CH198151A - Verfahren zum Verkleben von Werkstoffen. - Google Patents

Verfahren zum Verkleben von Werkstoffen.

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CH198151A
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  Verfahren zum Verkleben von Werkstoffen.         Gegenstand    der     Erfindung    ist     ein    Ver  fahren zum     Verkleben    von Werkstoffen,     da-          durch.        gekennzeichnet,    dass. auf die zu ver  klebenden: Flächen     mittels        härtbarer,    in<B>je</B>  ,dem     Verhältnis,    mit     Wasser        verdwnnbare          Kunstharzseifen    erzeugte     Klebeschichten    auf  gebracht werden.

   Dabei soll unter     Klebe-          schicht    sowohl eine unmittelbar     auf    die Flä  chen des Werkstoffes     aufgebrachte        dünne     Schicht des     Klebemittels,    als     auch        ein    Film  aus Papier, Gewebe, Holz oder     Metall        ver-          standen.        sein,    der das     Klebemittel        enthält.     



  Es     ist    zwar     bekannt,    zur     Verleimung     von Holz,     insbesondere    zur     Herstellung    von       Sperrglatten,    aller     Art,    Kunstharz zu     ver-,     wenden.     Bei    dieser     Verleimung    werden als       Zwischenschichten    mit     Kunstharz    getränkte  Papierfolien angewendet.

   Die     Herstellung     dieser     Verleimungefilme    erfolgt in bekann  ter     Weise        @deraxt,    dass Papier mit     einem    in       einem        Lösungsmittel,    wie Alkohol, Aceton  und     dergl.    gelösten     Kondensationsprodukt     aus     Phenolen    und     Formaldehyd        getränkt            wird,    oder aber es wird ein     Anfangskonden-          sationsprodukt,    d. h.

   ein     Produkt,        .das    nur  so kurz kondensiert     wurde,    dass die Bildung  zweier     :Schichten        vermieden    wurde     und        wel-          ohes,    nicht     in    jedem     Verhältnis    mit Wasser       verdünnbar_        .ist,

      zur     Träakung    des Papiers       verwendet.    Die Filme werden     zwischen    die  zu     vereinigenden    Platten     eingelegt    und das       Ganze        in-der        Heissleimpresse        verpresst.     



  Um keine     Fehlleistungen    zu erhalten,       mu3    die Luft im     Raume,    in ,dem mit solchen  Filmen     .geleimt    wird, eine     gewisse        Menge          Feuchtigkeit        enthalten.     



       Für    die :direkte     Auftragung        auf    die zu       verleimende    Fläche, beispielsweise auf das  Furnier,     mittels    der     Leimauftragungssma-          schine        eignet    sich     eine    solche Lösung     (alko-          holische    oder     acetonische)    jedoch nicht.

   Ab  gesehen davon,     -dass    beim Arbeiten mit der       Leimauftragungsmasehine,    die     gewöhnlich     zum     Auftragen    von     Knochen-,        Casein-        und          Albuminleim    dient,     beträchtliche        Mengen     von -     kostspieligen        Lösungsmitteln        verloren              gehen,    die überdies die Brand- und Ex  plosionsgefahr erhöhen, wird die Lösung       hiedurch    eingedickt,

   wodurch die aufgetra  gene Schicht ungleichmässig und unnütz Ma  terial verschwendet wird.     Aber    auch mit  einer     Lösung    eines     Anfangskondensatiorrs-          produktes,    die mit     Wasser    nicht     verdünnt     werden kann, ist dies, abgesehen davon,     dass     lange erhitzt werden muss, bis der unlösliche       und        unschmelzbare    Zustand erreicht ist,  nicht möglich, weil die Lösung zu dick (un  gleichmässiger Auftrag)     und    überdies unver  meidbar ist,

       da.ss    in .der Maschine     Wasser    als  Waschwasser, Verdünnungsmittel usw. mit  verwendet wird.  



  Gemäss der     Erfindung    werden zum     Ver-          kleben    von Werkstoffen,     insbesondere    von  Holz, Klebeschichten verwendet, die aus  einem für     diesen    Zweck noch nicht verwen  deten Material erzeugt werden. Als solches  Material kommen     härtbare,    in jedem Ver  hältnis mit     Wasser        verdünnbare    Seifen von  Kunstharzen in Betracht.

