CH199953A - Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen ungesättigten Ringdiketons der Ätio-cholanreihe. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen ungesättigten Ringdiketons der Ätio-cholanreihe.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen ungesättigten Ringdiketons der Ätio-eholanreihe. Es wurde gefunden, dass man zu dem im Hauptpatent beschriebenen d4>5-Androstendion (d',5-Ätio-eholendion-3,17]) gelangen kann, wenn man die Kohlenatoffdoppelbindung des d4,5-Dehydroandrosterons (d4,5-3-Oxy-ätio- cholenons-[17]) vor der folgenden Einwirkung des Oxydationsmittels schützt, im so erhal tenen Zwischenprodukt die Hydroxylgruppe durch Oxydation in eine Ketogruppe über führt und nach erfolgter Oxydation die Kohlenstoffdoppelbindung wieder herstellt. Der Schutz der Doppelbindung des d4,5- Dehydroandrosterons vor der folgenden Ein wirkung des Oxydationsmittels erfolgt zum Beispiel durch Anlagerung von Halogen bezw. Halogenwasserstoff. Die Umwandlung der Hydroxylgruppe in eine Ketogruppe geschieht durch Behandlung des Zwischenproduktes mit geschützter Doppelbindung zum Beispiel mit Chromsäure-Eisessig in der gälte. Die Wiederherstellung der Kohlenstoffdoppelbin- dung nach erfolgter Oxydation kann in be- kannter Weise, zum Beispiel zur Entfernung des Halogens durch Behandlung mit Zink staub und Essigsäure oder mit Alkalijodiden, zur Entfernung des Halogenwasserstoffes durch Behandlung mit tertiären Basen, wie Pyridin oder Dimethyl-anilin oder mit Salzen von garbonsäuren, wie zum Beispiel Alkaliace- taten, erfolgen. <I>Beispiel:</I> 1 Teil d4,5 - Dehydroandrosteron vom F.<B>128,5-130'</B> wird in 28 Teilen Eisessig gelöst und in der Kälte tropfenweise eine Lösung von 0,555 Teilen Brom in 11 Teilen Eisessig zugegeben. Dann versetzt man allmählich bei Zimmer temperatur mit einer Lösung von 1,15 Teilen Chromtrioxyd in 45 Teilen 90 /oiger Essig säure und lässt das Reaktionsgemisch unter gelegentlichem Umschwenken 14 Stunden stehen. Hierauf wird dieses in 500 Teile kaltes Wasser eingegossen, wobei sich sofort eine feste Ausflockung abscheidet, die man durch eine Glasfilternutsche absaugt und sorgfältig mit Wasser nachwäscht. Das noch feuchte, fast farblose Diketon dibromid wird in 28 Teilen Eisessig gelöst, 14 Teile Zinkstaub zugegeben und das Ganze unter ständigem Schütteln 12 Minuten am siedenden Wasserbade gehalten. Man saugt durch eine Glasfilternutsohe ab, wäscht den Riickatand mit wenig Eisessig nach und giesst die klare Lösung in 360 Teile ganz kaltes Wasser. Mittels eines Glasstabes wird die milchige Flüssigkeit so lange gerührt, bis vollständige Ausflockung eingetreten und die überstehende Lösung völlig hell und wasser klar ist. Dann saugt man durch eine Glae- filternutsche ab, wäscht mit viel Wasser nach und trocknet das Reaktionsgemisch im Vakuum über Phosphorpentoxyd. Es wird mit wenig Tierkohle aus Hexan umkristallisiert und so d',5-Androstendion erhalten. Als Oxydationsmittel kann man zum Bei spiel auch ein Permanganat wie Kaliumper manganat verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines mehr kernigen ungesättigten Ringdiketons der Ätio-cholanreihe, dadurch gekennzeichnet, dass rnan die Kohlenstoffdoppelbindung des ,d',5-Dehydroandrosterons (d',b-3-Oxy-ätio- cholenons-[17]) vor der folgenden Einwirkung des Oxydationsmittels schützt, im so erhal tenen Zwischenprodukt die Hydroxylgruppe durch Oxydation in eine Ketogruppe über- fürt und nach erfolgter Oxydation die Kohlen stoffdoppelbindung wieder herstellt.UNTERAU SPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlenstoff- doppelverbindu ngdes Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogen schützt und nach erfolgter Oxydation durch Einwirkung Halogen abspaltender Mittel wieder her stellt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man als Halogen abspaltendes Mittel Zinkstaub und Essigsäure verwendet. 3.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Halogen abspaltendes Mittel ein Alkalijodid verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kohlenstoff doppelbindung des Ausgangsstoffes durch Anlagerung von Halogenwasserstoff schützt und nach erfolgter Oxydation durch Ein wirkung Halogenwasserstoff abspaltender Mittel wieder herstellt. 5. Verfahren nach Patentansprucb und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als Halogenwaeeeretoff abspal tendes Mittel tertiäre Basen verwendet. 6.Verfahren nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als Halogenwasserstoff abspal tendes Mittel Alkaliacetate verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel Chromsäure verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydations mittel ein Permanganat verwendet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH199953T | 1935-03-27 | ||
| CH194882T | 1935-03-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH199953A true CH199953A (de) | 1938-09-15 |
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ID=25722707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH199953D CH199953A (de) | 1935-03-27 | 1935-03-27 | Verfahren zur Herstellung eines mehrkernigen ungesättigten Ringdiketons der Ätio-cholanreihe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH199953A (de) |
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1935
- 1935-03-27 CH CH199953D patent/CH199953A/de unknown
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