DE69010761T2 - Herstellung von diazabicyclischen Zwischenprodukten. - Google Patents
Herstellung von diazabicyclischen Zwischenprodukten.Info
- Publication number
- DE69010761T2 DE69010761T2 DE69010761T DE69010761T DE69010761T2 DE 69010761 T2 DE69010761 T2 DE 69010761T2 DE 69010761 T DE69010761 T DE 69010761T DE 69010761 T DE69010761 T DE 69010761T DE 69010761 T2 DE69010761 T2 DE 69010761T2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- formula
- compound
- alkyl
- trifluoromethyl
- hydrogen
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D487/00—Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
- C07D487/02—Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
- C07D487/08—Bridged systems
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61P—SPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
- A61P31/00—Antiinfectives, i.e. antibiotics, antiseptics, chemotherapeutics
- A61P31/04—Antibacterial agents
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D207/00—Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
- C07D207/46—Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with hetero atoms directly attached to the ring nitrogen atom
- C07D207/48—Sulfur atoms
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D487/00—Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
- C07D487/02—Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
- C07D487/06—Peri-condensed systems
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Oncology (AREA)
- Pharmacology & Pharmacy (AREA)
- Communicable Diseases (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
- Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
- Pyrrole Compounds (AREA)
- Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von 2,5-Diazabicyclo[2.2.1]heptan-Zwischenstufen zur Verwendung bei der Herstellung antibiotischer Chinolone, wie sie z.B. in US-PS 4 775 668 offenbart sind.
- Ein Verfahren zur Synthese von 2,5-Diazabicyclo[2.2.1]heptanen wird in Portoghese et al, J.Org.Chem., 31, 1059 (1966) beschrieben. Nach diesem Verfahren wird Hydroxy-L-prolin in Tritosylhydroxy-L-prolinol umgewandelt, das zuerst mit Benzylamin und dann mit Jodwasserstoff, Phosphor und Essigsäure zur Bildung von 2-Benzyl-2,5-diazabicyclo[2.2.1Jheptan-dihydrojodid umgesetzt wird. US-PS 3 947 445 befolgt eine ähnliche Arbeitsweise und wandelt dann das Dihydrojodid durch ein Verfahren einer dritten Stufe in 2-Methyl-2,5-diazabicyclo[2.2.1]heptan um. EP-A-0324543 offenbart eine Synthesemethode von 2-Benzyl-2,5-diazabicyclo[2.2.1]heptan, bei dem N-Benzyloxycarbonyl-ditosylhydroxy-L- prolinol mit Benzylamin umgesetzt und das Produkt unter sauren Bedingungen von Schutzgruppen befreit wird.
- Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung dem R,R-Stereoisomeren der Formel IA
- oder eines Säureadditionssalzes desselben, worin R&sub1; Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub6;-Alkyl ist, Y Wasserstoff oder XR&sub2; ist, X SO&sub2; oder CO&sub2; ist und R&sub2; C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, Trifluormethyl, Benzyl oder Phenyl, fakultativ substituiert durch ein oder zwei C&sub1;-C&sub6;-Alkyl-, Halogen-, Nitro-, Methoxy- oder Trifluormethylsubstituenten, ist, durch
- (a) Umsetzen einer Verbindung der Formel
- worin Y XR&sub2; ist und X und R&sub2; wie oben definiert sind, mit einem C&sub1;-C&sub6;-Alkylamin oder Ammoniak zur Bildung einer Verbindung der Formel (IA), worin Y XR&sub2; ist und X, R&sub1; und R&sub2; wie oben definiert sind, oder, falls gewünscht, (b) Reduzieren oder Hydrolysieren einer Verbindung der Formel (IA), worin Y XR&sub2; ist, zur Bildung einer Verbindung der Formel (IA), worin Y Wasserstoff ist. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das C&sub1;-C&sub6;-Alkylamin Methylamin, und Y ist in Stufe (a) p-Tolylsulfonyl.