   Als Kunstharz  werden insbesondere     Kondensationsprodukte     von Aldehyden mit     Phenolen    oder deren  Homologen oder Derivaten.     verwendet,    wo  bei die     Kondensation    in An- oder Abwesen  heit von Kondensationsmitteln zweckmässig       mindestens    soweit erfolgt ist,     dass,    sich zwei  Schichten gebildet haben.

   Solche     Konden-          sationsprodukte    lassen sich ohne weiteres  mit Alkalien verseifen, wobei Harzseifen       bezw.    Harzlösungen     entstehen,    die beliebig  mit Wasser     verdünnba.r    sind, ohne sich zu  trüben     bezw.        auszufallen.    Das Verhältnis  zwischen Phenol und Aldehyd kann 1     :1     sein.     Wenn    aber eine raschere Härtung     ge-          wünscht    wird, kann ,die. Kondensation mit  einem     Aldelrydüberschuss    durchgeführt wer  den.  



  Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, zur       Harzseifenlösung    Weichmacher, wie Öle.,  Fette oder     Glyzerin,    erstere in     emulgierter     oder     verseifter    Form, allein oder in Verbin  dung mit Kohlehydraten     zuzusetzen.     



       Ferner    können den     Kunstharzseifen    zu  ihrer Streckung     Naturharzseifen    zugesetzt  werden. Dabei     .kann.    man einem solchen Ge-    misch von Kunst- und     Naturharzseifen     Weichmacher und     Kohlehydrate        zusetzen.     



  Die     Kunstharzseifen    können bei     richtiger     Verdünnung auf die zu verleimenden Flä  chen direkt.     genau    wie     Knochen-,        Casein-          oder        Albuminleim,    mittels der üblichen       Leimauftragungsmaschine    aufgetragen wer  den oder     aber    es können Folien aus verschie  denen,     vorteilhaft    saugfähigen Steffen, wie  Papier, Textilien, dünn     geschälte    Holzfur  niere, aber auch     Metall,    z.

   B.     Staniol,    mit  den     genannten        Seifen,        beispielsweise    durch  Bestreichen oder     Tränken,    behandelt werden.       Dabei    kann     man    zum     Bestreichen    (Tränken)  dieser Filme der     Kunstharzseife    Kohle  hydrate     zusetzen.     



       Bei        Verwendung    von     stark        saugfähigem     Material, wie z. B. Pappel- oder     Buchenholz-          folien    als     Zwischenlagen    oder wenn die zu  verklebenden Flächen, wie z.

   B.     Pappel-    oder       Buchenholzfurniere,    selbst stark saugfähig  sind, hat sich gezeigt, dass die Harzseifen  lösungen.,     insbesondere        bei    direktem Auftrag,       grösstenteils    vom     Material    eingesaugt wer  den     und        dieses        durchimprägnieren,    so dass  die Klebefähigkeit, die     naturgemäss    nur  durch     ari    der Oberfläche vorhandenen Klebe  stoff bedingt ist, leidet.  



       Gemäss    einer     weiteren        Ausfiihrungsfo.rm     des     erfindungsgmemässen    Verfahrens können  diese     Übelstände    dadurch     vermieden    werden,  dass das     Klebemittel    an der Oberfläche der  zu verklebenden Flächen     angesammelt.        bezw.     am Eindringen in das Material verhindert  wird, und zwar dadurch, dass an der Ober  fläche der zu verklebenden     Schichten    aus  den in jedem Verhältnis mit Wasser     ver-          dünnba.ren,

          gegebenenfalls    mit Naturharz  seifen vermengten     Kunstharzseifenlösungen          Fällungsprodukte        niedergeschlagen    werden.  Diese     Ausfällung    kann dergestalt     durchge-          führt    werden, dass zunächst die zu verkle  benden Flächen mit einem     Fällungsmittel,     wie z. B.     Metallsalzlösungen    (z. B.

   Alaun),       vedünnten    Säuren oder mit     Lösungen    nicht  in jedem Verhältnis mit     Wasser    mischbarer       bezw.        verdünnbarer    Harze     behandelt    werden,      welch     letztere        beispielsweise    durch     Konden-          sation    von     Phenolen    und     Aldahyden    mit  einem     Alkaliüberschuss        erhalten;    werden.

