CH200479A - Verfahren zur Herstellung eines Phenanthrolinabkömmlings. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Phenanthrolinabkömmlings.

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CH200479A
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phenol
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines     Phenanthrolinabkömmlings.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, technisch wertvollen     Phenanthrolin-          abkömmling    gelangt, wenn man 2 . 2'-     Di-          methyl-4.4'-dihalogen-p-phenanthrolin    mit  einem     Phenolat    zu dem     2.2'-Dimethyl-4.4'-          bisphenogy    - p -     phenanthrolin    umsetzt. Das       Phenolat    kann man auch in der Reaktions  mischung aus Phenol in an sich üblicher  Weise entstehen lassen.

   Die Umsetzung kann  in Gegenwart eines Löse- oder Verdünnungs  mittels bei höherer Temperatur, erforderlichen  falls unter Druck erfolgen. Als Löse- oder  Verdünnungsmittel wird vorzugsweise Phenol  verwendet. Als     Phenolat    kommen vorzugs  weise die     Alkalimetallverbindungen    in Be  tracht.  



  Die neue Verbindung bildet farblose Kri  stalle vom F.     182-183.    Sie zeichnet sich  durch schmerzstillende Wirkung aus und soll  therapeutische Anwendung finden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  10 g     2.2'-Dimethyl-4.4'-dichlor-p-phen-          anthrolin    werden mit 50 g Phenol und 10 g      wasserfreiem, technischem     -Kaliumcarbonat     gemischt. Die Mischung     w'rd    6 bis 8 Stun  den auf 140-1500 erhitzt. Nach dem Ab  destillieren des überschüssigen Phenols mit  Wasserdampf scheidet sich aus der heissen,       wässrigen    Lösung das Umsetzungsgut als ein  beim Abkühlen leicht kristallinisch erstarren  des 01 ab.

   Nach dem Absaugen, Auswaschen  und     Umkristallisieren    aus Alkohol erhält man  das     2.2'-Dimethyl-4.4'-bispheno%y-p-phen-          arrthrolin    in Form farbloser, feiner     Kriställ-          chen,    die bei<B>182-1830</B> schmelzen.  



  <I>Beispiel 2:</I>  10 g     2.2'-Dimethyl-4.4'-dichlor-p-phen-          anthrolin,    50 g Phenol, 10 g     Calciumcarbo-          nat    und 0,1g     gupfercarbonat    werden 6 Stun  den auf 140-150   erhitzt. Während des     Er-          hitzens    geht das     Calciumcarbonat    unter       gohlensäureentwicklung    und Bildung von       Calciumphenolat    in Lösung, das dann seiner  seits mit dem     Dichlorphenanthrolin    reagiert.

    Nach dem     Abdestillieren    des Phenols mit      Wasserdampf erhält man eine ölige Suspen  sion, aus der sich nach Zusatz von 5 cm'  konzentrierter Natronlauge eine kristallinische  Masse abscheidet. Nach dem Absaugen und  Waschen wird der erhaltene Niederschlag mit  Alkohol     ausgekooht;    aus der alkoholischen  Lösung erhält man beim Einengen das be  reits im Beispiel 1 beschriebene     2.2'-Di-          methyl-4.        4'-bisphenoxy-p-phenantbrolin.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Phen- anthrolinabkömmlings, dadurch gekennzeich net, dass man 2.2'-Dimethyl-4.4'-dihalogen- p-phenanthrolin mit einem Phenolat zu dem 2 . 2'-Dimethyl-4.4' - bisphenoxy-p-phenanthro- lin umsetzt. Die so erhältliche Verbindung bildet farb lose .Kristalle vom F. 182-183". Sie zeich net sich durch schmerzstillende Wirkung aus.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenolat ver wendet, das in der Reaktionsmischung aus Phenol entstanden ist.
CH200479D 1936-07-08 1937-05-31 Verfahren zur Herstellung eines Phenanthrolinabkömmlings. CH200479A (de)

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