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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Streichbaum für eine Webmaschine,
speziell eine verbesserte Streichbaumanordnung, die eine Lastzelle
(Kraftaufnehmer) zum Messen der durchschnittlichen Spannung der
Kettfäden
aufweist.
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Wie
bekannt ist, müssen
die Kettfäden
in einer Webmaschine zwischen dem Kettbaum und der Webebene geführt werden.
Dies wird normalerweise mit einem Streichbaum erreicht, der sich über die
ganze Breite der Webmaschine erstreckt und mithilfe dessen die Kettfaden
aus einer im Wesentlichen vertikalen Ebene, die durch die Anordnung
von Kettfäden
definiert wird, die von dem im unteren Teil der Webmaschine befindlichen
Kettbaum kommen, auf eine im Wesentlichen horizontale Ebene umgelenkt
werden, die der Webebene entspricht, die für den Bediener bequem zugänglich ist
und entlang der sich die Kettfadenwächtervorrichtung (1)
befindet.
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Angesichts
der Tatsache, dass die Weblitzen während des zyklischen Betriebs
der Webmaschine die Kettfaden zum Durchführen einer Pendelbewegung zwingen,
die das Fach öffnet
und schließt,
damit der Schussfaden eingeführt
werden kann, wird an den Kettfäden
selbst ein entsprechendes Spannen und Lockern durchgeführt. Es
muss möglich
sein, diese Fäden
gleichzeitig freizugeben oder wieder einzuziehen, um zu verhindern,
dass sie zu stark gespannt werden bzw. zu locker bleiben, was die
Qualität
des hergestellten Gewebes sowie die Zuverlässigkeit der Webmaschine aufgrund
möglicher
Fadenbrüche
beeinträchtigen
würde.
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Zu
diesem Zweck kann der Streichbaum eine Schwingbewegung durchführen, um
der Bewegung der Kettfäden
zu folgen, und wird ja auch „Kettfädenspannvorrichtung" genannt. Im typischen
Fall wird der Streichbaum durch die von den Kettfaden auf ihn ausgeübte Spannung
aus seiner Gleichgewichtsposition gegen die Kraft einer Reihe von
vorgespannten Federn, die durch geeignete Hebelkräfte wirken,
verschoben. Ein Beispiel für
eine Stützbaugruppe
eines Streichbaums ist in den 4A und 4B zu
sehen, die perspektivische Teilansichten des linken Endes (aus Sicht
des Webmaschinenbedieners) eines Streichbaums im Stand der Technik,
von inner- bzw. außerhalb
der Webmaschine gesehen, sind.
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Da
die Schwingung des Streichbaums auch Dynamikprobleme einführt, die
sich nicht leicht lösen
lassen, wurden geniale Gelenk- und Aufhängungssysteme entwickelt, um
in einer Anzahl von Umständen
eine optimale Führung
zu erzielen. Ein derartiger Streichbaum wird z. B. in
EP-A2-1 031 652 im Namen
der gleichen Anmelderin beschrieben.
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Eine
Streichbaumanordnung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist aus
EP 0 527 705 A1 bekannt.
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Es
ist aber zu beachten, dass die von den Weblitzen erzeugten Beanspruchungen
nicht einmalig sind, da die Fäden
auch bei jeder Wechselwirkung mit den mechanischen Elementen beansprucht
werden, wenn auch nur aufgrund des Vorhandenseins von Reibung. Diese
Spannungsschwankung ist nicht nur zeitabhängig, sondern steht auch im
Verhältnis
zur Position: eine Idee von der Komplexität derartiger Spannungen kann
man aus den Diagrammen von 2 und 3 ableiten,
die die Spannung im Verhältnis
zur Zeit, in verschiedenen Webmaschinenbereichen bzw. die durchschnittliche
Spannung in einer Querrichtung zur Webmaschine entlang ihrer Breite
darstellen.
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Daher
kann man verstehen, wie schwierig es ist, die theoretischen Spannungen
vorherzusagen und eine eindeutige Einstellung zu ermitteln mit dem
Ziel, die gewünschten
Ergebnisse hinsichtlich der Beanspruchungsoptimierung zu erzielen.
