte
Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate hat den Nachteil, daß sie
keine hohe Stromdichte liefern kann. Die Stromdichte der
Halbleitervorrichtung mit einem isolierten Gate wie dem in Fig. 5
dargestellten kann durch Schaffen eines höheren Prozentsatzes einer
vom dem Gate-Bereich B besetzten Fläche in einer
Vorrichtungseinheit und eines geringeren Prozentsatzes der durch
den verbleibenden Bereich A eingenommenem Fläche verbessert
werden. Wenn die Halbleitervorrichtung jedoch nach dem in den
Fig. 6A bis 6F dargestellten Verfahren hergestellt wird, kann die
Fläche des Bereichs A aus den folgenden Gründen nicht verringert
werden. Wenn nämlich eine Ausrichtgenauigkeit der
Photolithographie bei 3 um liegt, müssen eine Größe A&sub1; des
Isolierfilms, der zur Isolierung der Gateelektrode 31 von der
Quellenelektrode 42 erforderlich ist, eine Größe A&sub2;, die zum
zuverlässigen Herstellen des Kontakts zwischen der Quellenelektrode
42 und den Schichten 15 des n&spplus;-Typs erforderlich ist, und eine Größe
A&sub3;, die zum Trennen der Schichten 15 des n&spplus;-Typs von einander und
zum Herstellen des Kontakts zwischen der Schicht 13 des p-Typs
und der Quellenelektrode 42 erforderlich ist, die von der
Verarbeitungsgenauigkeit des Resistfilms 29 abhängt, mindestens 3
um betragen. Da diese Größen zur Berücksichtigung der
Schutzabstände Toleranzen aufweisen müssen, erreicht die
Gesamtbreite (2A&sub1; + 2A&sub2; + A&sub3;) des Bereichs A 20 bis 30 um, was 50%
der Vorrichtungseinheit ausmacht. Daher kann der Prozentsatz des
Gatebereichs B nicht weiter erhöht werden, wodurch eine
Verbesserung der Stromdichte unmöglich wird.
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Bei einem leitfähigkeitsmodulierten MOSFET, der ein Substrat
des p&spplus;-Typs verwendet, erzeugen, wenn die Breite (A&sub1; + A&sub2;) der
Quellenschicht 15 des n&spplus;-Typs zu groß ist, injizierte -Löcher
aufgrund des seitlichen Widerstands R in der Senkenschicht 13 des
p-Typs unter der Schicht 15 des n&spplus;-Typs einen Spannungsabfall in
der Senkenschicht 13 des p-Typs, wodurch die Quellenschicht 15 des
n&spplus;-Typs und die Senkenschicht 13 des p-Typs in Vorwärtsrichtung
betrieben werden. Daher wird ein npn-Transistor in Betrieb gesetzt,
der aus der Quellenschicht 15 des n&spplus;-Typs, der Senkenschicht 13 des
p-Typs und der Schicht 12 des n&supmin;-Typs besteht, wodurch Elektronen
von der Quellenschicht 15 des n&spplus;-Typs in die Senkenschicht 13 des
p-Typs injiziert werden. Dementsprechend arbeitet die
Halbleitervorrichtung als pnpn-Thyristor, der den pnp-Transistor
umfaßt, der, wie oben beschrieben, aus den Schichten 11, 12 und 13
besteht, und schließlich gesperrt wird. Wenn die
Halbleitervorrichtung einmal gesperrt wird, kann sie nicht
ausgeschaltet werden, selbst wenn das an die Gate-Elektrode
angelegte Potential entfernt wird, wodurch es unmöglich wird, die
Halbleitervorrichtung durch das Gate zu steuern.
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Ein derartiges Problem tritt auch bei dem einpoligen MOSFET
auf, wenn er von seinem eingeschalteten Zustand in seinen
ausgeschalteten Zustand übergeht.
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Um die Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate zuverlässig zu
betreiben, ist es wünschenswert, den parasitären Transistoreffekt so
gering wie möglich zu halten.
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In Patent Abstracts of Japan, Bd. 11, Nr. 231 (E-527) [2678],
28. Juli 1987 und in der JP-A-6246569 ist ein Verfahren zur
Herstellung eines MOSFET offenbart, bei dem an einer Seitenwand
eines polykristallinen Siliciumgatemusters eine polykristalline
Siliciumschicht ausgebildet ist und unter Verwendung der
polykristallinen Schichten als Maske durch Implantation eines
Verunreinigungsions ein Senkenteil des p-Typs erzeugt wird.
