CH138870A - Verfahren zur Herstellung von Aminoalkyl-aryl-carbinolen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Aminoalkyl-aryl-carbinolen.Info
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Verfahren zur Herstellung von Aminoalkyl-aryl-carbinolen. Die Reduktion von im aromatischen Kern ogysubstituierten Amirioalkyl-ar yl-ketonen zu im gern ogysubstituierten Aminoalkyl-aryl- carbinolen mit Wasserstoff in Gegenwart von Metallkatalysatoren wurde bisher ausschliess lich in saurem Medium, zum Beispiel in einer Lösung des Chlorhydrates, vorgenommen. Es wurde nun die überraschende Beob achtung gemacht, dass man die Reduktion in äusserst glatter Weise in alkalischer Lö sung ausführen kann. Das Verfahren hat den bedeutenden Vorteil, dass es auch die An wendung der billigen Nickel- oder anderer unedler Metallkatalysatoren gestattet, wäh rend bisher Katalysatoren der Platingruppe benützt werden mussten. Als alkalische Lösungsmittel können zum Beispiel wässerige Lösungen von Alkalien oder Erdalkalien Verwendung finden. <I>Beispiel 1:</I> 100 Teile oo-Methylamino-acetobrenzcate- chin werden in 945 Teilen Wasser suspen- diert und nach Zusatz von 55,5 Teilen 10- fach norm. Natronlauge und 23 Teilen Kata lysator, der etwa 8 Teile aktiven Nickel enthält, mit Wasserstoff unter 0,2 Atm. Über druck geschüttelt. Nach etwa 16 Stunden ist die berechnete Menge Wasserstoff aufge nommen. Unter peinlichem Luftabschluss wer den 133 Teile 10-fach norm. Essigsäure zu geführt. Hierauf wird das Reaktionsgemisch vom Katalysator abfiltriert und das Filtrat mit Ammoniak gefällt, wobei in fast theore tischer Ausbeute reines weisses razemisches Dioxyphenyläthanol-methylamin erhalten wird. <I>Beispiel 2:</I> 167 Teile co--Amino-acetobrerizcatechiri werden in der 8-fachen Menge Nasser sus pendiert und nach Zusatz von 30 Teilen Nickelkatalysator und einer Lösung von 44 Teilen Natriumhydroxyd in 200 Teilen Wasser mit Wasserstoff unter 0,2 Atm. Überdruck geschüttelt. Nach Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff werden unter Luftabschluss 130 Teile Eisessig, gelöst in der gleichen Menge Wasser, eingezogen. Das Reaktions produkt wird vom Katalysator abfiltriert, das Filtrat mit Ammoniak schwach alkalisch gemacht und mit einer Lösung von 40 Teilen Natriumhydroxyd in 200 Teilen Wasser ver setzt. Beim Stehen scheidet sich das raze- mische Dioxyphenyl äthanolamin in reiner Form und guter Ausbeute aus. <I>Beispiel 3:</I> 260 Teile p - (m - Dimethylaminoaceto) - phenol-bromhydrat werden in 3000 Teilen Wasser gelöst und nach Zusatz von 80 Teilen Ätznatron und 100 Teilen eines 10 o/oigen Nikelkatalysators mit Wasserstoff unter ge ringem Überdruck geschüttelt. Nach Auf nahme der berechneten Menge Wasserstoff wird mit Essigsäure unter Luftabschluss neu tralisiert und der Katalysator abfiltriert. Das Filtrat wird mit Ammoniak versetzt und ausgeäthert. Nach dem Verdunsten des Äthers bleibt das p-Oxyphenyläthanol-dimethylamin als bräunliches Harz zurück. Mit Bromwasser stoff lässt sich die Base in das Bromhydrat überführen, das aus absolutem Alkohol als weisses Kristallpulver vom Smp. <B>160'</B> er halten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Reduktion von im aroma tischen Kern oxysubstituierteii Aminoalkyl- aryl-ketonen zu im Kern oxysubstituierten Aminoalkyl-aryl-carbinolen mit Wasserstoff in Gegenwart von Metallkatalysatoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion in. alka lischer Lösung ausgeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE138870X | 1927-08-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH138870A true CH138870A (de) | 1930-03-31 |
Family
ID=5667502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH138870D CH138870A (de) | 1927-08-22 | 1928-08-03 | Verfahren zur Herstellung von Aminoalkyl-aryl-carbinolen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH138870A (de) |
-
1928
- 1928-08-03 CH CH138870D patent/CH138870A/de unknown
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