DE60103713T2 - Vorrichtung zum Austausch von Daten, die teils repräsentativ für mindestens einen berechtigten Kraftfahrzeug-Benutzer sind - Google Patents

Vorrichtung zum Austausch von Daten, die teils repräsentativ für mindestens einen berechtigten Kraftfahrzeug-Benutzer sind Download PDF

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DE60103713T2
DE60103713T2 DE2001603713 DE60103713T DE60103713T2 DE 60103713 T2 DE60103713 T2 DE 60103713T2 DE 2001603713 DE2001603713 DE 2001603713 DE 60103713 T DE60103713 T DE 60103713T DE 60103713 T2 DE60103713 T2 DE 60103713T2
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shaft
portable organ
portable
organ
rocker
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Raoul Batty
Guillaume Lesueur
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Valeo Securite Habitacle SAS
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Kraftfahrzeuge, die dazu bestimmt ist, Daten auszutauschen, von denen bestimmte repräsentativ für mindestens einen berechtigten Kraftfahrzeug-Benutzer sind, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 und wie aus der DE-A-19853075 bekannt ist.
  • Auch ist aus dem Stand der Technik, insbesondere nach FR-A-2 779 563 (FR-98 07250) und FR-A-2 786 297 (FR-98 14571) bereits eine Vorrichtung für Kraftfahrzeuge bekannt, die dazu bestimmt ist, Daten auszutauschen, von denen bestimmte repräsentativ für mindestens einen berechtigten Kraftfahrzeug-Benutzer sind, vom Typ mit einer Sicherungswippe, die zwischen zwei stabilen Stellungen drehbar gelagert ist und mit Rückstellfedermitteln zusammenwirkt.
  • Vorrichtungen dieser Art werden vorteilhaft dazu benutzt, eine Diebstahlsicherungsfunktion eines Kraftfahrzeugs zu gewährleisten. Dazu ist die feste Datenaustauscheinheit im Fahrgastraum des Fahrzeugs angeordnet und gewährleitstet die Diebstahlsicherungsfunktion, indem sie Daten verarbeitet, insbesondere solche, die repräsentativ für den berechtigten Benutzer sind.
  • Wenn die feste Datenaustauscheinheit den berechtigten Benutzer erkannt hat, startet dieser den Fahrzeugmotor gewöhnlich mittels eines Knopfes, der von der festen Einheit getrennt vorliegt und in einem Armaturenbrett oder einer Konsole des Fahrgastraums angeordnet ist. Der Fahrzeuganlassvorgang erfordert damit das Einführen des tragbaren Organs in den Schacht der festen Einheit zwecks Identifikation des Benutzers und dann das Betätigen des Anlassknopfes. Das Abstellen des Fahrzeugmotors erfolgt auch mittels des Anlassknopfes.
  • Die Erfindung zielt insbesondere darauf ab, den Motoranlassvorgang zu vereinfachen und die Anzahl von Organen zu vermindern, die zum Durchführen dieses Vorgangs zu bedienen sind.
  • Gegenstand der Erfindung ist dazu eine Vorrichtung für Kraftfahrzeuge, die dazu bestimmt ist, Daten auszutauschen, von denen bestimmte repräsentativ für mindestens einen berechtigten Kraftfahrzeug-Benutzer sind, vom vorgenannten Typ, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Datenaustauscheinheit auch enthält:
    • – einen elektrischen Kontaktgeber, den sogenannten Anlasskontaktgeber, zum Aktivieren eines Anlass- bzw. Abstellzustands eines Fahrzeugmotors, wobei das tragbare Organ im Schacht in Längsrichtung in eine instabile Stellung zum Betätigen des Anlasskontaktgebers verlagerbar ist, die sich bezüglich des Schachtzugangsendes jenseits der stabilen Stellung befindet, und
    • – Mittel zur federnden Rückstellung des tragbaren Organs aus seiner instabilen Stellung in seine stabile Stellung.
