CH202449A - Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Kondensationsproduktes.

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CH202449A
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G12/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • C08G12/02Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes
    • C08G12/04Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with acyclic or carbocyclic compounds
    • C08G12/22Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with acyclic or carbocyclic compounds with carboxylic acid amides

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     stickstoffhaltigen        Kondensationsproduktes.    .    Gegenstand des Hauptpatentes ist ein  Verfahren .zur Herstellung eines wertvollen  stickstoffhaltigen Kondensationsproduktes  durch Einwirkung von Formaldehyd auf ein  Kondensationsprodukt aus Montanwachs  säuren und     Triäthylentetramin.     



  Es wurde nun gefunden, dass man ferner  ein wertvolles stickstoffhaltiges Konden  sationsprodukt herstellen kann,     wenn    man  Formaldehyd auf ein Kondensationsprodukt  von     Montanwachssäuren    und     Triäthylen-          tetramin,    das an einem basischen Stickstoff  atom eine     Carbonamidgruppe    trägt, einwirken  lässt. Der Formaldehyd kann in beliebiger  Form, z. B. in Lösung oder Dampfform, in       monomerer    oder polymerer Form zur Anwen  dung gelangen.

   Die Umsetzung kann in     wäss-          rigen    Medien oder in andern     Lösungs-    oder  Verdünnungsmitteln durchgeführt werden;  besonders vorteilhaft sind     Lösungsmittel,    in  denen sich das stickstoffhaltige Ausgangs  material löst. Auch bei     Verwendung    von    nicht     wässrigen    Lösungs- oder Verdünnungs  mitteln kann der Formaldehyd in wässriger  Lösung angewandt werden, wobei man     ge-          wünschtenfalls    das Wasser vor oder während  der Umsetzung entfernt. Wendet man den  Formaldehyd in polymerer Form, z.

   B.     als          Trioxymethylen,    an, so kann auch im       Schmelzfluss    in Abwesenheit     verdünnender     Medien gearbeitet werden.  



  Die Herstellung des mit Formaldehyd  umzusetzenden Kondensationsproduktes kann  auf verschiedene Weise erfolgen. Beispiels  weise können Salze des durch Kondensation  von     Triäthylentetramin    mit     Montanwachs-          säuren    erhältlichen Produktes mit     Cyanaten     umgesetzt werden, oder man kann freie     Cyan-          säure    auf das genannte     Kondensationsprodukt     einwirken lassen. Ferner kann man von dem  thermischen Zerfall von Harnstoff in Ammo  niak und     Cyansäure    Gebrauch machen, indem  man das genannte Kondensationsprodukt mit  Harnstoff auf höhere Temperaturen erhitzt.

        Endlich kann man     Carbamidsäurechlorid,     vorteilhaft in Gegenwart     inerter    Lösungs  mittel, zur Reaktion bringen. Das nach dem  Verfahren erhältliche neue Produkt ist nach  dem Trocknen eine wasserunlösliche Masse,       clie    sich in organischen Lösungsmitteln löst.  Sie ist vielseitigen technischen Verwendungs  zwecken zugänglich. Beispielsweise kann sie  als Imprägniermittel für Textilien     zwecks     Erzielung wasserabstossender     Wirkung,    als  weichmachender Zusatz zu Lacken oder  Kunstmassen oder zur Verbesserung der Ei  genschaften von Wachsen und     'Wachspräpa-          raten    dienen.  



       Beispiel:     100 Gewichtsteile des     Kondensationspro-          Juktes    von     äquimolekularen    Gewichtsteilen       Montanwachssäuren    (erhalten nach Schwei  zer Patent Nr. 140105) und     Triäthylen-          tetramin    werden in wässriger Emulsion mit  Salzsäure gegen     Methylorange    neutralisiert.  Nach Zugabe von 30 Gewichtsteilen in Was  ser gelöstem     Kaliumcyanat    wird zur Trockne  verdampft und der Rückstand mehrere Stun  den lang auf     1220'    C erhitzt.

   Durch Extrak  tion mit Alkohol oder gechlorten Kohlen  wasserstoffen erhält man nach dem Verdamp  fen des Lösungsmittels 110 Gewichtsteile  eines harten spröden Produktes, das sich zu  einem hellgelben Pulver mahlen     lä.sst    und sich    in heissem Wasser zu einer klaren, leicht  schäumenden, kolloidalen Flüssigkeit löst.  



  50 Gewichtsteile des Produktes werden  unter Erwärmen in 500 Gewichtsteilen Was  ser gelöst und mit 50 Gewichtsteilen wäss  riger 30%iger     Formaldehydlösung.    versetzt.  Aus der leicht schäumenden, fast klaren Lö  sung fällt nach Zugabe von     .'Mineralsäure     eine dicke Masse, die sich beim weiteren Er  hitzen noch vermehrt und zu einer schwach  gelb gefärbten, elastischen Masse     zusammen-          ballt.    Nach dem Waschen des Konden  sationsproduktes mit Wasser und Trocknen  erhält man 50 Gewichtsteile einer harten,  spröden, in Wasser unlöslichen Masse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines stick stoffhaltigen Kondensationsproduktes, da durch gekennzeichnet, dass man Formaldehyd auf ein Kondensationsprodukt von Montan wachssäuren und Triäthylentetramin, das an einem basischen Stickstoffatom eine Ca.rbon- amidgruppe trägt, einwirken lässt. Das neue Erzeugnis ist eine in Wasser unlösliche harte Masse.
CH202449D 1936-06-11 1937-03-17 Verfahren zur Herstellung eines stickstoffhaltigen Kondensationsproduktes. CH202449A (de)

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