CH136844A - Verfahren zur Darstellung eines hochsulfierten Türkischrotöles. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines hochsulfierten Türkischrotöles.

Info

Publication number
CH136844A
CH136844A CH136844DA CH136844A CH 136844 A CH136844 A CH 136844A CH 136844D A CH136844D A CH 136844DA CH 136844 A CH136844 A CH 136844A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
turkish red
acid
preparation
sos
turkish
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Dr Dreyfuss
Original Assignee
Carl Dr Dreyfuss
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Dr Dreyfuss filed Critical Carl Dr Dreyfuss
Publication of CH136844A publication Critical patent/CH136844A/de

Links

Landscapes

  • Lubricants (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines     hochsulfierten        Türkischrotöles.       In dem Hauptpatent ist die Darstellung  eines     hochsulfierten        Türkischrotöles    beschrie  ben, das erhalten wird durch Umsetzung von  Rizinusöl mit     SOs    bei Gegenwart von     Ace-          tylierungsmitteln,    mit denen     SOs    unter Bildung  von     Acetylschwefelsäure    reagiert.  



  Es wurde nun weiterhin gefunden, dass       Chlorsulfonsäure    in gleicher Weise wie     SOa     zur Durchführung dieser Reaktion verwendet  werden kann, da sie, was nicht ohne weiteres  vorauszusehen war, ebenfalls mit Eisessig,       Essigsäureanhydrid    und     Acetylchlorid    in  Reaktion tritt und dabei     Acetylschwefelsäure     gebildet wird, mit deren Hilfe das Rizinusöl  leicht und vollständig     sulfierbar    ist.

   Das  entstehende Produkt weist einen erheblichen  höheren Gehalt an organisch gebundener  Schwefelsäure auf als gewöhnliches     Türkisch-          rotöl,    welches bei einem handelsüblichen       Fettgehalt        von        38%        etwa        3%        organisch     gebundenes     SOs    enthält.

   Es ist in Wasser  vollkommen klar löslich, gibt leichtlösliche       Erdalkalisalze        und        löst        sich        noch        in        10%iger       Schwefelsäure und in konzentrierten Alkali  laugen. Gegenüber gewöhnlichen Türkisch  rotölen und Verbindungen vom Typus der  Monopolseifen zeigt es eine gesteigerte Netz  fähigkeit und ein höheres     Durchdringungs-          vermögen    gegen vegetabilische, sowie anima  lische Fasermaterialien, so dass es ein wertvolles  Hilfsmittel in verschiedenen Zweigen der  Textil- und Lederindustrie darstellt, für die es  verwendet werden soll.  



  <I>Beispiel 1:</I>  In ein     Mol    Eisessig wird unter kräftigem  Rühren und guter Kühlung ein     Mol    Rizinusöl  eingetragen und hierauf werden langsam zwei       Mol        Chlorsulfonsäure    zugegeben, wobei darauf  zu achten ist, dass die Temperatur des Re  aktionsgemisches nicht über<B>100</B> ansteigt.  



  <I>Beispiel 2:</I>  In zwei     Mol        Essigsäure-Anhydrid    wird  ein     Mo1    Rizinusöl eingetragen und dann  entsprechend dem vorhergehenden Beispiel      mit zwei     112o1        Chlorsulfonsäure        sulfiert.    Das       entstehende    Reaktionsprodukt wird auf Eis  gedrückt, die überschüssige Säure ausge  waschen, hierauf neutralisiert.  



       Beispiel   <I>3:</I>  In ein     1Io1        Acetylchlorid    wird ein     Mol     Rizinusöl eingetragen und hierauf zwei     112o1          Chlorsulfonsäure    zur Einwirkung gebracht.  Das     Sulfonat    wird in gewohnter Weise auf  gearbeitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines hochsul- fierten Türkischrotöles, dadurch gekennzeich riet, dass man auf Rizinusöl, Chlorsulfonsäure und ein mit Ohlorsulfonsäure unter Bildung von Acetylschwefelsäure reagierendes Ace- tylierungsmittel einwirken lässt.
    Das ent stehende Produkt zeigt gegenüber gewöhnlichen Türkischrotölen einen beträchtlich höheren Gehalt an organisch gebundener Schwefel säure und zwar mindestens 60/a SOs gegen über gewöhnlichen Türkischrotölen, die etwa 3 % SOs bei einem handelsüblichen Fettge- halt von 38 01o enthalten.
    Es ist in Wasser klarlöslich, löst sich noch in 10 %iger Schwefelsäure und konzentrierter Alkalilauge und liefert leichtlösliche Erdalkalisalze. Ge genüber gewöhnlichen Türkischrotölen und Verbindungen vom Typus der Monopolseifen zeigt das Produkt ein erheblich gesteigertes Netz- und Durchdringungsvermögen und soll in der Textil- und Lederindustrie angewandt werden.
CH136844D 1926-12-23 1927-06-28 Verfahren zur Darstellung eines hochsulfierten Türkischrotöles. CH136844A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE136844X 1926-12-23
DE240127X 1927-01-24
CH130906T 1927-06-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH136844A true CH136844A (de) 1929-11-30

Family

ID=27176951

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH136844D CH136844A (de) 1926-12-23 1927-06-28 Verfahren zur Darstellung eines hochsulfierten Türkischrotöles.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH136844A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1669347A1 (de) Verfahren zum Fetten von Leder
CH136844A (de) Verfahren zur Darstellung eines hochsulfierten Türkischrotöles.
AT138252B (de) Verfahren zur Darstellung esterartig konstituierter Netz-, Schaum- und Dispergierungsmittel.
CH102540A (de) Verfahren zur Darstellung eines Indigoderivates.
DE648936C (de) Verfahren zur Herstellung schwefelhaltiger Produkte
CH130906A (de) Verfahren zur Darstellung eines hochsulfurierten Türkischrotöles.
DE657705C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen kapillaraktiven kondensierten Schwefelsaeureestern von Wollfettcholesterinen
DE536080C (de) Verfahren zur Herstellung antiseptischer Mittel
AT146186B (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelsäureestern.
DE621978C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelsaeureestern hochmolekularer Kohlenhydrate, wie Staerke, durch Behandlung derselben mit Schwefelsaeure
DE609617C (de) Verfahren zur Herstellung von Cyanaryl-m- und -p-thioglykolsaeuren
CH115236A (de) Verfahren zur Darstellung eines Derivates von B-Anthrachinonyl-a-anthra-N-methyl-pyridonylamin.
CH233100A (de) Verfahren zur Herstellung eines Gerbstoffes.
CH140016A (de) Verfahren zur Darstellung eines Derivates von 8-Chlor-1:2-2&#39;:1&#39;-Naphththioindigo.
CH140015A (de) Verfahren zur Darstellung eines Derivates von 2:1-1&#39;:2&#39;-Naphththioindigo.
CH114285A (de) Leichtlösliches, stabiles Küpenfarbstoffpräparat.
CH192754A (de) Verfahren zur Herstellung des Betains aus n-Oktodecylaminoessigsäure.
CH181512A (de) Zusatz zu Spül- und Reinigungsflüssigkeiten.
CH175882A (de) Verfahren zur Darstellung eines substantiven kupferhaltigen Azofarbstoffes.
CH200660A (de) Verfahren zur Herstellung eines Dispergiermittels.
CH145995A (de) Verfahren zur Darstellung einer Sulfaminsäure.
CH116279A (de) Verfahren zur Darstellung eines Derivates von Dimethoxydibenzanthron.
CH172072A (de) Verfahren zur Darstellung eines Triarylmethanfarbstoffes.
CH126967A (de) Verfahren zur Darstellung eines Derivates von Dichlor-2-indolchlor-2-naphtalinindigo.
CH126972A (de) Verfahren zur Darstellung eines Derivates von Monobromindigo.