  • Gemäß weiteren Merkmalen dieser Vorrichtung ist vorgesehen, dass:
    • – die Datenaustauscheinheit eine Wippe zum Sichern des tragbaren Organs im Schacht enthält, die in der Datenaustauscheinheit um eine quer zur Verlagerungslängsrichtung des tragbaren Organs verlaufenden Achse drehbar gelagert ist, mit einem innerhalb des Schachts liegenden Teil versehen ist, das mit dem tragbaren Organ in dessen stabiler und instabiler Stellung zusammenwirkt, sowie mit einem außerhalb des Schachts liegenden Teil, wobei die Rückstellmittel eine Rückstellfeder mit Winkelwirkung enthalten, die um die Drehachse der Wippe wirkt,
    • – die Rückstellfeder auch eine Schiebewirkung parallel zur Drehachse der Wippe für die axiale Positionierung der Wippe hat,
    • – die Wippe zwischen zwei Stellungen zum Freigeben des tragbaren Organs bzw. zum Zusammenwirken mit diesem tragbaren Organ verstellbar ist, in die sie jeweils über eine bistabile Feder elastisch zurückgestellt wird, wobei die Rückstellfeder vorgespannt ist und dann, wenn das tragbare Organ sich in seiner stabilen Stellung befindet, auf die Wippe eine Kraft ausübt, die derjenigen der bistabilen Feder entgegengesetzt und größer als diese ist,
    • – dann, wenn das tragbare Organ sich in seiner stabilen Stellung befindet, die Rückstellfeder eine Kraft ausübt, die zwei bis drei mal so groß ist wie die der bistabilen Feder,
    • – der elektrische Anlasskontaktgeber mittels des äußeren Teils der Sicherungswippe von dem tragbaren Organ betätigt wird,
    • – der elektrische Kontaktgeber zum Aktivieren eines Betriebszustands des Fahrzeugs mittels des äußeren Teils der Sicherungswippe von dem tragbaren Organ betätigt wird,
    • – die Datenaustauscheinheit einen außerhalb des Schachts liegenden elektrischen Kontaktgeber zum Aktivieren eines Zustands zum Unterspannungsetzen von Zusatzgeräten des Fahrzeugs enthält, der von dem tragbaren Organ mittels eines Steuerelements betätigt wird, das in den Schacht vorsteht.
  • Die Erfindung wird beim Lesen der nachfolgenden Beschreibung besser verständlich, die sich nur beispielhaft versteht und sich auf die Zeichnungen bezieht, worin zeigt:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Austausch von Daten nach der Erfindung,
  • 2 eine perspektivische Explosionsansicht der in 1 dargestellten Vorrichtung zum Austausch von Daten,
  • 3 eine perspektivische Ansicht von innenliegenden Gliedern der in 1 dargestellten Vorrichtung zum Austausch von Daten, wobei die Blickrichtung von 3 der Blickrichtung von 1 entgegengesetzt ist,
  • 4 und 5 Schnittansichten der Vorrichtung zum Austausch von Daten entlang der Linie 4–4 aus 1 bzw. entlang der Linie 5–5 aus 4,
  • 6 eine Seitenansicht des tragbaren Organs und eines von der festen Einheit getragenen Lichtstreuungsglieds,
  • 7 eine Draufsicht des in 1 dargestellten tragbaren Organs entlang Pfeil 7 aus 6, und
  • 8 eine Schnittansicht entlang der Linie 8–8 aus 6.
  • In 1 bis 5 ist eine Vorrichtung zum Austausch von Daten nach der Erfindung dargestellt, die allgemein mit 10 bezeichnet ist.
  • Diese Vorrichtung enthält eine feste Datenaustauscheinheit 12, die in einem Kraftfahrzeug angeordnet ist, beispielsweise in einem Armaturenbrett oder einer Konsole des Fahrgastraums dieses Fahrzeugs.
  • Die Vorrichtung 10 enthält auch ein tragbares Organ 14 bzw. eine Kennmarke, das bzw. die dazu bestimmt ist, in der festen Einheit 12 aufgenommen zu werden.
  • Die feste Einheit 12 gewährleistet eine Diebstahlsicherungsfunktion durch Verarbeitung von Daten, von denen bestimmte Daten, die im tragbaren Organ enthalten sind, repräsentativ für mindestens einen berechtigten Fahrzeug-Benutzer sind. Die für den Benutzer repräsentativen Daten sind im tragbaren Organ 14 gespeichert und werden von der festen Einheit 12 mit Hilfe von herkömmlichen Mitteln verarbeitet.
