CH189809A - Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons.Info
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- C07J—STEROIDS
- C07J1/00—Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
- C07J1/0003—Androstane derivatives
- C07J1/0011—Androstane derivatives substituted in position 17 by a keto group
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Description
Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet ein Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons, welches dadurch gekennzeichnet ist, dag man eine Verbin dung, welche das an der Kernhydroxylgruppe veresterte Radikal der Lithocholsäure ent hält, wie z.
B. die an der Kernhydroxyl- gruppe veresterte Lithocholsäure, ihre Ester oder Amide, mit einem Oxydationsmittel be handelt, die neutralen Oxydationsprodukte abtrennt, auf letztere nach Befreiung von flüchtigen. Verbindungen und unverändertem Ausgangsmaterial ein Ketonreagens einwir ken lässt und .das Reaktionsprodukt mit hydrolytisch wirkenden Mitteln spaltet. Die Kernhydroxylgruppe des Radikals der Litho- cholsä.ure kann z.
B. durch Essigsäure, Pro pionsä.ure oder Denzoesäure verestert sein.
Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung ist identisch mit der im Patent Nr. 1$8242 beschriebenen.
Geeignete Oxydationsmittel sind z. B. Chromsäure, Permanganat und dergleichen. Als Ketonreagenzien können .Semicarbazid, Thiosemicarbazid, Hydroxylamin, Amino- guanidin, neutrale oder basisch substituierte Acylhydrazide, wie z.
B. das Chlorid des Trimethylammoniumacethydrazids, Phenyl- hydrazin, Diphenylhydrazin, Mono- oder Dinitrophenylhydrazin, Phenylhydrazinsulfo- säure usw. Verwendung finden.
Das so erhaltene Keton steht den Sexual hormonen nahe; es soll therapeutische Ver wendung finden.
<I>Beispiel:</I> 45 Teile Lithocholsäureacetat, gelöst in Eisessig, werden bei 85 bis 90 unter Rüh ren mit einer Lösung von 65 Teilen Chrom- trioxyd in Wasser-Eisessig (1 :5) tropfen weise versetzt. Nach mehrstündigem Erhit zen wird die überschüssige Chromsäure durch Zusatz von Methanol zerstört und die Lösung im Vakuum stark eingeengt.
Die weitere Aufarbeitung geschieht nach der im Beispiel des Patentes Nr. 188242 be schriebenen Weise. An Stelle von Lithocholsäureacetat kön nen auch seine Ester, wie z. B. der Methyl- oder Äthylester oder seine Amide verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines mehr kernigen Ringketons, dadurch gekennzeich net, dass man eine Verbindung, welche das an der Kernhydroxylgruppe veresterte Radi kal der Lithocholsäure enthält, mit einem Oxydationsmittel behandelt, die neutralen Oxydationsprodukte abtrennt, auf letztere nach Befreiung von flüchtigen Produkten und unverändertem Ausgangsmaterial ein Keton- reagens einwirken lässt und das Reaktions produkt mit hydrolytisch wirkenden Mitteln spaltet.Die auf diese Weise gewonnene Verbin dung ist identisch mit der im Patent Nr. 188\e2 beschriebenen. Das so erhaltene Keton steht den Sexual hormonen nahe; es soll therapeutische Ver wendung finden. UN TERAN SPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, man als Keton- reagens eine Hydrazinverbindung ver wendet. 2. Verfahren, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Keton- reagens Semicarbazid verwendet. 3.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Keton- reagens Hydroxylamin verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand lung mit einem Ketonreagens flüchtige Verbindungen durch Wasserdampfdestil- lation vertreibt. 5. Verfahren, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Behand- lung mit einem Ketonreagens flüchtige Verbindungen durch Erwärmen im Vakuum vertreibt.6. Verfahren. nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das neutrale Oxydationsprodukt vor der Behandlung mit einem Ketonreagens zwecks Ab scheidung von unverändertem Ausgangs material mit einem Alkohol behandelt, wobei die Ketonfraktion in Lösung geht. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vor der Be handlung mit einem Ketonreagens den die Ketone enthaltenden Anteil durch fraktionierte Destillation im Vakuum reinigt, wobei die bis etwa 250 (1 mm) siedende Fraktion gesondert aufgefangen wird. B.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Hydrolyse der aus dem Keton und einem Keton- reagens gebildeten Verbindung saure Reagenzien verwendet. 9. Verfahren: nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, man zur Hydrolyse der aus dem Keton und einem Keton- reagens gebildeten Verbindung in belie biger Reihenfolge saure und alkalische Reagenzien verwendet. 10.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromtrioxyd verwendet. 11. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromtrioxyd in Gegenwart von Essigsäure verwendet. 12. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, -dass man als Oxy dations- mittel Peimanganat verwendet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH189809T | 1933-10-31 | ||
| CH182391T | 1935-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH189809A true CH189809A (de) | 1937-03-15 |
Family
ID=25720693
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH189809D CH189809A (de) | 1933-10-31 | 1933-10-31 | Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen Ringketons. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH189809A (de) |
-
1933
- 1933-10-31 CH CH189809D patent/CH189809A/de unknown
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