CH202416A - Verfahren zur Herstellung einer organischen Bromverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer organischen Bromverbindung.

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CH202416A
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Claere Dr Hunsdiecker
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Claere Dr Hunsdiecker
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C53/00Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen
    • C07C53/15Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen containing halogen
    • C07C53/19Acids containing three or more carbon atoms

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer organischen Bromverbindung.    Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Herstellung     einer        organischen     Bromverbindung, das dadurch gekennzeich  net ist, dass man auf ein Metallsalz eines       Adipinsäuremonoesters    elementares Brom  einwirken lässt und den     entstandenen        5-Brom-          pentansäure-l-ester    mit einem verseifenden  Mittel     in    die freie     bromierte        Monocarbon-          säure    überführt.  



  Die so erhaltene     5-Brompentansäure-1    ist  in der Literatur bereits     beschrieben.    Sie soll  als Zwischenprodukt zur Herstellung von  Riechstoffen und     Arzneimittel    dienen. Als  besonders geeignet erwiesen sich das Silber  salz, die     Merouro-    und     Mercurisalze,    sowie  das     Thallosalz    der halbseitig     veresterten        Di-          carbonsäure.     



  Vorteilhaft arbeitet man in Gegenwart  von     indifferenten    Lösungs- oder Verdünnungs  mitteln, wie Luft,     CC14,        CHC13    oder Äther.  



  Zur     Verseifung    des     bromierten        Monocar-          bonsäureesters    verwendet man mit Vorteil  eine     Eisessig-Bromwasserstofflösung.            Beispiel:     Zu einer     Aufschlämmung    von 834 g Sil  bersalz des     Adipinsäure-monoäthylesters        in     1700 g     Tetrachlorkohlenstoff    gibt man unter  Vermeidung zu starker Erwärmung nach und  nach 140 bis 150 cm' trockenes Brom, und  zwar so lange, bis     kein    Brom mehr ver  braucht wird.

   Die Lösung wird vom     AgBr          abfiltriert,    das     AgBr    am     Soxhlet    mit Tetra  chlorkohlenstoff extrahiert und die vereinig  ten     Filtrate        destilliert.    Nach dem Entfernen  des     Tetrachlorkohlenstoffes    kann man aus  dem Rückstand     insgesamt    440 g     Brompen-          tansäureester    vom     gpl,    - 108-109   her  ausdestillieren. Das entspricht einer Aus  beute von 71 % der Theorie.

   Durch Verseifen  mittels     Eisessig-HBr        wird        hieraus    in be  kannter Weise leicht die     5-Brompentan-          säure-1    gewonnen. F - 40  .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer organi schen Bromverbindung, dadurch gekenn- 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Thallosalz des Adipinsäurenionoesters verwendet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichet, dass man in Anwesenheit eines indifferenten Verdünnungsmittels arbeitet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Anwesenheit eines indifferenten Lösunbsmittels ar beitet.
    zeichnet, dass man auf ein Metallsalz eines Adipinsäuremonoesters elementares Brom einwirken lässt und den entstandenen 5-Brom- pentansäure-l-ester mit einem verseifenden Mittel in die freie, bromierte -2#,lonocai-lion- säure überführt. UNTERANSPRACHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass man das Silbersalz des Adipinsäuremonoesters verwendet. ?.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Mercurosalz des Adipinsäuremonoesters verwendet. 3. Verfahren nach Patenta.nsprucli, dadurch ,gekennzeichnet, da.ss man das Mercurisalz des Adipinsäuremonoesters verwendet.
CH202416D 1937-08-20 1937-08-20 Verfahren zur Herstellung einer organischen Bromverbindung. CH202416A (de)

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