         Wenn    hierauf     sogleich    die     Lösungen.    ,der mit  Wasser in jedem Verhältnis     verdünnbaren          Kunstharzseifen    aufgebracht werden',

   schla  gen     sich    die     Fällungsprodukte    an der     Ober-          fläehe        nieder.        Umgekehrt    können auch     zu-          erstdie    in jedem Verhältnis mit Wasser     ver-          dünnbaren        Harzseifenlösungen    und erst nach  her .die     Fällungsmittel    aufgetragen werden.  Ein     Eindringen.    .des     Klebemittels,    in die  Tiefe des     Materials    ist dadurch verhindert.

    Die     Fällungsprodukte    dürften     bei        Verwen-.          dung    von Salzen     M.etallharzseifen,    bei Ver  wendung     von.    Säuren Harze,     bei    Verwen  dung von Harzen als     Fällungsmittel    - Mi  schungen von Harzen und Harzseifen sein.  da durch     Keimbildung        bezw.        Impfwirkung          sämtliche    vorhandenen Harze und Harzver  bindungen zum     Ausfallen        gebracht    werden.  



       8owo,hl    bei der zuerst     genannten.    Mög  lichkeit der alleinigen     Auftragung    der Harz  seife, als auch bei der     Fällungsvariante,    hat  es sich     als        vorteilhaft        erwiesen,    zu der in je  dem     Verhältnis    mit     Wasser        verdünnbaren,

            gegebenenfalls        mit        Naturharzseifen    vermeng  ten     Kunstharzseife    oder bei der     Fällungs-          variante    zu     diesen:

      Harzseifen     und        zur        Fäl-          lungslösung    oder nur zu einer von beiden,  wässerige Lösungen von solchen Kohle  hydraten zuzugeben, die freie     Hydrogyl-          gruppen    aufweisen, wie     insbesondere        Rohr-          zucken    oder     dergl.        Durch    Zusatz zu den       Harzseifenlösungen    wird, auch wenn der       Harzseifengeh:

  alt        verhältnismässig    gering     ist,          eine        Eindickung    erzielt,     so,dass.    ,die     Mischung          besser    streichfähig ist.

   Bei grossen Zusatz  mengen darf der Zusatz     nicht    zu lang vor  der Aufbringung auf das zu     behandelnde          Material        erfolgen:,        @da        sonst    gänzliche Erstar  rung     eintreten    kann.     Bei.        .der    Behandlung in  der     Heissleimpresse        polymerisieren:

          sodann.     die Kohlehydrate wahrscheinlich oder ver  binden sich     mit    den übrigen     vorhandenen          Substanzen        unter    Bildung von     klebrigen          Körpern    und wirken daher     ebenfalls    als       Klebemittel,    .so     d.ass        eine        Verringerung    des    Harzanteils und somit     Verbilligung    eintre  ten     kann.     



  Die     Weiterverarbeitung        der    bestrichenen       Platten        bezw.    der     behandelten    Folien     kann          nun    verschieden erfolgen, je nachdem, ob       Nassi-    oder     Trookenverleimung        erwünscht    ist.  



  Bei der     Nassverleimung        werden.    die be  strichenen,     Platten    im noch     feuchten    Zustand       aufeinander    gelegt und unter Hitze und  Druck     verpresst.    Ebenso     können    die behan  delten, noch feuchten Folien     zwischen    nicht       bestrichene        Platten    gelegt und mit diesen zu  sammen     verpresst        und        dergestalt    das     Ganze     zu einer Einheit verbunden werden..  



  Bei der     Trockenverleimung    werden die  bestrichenen Platten     bezw.    die     behandelten     Folien     zunächst    trocknen     gelassen.    Die       Trocknung        erfolgt        zweckmässig        bei        Tempe-          raturen    von     60        bis   <B>80'</B> C     oder    bei     gewöhn-          lichem        Temperatur.    Erst die     Platten,

      deren  Harzanstrich bereits trocken geworden ist,       bezw.    die     getrockneten:,        behandelten    Folien  zusammen mit nicht     bestrichenen:        Platten          werden        miteinander    in der     Heissleimpresse          vexeinigt.     



       Gegenüber    Verfahren,     nach,    welchen  Filme     (wie    z. B. Papierfolien),     .die        mit        durch          Wasser        fällbaren        Kunstharzen        beispielsweise     in     alkoholischer    Lösung     behandelt,    zur     Ver-          leimung        verwendet    werden, besteht     unter    an  ,

  derem der Vorteil der     besonderen    Billigkeit  und der     leichteren        Verwendbarkeit    auch in       stark    trockenen     Räumen.     



