CH185940A - Verfahren zur Herstellung von Acenaphten-5:6-dicarbonsäureanhydrid. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Acenaphten-5:6-dicarbonsäureanhydrid.

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CH185940A
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  Verfahren zur Herstellung von     Acenaphten-5:6-diearbonsäureanhydrid.       Wir haben gefunden, dass     Acenaphten     sich mit     Alkylarylcarbaminsäurechloriden    in  Gegenwart eines     Aluminiumchlorid-Konden-          sierungsmittels    unter den üblichen Bedingun  gen einer     Friedel-Crafts-Reaktion,    zu den  entsprechenden     Acenaphten    - 5 :

   6 -     dicarbon-          säure-bis-alkylarylamiden    kondensieren     lässt,     welche     Amide    durch Hydrolyse leicht in       Acenaphten-5        :6-dicarbonsäureanhydrid    über  gehen. Es sind hierzu annähernd zwei     Alole-          küle    des     Alkylarylcarbaminsäurechlorides    er  forderlich und es empfiehlt sich, diese, wie  nachstehend in Beispiel 1 angegeben,     portio-          nenweise    zuzusetzen.  



  Versuche ergaben, dass, wenn kein Löse  mittel angewendet     wird,    das zunächst gebil  dete     B,is-alkylarylamid    durch das Alumini  umchlorid     hydrolysiert    wird und unmittel  bar, ohne dass eine besondere     Hydrolysie-          rungsoperation    erforderlich wäre,     Acenaphten-          diearbonssäureanhydrid    liefert.    <I>Beispiel 1:</I>  Zu einer Lösung von 77 Teilen     Acenaphten     und 92, Teilen     Äthylphenylcarbaminsäure-          chlorid    in 500 Teilen Chlorbenzol werden, bei  <B>80'</B> C, langsam 75 Teile wasserfreies Alu  miniumchlorid gesetzt.

   Das     Gemisch    wird  bei<B>80'</B> C 3 Stunden lang     gerührt,        mit    wei  teren 150 Teilen     Äthylphenylcarbaminsäure-          chlorid    und weiteren 110 Teilen wasserfreien  Aluminiumchlorids versetzt und das Ganze       anderhalb        Stunden    unter einem     Rückfluss-          kühler    gekocht. Zu dem Reaktionsgemisch  fügt man Wasser und Salzsäure und ent  fernt das Chlorbenzol durch     Abdestillieren     mit Dampf.

   Das     nichtflüchtige    Produkt       wird        abfiltriert,    mit warmem Methylalkohol  ausgezogen und     nochmals    der Filtration un  terworfen. Der unlösliche Rückstand besteht  aus     Acenaphten-:5.:        6-dicarbonsäure-bis-äthyl-          anilid.    E s kristallisiert aus Essigsäure in  gelblichen Nadeln vom Schmelzpunkte  217   C.      Das rohe     Bis-äthylanilid        wird        hydroly-          siert,    indem man es mit seiner zehnfachen       Gewichtsmenge    60%iger Schwefelsäure 10  Minuten lang kocht.

   Hierauf wird das Ge  misch verdünnt     und    angesäuert, wobei       Acenaphten    - 5 : 6 -     dicarbonsäureanhydrid    in  ausgezeichneter Qualität     und    Ausbeute aus  fällt. Es besitzt den in der Literatur ange  gebenen Schmelzpunkt von 294' C.  



  <I>Beispiel 2:</I>  77 Teile     Acenaphten        und    300 Teile       Phenyläthylcarbaminsäurechlorid    werden bei  70     bis    80   C zusammengerührt und bei die  ser Temperatur 225 Teile wasserfreies     Alu-          miniumchlorid    langsam hinzugefügt. Man  rührt das Gemisch bei 80   C 1     Stunde    lang,  erhitzt es dann auf 120' C und setzt das  Rühren bei 120 bis 125   während 21/2 Stun  den fort.

   Das Produkt     wird    gekühlt, mit       verdünnter    Salzsäure aufgekocht,     abermals     gekühlt, worauf man die wässerige Flüssig  keit abgiesst und den     Rückstand    mit sieden  dem Methylalkohol auszieht. Beinahe reines       Acenaphten-5    :     6-dicarbonsäureanhydrxd    vom  Schmelzpunkte<B>293'</B> C bleibt ungelöst zu  rück.

      <I>Beispiel 3:</I>  Man verwendet an Stelle der in Beispiel 2  angegebenen 300 Teile     Phenyläthylcarbamin-          säurechlorid    275 Teile     Phenylmethylcarba-          minsäurechlorid    und verfährt im übrigen  wie im     Beispiel    2. Man erhält die nämliche       Verbindung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Acenaph- ten-5 : 6-dicarbonsäureanhydrid, dadurch ge kennzeichnet, dass Acenaphten mit ungefähr zwei Molekülen eines Alkylarylcarbamin- säurechlorides in Gegenwart eines Friedel- Crafts'schen gondensierungsmittels konden siert und das erhaltene Acenaphten-5 :
    6- dicarbonsäure-bis-alkylarylami4 hydrolysiert wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dassz inan das Acenaph- ten mit Äthylphenylcarbaminsäurechlorid kondensiert.
CH185940D 1934-05-07 1935-01-09 Verfahren zur Herstellung von Acenaphten-5:6-dicarbonsäureanhydrid. CH185940A (de)

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