CH202418A - Verfahren zur Herstellung einer organischen Bromverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer organischen Bromverbindung.

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CH202418A
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Claere Dr Hunsdiecker
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Claere Dr Hunsdiecker
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C53/00Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen
    • C07C53/15Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen containing halogen
    • C07C53/19Acids containing three or more carbon atoms

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer organischen Bromverbindung.    Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Herstellung einer organischen  Bromverbindung, das dadurch gekennzeich  net ist, dass man auf ein Metallsalz eines       Pentadecandisäure-1.15-monoesters    elemen  tares Brom einwirken lässt und den entstan  denen     14-Bromtetradecansäure-l-ester    mit  einem     verseifenden    Mittel in die freie     bro-          mierte        Monocarbonsäure    überführt.  



  Die so erhaltene     14-Bromtetradeäansäure-1     ist in der Literatur bereits beschrieben. Sie  soll als Zwischenprodukt für die Herstellung  von     Riechstoffen    und     Arzneimitteln    dienen.  



  Als besonders geeignet erwiesen sich das  Silbersalz, die     Mercuro-    und     Mercurisalze,    so  wie das     Thallosalz    der halbseitig veresterten       Dicarbonsäure.     



  Vorteilhaft arbeitet man in Gegenwart  von indifferenten     Lösungs-    oder Verdün  nungsmitteln, wie Luft,     CC14,        CHCl3    oder  Äther.  



  Zur     Verseifung    des     bromierten    Monocar-         bonsäureesters    verwendet man mit Vorteil  eine     Eisessig-Bromwasserstofflösung.     



  <I>Beispiel:</I>  Zu einer Aufschlämmung von 407 g Sil  bersalz des     Pentadecandisäure-monoesters    in  800 g     Tetrachlorkohlenstoff    gibt man unter  Vermeidung zu starker Erwärmung nach und  nach 50 bis 55     em.3    trockenes Brom, und zwar  so lange, bis kein Brom mehr verbraucht  wird. Die Lösung wird vom     AgBr        abfil-          triert,    das     AgBr    am     Soxhlet    mit     Tetrachlor-          kohlenstoff    extrahiert und die vereinigten  Filtrate destilliert.

   Nach dem Entfernen des       Tetrachlorkohlenstoffes    wird der Rückstand  mit Eisessig aufgenommen, abgekühlt und  nach dem Filtrieren eines     geringen    Nieder  schlages unter Zusatz von     etwas        HBr    ver  seift. Nach der     Verseifung    wird die Lösung  mit Aktivkohle entfärbt und abgekühlt.  Hierbei kristallisieren 230 g     14-Bromtetra-          decansäure-1    vom F = 60-62   aus; das       sind   <B>75%</B> der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer organi schen Bromverbindung, dadurch gekennzeich net, dass man auf ein lleta.llsalz eines Pent4i- decandisäure-1 . 1. 5 - monoesters elementares Brom einwirken lässt und den entstandenen 1.1-Bromtetradecansäure-l -ester mit einem verseifenden Mittel in die freie. bromierte Monocarbonsäure überführt. L'NTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Silbersalz des Pentadecandisäure-1 . 15-nionoesters verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss man das llercurosalz des Pentadecandisäure-1 . 15-monoeste rs verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass man das Mercurisalz des Pentadecandisäure-1 . 15-monoesters verwendet.
    .1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehiict. dass man das Thallosalz des Pentadecandisäui,e-1 . 15-monoesters verwendet. 5. Verfahren nach. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. da.ss man in Anwesenheit eines indifferenten Verdünnungsmittels arbeitet. G. Verfahren nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass man in Anwesenheit eines indifferenten Lösungsmittels ar beitet.
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