  Nach dem     beschriebenen        Verfahren,    kön  nen     beispielsweise        .Sperrplatten    aller Art her-,  gestellt werden,     @d.    h. es     kann    sowohl Holz  auf Holz, als     auch    Holz auf Metall, Holz  auf Kunststoffe,-     wie    z.

   B:     Eternit    usw.     auf-          geJeimt        werden.    Auf     diese    Weise     können     aber auch     beispielsweise        verschiedene    Kunst  stoffe miteinander ebenso     mit    verschiedenen       Naturstoffen    verleimt werden.  



  Das Verfahren selbst kann     in.    folgender  Art     ausgeführt        werden::     <I>Beispiel</I>     T          Schälfurniere    werden mit einer     20%igen          wässerigen    Lösung einer     härtbaren,        in    jedem      Verhältnis mit     Wasser    verdünn-baren Kunst:

         harzseife,    welche durch     Verseifung    eines       Kunstharzes,    beispielsweise eines     Formalde-          hydkondensationsproduktes    mit     Ätznatron     erhalten     wurde,    bestrichen, in     gewünschter     Anzahl in üblicher Weise übereinander  gelegt und mit     8-12,    kg pro     om=    bei einer       Temperatur    von 130 bis 150   C     verpresst.     



  <I>Beispiel 2:</I>  Wie Beispiel 1, nur werden die bestriche  nen     Flächen    vor dem     Übereinanderlegen        bei     normaler oder 80   C nicht     übersteigender     Temperatur getrocknet.  



       Beispiel   <I>3:</I>       Rotations-    oder ein     anderes    Papier, aber  auch Baumwolle oder ein anderer     saug-          fähiger    Stoff wird mit einer 24 %     igen        wässe-,          rigem    Lösung der in     Beispiel    1 erwähnten       Amt    getränkt oder     beiderseits        bestrichen    und  nass     zwischen:

      zwei Holzfurnieren oder zwi  schen.     eine    Holzfurnier- und eine     Eternit-          oder        14Zetallplatte        eingelegt    und mit 8 bis,  12 kg pro     em@    bei     einer    Temperatur von 130       bis    150   C gepresst.  



  <I>Beispiel 4:</I>  Ein     saugfähiger    Stoff, wie Papier     etc,     wird mit     einer        24%i,-en        wässerigen    Lösung  der in Beispiel 1     genannten    Art getränkt  oder     beiderseits        bestrichen.    bei     normaler    oder  80   C nicht übersteigender Temperatur ge  trocknet und dann zwischen zwei zu     verlei-          mende    Flächen in beliebiger Anzahl einge  legt und wie in Beispiel 1     weiter    behandelt.

    <I>Beispiel 5:</I>  Eine     .Staniol-    oder andere Metallfolie  wird mit einer 1,8     %.igen    wässerigen Lösung  der im Beispiel 1     genannten    Art, .der aber  noch<B>6-8%</B>     einer        Naturharzseife    zugesetzt  werden.,     beiderseits        bestrichen    und diese,  wie im     Beispiel    3 oder 4 ausgeführt, weiter       verarbeitet.     



  <I>Beispiel 6:</I>       Schälfurniere        werden        mit        einer        M        i,gen        gen          Alaunlösung    oder     zeit    einer nicht in jedem    Verhältnis mit     Wasser        verdünnbaren    Kunst  harzlösung behandelt, hierauf mit einer       20--2i4    %     igen    wässerigen Lösung einer     härt-          baren,

      in     jedem    Verhältnis mit     Wasser        ver-          dünnbaren        Kunstharzseife        bestrichen,    welche  aus einem mindestens bis zur Bildung zweier  Schichten     kondensierten    und dann     durch          Ätznatron        verseiften        Kunstharz    erhalten       wurde.    Es     entstehen    sofort an den     Ober-          flächeru    der     Furniere        Fällungen,

      wodurch  ,das Harz in die Furniere nicht eindringen       kann.    Diese     Furniere    werden dann bei nor  maler oder<B>801</B> C nicht übersteigender  Temperatur getrocknet, in gewünschter An  zahl in üblicher     \Ä7-eise        übereinandergelegt     und mit 8-12 kg pro cm' bei einer     Tempe-          ratur    von 130 bis 150   C     in    der     Heissleim-          presse    gepresst.  