- Die Erfindung betrifft auch eine Verbindung der Formel
- worin X SO&sub2; oder CO&sub2; ist und R&sub2; C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, Trifluormethyl, Benzyl oder Phenyl, fakulativ substituiert durch ein oder mehr C&sub1;-C&sub6;-Alkyl-, Halogen-, Nitro-, Methoxy- oder Trifluormethylsubstituenten, ist. In einer bevorzugten Ausführungsform ist X SO&sub2;, und R&sub2; ist p-Tolyl.
- Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel
- worin X SO&sub2; oder CO&sub2; ist und R&sub2; C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, Trifluormethyl, Benzyl oder Phenyl, fakulativ substituiert durch ein oder mehr C&sub1;-C&sub6;-Alkyl-, Halogen-, Nitro-, Methoxy- oder Trifluormethylsubstituenten, ist, durch Erhitzen einer Verbindung der Formel
- worin X und R&sub2; wie oben definiert sind, mit Tosylchlorid in Pyridin. In einer bevorzugten Ausführungsform ist X SO&sub2;, und R&sub2; ist p-Tolyl.
- Die Bezeichnung "Alkyl" in den Definitionen der Gruppen R&sub1; und R&sub2; bedeutet gesättigte einwertige gerade oder verzweigte aliphatische Kohlenwasserstoffreste, wie Methyl, Ethyl, Propyl, t-Butyl, Hexyl usw. Die Bezeichung "Halogen" bedeutet Fluor, Chlor, Brom oder Jod.
- Die R,R-Stereoisomeren der Formel (I) können aus Allo-4-hydroxy- D-prolin hergestellt werden, wie in Schema B dargestellt. Die korrekte stereoisomere Konfiguration wird in jeder der Formeln durch Kennzeichnung von "R" und "S" an den optischen Zentren in jeder Formel gezeigt.
- Die in diesem Schema und in der gesamten vorliegenden Anmeldung angegebenen Formeln entsprechen der akzeptierten Übereinkunft über die Kennzeichnung von Stereoisomeren, nämlich bedeutet " " ein in die Ebene des Papiers hineinragendes Atom (α-Orientierung) und " " zeigt ein aus der Ebene des Papiers herausragendes Atom (β-Orientierung) und damit die Ebene des Moleküles selbst.
- Das obige Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel I (die Verbindungen der Formel IA, worin Y Wasserstoff ist) durch Reduzieren oder Hydrolyse einer Verbindung der Formel II (die Verbindungen der Formel IA, worin Y XR&sub2; ist) wird gewöhnlich durch die Umsetzung einer Verbindung (II) mit einem wässrigen oder wasserfreien Halogenwasserstoff, wie Chlorwasserstoff, Jodwasserstoff oder Bromwasserstoff, in einem Säurelösungsmittel, wie Essigsäure oder Schwefelsäure, durchgeführt. Die Reaktion mit Chlorwasserstoff ist eine Hydrolyse, und die Reaktion mit Brom- oder Jodwasserstoff ist eine Reduktion, wie in Searles et al, Chem.Review, 1077-1103 (1959), gelehrt. Das verwendete Säurelösungsmittel kann eine organische Säure, wie Essigsäure, oder eine anorganische Säure, wie Schwefelsäure, sein. Die Reaktion erfolgt vorzugsweise mit wässrigem oder wasserfreiem Bromwasserstoff in Essigsäure. Die Reaktion erfolgt gewöhnlich bei Temperaturen von etwa Raumtemperatur bis etwa 100ºC, vorzugsweise bei Raumtemperatur.
