CH207824A - Verfahren zur Herstellung einer kapillaraktiven Verbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer kapillaraktiven Verbindung.

Info

Publication number
CH207824A
CH207824A CH207824DA CH207824A CH 207824 A CH207824 A CH 207824A CH 207824D A CH207824D A CH 207824DA CH 207824 A CH207824 A CH 207824A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
capillary
ether
alcohol
isolieptyl
producing
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH207824A publication Critical patent/CH207824A/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer     kapillaraktiven        Verbindung.       Im     Hauptpatent    ist ein Verfahren zur       Herstellung    einer     kapillaraktiven    Verbindung  beschrieben, welches dadurch gekennzeichnet  ist, dass man den     1.3-Di-a-äthylhexyläther     des Glyzerins mit     Ohlorsulfonsäure    behandelt  und den sauren     Schwefelsäureester    in das       Natriumsalz    überführt.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Herstellung einer     ka-          pillaraktiven    Verbindung, dadurch gekenn  zeichnet, dass man den     1.3-Di-isoheptyläther     des Glyzerins, dargestellt aus dem bei der       Methanolsynthese    aus     Kohlenoxyd    und Was  serstoff als Nebenprodukt erhaltenen     Isohep-          tylalkohol,    der Formel       i071115        #    0     #        C112        #    CHOR-     C112    - 0     #        i07111.,

       mit     Chlorsulfonsäure    behandelt und den er  haltenen sauren     Schwefelsäureester    in das       Natriumsalz    überführt.  



  Das Reaktionsprodukt ist eine farblose,       bienenwachsähnliche    Masse, die sich leicht  in Wasser, aber auch in organischen Lösungs-         mitteln,    wie Äthylalkohol,     Diäthyläther,    löst.  Seine etwa 33      /oige        wässrige    Lösung ist eine  gelbgefärbte, gallertartige Masse. Die     wässri-          gen    Lösungen besitzen auch in schwächsten  Konzentrationen Netzwirkung, vor allen Dingen  bei neutraler und alkalischer Reaktion. Be  sonders ausgeprägt ist das     galtnetzvermögen     dieser Lösungen.  



  Man erhält den     1.3-Di-isoheptyläther    des  Glyzerins zum Beispiel durch Umsetzung von       Glyzerindichlorhydrin    mit dem     Natriumalko-          holat    einer hauptsächlich     Isoheptylalkobol     enthaltenden Fraktion von höheren, bei der  katalytischen     Kohlenoxydhydrierung    entste  henden Alkoholen. Aus dem Rohprodukt  kann der reine     1.3-Di-isoheptylglyzerinäther     durch fraktionierte Destillation im Vakuum  hergestellt werden.  



       Beispiel:     41 Gewichtsteile     1.3-Di-isoheptylglyzerin-          äther,    dargestellt aus dem bei der Methanol-      Synthese aus     Kohlenoxyd    und Wasserstoff  als Nebenprodukt erhaltenen     Isoheptylalkoliol,     werden in 80 Gewichtsteilen ;wasserfreiem       Diäthyläther    gelöst und bei -5" unter Rüh  ren mit 17 Gewichtsteilen     Chlorsulfonsäure     versetzt. Wenn das     Reaktionsprodukt    was  serlöslich geworden ist, giesst man auf zirka  150 Gewichtsteile Fis, dem man die zur  Neutralisation notwendige Menge Soda vor  her zugemischt hatte.

   Das Reaktionsprodukt  ist im Äther gelöst     bezw.    kann durch Zu  gabe von Kochsalzlösung in den Äther ge  trieben werden, während sich im Wasser die  anorganischen Salze befinden.     Nach    Abtrennen  der Ätherschicht und     Verdampfung    des Äthers  erhält man eine farblose,     bienenwachsähnliche     Masse, die sich leicht in Wasser, aber auch  in organischen Lösungsmitteln, wie     Äthyl-          alkohol,        Diäthyläther,    löst. Durch Lösen in  der doppelten     3Tenge    Wasser erhält man eine  dicke, gelbe, klare Gallerte.