  • Nachfolgend wird ein Element als proximal bezeichnet, wenn es nahe der Hand des Benutzers liegt, der das tragbare Organ in die feste Einheit einschiebt. Im gegenteiligen Fall wird es als distal bezeichnet. Ferner wird die allgemeine Verlagerungsrichtung des tragbaren Organs in der festen Einheit als Längsrichtung bezeichnet.
  • Die feste Einheit 12 hat allgemein eine Prismaform. Insbesondere anhand von 2 ist erkennbar, dass die feste Einheit 12 einen Träger 16 enthält, der in einem Gehäuse 18 aufgenommen ist. Eine mehrere herkömmliche Bauteile tragende gedruckte Schaltung 20 ist am Träger 16 innerhalb des Gehäuses 18 befestigt. Unter diesen herkömmlichen Bauteilen sind insbesondere Datenaustauschmittel mit Transponder erkennbar, die eine Induktionsspule 22 aufweisen, die dazu bestimmt ist, elektromagnetisch mit komplementären Mitteln in Wechselwirkung zu treten, die im tragbaren Organ angeordnet sind.
  • Insbesondere anhand von 2, 4 und 5 ist erkennbar, dass die feste Einheit mit einem Schacht 24 zum Aufnehmen des tragbaren Organs 14 versehen ist, der einen proximalen Teil 24P und einen distalen Teil 24D enthält, die durch eine bewegliche Klappe 26 voneinander getrennt sind. Letztere wird von einer in 2 dargestellten, winklig wirkenden Feder 27 elastisch in eine Stellung zum Verschließen des distalen Teils 24D des Schachts zurückgestellt. Die Klappe 26 wird in eine Offenstellung für den Zugang zum distalen Teil 24D des Schachts entgegen der Rückstellfederkraft der Feder 27 durch Zusammenwirken mit dem distalen Ende des in den Schacht eingeführten tragbaren Organs 14 verlagert.
  • Jeder Teil 24P, 24D des Schachts enthält ein der Klappe 26 entgegengesetztes Ende, das nach außerhalb der festen Einheit 12 mündet. Anzumerken ist, dass die feste Einheit 12 gewöhnlich im Armaturenbrett oder in der Konsole des Fahrgastraums so angeordnet ist, dass das vom distalen Teil 24D des Schachts ausmündende Ende vor dem Blick des Benutzers verdeckt ist. Das vom proximalen Teil 24P des Schachts ausmündende Ende bildet das Zugangsende des Schachts, über welches das tragbare Organ 14 eingeführt wird.
  • Das näher in 6 bis 8 dargestellte tragbare Organ 14 liegt allgemein in Form eines flachen Prismas vor, das von zwei entgegengesetzten Längsbreitseiten F1, F2, von zwei entgegengesetzten Längsschmalseiten F3, F4 und von zwei entgegengesetzten Querschmalseiten F5, F6 begrenzt wird, die jeweils das proximale bzw. das distale Ende des tragbaren Organs begrenzen.
  • Der Schacht 24 hat allgemein eine zur Form des tragbaren Organs 14 komplementäre Form. Damit wird jeder Teil 24P, 24D des Schachts von zwei entgegengesetzten Längsbreitseiten PD1, PD2, PP1, PP2 und von zwei entgegengesetzten Längsschmalseiten PD3, PD4, PP3, PP4 begrenzt. Die Längsschmalseiten PD3, PD4, PP3, PP4 eines jeden Teils 24P, 24D des Schachts verlaufen parallel zu den Schmalseiten F3, F4 des tragbaren Organs 14, wenn letzteres im Schacht 24 aufgenommen ist. Die Längsbreitseiten PD1, PD2, PP1, PP2 eines jeden Teils 24P, 24D des Schachts grenzen an die Schmalseiten PD3, PD4, PP3, PP4 an und verlaufen damit parallel zu den Breitseiten F1, F2 des tragbaren Organs 14, wenn letzteres im Schacht 24 aufgenommen ist.
  • Vorzugsweise wird der proximale Teil 24P des Schachts von einem lichtdurchlässigen Lichtstreuungsglied 28 begrenzt, das deutlich in 2, 3, 6 und 7 dargestellt ist.
