CH329372A - Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-4,5-dioxy-naphthalin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-4,5-dioxy-naphthalin

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CH329372A
CH329372A CH329372DA CH329372A CH 329372 A CH329372 A CH 329372A CH 329372D A CH329372D A CH 329372DA CH 329372 A CH329372 A CH 329372A
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CH
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dioxynaphthalene
methyl
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dioxy
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Inventor
Hans Dr Kirchensteiner
Hans Dr Spiegelberg
Original Assignee
Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C39/00Compounds having at least one hydroxy or O-metal group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C39/12Compounds having at least one hydroxy or O-metal group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring polycyclic with no unsaturation outside the aromatic rings
    • C07C39/14Compounds having at least one hydroxy or O-metal group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring polycyclic with no unsaturation outside the aromatic rings with at least one hydroxy group on a condensed ring system containing two rings

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von 1-MethyI-4, 5-dioxy-naphthalin
Die Erfindung betrifft die Herstellung von 1 -Methyl-4,5-dioxy-naphthalin, einer neuen.



     Verbindung, die    ein   wertvolles    Zwischenprodukt. f r die Herstellung von Arzneimitteln darstellt.



   Das neue Verfahren   besteht elarin, daB    man die IIydroxylgruppen im 1,   8-Dioxy-naph-    thalin durch   Verätherung    oder Veresterung sehiitzt, zweckmässig, indem man 1, 8-Dioxy  naphthalin in Pyridin    mit einem   Chlorkohlen-    säureester umsetzt, das veräthert. e oder verestertc Produkt, chlormethyliert, das erhaltene 1 -Chlormethyl-4,5-dioxy-naphthalinderivat. zum l-Methyl-4,5-dioxy-naphthalinderivat reduziert und letzteres unter Verwendung eines hydro  lysierenden Mittels    in l-Methyl-4,   5-dioxy-      naplithalin    iiberfiihrt.



   Gemϯ dem vorliegenden Verfahren wird las 1, 8-Dioxy-naphthalin zunÏchst an den Hydroxylgruppen verÏthert oder verestert.



  Die Umsetzung mit einem Chlorkohlensäureester, insbesondere mit   Chlorkohlensäureäthyl-    ester in Pyridin, ist. besonders zu empfehlen, da das entstehende   1,      8-Dioxy-na ; phthalinderi-    vat   einemeits    in saurem Medium sehr   bestän-    dig ist,   was sich für    die nachfolgende Chlormethylierung unter stark sauren Verhältnissen als sehr vorteilhaft erweist und anderseits mit alkalischen Mitteln leicht verseift werden kann.

   Die   Chlormethyliermig lässt sieh    in be  kannter    Weise mittels Formaldehyd und Salz  säuregas unter    Zusatz eines geeigneten Katalysators, im gegebenen Falle Zinkehlorid bei erhöhter Temperatur, vorteilhaft bei   90     C, in das 1-Chlormethyl-4, 5-dioxy-naphthalinderivat  überführen. Der Ersatz des Halogens durch
Wasserstoff kann sowohl durch   chemische Re-       duktion,    z. B. mit   amalgamiertem    Zink in  ¯ther, als auch durch katalytisehe Hydrierung mit   Paüadiumkohle unter Zusatz molarer    Men gen Kaliumacetat, erfolgen.

   Aus dem Reduk    tionsprodukt    kann das 1-Methyl-4, 5-dioxy naphthalin durch Hydrolyse mit a. lkalischen
Mitteln in guter Ausbeute gewonnen werden.



   Beispiel
100 Gelwichtsteile 1, 8-Dioxy-naphthalin wer den in 1000   Raumteilen    trockenem Pyridin    gelost und'bei-30  C    mit 150   Raumteilen       Chlorameisensäureäthylester    unter Rühren ver setzt, so dass die   Temperatur von-20"C    nicht überstiegen wird. Darauf entfernt man das   Kiiltebad    und. lässt noch 4 Stunden weiter rühren. Nach dieser Zeit dampft man das
L¯sungsmittel im Vakuum vollständig ab, versetzt mit 1500   Raumteilen    Wasser und saugt den abgeschiedenen 1, 8-Dioxy-naphthalindi    kohlensäureäthylester    ab. Rohausbeute : 185
Gewichtsteile. Nach   Umlosen    aus   Essigester-      .

   Petroläther schmilzt    die Verbindung bei 94 bis 97¯ C.



