CH133115A - Verfahren zur Herstellung von Dodekamethylendiguanidin. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dodekamethylendiguanidin.

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CH133115A
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dodecamethylene
diguanidine
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ether
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     Bodekamethylendiguanidin.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung von     Aminopentylenguanidinsulfat     beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist,  dass man     Pentamethylendiamin    und ein     Al-          kylisothioharnstoffsulfat    aufeinander einwirken  lässt.  



  Es wurde gefunden, dass man nach ana  logem Verfahren     Diguanidinderivate    mit sehr  guter Ausbeute erhalten kann, wenn man  zwei und mehr Moleküle     S-Alkylisothioharn-          stoffäther    mit einem Molekül     Diamin    zur  Reaktion bringt. Die Reaktion geht schon  bei gewöhnlicher Temperatur vor sich. Ver  wendet man den     Alkylisothioharnstoffäther     in Form eines Salzes, so erhält man unmittel  bar das kristallisierte Salz des entsprechenden       Diguanidins.     



  Gegenstand vorliegenden     Patentes    ist ein  Verfahren zur Darstellung von     Dodekame-          thylendiguanidin,    welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man auf 1     Mol        Dode-          kamethylendiamin    mindestens 2     Mol    eines       S-Alkylisothioharnstoffsalzes,    zum Beispiel         S-Methyl-    oder     S-Aethylisothiobarnstoffsulfat     einwirken lässt und aus dem gebildeten Salz  die freie Base abscheidet.

           Beispiel:       Zu einer konzentrierten wässerigen Lösung  von     8grMethylisothiobarnstoffsulfat    wird nach  und nach 5     gr        Dodekamethylendiamin    in kon  zentrierter wässeriger Lösung hinzugefügt; es  wird dann solange im Wasserbad erhitzt, bis  kein     Methylmerkaptan    mehr entweicht. Dann  wird mit verdünnter Schwefelsäure angesäuert  und gut gekühlt. Es fallen 50-80     ojo        Dodeka-          methylendiguanidinsulfat    aus. Aus. dem Sulfat  kann mit Hilfe von Natronlauge die freie  Base gewonnen werden.

   Die letztere bildet  eine asbestartige Kristallfällung, ist fast un  löslich in Wasser, besonders in Gegenwart  von Alkali, leicht löslich in Methylalkohol,  unlöslich in Äther. Sie kristallisiert gut aus  einem Gemisch von Methylalkohol und Äther  und schmilzt bei 162-164<B>0</B> C.      Das Chlorhydrat bildet, aus     heissemWasser     umkristallisiert, feine     Drusen    von     Nädelchen     vom Schmelzpunkt     148-1510.     



  Das     Dodekamethylendiguanidin    dient zur  Herstellung von Salzen     für    therapeutische  Zwecke; sie wirken vor allem     blutzucker-          senkend.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Dodeka- methylendiguanidin, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 1 Hol Dodekä.methylendi- amin mindestens 2 Mol eines S-Alkyliso- thioharnstoffsalzes einwirken lässt und aus dem gebildeten Salz die freie Base abscheidet. Die letztere bildet eine asbestartige Kristall- fällung, ist fast unlöslich in Wasser, be sonders in Gegenwart von Alkali, leicht lös lich in Methylalkohol, unlöslich in Äther. Sie kristallisiert gut aus einem Gemisch von Methylalkohol und Äther und schmilzt bei 162-164 C.
    Das Chlorhydrat bildet, aus heissem Wasser umkristallisiert, feine Drusen von Nädelchen vom Schmelzpunkt 148-151<B>0</B> C. Das .Dodekamethylendiguanidin dient zur Herstellung von Salzen für therapeutische Zwecke; sie wirken vor allem blutzucker- senkend.
CH133115D 1925-08-04 1926-06-10 Verfahren zur Herstellung von Dodekamethylendiguanidin. CH133115A (de)

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