  • Insbesondere anhand von 1, 3 und 6 ist ersichtlich, dass eine Führungsrille 30 an jeder Längsschmalseite F3, F4 des tragbaren Organs 14 ausgebildet ist. Diese Rille 30 ist dazu bestimmt, durch Einstecken mit einer komplementären Führungsrippe 32 zusammenzuwirken, die an einer entsprechenden Längsschmalwand PD3, PD4 des distalen Teils 24D des Schachts ausgebildet ist.
  • Jede Längsschmalwand PP1, PP2 des proximalen Teils 24P des Schachts enthält einen Abstreichfinger 34, der dazu bestimmt ist, mit einer entsprechenden Führungsrille 30 des tragbaren Organs 14 zusammenzuwirken. Die Abstreichfinger 34 sind vorzugsweise stoffschlüssig mit dem Lichtstreuungsglied 28 ausgeführt.
  • Insbesondere anhand von 8 ist erkennbar, dass jede Führungsrille 30 des tragbaren Organs 14 mit einem umlaufenden distalen Ende 30D und mit einem abgeschlossenen proximalen Ende 30P versehen ist, das von einer Ausrundung begrenzt wird, die parallel zu den Längsbreitseiten F1, F2 des tragbaren Organs 14 gekrümmt verläuft.
  • Die Abstreichfinger 34 sind dazu bestimmt, das Eindringen von Verschmutzungen in den distalen Teil 24D des Schachts zu verhindern. Die in Einführrichtung des tragbaren Organs 14 der Klappe 26 vorgelagerten Abstreichfinger 34 sind dazu bestimmt, durch Einstecken mit den Rillen 30 des tragbaren Organs 14 so zusammenzuwirken, dass in diesen Rillen 30 eventuell enthaltene Verschmutzungen verdrängt werden, bevor das distale Ende des tragbaren Organs 14 die Klappe 26 passiert. Unter der Wirkung des Abstreichens durch die Finger 34 werden eventuelle Verschmutzungen zu den proximalen Enden 30P der Führungsrillen hin verschoben, wobei die Ausrundungen das Abführen der Verschmutzungen aus diesen Rillen erleichtern.
  • Das proximale Ende des tragbaren Organs 14, das zum Ergreifen dieses Organs 14 bestimmt ist, ist von außerhalb des Schachts 24 stets zugänglich, unabhängig von seiner Stellung im Schacht. Die Rillen 30 des tragbaren Organs und die Abstreichfinger 34 des Schachts bilden unverwechselbare Mittel, die den Benutzer daran hindern, aus Versehen das proximale Ende des tragbaren Organs in den Schacht einzuführen. Die abgeschlossenen Enden der Führungsrillen 30 verhindern nämlich das Zusammenstecken dieser Rillen 30 mit den Abstreichfingern 34 des Schachts und damit das versehentliche Einführen des proximalen Endes des tragbaren Organs in den Schacht 24.
  • Beim Einführen des tragbaren Organs 14 in den Schacht 24 wirken die Rillen 30 zunächst mit den Abstreichfingern 34 und dann mit den Rippen 32 zusammen, um dieses tragbare Organ 14 im Schacht 24 zu führen. Reibungen zwischen dem tragbaren Organ 14 und den Wänden, welche den Schacht 24 begrenzen, beschränken sich damit im wesentlichen auf Reibungen zwischen den Flächen, die einerseits die Rillen 30 und andererseits die Abstreichfinger 34 und die Führungsrippen 32 begrenzen. Diese klein dimensionierten Flächen sind wenig oder gar nicht für den Benutzer ersichtlich, wodurch bei Abnutzung der Reibflächen ein ansprechendes Aussehen des tragbaren Organs 14 entsprechend erhalten bleibt.
