AT137321B - Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Eiweißverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Eiweißverbindungen.

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  Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher   Eiweissverbindungen.   



   Es ist bekannt, dass man wasserlösliche Eiweissverbindungen durch Einwirkung von Alkylenoxyden auf Eiweisskörper, wie Casein. Keratin od. dgl.. bei gewöhnlicher bzw. schwach erhöhter Temperatur herstellen kann (s. amerikanische Patentschrift Nr. 1596785). 



   Es wurde nun gefunden, dass, wenn man Alkylenoxyde auf Eiweisskörper in wässerig alkalischer Lösung bzw. Aufschlämmung einwirken lässt, Umlagerungen, Bildung von Polymerisationsprodukten und andere unerwünschte Nebenreaktionen vermieden werden. Die Verwendung wässeriger Alkalien bei der Umsetzung mit Alkylenoxyden hat den Vorteil, dass die heftige Reaktion stärker abgebremst wird und dass die Umsetzung in offenen Gefässen vorgenommen werden kann. 



   Es war überraschend und nicht vorauszusehen, dass die Reaktion glatt verlaufen würde, da bekanntlich Alkylenoxyde mit Wasser leicht unter Bildung der entsprechenden Glykole reagieren. 



   Die nach vorliegendem Verfahren hergestellten Produkte sollen als Textilhilfsmittel Verwendung finden. 



   Beispiel 1 : 1 Gewichtsteil Casein wird mit 6 Gewichtsteilen Wasser angerieben und in einer Bombe bei   800 unter   Zusatz von Netzmitteln dispergiert. Nachdem 2 Gewichtsteile   8% igue   Natronlauge zugesetzt sind, trägt man das Ganze in eine Knet-und Mischmaschine ein und lässt bei 30  3 Gewichtsteile   20%igues   Äthylenoxydwasser zur langsamen Einwirkung auf das Casein gelangen. 



   Man kann das entstandene Reaktionsprodukt aus dem Reaktionsgemisch entweder dadurch isolieren, dass man das Alkali neutralisiert und die Mischung zur Trockene verdampft, oder dadurch, dass man die Reaktionsmischung mit Methanol versetzt, wobei das Reaktionsprodukt ausgefällt wird. 



   Das Reaktionsprodukt stellt ein farbloses Pulver dar, welches in Wasser klar löslich ist gerängsbeständig ist und sich zum Emulgieren von Fetten und Wachsen eignet. 



   Beispiel 2 : 100 Gewichtsteile Hornmehl werden in 800 Gewichtsteilen Wasser, dem 5 Gewichtsteile Natronlauge   (40  Bé)   zugefügt sind,   aufgeschlämmt.   In die Mischung wird unter gelinder Erwärmung unter Rühren solange Äthylenoxyd eingeleitet, bis eine homogene Lösung entstanden ist. Die Lösung wird nach Neutralisation zur Trockene verdampft. 



   Das Reaktionsprodukt stellt ein wasserlösliches, trockenes Pulver dar. 



   Beispiel 3 : 100 Gewichtsteile Wolle werden mit einer Lösung von 200 Gewichtsteilen Propylenoxyd und 10 Gewichtsteilen Natronlauge   (400 Bé)   in 800 Gewichtsteilen Wasser in einer Bombe unter Rühren auf   60-70'erwärmt.   Die entstehende Lösung wird nach Neutralisation zur Trockene verdampft. 



   Man erhält einen mehr oder weniger dunkelbraun gefärbten Sirup. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Eiweissverbindungen durch Umsetzung von Eiweissstoffen mit Alkylenoxyden bei gewöhnlicher oder schwach erhöhter Temperatur, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in wässerig alkalischer Lösung bzw. Aufschlämmung vornimmt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT137321D 1930-03-18 1931-03-06 Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Eiweißverbindungen. AT137321B (de)

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