CH338452A - Verfahren zur Herstellung von Amiden von N-Alkyl-piperidin-monocarbonsäuren und N-Alkyl-pyrrolidin-s-monocarbonsäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Amiden von N-Alkyl-piperidin-monocarbonsäuren und N-Alkyl-pyrrolidin-s-monocarbonsäuren

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CH338452A
CH338452A CH338452DA CH338452A CH 338452 A CH338452 A CH 338452A CH 338452D A CH338452D A CH 338452DA CH 338452 A CH338452 A CH 338452A
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CH
Switzerland
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monocarboxylic acids
alkyl
alkyl group
amides
hydrogenated
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English (en)
Inventor
Bo Dr Phil Thuresson
Harald Egner Borje Per
Original Assignee
Bofors Ab
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D211/00Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings
    • C07D211/04Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D211/06Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D211/36Heterocyclic compounds containing hydrogenated pyridine rings, not condensed with other rings with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D211/60Carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description


      Verfahren    zur     Herstellung    von     Amiden    von     N-Alkyl-piperidin-monocarbonsäuren          und        N-Alkyl-pyrrofidin-a-monocarbonsäuren       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung von     Amiden    von     N-Alkyl-          piperidin-monocarbonsäuren    und     N-Alkyl-pyrrolidin-          a-monocarbonsäuren    der Formeln:

    
EMI0001.0012     
    In diesen Formeln bedeuten     R,    eine     Alkylgruppe,          R."    eine niedere     Alkylgruppe    oder ein Chloratom,       R3    ein     Wasserstoffatom,    eine     Hydroxylgruppe,    eine  niedere     Alkylgruppe    oder eine     Alkoxygruppe    und       R.4    ein Wasserstoffatom, ein Chloratom, eine niedere       Alkylgruppe    oder eine     Alkoxygruppe.    Ferner können       R=,    R3 und     R.4    auch gleichzeitig Wasserstoff bedeu  ten.

   Verbindungen der obigen Formeln wurden bis  her in der Literatur nicht beschrieben.  



  Erfindungsgemäss werden diese Verbindungen er  halten durch Umsetzen eines     Anilinmagnesiumhalo-          zenids    der Formel  
EMI0001.0029     
    worin X     ein    Halogen bedeutet, mit     einem        Pyridin-          monocarbonsäureester    oder     Pyrrol-a-monocarbon-          säureester;    das erhaltene Reaktionsprodukt wird so  dann mit einer Säure     hydrolysiert,    der     heterocyclische     Ring, zum Beispiel katalytisch, hydriert und der zu  diesem Ring zugehörige Stickstoff     alkyliert.     



  Die erfindungsgemäss hergestellten     Amide    haben  sich als ausgezeichnete Lokalanästhetika erwiesen,  die im Verhältnis zu ihrer Wirksamkeit eine sehr  niedrige Toxizität besitzen.    <I>Beispiel</I>       Anilinmagnesiumbromid    wir durch Umsetzen  von 93 Gewichtsteilen Anilin in 800 Teilen wasser  freiem Äther mit 37 Teilen     Magnesiumspänen    dar  gestellt und mit 75 Teilen     Isonicotinsäureäthylester     umgesetzt. Die gebildete     Magnesiumverbindung    wird  in verdünnter Salzsäure gelöst und     hydrolysiert,    wor  auf das     px    auf etwa 7     eingestellt    und der Äther ab  getrennt wird.

   Die verbleibende     wässrige    Lösung  wird zweimal mit     Isoamylalkohol    extrahiert, und die  Auszüge werden zusammen mit der Ätherlösung zur  Trockene eingedampft. Der     Eindampfungsrückstand     wird einer     Wasserdampfdestillation    bis zur völligen  Befreiung von     Anilin    unterworfen.

   Das verbleibende       Isonicotinsäureanilid    wird in verdünnter     Salzsäure     aufgenommen, mit Aktivkohle behandelt, mit     Alkali     erneut gefällt,     abfiltriert    und getrocknet. 99     Teile          Isonicotinsäureanilid    werden in 240 Teilen Alkohol  und 60 Teilen Eisessig gelöst. Die Lösung wird mit  2,5 Teilen Platinoxyd versetzt, und     das        Anilid        wird     bei 2 bis 5     Atm.    und 50 bis 80  C hydriert. Wenn  kein     Wasserstoff    mehr     aufgenommen    wird, filtriert  man den Katalysator ab.

   Das Filtrat wird mit 40 Tei  len einer 40 bis     50o/oigen        wässrigen    Lösung von       NaOH    und 250 Teilen Äther versetzt. Nach dem      Abkühlen wird das     ausfallende        Natriumacetat        abfil-          triert    und das Filtrat bis zur Kristallisation einge  engt oder bis zur Trockene eingedampft. 10 Teile  des     Eindampfungsrückstandes    (oder des kristallinen  Produktes) werden in 16 Teilen Methanol gelöst. In  die Lösung werden 5 Teile     Kaliumcarbonat    und 5,2  Teile     Dimethylsulfat    eingetragen.

   Die Lösung wird  unter Rühren während 6 Stunden am     Rückfluss    ge  kocht und sodann filtriert und zur Trockene einge  dampft. Der Rückstand wird in verdünnter Salz  säure aufgenommen, mit Aktivkohle behandelt und  mit Alkali erneut gefällt. Man erhält so     N-Methyl-          isonipecotinsäureanüid    in kristalliner     Form.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Amiden von N-Alkyl-piperidin-monocarbonsäuren und N-Alkyl- pyrrolidin-a-monocarbonsäuren der Formeln: EMI0002.0016 worin R, eine Alkylgruppe, R2 eine niedere Alkyl- gruppe oder ein Chloratom, R3 ein Wasserstoffatom, eine niedere Alkylgruppe oder eine Alkoxygruppe, R4 ein Wasserstoffatom, ein Chloratom, eine niedere Alkylgruppe oder eine Alkoxygruppe, oder R2,
    R3 und R4 gleichzeitig Wasserstoff bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Anilinmagnesiumhalo- genid der Formel: EMI0002.0029 worin X ein Halogen bedeutet, mit einem Pyridin- monocarbonsäureester oder Pyrrol-a-monocarbon- säureester umsetzt, dass man sodann das erhaltene Reaktionsprodukt mit einer Säure hydrolysiert, den heterocyclischen Ring einer Hydrierung unterwirft,
    und den diesem Ring zugehörigen Stickstoff alky- liert. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man Anilinmagnesiumbromid mit Isonicotinsäureäthylester umsetzt, wobei man nach Hydrolyse mit einer Säure Isonicotinsäureanilid er hält, und dass man den heterocyclischen Ring letzte rer Verbindung hydriert, worauf man das hydrierte Produkt mit Dimethylsulfat zu N-Methyl-isonipeco- tinsäureanilid umsetzt.
CH338452D 1955-04-28 1955-07-19 Verfahren zur Herstellung von Amiden von N-Alkyl-piperidin-monocarbonsäuren und N-Alkyl-pyrrolidin-s-monocarbonsäuren CH338452A (de)

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