CH210778A - Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates.

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CH210778A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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  Verfahren zur Darstellung eines     Benzolsulfamidderivates.       Gegenstand des vorliegenden Patentes  bildet ein     Verfahren    zur     Darstellung    des im  Patent Nr. 210775     beschriebenen        Benzolsul-          famidderivates,    welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man auf eine     Verbindung,          die    das Radikal der     Benzolsulfosäure,    die in       p-Stellung    durch einen durch Reduktion in       eine        Aminogruppe        überfübrbaren    Rest sub  stituiert ist, enthält,

   wie zum Beispiel die  Säuren selbst, ihre     Halogenide,    Ester oder       Anhydride,        2-Amino-4-methyl-thiazol    ein  wirken lässt und die erhaltene     Verbindung     mit     Reduktionsmitteln    behandelt.  



       .So    kann man zum Beispiel zur Reaktion  ein     Benzolsulfosäurederivat    verwenden, wel  ches in     p-Stellung,    zum     Beispiel    durch eine       Nitro-    oder eine     Azogruppe,    substituiert ist  und das Umsetzungsprodukt reduzieren.  



  Die Kondensation kann in An- oder Ab  wesenheit von indifferenten Lösungsmitteln  oder in Gegenwart von Wasser ausgeführt  werden. Als     Lösungsmittel    lassen sich zum  Beispiel Äther,     Diogan,        Petroläther,    Benzol,         Toluol,        Xylol,    Chlorbenzol,     Nitrobenzol,        Te-          trachloräthan        verwenden.    Es kann auch in  Gegenwart     von.        Kondensationsmitteln    oder  Katalysatoren gearbeitet werden. :

  So kann  die Umsetzung zum Beispiel mit alkalisch  reagierenden Mitteln, wie Alkalien und Erd  alkalien, organischen Basen, zum Beispiel  tertiären Basen     wie        Pyridin,    ferner zum  Beispiel mit     Plhosphorpentogyd,        Phosphor-          ogycblorid,        Zinntetrachlorid    und dergleichen  erfolgen.  



  <I>Beispiel 1:</I>  11,5 Teile     2-Amino-4-methyl-thiazol    wer  den in 100 Teilen     Pyridin    gelöst und in der       gälte        mit.    22 Teilen     p-Nitrobenzolsulfochlo-          rid    versetzt. Nach Stehen über Nacht     wird     die Masse mit reichlich Wasser     verdünnt     und das ausfallende 2 - (p -     Nitrobenzol-          sulfamido)-4-methyl-thiazol    abgesaugt und  gut gewaschen.

   Die noch feuchte Paste wird  nun     in    10%iger Natronlauge gelöst     und    bei  10-20       in        einen    Brei von     Ferrohydrogyd          eingerührt,    der aus 200 Teilen     Ferrosulfat         in 1000 Teilen Wasser und 70 Teilen Na  triumhydrogyd in 150 Teilen Wasser ge  wonnen wurde.  



  Nach zirka 2stündigem Stehen wird ab  gesaugt und das Filtrat mit Essigsäure neu  tralisiert. Das     2-(p-Aminobenzolsulfamido)-          4-methyl-thiazol    fällt in kristalliner Form       aus.     



       Beispiel   <I>2:</I>  20 Teile     2-Amino-4-methyl-thiazol    wer  den gelöst in 200 Teilen Essigester und un  ter Rühren und Kühlen mit einer Lösung  von 22 Teilen     p-Nitrobenzolsulfochlorid    ver  setzt.

   Nach     10stündigem    Rühren wird das  Lösungsmittel     abdestilliert,    der     Rückstand     mit Wasser behandelt und     abgesogen.    Das  noch feuchte     2-(p-Nitrobenzolsulfamido)-4-          methyl-thiazol    wird mit einer 30-40' war  men Mischung von 20 Teilen Eisenfeile,

   30  Teilen Wasser und 5 Teilen konzentrierter  Salzsäure     verrührt.    Nach Beendigung der  Reduktion wird die Masse durch Zusatz von  Natronlauge alkalisch gemacht und     abge-          sogen.        Aus    dem Filtrat wird das     2-(p-          Aminobenzolsulfamido)    - 4 -     methyl    -     thiazol     durch Neutralisierung mit Essigsäure aus  gefällt.  



  <I>Beispiel 3:</I>  40 Teile     p-Nitro-benzolsulfosäure-anhy-          drid    werden unter Rühren in eine Lösung von  10 Teilen     2-Amino-4-methyl-thiazol    in 100  Teilen     Pyridin    eingetragen. Unter Erwär  men entsteht das     2-(p-Nitrobenzolsulfainido)-          4-methyl-thiazol.    Nach einstündigem Er  wärmen auf dem Wasserbad wird in Wasser  eingerührt und das ausfallende Produkt ab  gesogen und gut gewaschen. Das noch  feuchte Nitroderivat wird in 300 Teilen  10 %     iger    Salzsäure suspendiert und bei<B>50'</B>  mit einem Überschuss von feinem Zinn ver  setzt.

   Nach zirka 1 Stunde ist die Reduk  tion beendigt und die Lösung wird nach  Verdünnen mit Wasser filtriert. Durch Ein  leiten von Schwefelwasserstoff wird das ge  löste Zinn gefällt. Das     2-(p-Aminobenzol-          sulfa,mido)-4-methyl-thiazol    wird nach Fil  tration mittels Soda gefällt. Nach Umkri-         stallisierung    aus Wasser wird es in reiner  Form erhalten.  



       Beispiel   <I>4:</I>  32 Teile     4,4'-Dimethylamino-azobenzol-          sulfoclilorid    werden in eine Lösung von  10 Teilen     2-Amino-4-methyl-thiazol    in 100  Teilen     Pyridin    eingetragen, wobei sich die  Masse stark erwärmt. Zur Vervollständi  gung der Reaktion wird noch eine Stunde  auf dem Dampfbad erwärmt und hierauf in  Wasser eingerührt.  



  Der Niederschlag von     2-(4,4'-Dimethyl-          amino-azobenzolsulfamido)        -4-methyl-thiazol     wird     abgesogen,    mit Wasser gewaschen und  wieder in 200 Teilen Wasser suspendiert.  Durch Zugabe von konzentrierter Natron  lauge wird das Produkt in Lösung gebracht  und bei 40' durch langsames Zugeben von       Natriumhydrosulfit    reduziert. Das Ende der  Reduktion kann am Verschwinden der roten  Farbe erkannt werden. Durch Neutralisation  der alkalischen Lösung mit Essigsäure wird  das     2-(p-Aminobenzolsulfamido)-4-niethyl-          thiazol    ausgefällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung des im Patent Nr. 210775 beschriebenen Benzolsulfamid- derivates, dadurch gekennzeichnet, dass man auf eine Verbindung, die das Radikal der Benzolsulfosäure, die in p-Stellung durch einen durch Reduktion in eine Aminogruppe überführbaren Rest substituiert ist, enthält, 2-Amino-4-methyl-thiazol einwirken lässt und die erhaltene Verbindung mit Reduk tionsmitteln behandelt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart von Kondensationsmitteln vornimmt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass man die Umsetzung in Gegenwart alkalisch reagierenden Mitteln vornimmt.
CH210778D 1938-01-31 1938-01-31 Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates. CH210778A (de)

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