   50 Gewichtsteile 1,   8-Dioxy-naphthalindi-      kohlensäureäthylester werden    mit 250 Raum teilen Formaldehydi¯sung (38% ig) und 100
Gewichtsteilen Zinkchlorid vermischt. Nun er wärmt man unter Rühren auf 90  C und leitet während 80 Minuten einen kräftigen Salzsäuregasstrom in die Reaktionsmisehung. Darnach giesst man in 1500   Baumteile Eiswasser,    worauf der anfänglieh zähflüssige Sirup sich allmählich verfestigt. Nun saugt man ab, lost den R ckstand in 2000 Raumteilen Methanol, filtriert von wenig ungelöstem Material ab, versetzt das Filtrat. mit 10 Gewichtsteilen Tierkohle und filtriert nochmals. Das Filtrat wird im Wasserstrahlvakuum eingeengt, bis eine kräftige Kristallabscheidung einsetzt..

   Nachdem man noch einige Zeit in Eiswasser abgekühlt hat, saugt man ab und erhält 31 Ge   wichtsteile 1-Chlormethyl-4, 5-dioxy-naphthalin-      dikohlensäureäthylester    vom Schmelzpunkt 125-127¯ C.



   9 Gewichtsteile 1-Chlormethyl 4, 5-dioxynaphthalindikohlensäureäthylester werden in   450      Baumteilen Methanol gelost    und nach Zusatz von 3 Gewichtsteilen   51/piger    Palladiumkohle und 2, 7   Gewichtsteilen Kalium-    acetat bei gewöhnlicher Temperatur hydriert.



  Nach 15 Minuten ist die berechnete Menge Wasserstoff aufgenommen. Man saugt vom Katalysator ab und dampft die klare, farblose Lösung im Wasserstrahlvakuum vollstÏn  dig    ein. Naeh Versetzen mit 1000 Raumteilen Wasser saugt man die Kristalle ab und lost sie nochmals aus Methanol um. Man erhält 7, 1 Gewichtsteile 1-Methyl-4, 5-dioxy-naphthalindikohlensäureäthylester vom Schmelzpunkt 112-114  C.



     30      Gewiehtsteile    1-Methyl-4,5-dioxy-naph  thalindikohlensäureäthylester werden    in 500 Raumteilen Methanol gelost und mit einer Lösung von 10 Gewichtsteilen Kaliumhydroxyd in 50   Raumteilen Wasser versetzt.    Das Ge  misch    wird während   11/2    Stunden am Rüekfluss erwärmt und anschliessend im Vakuum vom Methanol befreit. Man versetzt den R ckstand mit 300   Raumteilen Wasser und filtriert    nach Zusatz von 10   Gewiehtsteilen      Tierkohle.   



  Die klare, braungefÏrbte L¯sung wird im Eisbad abgekühlt und   vorsiclitig    mit konzentrierter Salzsäure bis zur r kongosauren Reaktion versetzt, worauf sich das 1-Methyl-4,5-dioxy-naphthalin allmÏhlich abscheidet. Man l¯st aus   Benzol-Petroläther um und erhält 13 Ge-      wichtsteile    vom Schmelzpunkt   132-134  C.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl4, 5-dioxy-naphthalin, dadurch gekennzeichnet, da¯ man die Hydroxylgruppen in 1, 8-Dioxynaphthalin durch VerÏtherung oder Veresterung schützt, das verätherte oder veresterte Produkt chlormethyliert, das erhaltene 1-Chlor-methyl-4,5-dioxy-naphthalinderivat zum 1-Me thyl-4, 5-dioxy-naphthalinderivat redaziert und letzteres unter Verwendung eines hydro- lysierenden Mittels in l-Methyl-4, 5-dioxy-naph thalin überführt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ man 1, 8-Dioxy- naphthalin in Pyridin mit einem ChlorkohlensÏureester umsctzt.
    2. Verfahren naeh Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass man 1, 8-Dioxynaphthalin mit Chlorkohlensäureäthylester umsetzt.
    3. Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Chlormethylie- rung unter Zusatz von Zinkchlorid durchgeführt wird.
    4. Verfahren naeh Patentansprlleh, dadurch gekennzeichnet, dass die reduktive Entfernung des Halogens durch katalytische Hy drierung durchgef hrt wird.
CH329372D 1953-10-06 1953-10-06 Verfahren zur Herstellung von 1-Methyl-4,5-dioxy-naphthalin CH329372A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102712704A (zh) * 2009-12-02 2012-10-03 陶氏环球技术有限责任公司 作为用于聚丙烯制造的催化剂中的内部给体的三个和四个原子桥接的二碳酸酯化合物

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN102712704A (zh) * 2009-12-02 2012-10-03 陶氏环球技术有限责任公司 作为用于聚丙烯制造的催化剂中的内部给体的三个和四个原子桥接的二碳酸酯化合物

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