  <I>Beispiel</I>  Wie     Beispiel    6, nur werden die     Schäl-          furniere        zunächst    mit .der in jedem Verhält  nis     mit        Wasser        verdünnbaren    Harzseifen  lösung und hierauf mit einer nicht in jedem       Verhältnis    mit     Wasser        verdünnbaren    Kunst  harzlösung oder mit einer M gen     igen        Mässe-          rigen        Alaunlösung,        behandelt.     



  <I>Beispiel 8:</I>  Zu     l00()        cm3    einer 2.4 %     igen        Lösung    einer       hä.rtbaren,    in     jedem    Verhältnis mit     Wasser          verdünnbaren    Harzseife werden 30-50 cm'  einer     10--20%igen    wässerigen     Zuckerlösung          zugesetzt.    Dieses Gemisch     dickt    sich allmäh  lich     ein,    bis es nach     14-20tägigem    Stehen,  homogen geliert, weshalb es innerhalb 1.0  Tagen verarbeitet werden muss.  



  Die auf die     beschriebene    Weise verleim  ten     Produkte    haben     dieselben    Eigenschaften.       wie        .die    beispielsweise mit     Tegofilm    verleim  ten, die Manipulation ist aber einfacher und  .die Kosten sind durch Wegfall der     teuren          Lösungsmittel    bedeutend geringer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Verkleben von Werkstof fen, dadurch gekennzeichnet, dass auf die zu verklebenden Flächen mittels härtbarer, in jedem Verhältnis mit Wasser verdünn- barer Kunstharzseifen erzeugte Klebeschich ten aufgebracht werden. UNTERANSPRtrCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aufgebrachten Klebeschichten neben härtbaren, in je- ,dem Verhältnis mit Wasser verdünn- baren Kunstharzseifen Naturbarzseifen enthalten. 2e. Verfahren, nach Patentanspruch,
    .dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschichten Fällungsprodukte aus Lösungen härt- barer, in. jedem Verhältnis mit Wasser verdünnbarer Kunstharzeeifen enthalten. 3.
    Verfahren nach. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebeschichten Fällungsprodukte aus härtbare, in je- ,dem Verhältnis mit Wasser verdünnbar.e Kunstharzeeifen, als auch Naturharz- seifen enthaltenden Lösungen enthalten.
    4. Verfahren nach. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass. die Klebeschichten, zwischen die zu verklebenden Flächen als Filme eingebracht werden, die in je dem Verhältnis mit Wasser verdünnbare Kunstharzseif en. enthalten. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daU die die Kunstharzseifen enthalten- den Filme aus saugfähigen Stoffen ge bildet werden.
    6. Verfahrene nach Patentanspruch und Un- teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, ,dass@ die die Kunstharzseifen enthalten- den Filme aus nicht saugfähigen; Stof- fee gebildet werden,. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstharmeife Kohlehydrate zugesetzt werden. B. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teransprwch 1, dadurch @gekennzeichnet, ,dass, den Harzseifen Kohlehydrate zuge- setzt werden. 9.
    Verfahren nach Patentampruch und Un teranspruch 2, dadurch :gekennzeichnet, ,dass,,die Klebeschichten zusätzlich Kohle hydrate enthalten. 10: Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, .dadurch gekennzeichnet, dass, die Klebeschichten zusätzlich Kohle- hydrate enthalten.
    11. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, .dass die Filme zusätzlich Kohlehydrate enthalten.
    12.IVerfahren nach Patentanspruch zum Verkleben stark ,saugfähiger Werk stoffe, dadurch gekennzeichnet, dassi aus auf die zu verklebenden Flächen aufge brachten Lösungen, welche eine härt- bare, in jedem Verhältnis mit Wasser verdünubare@ Kunstharzseife enthalten,
    Fällungsprodukte niedergeschlagen, wer den. 113. Verfahren: nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1.2, dadurch :gekennzeichnet, dass Ader Niederschlag .der Fällungspro- dukte durch eine der Aufbringung .der wässerigen;
    Harmeifenlösung auf die zu verklebenden Flächen vorangehende Be- handlung derselben mit Metallsalzl'ösun- ,gem bewirkt wird. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 12., dadurch gekennzeichnet, dass- der Niederschlag der Fällungspro- dukte durch. verdünnte Säuren;
    bewirkt wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 121, dadurch ,gekennzeichnet, dassi der Niederschlag der Fällungspro- dukte .durch Lösungen von nicht in je dem Verhältnis mit Wasser verdünn- baren Kunstharzen bewirkt wird.