  • Anhand von 4 sei ferner angemerkt, dass die gedruckte Schaltung 20 durch die Längsbreitwand PD2 des distalen Teils 24D des Schachts vom Innenraum des Schachts 24 getrennt ist. Die Längsabmessung dieser Breitwand PD2 ist derart, dass das tragbare Organ 14 durch diese Längsbreitwand PD2 stets von der gedruckten Schaltung 20 getrennt ist, unabhängig von der Stellung des tragbaren Organs 14 im distalen Teil 24D des Schachts. Aufgrund dessen schützt die Breitwand PD2, welche die gedruckte Schaltung 20 vom Innenraum des distalen Teils des Schachts 24 trennt, die gedruckte Schaltung 20 vor Verschmutzungen, die eventuell in den distalen Teil 24D des Schachts eindringen. Ferner werden eventuell im distalen Teil 24D des Schachts vorhandene Verschmutzungen leicht von diesem Teil 24D abgeführt, und zwar durch das umlaufende Ende des letztgenannten, das sich vollständig nach außerhalb der festen Einheit 12 öffnet. Verschmutzungen werden durch das umlaufende Ende des distalen Teils 24D des Tunnels insbesondere aufgrund der Verlagerung des tragbaren Organs 14 im Schacht 24 nach außerhalb der Einheit 12 verdrängt.
  • Anhand von 2 und 3 ist erkennbar, dass die gedruckte Schaltung 20 auch drei elektrische Kontaktgeber 36 bis 40 trägt, die in Einführrichtung des tragbaren Organs 14 in den Schacht 24 aufeinanderfolgend angeordnet sind. Diese elektrischen Kontaktgeber 36 bis 40 sind von herkömmlicher Art und mit einem Schieber versehen.
  • Der in Einführrichtung des tragbaren Organs 14 in den Schacht gesehen erste elektrische Kontaktgeber 36 ist dazu bestimmt, einen Zustand zum Unterspannungsetzen von Zusatzgeräten des Fahrzeugs zu aktivieren. Der zweite elektrische Kontaktgeber 38 ist dazu bestimmt, einen Betriebszustand des Fahrzeugs zu aktivieren. Der dritte elektrische Kontaktgeber 40 ist dazu bestimmt, den Fahrzeugmotor anzulassen bzw. abzustellen. Die drei elektrischen Kontaktgeber werden nachfolgend als Zusatzgerätekontaktgeber 36, als Betriebskontaktgeber 38 und als Anlasskontaktgeber 40 bezeichnet.
  • Die außerhalb des Schachts 24 liegenden elektrischen Kontaktgeber 36 bis 40 sind dazu bestimmt, vom tragbaren Organ 14 über Mittel betätigt zu werden, die später beschrieben werden.
  • Insbesondere anhand von 2 bis 5 ist ersichtlich, dass der Zusatzgerätekontaktgeber 36 über einen Steuerzapfen 42 betätigt wird, der aus dem Schacht 24 durch eine Längsschmalwand PD3 vorsteht, welche den distalen Teil 24D dieses Schachts begrenzt. Insbesondre anhand von 4 und 5 ist anzumerken, dass der Steuerzapfen 42 durch eine Führungsrippe 32 der Schmalwand PD3 vorsteht.
  • Der Steuerzapfen 42 ist dazu bestimmt, mit einer entsprechenden Führungsrille 30 des tragbaren Organs 14 zusammenzuwirken. Der Steuerzapfen 42 bildet damit ein Umlenkzwischenelement, das es dem im Schacht 24 sich verlagernden tragbaren Organ 14 gestattet, den außerhalb dieses Schachts 24 angeordneten Zusatzgerätekontaktgeber 36 zu betätigen.
  • Das tragbare Organ 14 ist im Schacht 24 in Längsrichtung von einem Zugangsende dieses Schachts zu einer stabilen Stellung zum Betätigen des Betriebskontaktgebers 38 verlagerbar, indem es vorübergehend eine Zwischenstellung zum Betätigen des Zusatzgerätekontaktgebers 36 passiert.
  • Das tragbare Organ 14 wird in herkömmlicher Weise in seiner stabilen Stellung zum Betätigen des Betriebskontaktgebers 38 über eine Sicherungswippe 44 gehalten, die in der festen Einheit 12 um eine quer zur Verlagerungslängsrichtung des tragbaren Organs 14 verlaufende Achse drehbar gelagert ist. Die Sicherungswippe ist mit einem außerhalb des Schachts 24 liegenden Teil 44E und mit einem innerhalb dieses Schachts 24 liegenden Teil 44I ausgestattet, das dazu bestimmt ist, mit dem tragbaren Organ 14, insbesondere mit dem Rand einer Öffnung 46 dieses tragbaren Organs 14 zusammenzuwirken, die in jede der Breitseiten F1, F2 dieses Organs 14 ausmündet. Es sei angemerkt, dass die Sicherungswippe 44 bezüglich des Schachts 24 der gedruckten Schaltung 20 gegenüberliegend verläuft, wobei das innenliegende Teil 44I der Wippe sich durch die Längsbreitwand PD1 des Schachts 24 erstreckt (siehe insbesondere 4).