- Alternativ kann die Verbindung (I) aus der Verbindung (II) durch die elektrochemische reduktive Spaltung einer Mischung von Wasser und einem organischen Lösungsmittel in Gegenwart eines organischen Elektrolyten gebildet werden. Beispiele geeigneter organischer Lösungsmittel sind Acetonitril und Essigsäure. Ein geeigneter organischer Elektrolyt ist z.B. ein Tetra(C&sub1;-C&sub6;)alkylammmoniumhalogenid, wie Tetraethylammoniumbromid. Die Reaktionstemperatur liegt gewöhnlich zwischen Raumtemperatur bis etwa 50ºC. Schema B
- Die Verbindungen von Formel II in Schema B werden durch Umsetzen der Verbindungen von Formel IX mit einem C&sub1;-C&sub6;-Alkylamin oder Ammoniak hergestellt. Das Verfahren erfolgt im allgemeinen mit überschüssigem Alkylamin, vorzugsweise bei mindestens etwa drei Mol-Äquivalenten Alkylamin. Die Reaktion erfolgt in Abhängigkeit vom verwendeten Alkylamin gewöhnlich in einem dicht verschlossenen Behälter. So sind z.B. Methylamin und Ethylamin bei den Reaktionstemperaturen Gase und erfordern somit eine Reaktion in einem verschlossenen Behälter. Im allgemeinen wird die Reaktion in einem alkoholischen Lösungsmittel oder Wasser, vorzugsweise Methanol oder Wasser, durchgeführt. Die Reaktionstemperatur beträgt etwa 50 bis etwa 130ºC und gewöhnlich etwa 90ºC.
- Die Verbindungen der Formel IX werden durch Umsetzen von Verbindungen der Formel X mit Tosylchlorid in Pyridin hergestellt. Die Reaktion erfolgt bei Temperaturen von etwa 70 bis etwa 115ºC, im allgemeinen bei etwa 90ºC. Unter diesen Reaktionsbedingungen wandelt sich das R,R-Stereoisomer der Formel X in das R,S- Stereoisomer der Verbindungen der Formel IX um.
- Die Reduktion der Verbindung (XI) zur Bildung der Verbindung (X) erfolgt mit einem Hydrid eines Metalls der Gruppe III des Periodensystems, wie Lithiumaluminiumhydrid oder Diboran. Die Reduktion wird in Gegenwart eines Etherlösungsmittels durchgeführt. Geeignete Lösungsmittel sind Di(C&sub1;-C&sub6;)alkylether, Glym, Diglym und vorzugsweise Tetrahydrofuran. Das Diboran wird vorzugsweise in situ durch Reaktion von Natriumborhydrid mit Bortrifluorid-etherat gebildet. Die Reduktion erfolgt bei Temperaturen zwischen etwa 0 bis etwa 45ºC, gewöhnlich etwa bei Raumtemperatur.
- Die R,R-Verbindungen der Formel (XI) werden durch Umsetzung von Allo-4-hydroxy-D-prolin mit R&sub2;XX¹ in einem polaren Lösungsmittel, wie Wasser, in Gegenwart eines Alkalimetallcarbonates, vorzugsweise Natriumcarbonat, bei einer Reaktionstemperatur von etwa 10 bis etwa 50ºC, gewöhnlich etwa bei Raumtemperatur, hergestellt.
- Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung.
- Zu 10 g (76,30 mMol) cis-4-Hydroxy-D-prolin 75 ml Wasser wurden 17,45 g (91,6 mMol) 4-Toluolsulfonylchlorid und 17 g (160,6 mMol) Natriumcarbonat zugefügt, und die Mischung wurde 24 h bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde das Reaktionsmaterial durch vorsichtige Zugabe von 10-%iger wässriger HCl-Lösung auf pH 1 angesäuert und das Produkt durch Filtration isoliert. Nach Trocknen bei Hochvakuum wurden 18,5 g Produkt isoliert (85 % Ausbeute), Fp. 145-146ºC.
- 4,14 g (109,5 mMol) Natriumborhydrid wurden in 150 ml THF bei 0ºC suspendiert, und 17,6 ml (142,2 mMol) Bortrifluorid-etherat wurden innerhalb von 10 min zugetropft. 15,6 g (54,7 mMol) 1-(4- Toluolsulfonyl)-4(R)-hydroxy-D-prolin wurden in Portionen zugefügt, und die Mischung wurde 16 h bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde das Reaktionsmaterial auf 0ºC abgekühlt und mit Methanol abgeschreckt; anschließend wurde 10-%ige wässrige HCl-Lösung zugefügt und die Mischung 1 h mild auf 60ºC erhitzt. Der pH des Reaktionsmaterials wurde mit 50-%iger wässriger Natriumhydroxidlösung auf einen neutralen Wert eingestellt, und die flüchtigen Bestandteile wurden unter vermindertem Druck abgedampft. Dann wurde das Produkt durch Filtration isoliert und der Filterkuchen mit Wasser gewaschen. 12-Stündiges Trocknen unter Vakuum bei 60ºC lieferte 10,2 g des Produktes als weißen Feststoff in 69 % Ausbeute; Fp. 103-103ºC.
