CH169179A - Verfahren zur Darstellung eines Barbitursäurederivates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Barbitursäurederivates.

Info

Publication number
CH169179A
CH169179A CH169179DA CH169179A CH 169179 A CH169179 A CH 169179A CH 169179D A CH169179D A CH 169179DA CH 169179 A CH169179 A CH 169179A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
barbituric acid
preparation
acid derivative
cyclohexenyl
barbituric
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH169179A publication Critical patent/CH169179A/de

Links

Landscapes

  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines     Barbitursäurederivates.       Es sind Verfahren zur Darstellung von       N'-alkylierten        Barbitursäuren    bekannt. Sie  bestehen zum Beispiel darin, dass man durch  Kondensation     disubstituierterMalonsäuren    oder       Cyanessigsäuren    oder ihrer Derivate, wie zum  Beispiel ihre Ester,     Amide,        Amidsäureester,     Chloride und     Nitrile    mit geeigneten Harn  stoffabkömmlingen, wie zum Beispiel     alky-          lierten        Guanidinen,        Thioharnstoffen,

          Isoharn-          stoffäthern    und ähnlichen zunächst die ent  sprechenden Zwischenprodukte herstellt und  diese in üblicher Weise in die     C,C-disub-          stituierten        N-Alkyl-barbitursäuren    umwandelt.  



  Bei der weiteren Bearbeitung wurde nun  gefunden, dass man in besonders vorteilhafter  Weise     N-monoalkylierte        C,C-disubstituierte          Barbitursäuren    gewinnen kann, wenn man       eine        bei    der Kondensation des     Dicyandiamids     mit     0,C    -     disubstituierten        Malonsäuren    oder       Cyanessigsäuren    oder deren Derivaten, wie  Ester,     Amide,        Amidsäureester,

      Chloride oder       Nitrile    erhältlichen     Cyaniminoverbindungen    in    üblicher Weise mit     alkylierenden    Mitteln  behandelt und die     Alkylierungsprodukte    durch  Verseifen in die     N-monoalkylierten        C,C-di-          substituierten        Barbitursäuren    überführt.  



  Vor den bereits bekannten Darstellungs  arten für     N-monoalkylierte        Barbitursäuren     hat die genannte Ausführungsform den Vor  zug, dass sie zu reinen Substanzen führt und  dass die Ausbeute nicht durch das Entstehen  von     N,N-disubstituierten    Produkten beein  trächtigt wird, da in den     Cyaniminoverbin-          dungen,    wie sie durch Kondensation mit       Dicyandiamid    erhalten werden, nur eine     Al-          kylierung    in     1-Stellung    erfolgt.  



  Zweckmässig geht man bei der     Alkylierung     von den Salzen der     Cyaniminobarbitursäuren     aus; jedoch ist es nicht erforderlich, diese  abzutrennen, vielmehr gelingt es, die Konden  sation,     Alkylierung    und     Verseifung    in einem  Arbeitsgang durchzuführen, was eine wesent  liche Vereinfachung und Verbilligung des  Verfahrens bedeutet.

        Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein     Verfahren    zur Darstellung von     1,5-Di-          methyl-5        -(d-1,2    -     cyclohexenyl)-barbitursäure.     Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,  dass man auf     2,4-Diimino-3-cyan-5-methyl-5-          (d-1,2-cyclohexenyl)-barbitursäure    ein     Methy-          lierungsmittel    einwirken lässt und das     llZethy-          lierungsprodukt    mit einem     Verseifungsmittel     behandelt.

   Als     Methylierungsmittel    verwendet  man zum Beispiel     Methyljodid,        Dimethylsulfat,     oder einen aromatischen     Sulfonsäuremethyl-          ester    in Gegenwart von Alkali, zweckmässig       Alkalialkoholat.    Die Reaktion wird normaler  weise in Gegenwart eines Löse- oder     Ver-          dünnemittels    ausgeführt. Zweckmässig kom  men dafür Alkohole zur Verwendung. Als       Verseifungsmittel    kommen vorzugsweise ver  dünnte Mineralsäuren in Frage.  



  Das in der beschriebenen Weise erhält  liche Produkt bildet Kristalle vom Schmelz  punkt 146   und ist mit dem im Hauptpatent  Nr. 163696 beschriebenen Produkt identisch.  Es ist in Wasser praktisch unlöslich, löst  sich aber in wässerigen Alkalien. Es soll  therapeutische Anwendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  46 Teile     Natriummetall    werden in 1000  Teilen trockenem Methylalkohol gelöst. Zur  Lösung werden noch warm 245 Teile     2,4-          Diimino-    3     -cyan-5-methyl-    5-     (d-1,5-cyclohexe-          nyl)-barbitursäure    (Zersetzungspunkt 265o)  zugegeben. Die klare Lösung wurde auf<B>15"</B>  abgekühlt und mit 250 Teilen     Dimethylsulfat     versetzt, wobei man dafür Sorge trägt, dass  die Temperatur nicht über<B>550</B> steigt.