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Daher
ist der Stützrahmen
des Streichbaums im typischen Fall ferner mit einem Verlagerungswandler ausgestattet,
mit dessen Hilfe die Verlagerung des Streichbaums erkannt werden
kann und somit ein Signal erhältlich
ist, das zu der in den Kettfäden
bestehenden durchschnittlichen Spannung im Wesentlichen proportional
ist.
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Eine
Konstruktion gemäß dem Stand
der Technik (4A und 4B) sieht
das Montieren eines Streichbaums C auf einer Haupthalterung B1 an
einem gelenkigen Gestänge
B1-B2-B3 vor, die gegen eine Schraubenfeder A wirkt; des Weiteren
befindet sich ein Näherungssensor
S neben dem Ende des Stoßdämpfers A,
das mit einem schmetterlingsförmigen
elastischen Element F in Eingriff ist.
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Das
mit dem Näherungssensor
erhaltene Signal – das
ein Anzeichen für
die Verlagerung des Endes des Stoßdämpfers A und daher für die Spannung
ist, die von den Kettgarnen auf den Streichbaum C ausgeübt wird – wird dann
durch Rückkopplung
in eine Einstellschleife eingespeist, die entsprechend in die Umdrehungsgeschwindigkeiten
der Kettfadenspannungsreglerzylinder und der Gewebespannrollen eingreift,
um die gewünschte
Spannung zu erzielen. Als erste Annäherung kann sogar, Bezug nehmend
auf
1, gefolgert werden:
wobei T
warp die
Kettfadenspannung (N), W
1 die Winkelgeschwindigkeit
der Gewebespannrolle (rad/s), W
2 die Winkelgeschwindigkeit
des Kettfadenspannungsreglerzylinders (rad/s), R
1 der
Radius der Gewebespannrolle (mm), r
2 der
Radius des Kettfadenspannungsreglerzylinders (zeitabhängig, da
das Garn abgezogen wird, mm), Ks
yarn die
Steifigkeit pro Längeneinheit
des einzelnen Kettfadens (N) und L
warp die
geometrische Gesamtlänge der
Kette (mm) ist. Aufgrund der äußerst hohen
Trägheit
des Kettbaums sind die Eingriffszeiten des Kettfadenspannungsreglerzylinders
dergestalt, dass ein bedeutender Eingriff im einzelnen Webmaschinenzyklus
verhindert wird: das bedeutet, dass es nicht so wichtig ist, den
Istwert der Spannung zu erkennen und entsprechend zu handeln, sondern
vielmehr ihren durchschnittlichen Wert.
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Trotz
dieser Einstellmöglichkeiten
weist das System im Stand der Technik einige bedeutende Nachteile
auf. Zuerst einmal neigt die Schmetterlingsfeder F, die speziell
zum Erhalten des Näherungsmesswerts
eingesetzt wird, zu Ermüdungsbruch
und die Reproduzierbarkeit ihrer Steifigkeit (Elastizitätsmodul)
lässt sich
innerhalb Produktionslosen nur selten erreichen.
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Übrigens
wird das Ablesen des Sensors stromabwärts von der kinematischen Kette
der verschiedenen Stangen B1, B2 und B3 durchgeführt, was Störungen hinsichtlich Reibung
und daher hinsichtlich der unerwünschten
Verzögerungen
und Änderungen
beim Messen des Spannungswertes einführt.
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Übrigens
wurde festgestellt, dass die Schmetterlingsfeder/Sensor-Baugruppe
Probleme einer schlechten Messungsreproduzierbarkeit verursacht,
wodurch es ziemlich schwierig wird, ein konstantes Verhältnis zwischen
einem an der Webmaschine einzustellenden Einstellungsparameter und
dem gewünschten Ergebnis
zu finden.
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine derartige
Anordnung des Streichbaums vorzusehen, dass ein Messwert der durchschnittlichen
Spannung der Kettgarne gewonnen werden kann, der nicht von der Anwesenheit
einer kinematischen Kette des Stützsystems
beeinflusst wird und der mit der Zeit und zwischen einer Vorrichtung
und der anderen ausreichend reproduzierbar ist.
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Eine
derartige Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gelöst, wie
sie mit ihren wesentlichen Merkmalen in dem beigefügten Hauptanspruch
beschrieben wird.