- Zu 1 g (3,68 mMol) (2S,4S)-2-Hydroxymethyl-4-hydroxy-1-(4- toluolsulfonyl)-pyrrolidin in 6 ml Pyridin wurde 1,76 g (9,21 mMol) p-Toluolsulfonylchlorid zugefügt und die Mischung 2 h bei Raumtemperatur gerührt und dann weitere 2 h auf 95ºC erhitzt. Das Reaktionsmaterial wurde dann mit 10-%iger wässriger HCl- Lösung abgeschreckt und mit Methylenchlorid extrahiert. Chromatographie des erhaltenen Öles an Siliciumdioxidgel (25 % Ethylacetat/75 % Hexan) ergab 0,75 g Produkt (53 % Ausbeute); Fp. 103-105ºC.
- Eine Parr-Bombe wurde mit 0,5 g (1,29 mMol) (2R,4S)-2-Chlormethyl-4-chlor-1-(4-toluolsulfonyl)-pyrrolidin und 6 ml Methanol beschickt und dann tariert. Dann wurde Methylamingas durch die Methanollösung geperlt, bis 0,4 g (12,9 Mol) des Gases gelöst waren. Dann wurde die Bombe verschlossen und auf 110ºC erhitzt. Nach 16-stündigem Erhitzen wurde das Reaktionsmaterial abgekühlt und das Lösungsmittel bei vermindertem Druck abgedampft. Die verbleibenden Feststoffe wurden zwischen 50 ml Methylenchlorid und 40 ml 10-%iger wässriger NaOH-Lösung verteilt. Die Schichten wurden getrennt, und die organische Schicht wurde mit weiteren 40 ml 10-%iger wässriger NaOH-Lösung gewaschen und dann über Na&sub2;SO&sub4; getrocknet. Abdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck ergab 309 mg des gewünschten Produktes, was eine 90- %ige Ausbeute darstellt; Fp. 82-87ºC; [α] = -16,8º (c = 1,038, CH&sub3;OH).
- 60 g (225 mMol) (1R,4R)-2-(4-Toluolsulfonyl)-5-methyl-2,5-diazabicyclo[2.2.1]heptan wurden in 900 ml 30-%igem Bromwasserstoff in Essigsäure suspendiert, und die Mischung wurde bei Raumtemperatur gerührt. Nach 6 h wurde die Essigsäure unter Saugpumpendruck bis zur Hälfte des ursprünglichen Volumens entfernt, und 1800 ml Ethylacetat wurden zugesetzt. Der ausgefallene Feststoff wurde unter einer inerten Atmosphäre abfiltriert. Das Produkt wurde durch Lösen in einer Mindestmenge Methanol bei Rückfluß umkristallisiert. Abkühlen und anschließende Zugabe von 400 ml Isopropylalkohol lieferten einen weißen Feststoff, der filtriert und unter vermindertem Druck getrocknet wurde. Das Produkt wog 48 g, was eine Ausbeute von 81 % darstellt; Fp. 260-262ºC (bei 240ºC tritt Färbung ein); [α]D = +13,0º (c = 0,972, CH&sub3;OH).
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel
oder eines Säureadditionssalzes derselben, worin R&sub1; Wasserstoff
oder C&sub1;-C&sub6;-Alkyl ist, Y Wasserstoff oder XR&sub2; ist, X SO&sub2; oder
CO&sub2; ist und R&sub2; C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, Trifluormethyl, Benzyl oder Phenyl,
fakultativ substituiert durch ein oder zwei C&sub1;-C&sub6;-Alkyl-,
Halogen-, Nitro-, Methoxy- oder Trifluormethylsubstituenten,
ist, gekennzeichnet durch
(a) Umsetzen einer Verbindung der Formel
worin Y XR&sub2; ist und X und R&sub2; wie oben definiert sind, mit einem
C&sub1;-C&sub6;-Alkylamin oder Ammoniak zur Bildung einer Verbindung der
Formel (IA), worin Y XR&sub2; ist und X, R&sub1; und R&sub2; wie oben definiert
sind, bei einer Temperatur von etwa 50 bis etwa 130ºC und,
falls gewünscht,
(b) Reduzieren oder Hydrolysieren einer Verbindung der
Formel (IA), worin Y XR&sub2; ist, zur Bildung einer Verbindung der
Formel (IA), worin Y Wasserstoff ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das C&sub1;-C&sub6;-Alkylamin Methylamin ist und Y p-Tolylsulfonyl ist.