   Die     wässrigen     Lösungen besitzen in schwächsten Konzen  trationen Netzwirkung, vor allen Dingen bei  neutraler und alkalischer Reaktion. Beson-         ders    ausgeprägt ist das     Kaltnetzvermögen     dieser Lösungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer kapillar aktiven Verbindung, dadurch gekennzeichnet, dass man den 1.3-Di-isolieptyläther des Gly zerins, dargestellt aus dem bei der Alethanol- synthese aus Kohlenoxyd und Wasserstoff als Nebenprodukt erhaltenen Isolieptylalkoliol, mit der Formel iCi H,
    5 - 0 # CH.- # CHOH - CH2 - 0 # iC7Hi5 mit Chlorsulfonsäure behandelt und den er haltenen sauren Schwefelsäureester in das Natriumsalz überführt.
    Das Reaktionsprodukt ist eine farblose, bienenwachsähnliehe Masse, die sich leicht in Wasser, aber auch in organischen Lösungs- mitteln löst. Seine etwa 33 % ixe wässrige Lösung ist eine gelbgefärbte gallertartige 3Iasse. Die wässrigen Lösungen besitzen hervorragendes Netzvermögen.
CH207824D 1937-04-14 1938-04-12 Verfahren zur Herstellung einer kapillaraktiven Verbindung. CH207824A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE207824X 1937-04-14
CH205160T 1938-04-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH207824A true CH207824A (de) 1939-11-30

Family

ID=25724117

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH207824D CH207824A (de) 1937-04-14 1938-04-12 Verfahren zur Herstellung einer kapillaraktiven Verbindung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH207824A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH207824A (de) Verfahren zur Herstellung einer kapillaraktiven Verbindung.
CH205160A (de) Verfahren zur Herstellung einer kapillaraktiven Verbindung.
CH208289A (de) Verfahren zur Herstellung eines Netzmittels.
DE539806C (de) Verfahren zur Darstellung von Isopropylallylbarbitursaeure
DE415314C (de) Verfahren zur Herstellung eines kernbromierten Acetobrenzcatechindibenzylaethers
DE554175C (de) Verfahren zur Trennung von fluessigen und festen Fettsaeuren
DE1217947B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 3-Dichlorbutadien-(1, 3)
DE1592054C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Natriumsulfat
DE734278C (de) Verfahren zur Herstellung ungesaettigter Ketone mit einer endstaendigen Vinylgruppe
CH179079A (de) Verfahren zur Herstellung von Kaliumbikarbonat.
CH134090A (de) Verfahren zur Herstellung eines Alkyläthers der 3'-Nitro-4'-oxy-o-benzoylbenzoesäure.
CH190913A (de) Verfahren zur Herstellung eines Salzes der Monoguajacylphosphorsäure.
CH217132A (de) Verfahren zur Herstellung eines wasserlöslichen, höhermolekularen, a-substituierten Benzylaminderivates.
CH222974A (de) Verfahren zur Herstellung eines gemischten Harnstoffes mit löslichmachenden Gruppen.
CH284072A (de) Verfahren zur Herstellung von 3,4-Dimethyl-5-phenyl-2-imino-thiazolidin.
CH200934A (de) Verfahren zur Herstellung einer Verbindung des Theobromins.
CH172358A (de) Verfahren zur Herstellung einer mehrkernigen, teilweise hydrierten Ringverbindung.
CH172361A (de) Verfahren zur Herstellung des 4-Chlor-2-aminophenylmethylsulfons.
CH197580A (de) Verfahren zur Darstellung von Acetoxyätiocholensäure.
CH239158A (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Benzol-sulfonamidderivates.
CH168369A (de) Verfahren zur Herstellung des Wismutsalzes einer Arsenoverbindung.
CH170759A (de) Verfahren zur Herstellung von Ätzkali aus Kaliumsulfat unter gleichzeitiger Gewinnung von Erdalkalioxalat.
CH214737A (de) Verfahren zur Darstellung von Phosphorbenzylestersäure-4-sulfonamidoanilid.
CH126127A (de) Verfahren zur Darstellung einer Goldverbindung der Thiobenzimidazolreihe.
CH170308A (de) Verfahren zur Darstellung eines Gemisches von höhermolekularen aliphatischen Sulfiden.