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In der EP-A-0083785 ist ein selbstausgerichteter FET mit
dotierten isolierenden Abstandhaltern offenbart.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate mit hoher Stromdichte zu
schaffen.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, mit
hoher Genauigkeit eine Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate mit
hoher Stromdichte zu schaffen.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate zu schaffen, bei der in einer
Vorrichtungseinheit ein größerer Prozentsatz des Bereichs von einem
Gate-Bereich eingenommen werden.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate mit einer verringeren
parasitären Wirkung des bipolaren Transistors zu schaffen.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den
Ansprüchen 2 bis 3 beansprucht.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die Fig. 1A bis 1F sind ein Ablaufdiagramm eines
Prozesses, der eine Beispiel einer Halbleitervorrichtung mit isoliertem
Gate zeigt, das nicht Teil der Erfindung ist;
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Fig. 2 ist eine schematische Querschnittsansicht der nach dem
in Fig. 1 dargestellten Prozeß hergestellten Halbleitervorrichtung mit
isoliertem Gate;
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Die Fig. 3A und 3B sind schematische
Querschnittsansichten zur Erklärung der Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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Die Fig. 4A bis 4C sind ein Ablaufdiagramm eines Prozesses
zur Erläuterung eines weiteren Beispiels, das nicht Teil der
vorliegenden Erfindung ist;
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Fig. 5 ist eine schematische Querschnittsansicht einer
Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate nach dem Stand der
Technik; und
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Die Fig. 6A bis 6F sind ein Ablaufdiagramm eines Prozesses
zur Erläuterung der in Fig. 5 dargestellten Halbleitervorrichtung mit
isoliertem Gate.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen erklärt, die ihre Ausführungsformen zeigen.
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Die Fig. 1A bis 1F zeigen ein Verfahren zur Herstellung
eines typischen Beispiels, das nicht Teil der vorliegenden Erfindung
ist und die folgenden Schritte umfaßt:
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(1) Stapel, die jeweils aus drei Schichten eines Gate-Oxidfilms 21,
einer Gate-Elektrode 31 und einem Isolierfilm 22 bestehen,
werden selektiv auf der Oberfläche einer Schicht 12 des n&supmin;-Typs
gebildet. Unter Verwendung der Stapel als Maske werden
Verunreinigungen des p-Typs, beispielsweise Bor, in die
freiliegende Oberfläche der Schicht 12 des n&supmin;-Typs
ionenimplantiert (Fig. 1A). SiO&sub2; wird als Gate-Oxidfilm 21
verwendet; mit Verunreinigungen dotiertes Polysilizium wird als
die Gate-Elektrode 31 verwendet; und SiO&sub2; wird als Isolierfilm
22 verwendet. Das gewünschte Verfahren zur selektiven
Erzeugung des Stapels ist das Erzeugen der dreilagigen
Struktur auf der gesamten Oberfläche der Schicht 12 des n&supmin;-
Typs und das selektive Ätzen dieser. Im übrigen wird, wie beim
Stand der Technik, die Schicht 12 des n&supmin;-Typs auf einem
Halbleitersubstrat 11 des n&spplus;- oder p&spplus;-Typs gebildet.
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(2) Die Schicht des n&supmin;-Typs wird zur Aktivierung und Diffusion des
ionenimplantierten Bors wärmebehandelt, wodurch
Senkenschichten 13 des p-Typs erzeugt werden (Fig. 1B).
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(3) Eine Phosphorsilikatglasschicht 24 wird auf der gesamten
freiliegenden Oberfläche der Stapel und der Senkenschicht 13
des p-Typs gebildet (Fig. 1C). Es ist wünschenswert, daß die
Phosphorkonzentration in der Phosphorsilikatglasschicht 24
zur Kompensation der Konzentration der Senkenschichten 13
des p-Typs und der späteren Erzeugung der Quellenschichten
15 des n&spplus;-Typs 1·10¹&sup9; Atome/cm³ übersteigt.
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(4) Die Phosphorsilikatglasschicht 24 wird trockengeätzt, so daß
sie nur auf den Seitenwänden der Stapel verbleibt und ihr
restlicher Teil vollständig entfernt wird (Fig. 1D). Das bei dieser
Ausführungsform verwendete Trockenätzen ist ein anisotropes
Trockenätzen.
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(5) Die sich daraus ergebende Struktur wird zur Diffusion des in
dem auf den Seitenwänden der Stapel verbliebenen
Phosphorsilikatglas 24 enthaltenen Phosphors in die
Senkenschichten 13 des p-Typs wärmebehandelt, wodurch
Quellenschichten 15 des n&spplus;-Typs gebildet werden (Fig. 1E). Die
Wärmebehandlung erfolgt bei einer Temperatur von ca. 1000ºC
über eine Zeitspanne, die entsprechend der gewählten Tiefe der
Quellenschichten 15 des n&spplus;-Typs festgelegt wird.
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(6) Anschließend wird auf den Stapeln, den verbliebenen
Glasschichten 24 und der freiliegenden Oberfläche der
Quellenschichten 15 des n&spplus;-Typs und der Senkenschichten 13
des p-Typs eine Quellenelektrode 42 gebildet (Fig. 1F).
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Dadurch wird die Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate mit
der in Fig. 2 dargestellten Struktur erzeugt.
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Bei dem oben beschriebenen Fertigungsprozeß dient der Schritt
des Belassen des Phosphorsilikatglasfilms 24, der eine
Diffusionsquelle für die Quellenschichten 15 des n&spplus;-Typs ist, auf den
Stapeln der aus dem Gate-Oxidfilm 21, der Gateelektrode 31 und
dem Isolierfim 22 bestehenden drei Schichten, die bei der Erzeugung
der Senkenschichten 13 des p-Typs als Maske verwendet werden,
zum Bilden von Kontaktlöchern für die Quellenelektrode 42. Daher
können die Senkenschichten 13 des p-Typs, die Quellenschichten 15
des n&spplus;-Typs und die Kontaktbereiche für die Quellenelektrode 42 auf
eine selbstausrichtende Weise gebildet werden. Bei der Erzeugung
der Quellenschichten 15 des n&spplus;-Typs und der Kontaktbereiche für die
Quellenelektrode 42 ist es nicht erforderlich, die Genauigkeit der
Maskenausrichtung zu berücksichtigen. Daher kann die in Fig. 5
dargestellte Größe A&sub1; bis zur maximalen Dicke des
Phosphorsilikatglasfilms 24 an der Seitenwand des Stapels gesteuert
werden, und die Größe A&sub2; kann bei der Diffusion mit hoher
Genauigkeit in der zur Oberfläche der Quellenschichten 15 des n&spplus;-
Typs parallelen Richtung gesteuert werden, so daß die Größe A&sub3; sehr
klein gehalten werden kann. Konkreter können bei der
Verarbeitungsregel von 3 um, d. h. wenn die erforderliche Größe A 3
um beträgt, die Größe A&sub1; auf 0,5 um, die Größe A&sub2; auf 0,5 um und die
Größe A&sub3; auf 1 um gesteuert werden. Im Vergleich zum Stand der
Technik kann der der Größe A entsprechende Bereich erheblich (um
ca. 1/3) verkleinert werden. Daher kann der Prozentsatz der der
Größe B entsprechenden Abmessungen des Gate-Bereichs erheblich
vergrößert werden. Dementsprechend kann die Stromdichte erheblich
(um mehr als das 1,5-fache) höher als beim Stand der Technik
eingestellt werden.
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Die nach dem oben beschriebenen Prozeß hergestellte
Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate kann eine geringe Breite der
Quellenschicht 15 des n&spplus;-Typs bieten, so daß der seitliche
Widerstand der Senkenschicht 13 des p-Typs unmittelbar darunter
verringert werden kann. Daher kann auch der unerwünschte
parasitäre bipolare Transistoreffekt erheblich vermindert werden.
Insbesondere bei dem einpoligen MOSFET kann der Betrieb des aus
der Quellenschicht 15 des n&spplus;-Typs, der Senkenschicht 13 des p-Typs
und der Schicht 12 des n&supmin;-Typs bestehenden parasitären Transistors,
der auftritt, wenn der MOSFET aus dem eingeschalteten Zustand in
den ausgeschalteten Zustand übergeht, verringert werden. Bei dem
leitfähigkeitsmodulierten MOSFET kann der Latch-Up-Effekt
verhindert werden.