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Andere
Erfindungsaspekte der Anordnung werden in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung gehen aus der
folgenden ausführlichen
Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform derselben hervor,
die beispielhaft und in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
betrachtet wird, wobei:
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1,
wie bereits erwähnt,
ein schematischer Seitenaufriss einer für eine Webmaschine typischen Konfiguration
ist;
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2,
wie bereits erwähnt,
ein Diagramm ist, das die zeitabhängige Kettfadenspannung in
verschiedenen Webbereichen zeigt;
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3,
wie bereits erwähnt,
ein Diagramm ist, das die durchschnittliche Spannung der Kettgarne
gegenüber
der Querposition entlang der Webmaschinenbreite zeigt;
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4A und 4B,
wie bereits erwähnt,
perspektivische Teilansichten des linken Endes einer Anordnung des
Streichbaums im Stand der Technik, von inner- bzw. außerhalb
der Webmaschine gesehen, sind;
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5 ein
beispielhaftes Funktionsdiagramm einer Rückkopplungsschleife einschließlich der
Vorrichtung der Erfindung ist;
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6A, 6B und 6C eine
Draufsicht, ein Seitenaufriss bzw. ein Vorderseitenaufriss einer
erfindungsgemäßen Lastzellenvorrichtung
sind;
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7 eine
Draufsicht eines Endes der erfindungsgemäßen Anordnung von oben ist;
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8 ein
Seitenaufriss des Endes von 7 ist;
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9 eine
Querschnittansicht gemäß der Linie
IX-IX in 8 ist;
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10 ein
Seitenaufriss des linken Aufhängungssystems,
auf dem die Anordnung der Erfindung montiert ist, von innerhalb
der Webmaschine gesehen, ist und
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11 ein
Seitenaufriss einer linken Schulter der Webmaschine ist, auf der
die Anordnung der Erfindung montiert ist.
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Ein
Streichbaum C ist an seinen beiden Enden auf eine an sich bekannte
Weise auf Stütznabenvorrichtungen
C1 montiert.
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Erfindungsgemäß hat jede
Nabenvorrichtung C1 einen Befestigungsflansch
C2, über
den sie mittels Befestigungsschrauben V1 und
V2 am Kraft aufbringenden Fuß 1 einer
Torsionslastzelle befestigt ist.
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Die
Konstruktion der Torsionslastzelle ist in den 6A–6C deutlich
dargestellt.
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Der
Kraft aufbringende Fuß 1 der
Zelle ist im Wesentlichen T-förmig:
an den zwei Armen 1a und 1b sind Löcher 1a' und 1b' angeordnet,
in denen Schrauben V1 und V2 zum
Befestigen des Befestigungsflansches C2 in
Eingriff gebracht werden. Vom Kraft aufbringenden Fuß 1 springt
ein zylindrischer Körper 2 lotrecht
vor, der z. B. einen Durchmesser von 45 mm hat. Zwischen diesem
und dem Kraft aufbringenden Fuß 1 ist
eine Aussparungsnut 3 bereitgestellt, in welche Dehnungsmesser
eingebaut sind.
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Die
Nut 3 hat den Vorteil, dass sie einen „geschützten" physikalischen Bereich darstellt, in
welchem die Dehnungsmesser platziert werden können, und darüber hinaus
zulässt,
dass der Verformbarkeitsbereich der Dehnungsmesser selbst optimal
ausgenutzt wird (bei gleichen Lastbedingungen wird ein stärkeres Signal erreicht),
aber ohne ihre Ermüdungsbeständigkeit
und die des Lastzellenmaterials zu beeinträchtigen.
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Vorzugsweise
hat eine solche Nut einen reduzierten Durchmesser, z. B. 30 mm.
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Die
Dehnungsmesser haben für
eine optimale Messung des Torsionsmoments eine Vollbrückenverbindung
miteinander, die zusätzlich
zu dem höheren
Signal/Dehnungs-Verhältnis den
Ausgleich der unerwünschten
Folgen aufgrund von Biegung, Traktion und Druck zulässt.
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Die
erfindungsgemäße Lastzelle
wurde beispielhaft durch mit Cyanacrylat-Klebstoffen aufgeklebte und
in einem Bereich von ±40 μV ausgeglichene
und mit einer 10-Volt-Versorgung
betriebene Dehnungsmesser MM vom Typ J2A-06S11K350 (spezifisch für Wandler
und kostengünstig)
implementiert.
