CH190538A - Verfahren zur Herstellung von Estern mehrkerniger Oxyketone. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Estern mehrkerniger Oxyketone.

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CH190538A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J9/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of more than two carbon atoms, e.g. cholane, cholestane, coprostane

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Estern mehrkerniger     Ogyketone.       Im Patent Nr. 182891 ist ein Verfahren  beschrieben zur Herstellung mehrkerniger       Ringketone    aus     Sterinen    und Gallensäuren  mit gesättigten Ringsystemen     bezw.    ihren  Derivaten oder partiellen     Abbauprodukten,     das dadurch gekennzeichnet ist, dass man  solche Derivate der     Sterine    und Gallen  säuren, deren im Kerne befindliche     Hydro-          xylgruppen    z. B. durch Substitution des  Wasserstoffatoms, z.

   B. durch     Eeterbildung,     oder auch durch Halogen der direkten Oxy  dation entzogen sind, mit Oxydationsmitteln  behandelt, aus der Oxydationsmasse die neu  tralen Anteile abtrennt unter Vertreibung  flüchtiger Reaktionsprodukte, die in den  nichtflüchtigen Anteilen enthaltenen Ring  ketone, eventuell nach vorangehender     Destil-          lation,    mit     Ketonreagenzien    abscheidet und  die Reaktionsprodukte mit hydrolytisch wir  kenden Mitteln behandelt.  



  Ester der nach diesem Verfahren erhält  lichen     Oxyketone    besitzen     e;n    besonderes In  teresse. Sie können durch     Veresterung    der         Oxyketone    selbst erhalten werden. Sie ent  stehen aber auch intermediär, bei dem oben  genannten Verfahren, wenn man die Einwir  kungsprodukte von     Ketonreagenzien    auf an  der     Hydroxylgruppe        veresterte        Oxyketone     der     Ätio-    und     Ätio-allo-cholanreihe    mit     hy-          drolytisch    wirkenden Mitteln behandelt.

   Bei  energischer Einwirkung der letzteren werden  jedoch die vorhandenen     Estergruppen    ganz  oder zum Teil unter Bildung der     Oxyketone          mitabgespalten.    Es wurde     nun        gefunden,     dass man die Ester leicht gewinnen     kann,     wenn man die     Verseifung    unter solchen mil  den Reaktionsbedingungen durchführt,     da.ss     die     Estergruppe    des     Ausgangsstoffes    nicht  aufgespalten, ,sondern nur das Betonreagens  abgespalten wird.

   Zu dieser Hydrolyse ver  wendet man zweckmässig saure     Mittel    in       Gegenwart    geringer Mengen Wasser und  gegebenenfalls     eines        Lösungsmittels.     



  Die nach dem vorliegenden Verfahren er  hältlichen Endstoffe sollen therapeutische  Verwendung finden oder als Zwischenpro-           dulde    zur Herstellung therapeutisch ver  wendbarer Verbindungen dienen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  30 mg des     Semicarbazons    vom Acetat des  bei der Oxydation von     epi-Dihydrocholesterin     erhaltenen     Oxyketons    werden mit 2 g einer  Lösung, wie sie durch Mischen von 9 g Eis  essig, 1 g konzentrierte Schwefelsäure und  1 g Wasser erhältlich ist,     i/2    Stunde am  Wasserbade erhitzt. Man versetzt mit Eis  und Soda und nimmt das abgeschiedene  Acetat des     Oxyketons    in Äther auf. Nach  dem     Umkristallisieren    aus Methylalkohol  schmilzt es bei 164 bis 165       (korr.).     



  <I>Beispiel 2:</I>  0,5 g des     Semicarbazons    (F. 251 bis 252         korr.)    des     Benzoats        des    bei der Oxydation  des     Benzoats    von     Dihydro-cholesterin    erhal  tenen     Oxyketons,    werden 24 Stunden mit  einer Lösung von 5 g kristallisierter     Oxal-          säure    in 20 cm' 95%igen Alkohol gekocht.  Die klare     .Lösung    wird eingedampft und der  Rückstand mit Wasser und Äther geschüt  telt. Nach dem Verdampfen der ätherischen  Lösung     wird    der Rückstand aus Methylalko  hol oder Benzin umkristallisiert.

   Das erhal-         tene        Benzoat        des        Oxyketons    schmilzt bei  <B>215'</B> unter Zersetzung     (korr.).    Durch al  kalische     Verseifung    dieses     Benzoats    erhält  man     das        Oxyketon    vom F. 174 bis<B>175,5'</B>       (korr.).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Estern mehrkerniger Oxyketone durch Verseifen der Einwirkungsprodukte von Betonreagenzien auf an der Hydroxylgruppe veresterte Oxy- ketone der Ätio- und Ätio-allo-cholanreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man die Ver- seifung unter solchen milden Reaktionsbedin gungen durchführt, dass die Estergruppe des Ausgangsstoffes nicht aufgespalten wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass man die Verseifung mit sauren Mitteln in Gegenwart geringer Mengen Wasser durchführt. 2. Verfahren nach Patentanepruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Verseifung in Gegenwart eines organischen Lösungs mittels durchführt.
CH190538D 1934-11-06 1934-11-06 Verfahren zur Herstellung von Estern mehrkerniger Oxyketone. CH190538A (de)

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