    16. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kuns.tharzseife Weichmacher zugesetzt werden. 17. Verfahren, nach Patentanspruch und Un- taransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, ,dassi dem Gemisch aus:
    Kunst- und Naturharzs.eife Weichmacher zugesetzt werden. 1,8. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstharzseife Weichmacher und Kohlehydrate zuge setzt werden.
    19. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .dem Gemisch aus Kunstharz- und Naturharzseife Weichmacher und Kohle hydrate zugesetzt werden. 20.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharzseifen Kondensationsprodukte von Aldehyden mit Phenol verwendet werden, die in Anwesenheit von Kondensationsmitteln zumindest so weit kondensiert wurden, dass sieh zwei Schichten gebildet haben, und die nachfolgend mit Alkalien ver seift wurden. 21.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharzseifen Kondensationsprodukte von Aldehyden mit Homologen des Phenols verwendet werden, die in Anwesenheit von Konden- sationsmitteln zumindest so weit konden siert wurden, dass sich zwei Schichten gebildet haben, und die nachfolgend mit Alkalien verseift wurden. 22.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharzseifen Kondensationsprodukte von Aldehyden mit Phenolderivaten verwendet werden, die in Anwesenheit von Kondensations mitteln zumindest so weit kondensiert wurden, dass sich zwei .Schichten gebil det haben, und die nachfolgend mit Al- kalien verseift wurden.
    23. Verfahren nach Patentanspruch und U n- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharzseifen Kondensations- produkte von Aldehyden mit Phenol verwendet werden, die in Anwesenheit. von Kondensationsmitteln zumindest so weit kondensiert wurden, dass sich zwei Schichten gebildet haben, und die nach folgend mit Alkalien verseift wurden. 24.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharzseifen Kondensations- produkte von Aldehyden mit Homologen des Phenols verwendet werden, die in Anwesenheit von Kondensationsmitteln zumindest so weit kondensiert wurden, dass sich zwei Schichten gebildet haben, und die nachfolgend mit Alkalien ver seift wurden. 2!5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharzseifen Kondensations produkte von Aldehyden mit Phenol derivaten verwendet werden, die in An wesenheit von Kondensationsmitteln zu mindest so weit kondensiert wurden, dass sich zwei Schichten gebildet haben, und ,die nachfolgend mit Alkalien verseift wurden.
    2@6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharzseifen Kondensationsprodukte von Aldehyden mit Phenol verwendet werden, die in Abwesenheit von Kondensationsmitteln zumindest so weit kondensiert wurden, dass, sich zwei Schichten gebildet haben, und die nachfolgend mit Alkalien ver seift wurden:. 27.
    Verfahren nach Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharzseifen Kondensationsprodukte von Aldehyden mit Homologen des Phenols verwendet werden, die in Abwesenheit von Konden- sationsmitteln zumindest so weit konden siert wurden, dass sich zwei Schichten gebildet haben, und die nachfolgend mit Alkalien verseift wurden. 28.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharzseifen Kondensationsprodukte von Aldehyden mit Phenolderivaten verwendet wenden, die in Abwes-,enheit von Kondensations- mitteln zumindest so weit kondensiert wurden, dass sich zwei Schichten gebildet haben, und die nachfolgend mit Alkalien verseift wurden. <B>2</B>9.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharzseifen Kondensations produkte von Aldehyden mit Phenol verwendet werden, die in Abwesenheit von Kondensationsmitteln zumindest so weit kondensiert wurden, dass sich zwei Schichten gebildet haben, und die nach folgend m:
    it Alkalien verseift wurden. 30. Verfahren nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB als gunstharzseifen Kondensations- produkte von Aldehyden mit Homologen des Phenols verwendet werden,
    die in Abwesenheit von Kondeneationssmitteln zumindest so- weit kondensiert wurden, dass sich zwei Schichten gebildet haben, und die nachfolgend- mit Alkalien ver seift wurden. 31:
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass als Kunstharzseifen Kondensations- produkte von Aldehyden mit Phenol derivaten verwendet werden, die in Ab- wesenheit von Kondensationsmitteln zu- mindest so weit kondensiert wurden"dass sich zwei Schichten gebildet haben,
    und die nachfolgend mit Alkalien verseift wurden.
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