3. Verbindung der Formel
worin X SO&sub2; oder CO&sub2; ist und R&sub2; C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, Trifluormethyl,
Benzyl oder Phenyl, fakulativ substituiert durch ein oder mehr
C&sub1;-C&sub6;-Alkyl-, Halogen-, Nitro-, Methoxy- oder
Trifluormethylsubstituenten, ist.
4. Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
X SO&sub2; ist und R&sub2; p-Tolyl ist.
5. Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel
worin X SO&sub2; oder -CO&sub2; ist und R&sub2; C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, Trifluormethyl,
Benzyl oder Phenyl, fakulativ substituiert durch ein oder mehr
C&sub1;-C&sub6;-Alkyl-, Halogen-, Nitro-, Methoxy- oder
Trifluormethylsubstituenten, ist, gekennzeichnet durch Erhitzen einer
Verbindung der Formel
worin X und R&sub2; wie oben definiert sind, mit Tosylchlorid in
Pyridin bei einer Temperatur von etwa 70 bis etwa 115ºC.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
X SO&sub2; ist und R&sub2; p-Tolyl ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US35042389A | 1989-05-11 | 1989-05-11 | |
| US07/423,063 US5036153A (en) | 1989-05-11 | 1989-10-18 | Preparation of 2,5-diazabicyclo[2.2.1]heptanes and intermediates |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69010761D1 DE69010761D1 (de) | 1994-08-25 |
| DE69010761T2 true DE69010761T2 (de) | 1994-10-27 |
Family
ID=26996610
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE69010761T Expired - Fee Related DE69010761T2 (de) | 1989-05-11 | 1990-04-25 | Herstellung von diazabicyclischen Zwischenprodukten. |
Country Status (21)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5036153A (de) |
| EP (1) | EP0397351B1 (de) |
| JP (1) | JPH035482A (de) |
| KR (1) | KR920003560B1 (de) |
| CN (1) | CN1025852C (de) |
| AT (1) | ATE108795T1 (de) |
| AU (1) | AU637099B2 (de) |
| CA (1) | CA2016343C (de) |
| CZ (1) | CZ279947B6 (de) |
| DE (1) | DE69010761T2 (de) |
| DK (1) | DK0397351T3 (de) |
| ES (1) | ES2056381T3 (de) |
| FI (1) | FI96682C (de) |
| HU (1) | HU206718B (de) |
| IE (1) | IE64185B1 (de) |
| IL (1) | IL94303A (de) |
| NO (1) | NO902072L (de) |
| NZ (1) | NZ233624A (de) |
| PT (1) | PT93986B (de) |
| RU (1) | RU2024524C1 (de) |
| YU (1) | YU48131B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103755710A (zh) * | 2014-01-14 | 2014-04-30 | 昆明理工大学 | 一类2,5-二氮杂双环庚烷类化合物及其应用 |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5196548A (en) * | 1989-05-11 | 1993-03-23 | Pfizer Inc. | Preparation of diazabicyclic Intermediates |
| US5128483A (en) * | 1989-07-19 | 1992-07-07 | American Cyanamid Company | Dibromovinyl and acetylene-1-pyrrolidinecarboxylic acid intermediates |
| DE4029054A1 (de) * | 1990-09-13 | 1992-03-19 | Bayer Ag | N-acylpyrrolidin-derivate |
| US5254696A (en) * | 1990-09-13 | 1993-10-19 | Bayer Aktiengesellschaft | N-acylpyrrolidine derivatives |
| AT403803B (de) | 1996-04-19 | 1998-05-25 | Sanochemia Ltd | Neue benzazepinderivate, diese enthaltende arzneimittel und verwendung derselben zum herstellen von arzneimitteln |
| US6589978B2 (en) * | 2000-06-30 | 2003-07-08 | Hoffman-La Roche Inc. | 1-sulfonyl pyrrolidine derivatives |
