CH194882A - Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen ungesättigten Ringdiketons der Ätio-cholanreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen ungesättigten Ringdiketons der Ätio-cholanreihe.

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CH194882A
CH194882A CH194882DA CH194882A CH 194882 A CH194882 A CH 194882A CH 194882D A CH194882D A CH 194882DA CH 194882 A CH194882 A CH 194882A
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    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
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    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
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    • C07J1/0011Androstane derivatives substituted in position 17 by a keto group
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen ungesättigten       Ringdiketons    der     Ätio-cholanreihe.       Es wurde gefunden, dass man zu einem    mehrkernigen ungesättigten     Ringdiketon    der       Ätio-cholanreihe    .gelangen kann, wenn man  die     Kohlensto.ffdoppelbindung    des     d',S-De-          hydroandrosterons        (d',13-3-Oxy-ätio-cholenons-          [17])    vor der folgenden     Einwirkung    des       Oxydationsmittels    schützt,

   im so erhaltenen  Zwischenprodukt die     Hydroxylgruppe    durch  Oxydation in eine     getogruppe    überführt und  nach erfolgter Oxydation eine Kohlenstoff  doppelbindung in     4,5-Stellung    herstellt.  



  Der Schutz der Doppelbindung -des     d5,e-          Dehy4roandrosterons    vor der folgenden Ein  wirkung des     Oxydationsmittels    erfolgt zum  Beispiel durch Anlagerung von Halogen       bezw.    Halogenwasserstoff.

   Die     Umwandlung     der     Hydroxylgruppe    in eine     Ketogruppe    ge  schieht durch Behandlung .des     Zwischenpro-          cluktes    mit geschützter     Doppelbindung,    zum       Beispiel    mit     Chromsäure-Eisessig    in der       Kälte.    Die     Herstellung    der     Kohlenstoff-          doppelbindung    in     4,5-Stellung    nach     erfolgter            Oxydation    kann in bekannter Weise,

   zum  Beispiel zur Entfernung des Halogens durch  Behandlung mit Zinkstaub und Essigsäure  oder mit     Alkalijodiden,    zur     Entfernung,des     Halogenwasserstoffes durch Behandlung mit       tertiären    Basen, wie     Pyridin    oder     Dimethyl-          anilin    oder mit Salzen von     garbonsäuren,     wie z. B.     Alkaliacetaten,    erfolgen.  



  Während sich im Ausgangsstoff die Dop  pelbindung in     ss-y-Stellung    zur     Hydroxyl-          gruppe    befindet, liegt sie dagegen im End  produkt in a.     ss-Stellung    zur neu entstan  denen     Ketogruppe.     



  Das so gewonnene     d4,5-Androstendion          (d4,5-Ätio        eholend        ion-        [    3,17 ]) der     Konstitutions-          formel     
EMI0001.0054     
      bildet farblose Kristalle vom F. 172 bis 174  ,  die sich .aus     Hexan        umkristallisieren    lassen.  Die neue Verbindung erweist sich im     Kamm-          wachstumstest    am Kapaun und     namentlich     im     Samenblasentest    an der     Ratte    als hoch  wirksam.

   Sie soll als solche therapeutische  Verwertung finden oder als Zwischenprodukt  zur Bildung anderer therapeutisch     wertvoller     Verbindungen .dienen.    <I>Beispiel:</I>  1 Teil     A5,6-D,hydroandrosteron        (her@e-          stellt        zum:        Beispiel    nach Patent Nr. 193220)       wird    in 28 Teilen Eisessig gelöst und in der       Kälte    tropfenweise eine Lösung von 0,555  Teilen Brom in 11 Teilen Eisessig zugegeben.  



  Dann versetzt man     allmählich    bei     Zim-          mertemperatur    mit einer Lösung von 1,15  Teilen     Chromtrioxyd    in 45 Teilen 90%iger  Essigsäure und lässt .das Reaktionsgemisch  unter gelegentlichem Umschwenken 14 Stun  den stehen.     Hierauf    wird dieses in 500 Teile  kaltes Wasser eingezogen, wobei sich sofort  eine feste     Ausflockung    abscheidet, die man  durch eine     Glasfilternutsche    absaugt und  sorgfältig     mit    Wasser     nachwäscht.     



  Das noch feuchte, fast farblose     Diketon-          dibromi.d    wird in 28 Teilen Eisessig gelöst,  14 Teile Zinkstaub zugegeben und das Ganze  unter ständigem     Schütteln    12 Minuten am  siedenden Wasserbade gehalten. Man     saugt          ,durch    eine     Glasfilternutsche    .ab, wäscht den  Rückstand mit wenig Eisessig nach und giesst  die klare Lösung in     3,60        Teile    ganz kaltes  Wasser. Mittels eines Glasstabes wird die  milchige Flüssigkeit so lange gerührt, bis  vollständige     Ausflockung    eingetreten und die  überstehende Lösung völlig hell und wasser  klar ist.

   Dann saugt man durch eine Glas  filternutsche     äl6,    wäscht mit viel Wasser nach  und trocknet     das        Reaktiansgemisch        im@    Va  kuum über     Phosphorpentoxyd.        Es    wird  mit wenig Tierkohle aus     Hexan    umkristalli  siert und so     14,5-Androstendion    erhalten.  



  Als     Oxydationsmittel    kann man zum  Beispiel auch     ein;        Permanganat,    wie     Kalium-          permanganat,        verwenden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines mehr kernigen ungesättigten Ringdiketons der Ätio-cholanreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man .die Kohlenstoffdappelbindung des ,d5,6-Dehydroandrosterons (d5,6- 3 - Oxy-ätio- cholenons-[17]) vor der folgenden Einwir kung des Oxydationsmittels schützt,
    im so er haltenen Zwischenprodukt .die Hydroxyl- gruppe durch Oxydation in .eine Ketogruppe überführt und nach erfolgter Oxydation eine Kohlenstoffdoppelbindung in 4,5-Stellung herstellt.
    Das so gewonnene 14,5-Androstendion (14,5- Ätiocholendion-[3,17]) der Konstitutions- formel EMI0002.0073 bildet farblose Kristalle vom F. 172 bis 174 , die .sich aus Ilexan umkristallisieren lassen. Die neue Verbindung erweist sich im Kamm- wachstumstest am Kapaun und namentlich im Samenblasentest an der Ratte als hoch wirksam.
    Sie soll als solche therapeutische Verwertung finden oder als Zwischenprodukt zur .Bildung anderer therapeutisch wertvoller Verbindungen dienen. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlenstoff- doppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogen schützt und nach .erfolgter Oxydation Halogen abspaltende Mittel einwirken lässt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Halogen abspaltendes Mittel Zinkstaub und Essigsäure verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Halogen abspaltendes Mittel ein Alkalijodid verwendet. . Verfahren nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlenstoff doppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung vonHalogenwasserstoTf schützt und nach erfolgter Oxydation Halogen wasserstoff abspaltende Mittel einwirken lässt. . Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als Halogenwasserstoff abspalten des Mittel tertiäre Basen verwendet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als Halogenwasserstoff abspal tendes Mittel Alkaliacetate verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations- mittel Chromsäure verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass man als Oxydations- mittel ein Permanganat verwendet.
CH194882D 1935-03-27 1935-03-27 Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen ungesättigten Ringdiketons der Ätio-cholanreihe. CH194882A (de)

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