  • In herkömmlicher Weise ist die Sicherungswippe 44 zwischen zwei Stellungen zum Freigeben des tragbaren Organs 14 bzw, zum Zusammenwirken mit diesem tragbaren Organ 14 verstellbar. In dieser letztgenannten Stellung sichert die Sicherungswippe 44 das tragbare Organ 14 in seiner stabilen Stellung durch Einstecken eines Schenkels des innenliegenden Teils 44I der Wippe in die Öffnung 46 dieses tragbaren Organs.
  • Die Sicherungswippe 44 wird in jede dieser beiden Stellungen zum Freigeben bzw. zum Zusammenwirken mit dem tragbaren Organ über eine herkömmliche bistabile Feder 48 zurückgestellt, die beispielsweise in Form einer Klammer vorliegt, wie in 2 und 3 veranschaulicht ist. Entsprechend einer herkömmlichen Funktionsweise ist es mit der Sicherungswippe 44 möglich, einen Übergreifeffekt zum Übergreifen des tragbaren Organs 14 zu dem Zeitpunkt zu erhalten, an dem dieses Organ 14 seine stabile Stellung zum Betätigen des Betriebskontaktgebers 38 erreicht.
  • Herkömmliche Elektromagnetmittel 50 (siehe insbesondere 2 und 3) bilden einen lösbaren Anschlag zum Unterbinden der Rückfahrbewegung der Sicherungswippe 44 aus ihrer Stellung zum Zusammenwirken mit dem tragbaren Organ 14 (entspricht der stabilen Stellung des tragbaren Organs 14) in ihre Freigabestellung, um zu verhindern, dass das tragbare Organ 14 unbeabsichtigt von der festen Einheit 12 abgezogen wird, wenn das Fahrzeug sich in einem Betriebszustand befindet. Diese Elektromagnetmittel 50 werden in an sich bekannter Weise aktiviert bzw. deaktiviert, vorzugsweise beim Anlassen bzw. beim Abstellen des Fahrzeugmotors.
  • Für weitere Einzelheiten zu den herkömmlichen Aspekten der Funktionsweise der Sicherungswippe 44 sei zweckdienlich auf die FR-A-2 779 563 (FR-98 07250) und FR-A-2 786 297 (FR-98 14571) verwiesen.
  • Das Anlassen und Abstellen des Fahrzeugmotors wird über das tragbare Organ 14 gesteuert. Das tragbare Organ 14 ist nämlich in Längsrichtung im Schacht 24 bis zu einer instabilen Stellung zum Betätigen des Anlasskontaktgebers 40 verlagerbar, die sich jenseits seiner stabilen Stellung bezüglich des Zugangsendes des Schachts 24 befindet. Zwischen der stabilen und der instabilen Stellung steht das tragbare Organ 14 mit dem innenliegenden Teil 44I der Wippe in Eingriff.
  • Das tragbare Organ 14 wird durch Federmittel aus seiner instabilen Stellung in seine stabile Stellung zurückgestellt, die vorzugsweise eine winklig wirkende Feder 52 enthalten, die um die Drehachse der Sicherungswippe 44 herum wirkt.
  • Diese insbesondere in 2, 3 und 5 dargestellte Rückstellfeder 52 hat auch eine Schiebewirkung parallel zur Drehachse der Wippe 44, so dass ein Federsteg zur axialen Positionierung der Wippe 44 gebildet wird.
  • Die Rückstellfeder 52 ist so vorgespannt, dass sie dann, wenn das tragbare Organ 14 sich in seiner stabilen Stellung befindet, eine Kraft auf die Wippe 44 ausübt, die entgegengesetzt zur Kraft der bistabilen Feder 48 und größer als diese ist. Wenn das tragbare Organ 14 sich in seiner stabilen Stellung befindet, übt die Rückstellfeder 52 vorzugsweise eine Kraft aus, die zwei bis drei mal so groß ist wie die der bistabilen Feder 48.