| JP4827154B2 (ja) * | 2001-07-25 | 2011-11-30 | 株式会社オーイズミ | 遊技装置 |
| TW200303742A (en) * | 2001-11-21 | 2003-09-16 | Novartis Ag | Organic compounds |
| JP4631262B2 (ja) * | 2003-10-07 | 2011-02-16 | 東レ・ファインケミカル株式会社 | (シス)−4−ヒドロキシプロリン誘導体の製造方法 |
| JP2007244428A (ja) * | 2006-03-13 | 2007-09-27 | Olympia:Kk | メダル貸出機 |
| JP4771416B2 (ja) * | 2006-03-22 | 2011-09-14 | サミー株式会社 | 遊技機 |
| CN102180824B (zh) * | 2011-02-18 | 2012-11-14 | 华东理工大学 | 吡咯衍生物的制备方法 |
Family Cites Families (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3083208A (en) * | 1961-05-11 | 1963-03-26 | Mead Johnson & Co | 1-acyl and 1-carbalkoxy-3-pyrrolidinols |
| NL124628C (de) * | 1963-02-05 | |||
| US3459768A (en) * | 1966-05-24 | 1969-08-05 | Richardson Merrell Inc | Pyrrolidine-2,2-dimethanols and methods of preparing the same |
| US3905979A (en) * | 1974-05-09 | 1975-09-16 | Stanford Research Inst | Diazabicyclooctanes and diazabicycloheptanes |
| US3947445A (en) * | 1974-05-09 | 1976-03-30 | Stanford Research Institute | Diazabicyclooctanes and diazabicycloheptanes |
| HU184960B (en) * | 1981-07-20 | 1984-11-28 | Richter Gedeon Vegyeszet | Process for preparing new derivatives of 3,7-diazabicyclo/3.3.1/ nonane |
| US4539411A (en) * | 1982-02-05 | 1985-09-03 | Hoffmann-La Roche Inc. | Rhodium complexes of chiral phosphines |
| JPS60190760A (ja) * | 1984-03-09 | 1985-09-28 | Mitsubishi Chem Ind Ltd | ピロリジン誘導体及びその製造法 |
| US4571396A (en) * | 1984-04-16 | 1986-02-18 | Warner-Lambert Company | Antibacterial agents |
| IN166416B (de) * | 1985-09-18 | 1990-05-05 | Pfizer | |
| JPS63162672A (ja) * | 1986-12-25 | 1988-07-06 | Ono Pharmaceut Co Ltd | 新規なプロリナ−ル誘導体、それらの製造方法およびそれらを含有する抗健忘症剤 |
| US4923879A (en) * | 1987-07-31 | 1990-05-08 | Warner-Lambert Company | 1,8-Naphthyridines and their use as antibacterial agents |
| GB8800694D0 (en) * | 1988-01-13 | 1988-02-10 | Pfizer Ltd | Antiarrhythmic agents |
-
1989
- 1989-10-18 US US07/423,063 patent/US5036153A/en not_active Expired - Lifetime
-
1990
- 1990-04-25 AT AT90304442T patent/ATE108795T1/de not_active IP Right Cessation
- 1990-04-25 EP EP90304442A patent/EP0397351B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1990-04-25 DE DE69010761T patent/DE69010761T2/de not_active Expired - Fee Related
- 1990-04-25 DK DK90304442.8T patent/DK0397351T3/da active
- 1990-04-25 ES ES90304442T patent/ES2056381T3/es not_active Expired - Lifetime
- 1990-05-06 IL IL9430390A patent/IL94303A/en not_active IP Right Cessation
- 1990-05-08 CZ CS902279A patent/CZ279947B6/cs not_active IP Right Cessation
- 1990-05-09 PT PT93986A patent/PT93986B/pt not_active IP Right Cessation
- 1990-05-09 NZ NZ233624A patent/NZ233624A/en unknown
- 1990-05-09 CA CA002016343A patent/CA2016343C/en not_active Expired - Lifetime
- 1990-05-10 AU AU54908/90A patent/AU637099B2/en not_active Ceased
- 1990-05-10 YU YU91390A patent/YU48131B/sh unknown
- 1990-05-10 KR KR1019900006578A patent/KR920003560B1/ko not_active Expired
- 1990-05-10 RU SU904743987A patent/RU2024524C1/ru not_active IP Right Cessation
- 1990-05-10 HU HU902994A patent/HU206718B/hu not_active IP Right Cessation
