CH152606A - Verfahren zur Herstellung von Jodmethansulfonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Jodmethansulfonsäure.

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CH152606A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     Jodmethansulfonsäure.       Es wurde gefunden, dass man zu einer  wertvollen, bisher nicht beschriebenen     Jod-          methansulfonsäure    gelangt, wenn man ein  neutrales, in Wasser lösliches     Metallsulfit    auf       Methylenjodid    einwirken lässt und das dabei  entstehende     jodmethansulfonsaure    Salz in die  freie     Jodmethansulfonsäure    überführt.  



  Durch die deutsche     PateritSChrlftNr.    414426  ist bekannt geworden, dass sich durch Einwir  ken von neutralem     Alkalisulfit    auf     Methylen-          ehlorid    die     Chlormetharisulfonsäure    herstellen  lässt. Dieselbe Säure ist von     Demars    durch  Einwirken von     Alkalisulfit    auf Chlorbrom  methau erhalten worden, wobei das Brom  durch den     Sulfonsäurerest    ersetzt wird.  



  Es ist überraschend, dass auch bei dem  so reaktionsfähigen Jod bei Einwirken von  neutralem     Metallsulfit    auf     Methylenjodid,     selbst bei Anwendung eines Überschusses von       Sulfit,    nur 1 Atom Jod ausgetauscht wird.  Die     Jodmethansulfonsäure    kann als Zwischen  produkt Verwendung finden.

      <I>Beispiel 1:</I>  50,4 Gewichtsteile kristallisiertes     Natrium-          sulfit    werden in 120     Gewichtsteilen    Wasser  gelöst, 20 Gewichtsteile Alkohol     zugegeben     und mit 54 Gewichtsteilen     Methylenjodid    in  einer Schüttelbombe 8     Stunden    bei 70   kräftig  geschüttelt. Das nicht in Reaktion getretene       Methylenjodid    wird im Scheidetrichter abge  trennt und die Lösung, die das gebildete     jod-          inethansulfonsaure    Natrium enthält, zur  Trockne verdampft.

   Aus dem Salzgemisch  wird das     jodmethansulforisaure    Natrium durch       heissen        80        %        igen        Äthylalkohol        ausgezogen.     Beim Erkalten scheiden sich gut ausgebildete  Kristalle von reinem     jodmethansulfonsaui eni     Natrium in einer Ausbeute bis zu 95 0,!o der  Theorie aus. Sie zersetzen sich beim trock  nen Erhitzen unter     Jodabspaltung,    ohne dabei       charakteristisch    zu schmelzen.

   Sie sind     111     Wasser mit neutraler Reaktion löslich, löslich  auch in verdünntem Alkohol, unlöslich in  Äther, Aceton, Chloroform und     Petroläther.         wird kein Jod abgeschieden. Aus einer kon  zentrierten wässerigen Lösung von     jodmethan-          sulfonsaurem    Natrium     lälüt    sich     finit        Calcium-          chlorid    das     Calciumsalz        aussalzen.     



  . Die freie Säure erhält man zum Beispiel  aus dem     Natriumsalz    durch Zusatz starker  Salzsäure,     Abfiltrieren    des ausfallenden Na  triumchlorids und Eindampfen der Lösung.  Sie ist eine bei Zimmertemperatur Sirupöse  Flüssigkeit, die mit Wasser und Alkohol in  jedem Verhältnis mischbar ist.  



       Beispiel   <I>2:</I>  54     gr        Methylenjodid    werden mit 42,5     gr     kristallisiertem     Magnesiumsulfit    in 200     cm3     Wasser und 20 cm' Alkohol 12 Stunden bei  <B>75'</B> geschüttelt.     Darnäch    trennt man von  etwas unverändertem     Methylenjodid    ab, ver  dampft zur Trockne und kristallisiert den  Rückstand aus einer     Methylalkohol    -Äther  mischung um. Man erhält in Wasser sehr  leicht lösliche, farblose Kristalle des     jod-          methansulfonsauren    Magnesiums von ä huli-    salz beschriebenen.

   Wenn man das     Magne-          siumsalz    in üblicher Weise in das weniger  lösliche     Bariumsalz    umwandelt und aus letz  terem durch Zusatz der berechneten Menge  Schwefelsäure das Barium abscheidet,     erhält     man die freie     Jodmethansulfonsäure.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Jodmethan- sulfonsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man Methyleujodid mit einem neutralen, wasser löslichen Metallsulfit umsetzt und das dabei entstehende jodmethansulfonsaure Salz in die freie Jodmethansulfonsäure überführt. Die Jodmethansulfonsäure ist bei Zimmer temperatur eine sirupöse Flüssigkeit, die mit Wasser und Alkohol in jedem Verhältnis mischbar ist.
    Sie bildet mit Alkalien, Am moniak und Aminen in Wasser mit neutraler Reaktion lösliche Salze und soll als Zwischen produkt Verwendung finden.
CH152606D 1929-12-24 1930-12-16 Verfahren zur Herstellung von Jodmethansulfonsäure. CH152606A (de)

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