  • Insbesondere anhand von 3 ist ersichtlich, dass der elektrische Betriebskontaktgeber 38 und der elektrische Anlasskontaktgeber 40 mittels einer Steuerkurve 54 betätigt werden, die fest mit dem außenliegenden Teil 44E der Wippe verbunden ist.
  • Bei Stillstand des Fahrzeugs geht der Benutzer in folgender Weise vor, um den Motor dieses Fahrzeug zu starten.
  • Zunächst führt der Benutzer das tragbare Organ 14 in das Zugangsende des Schachts 24 ein und schiebt dieses tragbare Organ 14 zum distalen Ende des Schachts 24.
  • Das in den Schacht 24 eingeschobene tragbare Organ 14 wirkt anfänglich mit dem Steuerzapfen 42 so zusammen, dass der Zusatzgerätekontaktgeber 36 betätigt wird, und setzt dann seine Verlagerung bis zu seiner stabilen Stellung fort, in welcher es in Eingriff mit der Wippe 44 steht. Dieser stabilen Stellung des tragbaren Organs 14 entspricht eine Stellung der Steuerkurve 54 der Wippe, in welcher diese Steuerkurve den Betriebskontaktgeber 38 betätigt. Durch den weiter oben erwähnten Übergreifeffekt und den Widerstand, den die Rückstellfeder 52 der Verlagerung des tragbaren Organs 14 (über das innenliegende Teil der Wippe 44) entgegensetzt, wird dem Benutzer angezeigt, dass das tragbare Organ 14 seine stabile Stellung erreicht hat.
  • Um das Starten des Fahrzeugmotors zu steuern, verschiebt der Benutzer das tragbare Organ 14 weiter zum distalen Ende des Schachts, indem er auf dieses tragbare Organ 14 eine Kraft ausübt, die ausreicht, um die Rückstellfederkraft der Feder 52 zu überwinden. Das tragbare Organ 14 erreicht also seine instabile Stellung, die beispielsweise durch Zusammenwirken von komplementären Endanschlägen definiert ist, die am innenliegenden Teil 44I der Wippe und am Träger 16 der festen Einheit 12 ausgebildet sind. Der instabilen Stellung des tragbaren Organs 14 entspricht eine Stellung der Steuerkurve 54 der Wippe, in welcher diese Steuerkurve den Anlasskontaktgeber 40 betätigt. Wenn das tragbare Organ 14 seine instabile Stellung erreicht, werden ferner die Elektromagnetmittel 50 aktiviert, welche die Rückkehr der Sicherungswippe 44 in ihre Stellung zum Freigeben des tragbaren Organs unterbinden.
  • Nach Anlassen des Motors lässt der Benutzer das tragbare Organ 14 los, das selbsttätig von der Feder 52 in seine stabile Stellung zum Betrieb des Fahrzeugs zurückgestellt wird. Bei erfolglosem Versuch, den Motor zu starten, schiebt der Benutzer das tragbare Organ 14 sooft zum distalen Ende des Schachts, wie es erforderlich ist, um den Start des Fahrzeugs zu erreichen.
  • Wenn der Benutzer es wünscht, den Fahrzeugmotor abzustellen, verschiebt er erneut das tragbare Organ 14 zum distalen Ende des Schachts, wie beim Durchführen des oben beschriebenen Schritts zum Anlassen, so dass der Kontaktgeber 40 erneut betätigt wird. Dadurch wird der Motor abgestellt und es werden die Elektromagnetmittel 50 deaktiviert, welche die Rückkehr der Sicherungswippe 44 in ihre Stellung zum Freigeben des tragbaren Organs unterbinden. Dann lässt der Benutzer das tragbare Organ 14 los, das von der Feder 52 selbsttätig in seine stabile Stellung zurückgestellt wird, und zieht gegebenenfalls das tragbare Organ vom Schacht 24 ab, indem er es an seinem proximalen Ende ergreift, das aus diesem Schacht vorsteht.
  • Unter den Vorteilen der Erfindung ist zu erwähnen, dass das tragbare Organ es ermöglicht, das Anlassen bzw. Abstellen des Fahrzeugmotors zu steuern und damit die Verwendung eines für diese Funktionen vorzusehenden zusätzlichen Steuerknopfs zu vermeiden.