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An
dem zylindrischen Körper 2 ist
eine Spannhülse 4 befestigt,
die aus einem ringförmigen
Spannteil 4a – das
zwei durch ein Schraubelement 5 miteinander formschlüssige Backen bereitstellt – und einem
dünneren
Umschließungsteil 4b besteht,
der sich vorzugsweise wenigstens über die gesamte Länge des
zylindrischen Körpers 2 erstreckt.
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Im
oberen Teil des Spannteils 4a ist ferner ein Ansatz oder
Flansch 6 vorgesehen, aus dem lotrecht ein Anschlagstift
vorragt, der während
des Montageschrittes nützlich
ist.
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Schließlich springt
von dem ringförmigen
Spannteil 4a eine stützende
Halterung 8 abwärts
vor, die die ganze Anordnung des Streichbaums mit einem geeigneten
stützenden
kinetischen Mechanismus der Webmaschine verbinden kann (10).
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Wie
man leicht verstehen kann, wird Dank der erfindungsgemäßen Anordnung
die Spannung der Kettgarne T (11) auf
den Streichbaum C ausgeübt,
erreicht dann die Stützkonstruktion
der Webmaschine durch die Lastzelle, die den Wert davon messen kann
und ihn in ein elektrisches Signal umsetzen kann. Um die Anwendung
eines für
die Messbarkeit des Torsionslastzellensignals ausreichenden Torsionsmoments
einzurichten, ist vorteilhaft die Achse des Streichbaums C in Bezug
auf die Mittelachse des zylindrischen Körpers 2 der Lastzelle
versetzt, was durch Projektionen O bzw. O' in 8 gekennzeichnet
ist.
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Das
von der Torsionslastzelle kommende elektrische Signal wird dann
in eine Rückkopplungsschleife, die
an den Kettensteuerungen richtig eingreifen kann, insbesondere an
den Motoren der Kettfadenspannungsreglerzylinder und der Gewebespannrolle,
eingespeist und in ihr verarbeitet.
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Eine
beispielhafte Schaltung dieses Typs wird in 5 gezeigt.
Das von der Lastzelle kommende Signal wird an einen Verstärker (A)
angelegt, der die Aufgabe hat, das Signal in eine Reihe von Werten
zu übersetzen,
die von einem Spannungs-Frequenz-Umsetzer erwartet werden. Es ist
zu beachten, dass der Verstärker
aufgrund der unvermeidlichen Anwesenheit einer Schaltung vom Widerstand-Kondensator-Typ
eine eigene Zeitkonstante hat, die daher bereits ein erstes Dämpfen des
Eingangssignals verursacht. Das Signal wird dann von einem Spannungs-Frequenz-Umsetzer
(V/F-Umsetzer) verarbeitet, der das vom Verstärker kommende analoge Spannungssignal
in ein frequenzmoduliertes Signal übersetzt: die Ausgabe in Hertz
ist proportional zur Eingabe in Volt. Das Frequenzsignal wird dann
in einem geeigneten Mikroprozessor (MP) in eine digitale Information übersetzt:
die Perioden des vom V/F-Umsetzer kommenden Signals werden über ein
bestimmtes Zeitiintervall hinweg gezählt. Das Abtasten des Signals
ist nicht kontinuierlich, wird aber in konstanten Zeitintervallen
wiederholt. Da es nicht von der Zyklusperiode der Maschine abhängig ist,
wird es asynchron genannt: z. B. findet es alle 10 ms statt, was
eine ausreichend kurze Periode ist, um eine Fehlinterpretation des
Signals zu verhindern. In einem Echtzeit-Controller (RTC) kann ein „Offset" (z. B. die Tarierung
des Streichbaums) auf das vom MP kommende Signal angewendet werden
und das Vorzeichen kann, falls notwendig, umgekehrt werden. In einem
PID-Regler (PID: Proportional-, Integral-, Derivative) wird das
vom RTC kommende Signal t mit einer voreingestellten Referenzspannung
verglichen: der erhaltene Fehler wird sowohl in seinem Proportional-Glied – für größere Änderungen
verwendet (z. B. beim Starten der Webmaschine) – als auch in seinem Integral-Glied – zum Ausgleichen
der Schwingungen um den voreingestellten Referenzwert – untersucht;
jedes dieser beiden Glieder hat einen eigenen assoziierten Eingriffskoeffizienten:
der diesen Parametern zugewiesene Wert ist für den richtigen Betrieb der
Anlage eindeutig wichtig. Das Ausgangssignal des PID-Reglers wird
zum Einstellen des Kettbaumantriebs und somit der Spannung der Kettfäden am Streichbaum
verwendet, was eine bestimmte Reaktion der Lastzelle ergibt, was
wiederum ein durch Rückkopplung
in die Schleife einzuspeisendes Korrektursignal erzeugt, und so
weiter, bis eine Konvergenz hin zu einem optimalen Wert erreicht
wird.
