CH166498A - Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes.

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CH166498A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     substantivon        Azofarbstoffes.       Es ist bekannt,     dass        Azofarbstoffe    aus     di-          azotierter        Nitroaminostilbendisuliosäure    eine  sehr schwache Affinität zur pflanzlichen Fa  ser besitzen (Wahl,     Bull.        Soe.        Chim.   <B>3,</B>     Bd.     <B>29, 1903, S.</B> 349).  



  Es wurde nun gefunden,     dass    man diese  Farbstoffe in wertvolle     substantive    Baum  wollfarbstoffe überführen kann, wenn man  durch geeignete Umwandlung ihrer     Nitro-          gruppe    zwei derartige Moleküle miteinander  verkettet.  



  Diese Verkettung kann durch partielle       lZeduktion    der Nitrogruppe zu     Azo#-        bezw.          Azoxyverbindungen    oder dadurch geschehen,       dass    man die     Nitroazofarbstoffe    in     Amido-          azofarbstoffe    überführt und diese in bekann  ter Weise durch zweiwertige Reste, bei  spielsweise die     CO-Gruppe,        verkeitet.     



  Die so erhaltenen Farbstoffe     hönnen    den  Nachbehandlungsmethoden, die für     Stilben-          und    für     Azofarbstoffe    bekannt sind, unter  worfen werden. Als derartige Nachbehand-         lungsmethoden    seien erwähnt: Oxydation, Re  duktion,     Alkylierung,    Bildung     von    Metall  komplexen.

      In vielen Fällen kann man die Ver  knüpfung der Moleküle bereits an der     Nitro-          aminostilbendisuliosäure    durchführen und  die so erhaltenen     Zwisehenprodukte,    also  zum Beispiel die     Di-nitro-distilbenharnstoff-          tetrasuliosäure,    oder     Diamino-azoxy-distilbeil-          tetrasulfosäure,    gegebenenfalls nach, Reduk  tion,     tetrazotieren    und mit Kupplungskom  ponenten vereinigen.  



  An Stelle der     Stilbenverbindungen    kann  das Verfahren auch mit Hilfe der entspre  chenden     Dibenzylverbindungen    durchgeführt  werden.  



  Die so erhaltenen Farbstoffe zeichnen sieh  im Gegensatz zu den Ausgangsmaterialien  durch hervorragende Affinität zur pflanz  lichen Faser und vielfach durch bemerkens  werte Echtheitseigenschaften aus.      Vorliegendes Patent bezieht sich nun auf  ein Verfahren zur Herstellung eines     sub-          stantiven        Azofarbstoffes,    dadurch gekenn  zeichnet,     dass    man     4-Nitro-4'-amino-stilben-          2.        2'-disuliosäure        diazotiert,    mit     Salizyl-          säure    kuppelt und das erhaltene Produkt  mit Traubenzucker und Alkali reduziert.  



  Der so erhaltene Farbstoff ist ein brau  nes Pulver, welches sich in Wasser orange,  in     konz.    Schwefelsäure violett löst und auf  Baumwolle leuchtend bräunlich orange,     li & -          echte    Färbungen gibt. Durch Nachbehand  lung mit Kupfersulfat wird die Echtheit die  ser Färbungen insbesondere gegen Licht noch       (Yesteigert.     



  <I>Beispiel:</I>  42,2,<B>kg</B> saures     Natriumsalz    der     4-Nitro-          4'-amino-stilben-2.        '2)'-disulfosä.ure    werden     di-          azotiert    und in üblicher Weise mit<B>13,8 kg</B>       Salizylsäure    gekuppelt. Der erhaltene Farb  stoff -wird durch Salzsäure     und    Kochsalz ab  geschieden und filtriert. Sodann wird er  in<B>1300</B> Liter Wasser und 102<B>kg</B> Natron  lauge<B>35 '</B> B6 gelöst, bei<B>75 ' C</B> mit einer    wässerigen Lösung von<B>19,5 kg</B> Trauben  zucker versetzt und noch zwei Stunden bei  dieser Temperatur gehalten.

   Schliesslich wird  die Lauge mit Salzsäure abgestumpft, das  Produkt durch Kochsalz weiter abgeschieden  und filtriert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahreil zur Herstellung eines sub- stantiven Azofarbstoffes, dadurch gekenn zeichnet, dass man 4-Nitro-4'-amino-stilben- '2. 2'-disuliosäure diazotiert, mit Salizyl- säure kuppelt und das erhaltene Produkt mit Traubenzucker und Alkali reduziert.
    Der so erhaltene Farbstoff ist ein brau nes Pulver, welches sich in Wasser orange, in konz. Schwefelsäure violett löst und auf Baumwolle leuchtend brätinlich orange, licht echte Färbungen gibt. Durch Naehbehand- lung mit Kupfersulfat wird die Echtheit der Färbungen insbesondere gegen Licht iioeh gesteigert.
CH166498D 1932-02-29 1933-02-14 Verfahren zur Herstellung eines substantiven Azofarbstoffes. CH166498A (de)

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