   Nach  mehrstündigem Stehen wird der grösste Teil  des Methanols     abdestilliert    und der Rückstand  in 100 Teilen 25     o/oiger    Schwefelsäure acht  Stunden lang am     Rückflusskühler    gekocht.    Die dann abgeschiedene     1,5-Dimethyl-5-(d-          1,2    -     cyclohexenyl)    -     barbitursäure    wird abge  saugt, gewaschen und nach dem Trocknen  aus Essigester umgelöst. Schmelzpunkt 146 0.  Das     methylierte    Zwischenprodukt zeigt aus  Methylalkohol umgelöst den Schmelzpunkt  <B>2550.</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Barbitur- säurederivates, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 2,4-Diimino-3-cyan-5-methyl-5-(d- 1,2-cyclohexenyl)-barbitursäure ein Methylie- rungsmittel einwirken lässt und das Methy- lierungsprodukt mit einem Verseifungsmittel behandelt.
    Die so erhältliche 1,5-Dimethyl-5-(d-1,2- cyclohexenyl) - barbitursäure bildet farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 146', die in wässerigen Alkalien löslich sind. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Methylierungs- mittel Dimethylsulfat in Gegenwart von Alkali Verwendung findet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Gegenwart eines Verdünnemittels gearbeitet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Alkohol als Verdünnemittel Verwendung findet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Verseifungsmittel eine verdünnte Mineralsäure zur Anwen dung kommt.
CH169179D 1931-12-31 1932-09-05 Verfahren zur Darstellung eines Barbitursäurederivates. CH169179A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE169179X 1931-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH169179A true CH169179A (de) 1934-05-15

Family

ID=5687651

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH169179D CH169179A (de) 1931-12-31 1932-09-05 Verfahren zur Darstellung eines Barbitursäurederivates.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH169179A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH169179A (de) Verfahren zur Darstellung eines Barbitursäurederivates.
DE481733C (de) Verfahren zur Darstellung von C, C-disubstituierten Derivaten der Barbitursaeure
AT217025B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen α-Aminoisobutyrophenonverbindungen und deren Säureadditionssalzen
DE347683C (de) Verfahren zur Darstellung von 2-Aminoanthrachinon
DE108335C (de)
CH217133A (de) Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen, höhermolekularen, a-substituierten Benzylaminderivates.
AT131127B (de) Verfahren zur Darstellung von Salzen der Jodmethansulfonsäure bzw. ihrer Homologen.
CH411901A (de) Verfahren zur Herstellung von heterocyclischen Verbindungen
DE1034640B (de) Verfahren zur Herstellung von Orotsaeure
DE509152C (de) Verfahren zur Herstellung von Vanillin
AT131552B (de) Verfahren zur Darstellung von Salzen der Jodmethansulfonsäure.
AT155469B (de) Verfahren zur Darstellung von 1.5.5-trisubstituierten Barbitursäuren.
DE1029820B (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher stabiler Kondensations-produkte aus Harnstoff, Thioharnstoff oder ihren Derivaten und Formaldehyd
DE686701C (de) Verfahren zur Herstellung von arylsubstituierten ª†-Amino-ª‰-oxybuttersaeuren
DE858407C (de) Verfahren zur Herstellung von Glykolid
CH171981A (de) Verfahren zur Darstellung eines Barbitursäurederivates.
CH171980A (de) Verfahren zur Darstellung eines Barbitursäurederivates.
CH171242A (de) Verfahren zur Darstellung eines Barbitursäurederivates.
CH307165A (de) Verfahren zur Herstellung von erythro-B-p-Nitrophenyl-serinäthylester-hydrochlorid.
CH282218A (de) Verfahren zum Reinigen von Alkali- oder Erdalkalisalzen des Penicillins.
DE1795586A1 (de) 2,4-Diamino-5-substituierte-methylpyrimidine und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH212410A (de) Verfahren zur Herstellung eines betainartig konstituierten Kondensationsproduktes.
CH233338A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Kondensationsproduktes.
CH171978A (de) Verfahren zur Darstellung eines Barbitursäurederivates.
CH188770A (de) Verfahren zur Herstellung von Octadecylaminoessigsäure.