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Die Fig. 3A und 3B zeigen Teile des erfindungsgemäßen
Herstellungsvorgangs. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von
der Beispielen gemäß den Fig. 1A bis 1F dadurch, daß Filme 26,
die Verunreinigungen enthalten (dotierte Filme), aus Isolierfilmen 25
gebildet werden, die keine Verunreinigungen enthalten (nicht dotierte
Isolierfilme), die auf den Stapeln ausgebildet sind, die jeweils aus drei
Schichten aus dem Gateoxidfilm 21, der Gateelektrode 31 und dem
Isolierfilm 22 bestehen. Fig. 3A zeigt den Schritt der Erzeugung des
Isolierfilms 25 und des Films 26 auf jeder der Seitenwände des
Stapels. Fig. 3B zeigt den Schritt der Erzeugung der
Quellenschichten 15 des n&spplus;-Typs durch Diffusion der
Verunreinigungen in den Filmen 26 in die Senkenschichten 13 des p-
Typs durch Wärmebehandlung. Der Isolierfilm 25 und der Film 26
können durch Bilden des nicht dotierten Isolierfilms 25 auf der
gesamten Oberfläche der Stapel und der freiliegenden Abschnitte der
Senkenschichten 13 des p-Typs, sein anisotropes Trockenätzen und
ferner das Bilden des dotierten Films 26 auf der gesamten Oberfläche
der sich daraus ergebenden Struktur und dessen anisotropes
Trockenätzen auf der Seitenwand des Stapels gebildet werden. SiO&sub2;
kann als nicht dotierter Isolierfilm 25 und Phosphorsilikatglas oder
dotiertes Polysilicium kann als dotierter Film 26 verwendet werden.
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Bei dieser Ausführungsform befindet sich der nicht dotierte
Isolierfilm 25 zwischen der Gate-Elektrode 31 und der
Quellenelektrode 42, so daß beide Elektroden zuverlässig
voneinander isoliert werden können. Ebenso muß der dotierte Film
26, der als Diffusionsquelle 15 für die Quellenschicht 15 des n&spplus;-Typs
dient, nicht elektrisch isolierend sein, so daß ein Leiter, wie dotiertes
Polysilicium, verwendet werden kann, wodurch sichergestellt wird,
daß die Quellenschichten 15 des n&spplus;-Typs und die Quellenelektrode
42 in Kontakt miteinander gehalten werden.
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Die Fig. 4A bis 4C sind Teile des Herstellungsvorgangs für
eine Vorrichtung gemäß einem weiteren Beispiel, das nicht Teil der
vorliegenden Erfindung ist. Dieses Beispiel unterscheidet sich
dadurch von der Ausführung nach den Fig. 1A bis 1F, daß der
Phosphorsilikatglasfilm 24 auf jeder der Seitenwände des Stapels
nach der Erzeugung der n&spplus;-Schicht 15 entfernt wird und daß auf
jeder der Seitenwände des Stapels ein nicht dotierter Film 27 neu
gebildet wird. Die Fig. 4A bis 4C zeigen einen
Filmaustauschvorgang auf der Seitenwand des Stapels.
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Fig. 4A zeigt einen dem Schritt gemäß Fig. 1E folgenden
Schritt, in dem die Phosphorsilikatglasschicht 24 entfernt wird. Wenn
der Isolierfilm 22 aus SiN und die Gateelektrode 31 aus Si bestehen,
kann dieses Phosphorsilikatglas 24 vorzugsweise durch einen
Ätzvorgang geätzt werden, bei dem eine Lösung aus Fluorwasserstoff
verwendet wird.
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Fig. 4B zeigt einen Schritt zur Erzeugung eines Isolierfilms 27,
der vollständig nicht dotiert oder geringfügig dotiert ist, auf der
gesamten Oberfläche der Stapel und den freiliegenden Abschnitten
der Senkenschichten 13 des p-Typs.
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Fig. 4C zeigt einen Schritt des Belassens des Isolierfilms 27 nur
auf den Seitenwänden der Stapel durch ein anisotropes
Trockenätzen.
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Bei diesem Beispiel befindet sich der nicht oder nur leicht
dotierte Isolierfilm 27 zwischen der Gateelektrode 31 und der
Quellenelektrode 42, so daß die umgekehrte Blockierfähigkeit
darüber verbessert werden kann. Ferner können durch Erzeugung
eines Isolierfilms 27 mit einer Dicke, die geringer ist als die der
Phosphorsilikatglasschicht 24, die Quellenelektrode 42 und die
Quellenschichten des n&spplus;-Typs zuverlässig in Kontakt miteinander
gehalten werden.
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Obwohl für die obenstehende Erklärung in Bezug auf die
verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ein n-
Kanal-MOSFET herangezogen wurde, kann die vorliegende Erfindung
die gleichen Wirkungen auch schaffen, wenn es sich um einen p-
Kanal-MOSFET handelt.
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Wie oben erläutert, können durch die
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(1) eine hoch genaue Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate, die
mit hohen Stromdichten arbeitet, und
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(2) eine Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate, die von dem
parasitären bipolaren Transistoreffekt weniger beeinflußt wird,
geschaffen werden.