CH173541A - Verfahren zur Herstellung eines neuen, wasserlöslichen Abkömmlings des 8-Oxychinolins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen, wasserlöslichen Abkömmlings des 8-Oxychinolins.

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CH173541A
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D Riedel-E De Haeen A G J
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J D Riedel E De Haeen A G
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen,     wasserlösliehen    Abkömmlings des       8-Ogy        ehinolins.       Das     8-Oxychinolin    reagiert bekanntlich  mit sauren Salzen der Schwefelsäure unter  Salzbildung. Diese in der Praxis viel ver  wendeten Salze werden hergestellt, indem  man wässerige Lösungen beispielsweise von       Kaliumbisulfat    mit einer alkoholischen Lösung  von     8-Oxychiriolin    zusammenbringt.

   Die Durch  führung der Reaktion ohne Verwendung von  Alkohol ist nicht möglich, weil sonst bei  dem Versuch, durch Kristallisation das Reak  tionsprodukt zu fassen oder dasselbe vom  Ausgangsmaterial zu trennen, stets ein Ge  misch von     8-Oxychinolinsulfat    und Kalium  sulfat erhalten wird.

   Es wurde nun gefunden,  dass man ein neues Salz des     8-Oxychinolins     erhält, wenn man     8-Oxychinolin,        5-Sulfo-          salicylsäure    und eine alkalisch reagierende       Natriumverbindung    in wässeriger Lösung in  solchen Mengen, dass auf 1 Molekül     Oxychi-          nolin    und     Sulfosalicylsäure    1 Molekül Alkali       trifft,    aufeinander einwirken lässt. Eine Ver  wendung von Alkohol ist hierbei, wie Versuche    ergaben, nicht notwendig. Gibt man z. B.

         8-Oxychinolin    zu einer 80-90<B>'</B>beissen, wässe  rigen Lösung des sauren     Natriumsalzes    der     5-          Sulfosalicylsäureoder5-Sulfosalicylsäurezu    der  wässerigen Lösung von     8-Oxychinolir)natrium,     so tritt zunächst Lösung ein, worauf beim Er  kalten das entsprechende     8-Oxychinolinsalz     in wohlgebildeten Kristallen sich ausscheidet.

    Zu dem gleichen Ergebnis gelangt man,  wenn man bei der Herstellung des     8-Oxy-          chinolinsalzes    des primären     Natrium-5-sulfo-          salicylates    in der Wärme und in so kon  zentrierter Lösung arbeitet, dass sich das  neue Salz beim Erkalten der Lösung ab  scheidet.

   Man behandelt zum Beispiel eine  Mischung von je 1 Molekül     8-Oxychinolin     und     5-Sulfosalicylsäure    oder das primäre     5-          sulfosalicylsaure    Salz des     8-Oxychinolins    in  Gegenwart von wenig heissem Wasser mit  1 Molekül     Ätznatron    oder 1/2 Molekül Soda  und erhält auf diese Weise beim Erkalten  das oben erwähnte Produkt.

        Der Erfolg des vorstehenden Verfahrens  ist umso überraschender, als weder das zum       Kalium-8-Oxychinolinsulfat    führende, noch  das oben geschilderte Verfahren bei Anwen  dung auf das saure     Kaliumsalz    der     5-Sulfo-          salicylsäure    zum Erfolg führt. Beim Arbeiten  mit dem sauren Kalisalz der     5-Sulfosalicyl-          säure    kann das gewünschte Salz überhaupt  nicht weder in wässeriger Lösung noch nach  Zusatz von Alkohol abgeschieden werden.  Die wässerigen Lösungen des neuen Salzes  sind haltbar. Das neue Salz zeichnet sich  durch hervorragende desinfizierende Wirkung  aus und dient als allgemeines Desinfektions  mittel.  



  <I>Beispiel:</I>  21,8 Teile     5-Sulfosalicylsäure    werden in  5,3 Teilen wasserfreier Soda und 25 Teilen  Wasser unter Erwärmen auf 80-90   gelöst.  Man gibt 13,5 Teile     8-Oxychinolin    hinzu  und rührt, bis eine klare, gelbrote Lösung  entstanden ist. Beim Erkalten erstarrt die  ganze Masse zu einem einheitlichen gelben  Kristallbrei. Das Doppelsalz wird entweder  durch     Absaugen    oder durch direktes Trock  nen des Kristallbreis bei<B>300</B> gewonnen.  Man erhält ein zitronengelbes Kristallpulver,  welches bei 2480 unter Zersetzung schmilzt    und in Wasser leicht und schnell sich mit  gelber Farbe löst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Salzes des 8-Oxychinolins, dadurch gekenn zeichnet, dass man 8-Oxychinolin, 5-Sulfo- salicylsäure und eine alkalisch reagierende Natriumverbindung in wässeriger Lösung in solchen Mengen, dass auf 1 Molekül Oxy- chinolin und Sulfosalicylsäure 1 Molekül Alkali trifft, aufeinander einwirken lässt.
    Das so erhaltene 8-Oxychinolinsalz des pri mären Natrium-5-sulfosalicylates ist ein zitronengelbes Kristallpulver, welches bei 2480 unter Zersetzung schmilzt, sich in Wasser leicht und schnell mit gelber Farbe öst und in wässeriger Lösung haltbar ist. UNTERANSPRUCIi Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in der Wärme und so in konzentrierter Lösung arbeitet, dass sich das Reaktionsprodukt beim Erkal ten der Lösung abscheidet.
CH173541D 1932-12-09 1933-11-09 Verfahren zur Herstellung eines neuen, wasserlöslichen Abkömmlings des 8-Oxychinolins. CH173541A (de)

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