Claims (7)

  1. Vorrichtung für Kraftfahrzeuge, die dazu bestimmt ist, Daten auszutauschen, von denen bestimmte repräsentativ für mindestens einen berechtigten Kraftfahrzeug-Benutzer sind, vom Typ mit: – einem tragbaren Organ (14), das einen Datenträger für die Daten bildet, die für mindestens einen berechtigten Benutzer repräsentativ sind, und – einer festen Datenaustauscheinheit (12), die im Fahrzeug angeordnet und dazu bestimmt ist, eine Diebstahlschutzfunktion durch Datenverarbeitung zu gewährleisten, und einen Schacht (24) zum Aufnehmen des tragbaren Organs (14) und einen elektrischen Kontaktgeber (38), den sogenannten Betriebskontaktgeber, zum Aktivieren eines Betriebszustands des Fahrzeugs enthält, wobei das tragbare Organ (14) in dem Schacht (24) in Längsrichtung von einem Zugangsende dieses Schachts (24) zu einer stabilen Stellung zum Betätigen des Betriebskontaktgebers (38) verlagerbar ist, – wobei die feste Datenaustauscheinheit (12) auch enthält: – einen elektrischen Kontaktgeber (40), den sogenannten Anlasskontaktgeber, zum Aktivieren eines Anlass- bzw. Abstellzustands eines Fahrzeugmotors, wobei das tragbare Organ (14) im Schacht (24) in Längsrichtung in eine instabile Stellung zum Betätigen des Anlasskontaktgebers (40) verlagerbar ist, die sich bezüglich des Schachtzugangsendes jenseits der stabilen Stellung befindet, und – Mittel (52) zur federnden Rückstellung des tragbaren Organs (14) aus seiner instabilen Stellung in seine stabile Stellung, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenaustauscheinheit (12) eine Wippe (44) zum Sichern des tragbaren Organs (14) im Schacht (24) enthält, der in der Datenaustauscheinheit (12) um eine quer zur Verlagerungslängsrichtung des tragbaren Organs (14) verlaufenden Achse drehbar gelagert ist, mit einem innerhalb des Schachts liegenden Teil (44I) versehen ist, das mit dem tragbaren Organ (14) in dessen stabiler und instabiler Stellung zusammenwirkt, sowie mit einem außerhalb des Schachts liegenden Teil (44E), wobei die Rückstellmittel eine Rückstellfeder (52) mit Winkelwirkung enthalten, die um die Drehachse der Wippe (44) wirkt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (52) auch eine Schiebewirkung parallel zur Drehachse der Wippe (44) für die axiale Positionierung dieser Wippe (44) hat.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wippe (44) zwischen zwei Stellungen zum Freigeben des tragbaren Organs (14) bzw. zum Zusammenwirken mit diesem tragbaren Organ (14) verstellbar ist, in die sie jeweils über eine bistabile Feder (48) elastisch zurückgestellt wird, wobei die Rückstellfeder (52) vorgespannt ist und dann, wenn das tragbare Organ (14) sich in seiner stabilen Stellung befindet, auf die Wippe (44) eine Kraft ausübt, die derjenigen der bistabilen Feder (48) entgegengesetzt und größer als diese ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dann, wenn das tragbare Organ (14) sich in seiner stabilen Stellung befindet, die Rückstellfeder (52) eine Kraft ausübt, die zwei bis drei mal so groß ist wie die der bistabilen Feder (48).
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Anlasskontaktgeber (40) mittels des äußeren Teils (44E) der Sicherungswippe (44) von dem tragbaren Organ (14) betätigt wird.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Kontaktgeber (38) zum Aktivieren eines Betriebszustands des Fahrzeugs mittels des äußeren Teils (44E) der Sicherungswippe (44) von dem tragbaren Organ (14) betätigt wird.
  7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenaustauscheinheit (12) einen außerhalb des Schachts liegenden elektrischen Kontaktgeber (36) zum Aktivieren eines Zustands zum Unterspannungsetzen von Zusatzgeräten des Fahrzeugs enthält, der von dem tragbaren Organ (14) mittels eines Steuerelements (42) betätigt wird, das in den Schacht vorsteht.
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