CH202421A - Verfahren zur Herstellung einer organischen Bromverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer organischen Bromverbindung.

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CH202421A
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Claere Dr Hunsdiecker
Heinz Dr Hunsdiecker
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Claere Dr Hunsdiecker
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C53/00Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen
    • C07C53/15Saturated compounds having only one carboxyl group bound to an acyclic carbon atom or hydrogen containing halogen
    • C07C53/19Acids containing three or more carbon atoms

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer organischen Bromverbindung.    Gegenstand vorliegenden Patentes ist ein  Verfahren zur Herstellung einer organischen  Bromverbindung, das dadurch gekennzeich  net ist, dass man auf ein Metallsalz eines       Octadecandisäure-1    .     18-monoesters    elemen  tares Brom einwirken lässt und den entstan  denen     17-Bromheptadecansäure-l-ester    mit  einem verseifenden Mittel in die freie     bro-          mierte        Monocarbonsäure    überführt.  



  Die     eo        erhaltene        17-Bramheptadeean-          säure-1    ist in der Literatur bereits beschrie  ben. Sie soll als Zwischenprodukt bei der  Herstellung von Riechstoffen und Arznei  mitteln Verwendung finden.  



  Als besonders geeignet erwiesen sich das  Silbersalz, die     Mercuro-    und     Mercurisalze,     sowie das     Thallosalz    der halbseitig verester  ten     Dicarbonsäure.     



  Vorteilhaft arbeitet man in Gegenwart  von indifferenten     Lösungs-    oder Verdün  nungsmitteln, wie Luft,     CCI4,        CHCIs    oder  Äther.    Zur     Verseifung    des     bromierten        Monocar-          bonsäureesters    verwendet man mit Vorteil  eine     Eisessig-Bromwasserstofflösung.     



  <I>Beispiel:</I>  Zu     einer        Aufschlämmung    von 449 g Sil  bersalz des     OctadecandisäLire-monoesters    in  800g     Tetrachlorkohlenstoff    gibt man unter  Vermeidung zu starker Erwärmung nach und  nach 50 bis 55 cm' trockenes Brom, und zwar  so lange, bis kein Brom mehr verbraucht       wird.    Die     Lösung        wird    vom     AgBr        abfil-          triert,

      das     AgBr    am     Soghlet    mit     Tetrachlor-          kohlenstoff    extrahiert und die vereinigten  Filtrate destilliert. Nach dem Entfernen des       Tetrachlorkohlenstoffes    wird der Rückstand  mit Eisessig aufgenommen, abgekühlt und  nach dem Filtrieren eines geringen Nieder  schlages unter Zusatz von etwas     HBr    ver  seift. Nach der     Verseifung    wird die     Lösung     mit Aktivkohle entfärbt und abgekühlt.

    Hierbei kristallisieren 248 g 17-Bromhepta-           decansäure-i    vom     I'    _<B>71-72</B> "     aus:    das  sind 71     %    der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellunpl einer organi schen Bromverbindung. dadurch --ekennzc:ich- net, dass man auf ein ltletallsalz eines Oeta- deca.ndisäure-1 . 18-monoesters elementares Brom einwirken lässt und den entstandenen 17-Bromheptadecansäure-l-ester mit einem verseifenden Mittel in die freie, bromierte Monocarbonsäure überführt.
    LTN TERAN SPR C CIlE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Silbersalz des Octa.decandisäure-1 . 18-monoesters ver wendet. \?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das 3Zercurosalz des Octadecandisäure-1.18-monoesters ver wendet. 3.
    Verfahren naeli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Mercurisalz des 0ctadecandisä.ure-1.18-monoesters ver wendet. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass man das Tliallosalz des Octadecaiidis,:iure-1 .18-monoesters ver- wendet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Anwesenheit eines indifferenten Verdünnungsmittels arbeitet. G. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man in Anwesenheit eines indifferenten Lösungsmittels ar beitet.
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