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Der
vom PID-Regler kommende Fehlerwert wird vorzugsweise durch Variieren
eines einzelnen Parameters korrigiert, bei dem es sich um den so
genannten fiktiven Kettbaumauslöseradius
handelt (auch Übersetzungsverhältnis genannt,
d. h. das Verhältnis
von Webmaschinenzyklen zu Kettbaumumdrehungen): wenn die Spannung
niedriger ist als der voreingestellte Wert, wird der fiktive Kettbaumauslöseradius
vergrößert (=> der Kettbaum wird
verlangsamt), wenn die Spannung höher ist, wird der Radius verkleinert
(=> der Kettbaum wird
beschleunigt). Auf diese Weise werden die Korrektur der tatsächlichen
Variation des Kettbaumradius und die der Variation der Spannung
in denselben Parameter transportiert. Sollte die Webmaschine mit
einem falschen Kettbaumradiuswert starten, wäre das System in jedem Fall
in der Lage, richtig zu funktionieren und den Wert des fiktiven
Radius zu berichtigen, bis er nahe dem Ist-Wert liegt.
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Dank
der erfindungsgemäßen Anordnung,
die gute Proportionalität
und ausgezeichnete Reproduzierbarkeit gewährleistet, ist es möglich, eine
gewisse Proportionalität
zwischen der vom Bediener eingestellten „Zahl" und der tatsächlichen Kettfadenspannung
zu erhalten, insbesondere proportional zu der in cN ausgedrückten durchschnittlichen
Spannung.
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Tatsächlich wird
dieses System, im Gegensatz zum Stand der Technik, nicht von der
durch Hebelkräfte oder
durch den stützenden
kinetischen Mechanismus eingeführten
Reibung beeinflusst, da das Messen zwischen dem Streichbaum und
der Halterung 8 am Schwingungsdrehpunkt stattfindet. Übrigens
können
die Schmetterlingsfeder und der entsprechende Sensor, die in Vorrichtungen
im Stand der Technik eine beträchtliche
Fehlerquelle bildeten, entfernt werden.
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Die
Anmelderin konnte eine erfindungsgemäße Anordnung praktisch beschaffen,
die es mittels einer einzelnen Zelle ermöglicht, den gesamten Bereich
von möglichen
Spannungen abzudecken, von den niedrigsten bis zu den höchsten,
der – in
Bezug auf das Torsionsmoment an der Zelle – auf 20 ÷ 770 Nm geschätzt wird,
sowie das Torsionsmoment aufgrund der Masse des Streichbaums, das
je nach der Länge
des Streichbaums 24 ÷ 116
Nm beträgt.
Mit diesen Vorgaben verwendete und übertrug die Lastzelle immer
ein Signal von wenigen mVolt korrekt, das anschließend in
der oben beschriebenen Schaltung geeignetermaßen aufbereitet und verstärkt wurde.
Auch die Detektionsreproduzierbarkeit war hervorragend, die maximale
Abweichung lag im Bereich von 1%.
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Es
versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die oben illustrierte
spezifische Ausgestaltung begrenzt ist, die nur ein nichtbegrenzendes
Beispiel für
den Umfang der Erfindung darstellt, sondern dass eine Anzahl von Änderungen
vorgenommen werden können,
die alle innerhalb der Reichweite einer fachkundigen Person liegen,
ohne aus dem Schutzbereich der Erfindung zu gelangen.