- 1990-05-10 FI FI902334A patent/FI96682C/fi active IP Right Grant
- 1990-05-10 IE IE168990A patent/IE64185B1/en not_active IP Right Cessation
- 1990-05-10 NO NO90902072A patent/NO902072L/no unknown
- 1990-05-10 CN CN90102798A patent/CN1025852C/zh not_active Expired - Lifetime
- 1990-05-11 JP JP2122831A patent/JPH035482A/ja active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103755710A (zh) * | 2014-01-14 | 2014-04-30 | 昆明理工大学 | 一类2,5-二氮杂双环庚烷类化合物及其应用 |
| CN103755710B (zh) * | 2014-01-14 | 2015-08-12 | 昆明理工大学 | 一类2,5-二氮杂双环庚烷类化合物及其应用 |
Also Published As
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69010761T2 (de) | Herstellung von diazabicyclischen Zwischenprodukten. | |
| EP0182738B1 (de) | Verfahren zur Herstellung fungizid aktiver 4-Phenyl-pyrrol-Derivate | |
| DE69131967T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von 1,1-Diarylprolinolen | |
| DE69706366T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Paroxetine | |
| DE69015471T2 (de) | 1-Benzhydrylazetidine, deren Herstellung und Verwendung als Zwischenprodukte zur Herstellung von Verbindungen mit antimikrobieller Wirkung. | |
| EP0454624A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von 1,3-Diketonen | |
| DE69908614T2 (de) | Herstellung von n-substituierten-hydroxycycloalkylamin-derivaten | |
| EP0219055B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Clausenamid | |
| EP0222163B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von gamma-Butyrolactamen | |
| DE19525393A1 (de) | Chemisches Verfahren | |
| DE4425071C2 (de) | Verfahren zur Herstellung optisch aktiver Pyrrolidine mit hoher Enantiomerenreinheit | |
| DE69031780T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von (trans)-4-substituierten-DL-Prolinederivaten | |
| DE60114641T2 (de) | Herstellung von n-geschützten-3-pyrrolidin-lactam substituierten phosphonium salzen | |
| US5196548A (en) | Preparation of diazabicyclic Intermediates | |
| DE69127846T2 (de) | Stereoselektives Verfahren zur Herstellung von 2-Amino-Ethanol-Derivaten mit zentralanalgetischer Aktivität und Zwischenprodukten | |
| EP0125714A1 (de) | Herstellung von 1-benzyl Azetidin-3-ol und von dem entsprechenden halid Acid | |
| DD294261A5 (de) | Verfahren zur herstellung von diazabicyclischen zwischenverbindungen | |
| US6005119A (en) | Process for preparing pyrrolidine derivatives | |
| DE69028673T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von optisch aktiven 2-Alkyl-2,5-diazabicyclo[2.2.1]heptanen | |
| DE3844978B4 (de) | Verfahren zur Herstellung von (cis)-4-Hydroxy-4-phenyl-L-prolin-Derivaten | |
| DD144769A5 (de) | Verfahren zur herstellung von 2-cyano-3-azabicyclo eckige klammer auf 3,1,0 eckige klammer zu hexan | |
| DE69327092T2 (de) | Optisch aktives 1-phenylpyrrolidonderivat und dessen herstellung | |
| DE69129605T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von N-Alkylpyrazolen | |
| EP0075093A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von L-Prolin | |
| SK117697A3 (en) | Process for preparing n-substituted pyrazoles |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |