CH131274A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Kondensationsproduktes.

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CH131274A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G61/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carbon-to-carbon link in the main chain of the macromolecule
    • C08G61/12Macromolecular compounds containing atoms other than carbon in the main chain of the macromolecule

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Description


  Verfahren zur     Herstellung    eines neuen     Kondensationsproduktes.       Es wurde gefunden, dass ein neues Kon  densationsprodukt entsteht, wenn man     a-          a.phtylamm    mit Acetylen in     Gegenwart     von     Katalysatoren,    wie     Quecksilberderivate,     behandelt. Das neue Produkt bildet ein  Harz, das mit Säuren wasserlösliche Salze  bildet.

   Es kann für die mannigfaltigsten       Zwecke    Verwendung finden, zum     Beispiel          ah        alkalibes.tändiger        Laelz    und Firnis, ah,  Hilfsmittel in der     Kautschukindustrie,    ins  besondere als Katalysator bei der     Vulka.ni-          ation    oder als     Sehutzmittel    gegen die     Al-          lerungserscheinungen    und ferner noch für  andere Zwecke.  



       Beispiel   <I>1:</I>  100 Teile a-\     aphtylamin,    200 Teile  Benzol und 9 Teile     Quecksilberchlorid    wer  den in einer     Aeetylenatmosphäre    bei 30 bis  50   so lange verrührt, bis kein Acetylen  mehr absorbiert wird. Hierauf wird das       Reaktionsprodukt    mit sehr verdünnter Säure       eingesäuert,    das Benzol mit Wasserdampf ab  getrieben, die saure Lösung vom Queck-         silberschla.inm    getrennt und das unverän  derte N     aphtylamin    aus der alkalisch ge  machten Flüssigkeit mit Dampf abgetrieben.

    Der     Destillationsrückstand    ist ein festes  Harz, das erst bei 130 bis 150   erweicht.    <I>Beispiel 2:</I>    200 Teile     a-N        aphtylamin,    60 Teile     Naph-          tyla.minchlorhydrat,    100 Teile Chlorbenzol  und 8 Teile Quecksilberoxyd werden bei  80 bis 90   in einer Acetylenatmosphäre  verrührt. Die Aufarbeitung erfolgt gemäss  Beispiel 1 und liefert ein Produkt mit glei  chen Eigenschaften.

           Beispiel   <I>3:</I>    In eine Mischung aus 100 Teilen     a-          -1a.phtylamin    und 45 Teilen     Monochlorbenzol     wird bei 40 bis 50   unter energischem Rüh  ren und unter allmählicher Zugabe von 15  Teilen Quecksilberchlorid so lange Acetylen  eingeleitet, bis keine nennenswerte Absorp  tion des Gases mehr stattfindet.     Hierauf          werden    noch 200 Teile     Monochlorbenzol    zu-           gegeben    und tropfenweise so lange mit ver  dünnter Natronlauge versetzt, bis die Re  aktionsmischung schwach alkalisch wird.

    Man lässt dann absetzen, und die beiden  Schichten werden voneinander getrennt, Die       Chlorbenzolsehicht    wird vom Chlorbenzol  und etwa     noch-vorhandeiiem        Naphtylamin     durch     Val@uumdestillation    befreit, wobei es  sich als zweckmässig erwiesen hat, am       Schlusse    der Destillation die Entfernung der       letzten        Naphtyla.minanteile    durch gleichzeiti  ges     Einleiten    von     Wasserdampf    zu befördern.  Der verbleibende Rückstand ist den Pro  dukten der vorigen Beispiele sehr ähnlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR(TCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Kondensationsproduktes, dadurch gekenn zeichnet, dass man a-Naphtylamin mit Ace tylen in Gegenwart von Katalysatoren be- handelt. Das neue Produkt bildet ein Harz, das mit Säuren wasserlösliche Salze bildet.
    Es kann für die mannigfaltigsten Zwecke Verwendung finden, zum Beispiel als alkali- beständiger hack und Firnis, als Hilfsmittel in der Kautschukindustrie, insbesondere als Katalysator bei der Vulkanisation oder als Schutzmittel gegen die Alterungserschei- nungen und ferner noch für andere Zwecke.
    UNTERANSPRÜUCHE 1. Ver-fahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss ein Quecksilber derivat als Katalysator verwendet wird. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Quecksilberchlorid als Katalysator verwendet wird.
CH131274D 1927-06-16 1927-06-16 Verfahren zur Herstellung eines neuen Kondensationsproduktes. CH131274A (de)

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