CH210777A - Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates.

Info

Publication number
CH210777A
CH210777A CH210777DA CH210777A CH 210777 A CH210777 A CH 210777A CH 210777D A CH210777D A CH 210777DA CH 210777 A CH210777 A CH 210777A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
parts
preparation
water
thiazole
sulfamide derivative
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gesellschaft Fuer Chemis Basel
Original Assignee
Chem Ind Basel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chem Ind Basel filed Critical Chem Ind Basel
Publication of CH210777A publication Critical patent/CH210777A/de

Links

Landscapes

  • Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)

Description


      Yerfahren    zur Darstellung eines     Benzolsulfamidderivates.       Gegenstand des vorliegenden Patentes  bildet ein Verfahren zur Darstellung des im  Patent 210425 beschriebenen     Benzolsulfamid-          derivates,    welches dadurch gekennzeichnet  ist, dass man auf eine Verbindung, die das  Radikal der     Benzolsulfosäure,    die in     p-Stel-          lung    durch einen durch Reduktion in eine       Amirrogruppe        überführbaren    Rest substituiert  ist, enthält, wie z.

   B. die Säuren selbst, ihre       Halogenide.    Ester oder     Anhydride,        2-Amino-          thiazol    einwirken lässt und die erhaltene  Verbindung mit Reduktionsmitteln behandelt.    So kann man z. B. zur Reaktion ein     Ben-          zolsulfosäurederivat    verwenden, welches in       p-Stellung    z. B. durch eine     Nitro-    oder eine       Azogruppe    substituiert ist und das Umset  zungsprodukt reduzieren.  



  Die     Kondensation    kann in An- oder Ab  wesenheit von     indifferenten    Lösungsmitteln  oder in Gegenwart von Wasser ausgeführt  werden. Als Lösungsmittel lassen sich z. B.  Äther,     Dioxan,        Petroläther,    Benzol,     Toluol,            gylol,    Chlorbenzol, Nitrobenzol,     Tetrachlor-          äthan    verwenden. Es kann auch in Gegen  wart von Kondensationsmitteln oder Kataly  satoren gearbeitet werden. So kann die Um  setzung z. B. mit     alkalisch    reagierenden  Mitteln, wie Alkalien und Erdalkalien, or  ganischen Basen, z.

   B. tertiären Basen, wie       Pyridin,    ferner z. B. mit     Phosphorpentoxyd,          Phosphoroxychlorid,        Zinntetrachlorid'    und der  gleichen erfolgen.    <I>Beispiel 1:</I>    10 Teile     2-Amino-thiazol    werden in 100  Teilen     Pyridin    gelöst und in der Kälte mit  22 Teilen     p-Nitrobenzol-sulfochlorid    versetzt.  Nach Stehen über Nacht wird die Masse mit  reichlich Wasser verdünnt .und- das ausfallende       2-(p-Nitrobenzol-sulfamido)-thiazol    abgesaugt  und gut gewaschen.

   Die noch feuchte Paste  wird nun in 10     o/oiger    Natronlauge gelöst und  bei 10-20 o in einen Brei von     Ferrohydroxyd     eingerührt, der aus 200 Teilen     Ferrosulfat    in  1000 Teilen Wasser und 70 Teilen Natrium-           hydroxyd    in 150     '.Geilen    Wasser gewonnen  wurde.  



  Nach ca. 2stündigem Stehen wird abge  saugt und das Filtrat mit Essigsäure neutra  lisiert. Das     2-(p-Aminobenzolsulfamido)-tliiazol     fällt in kristalliner Form aus.  



  <I>Beispiel 2:</I>  20 Teile     2-Amino-thiazol    werden gelöst  in 200 Teilen Essigester und unter Rühren  und Kühlen mit einer Lösung von 22 Teilen       p-Nitro-benzolsulfochlorid    versetzt. Nach     10-          stündigem    Rühren wird das Lösungsmittel       abdestilliert,    der Rückstand mit Wasser     be.     handelt und     abgesogen.    Das noch feuchte       2-(p-Nitrobenzolsulfamido)-thiazol    wird mit  einer     30-400    warmen Mischung von 20  Teilen Eisenfeile, 30 Teilen Wasser und 5  Teilen konzentrierter Salzsäure verrührt.

   Nach  Beendigung der Reduktion wird die Masse  durch Zusatz von Natronlauge alkalisch ge  macht und     abgesogen.    Aus dem Filtrat wird  das     2-(p-Amino-benzolsulfamido)-thiazol    durch  Neutralisierung mit Essigsäure ausgefällt.  <I>Beispiel 3:</I>  40 Teile     p-Nitro-benzolsulfonsäure-arihy-          drid    werden unter Rühren in eine Lösung  von 10 Teilen     2-Amino-thiazol    in 100 Teilen       Pyridin    eingetragen. Unter Erwärmen entsteht  das     2-(p-Nitrobenzolsulfamido)-thiazol.    Nach  einstündigem Erwärmen auf dem Wasserbad  wird in Wasser eingerührt und das ausfal  lende Produkt     abgesogen    und gut ausgewa  schen.

   Das noch feuchte Nitroderivat wird  in 300 Teilen 10     0%iger    Salzsäure suspendiert  und bei 50 0 mit einem     Überachuss    von feinem  Zinn versetzt. Nach ca. 1 Stunde ist die Re  duktion beendigt und die Lösung wird nach  Verdünnen mit Wasser filtriert. Durch Ein  leiten von     Schwefelwasserstoff    wird das ge  löste Zinn gefällt. Das     2-(p-Aminobenzol-          sulfamido)-thiazol    wird nach Filtration mittels  Soda gefällt. Nach     Umkristallisierung    aus  Wasser wird es in reiner Form erhalten.

           Beispiel        .4:     32 Teile     4,4'-Dimethylamino-azobenzol-          sulfochlorid    werden in eine Lösung von 10  Teilen     2-Amino-thiazol    in 100 Teilen     Pyridin     eingetragen, wobei sich die Masse stark er  wärmt. Zur Vervollständigung der Reaktion  wird noch eine Stunde auf dem Dampfbad  erwärmt und hierauf in Wasser eingerührt.  



  Der Niederschlag von     2-(4,4'-Dimethyl-          amino-azobenzolsulfamido)-thiazol    wird     abge-          sogen,    mit Wasser gewaschen und wieder in  200 Teilen Wasser suspendiert. Durch Zu  gabe von konzentrierter Natronlauge wird  das Produkt in Lösung gebracht und bei 40'  durch langsames Zugeben von     Natriumhydro-          sulfit    reduziert. Das Ende der Reduktion  kann am Verschwinden der roten Farbe er  kannt werden. Durch Neutralisation der al  kalischen Lösung mit Essigsäure wird das       2-(p-Amino-benzolsulfamido)-thiazol    ausge  fällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung des im Patent 210425 beschriebenen Benzolsulfamidderivates dadurch gekennzeichnet, dass man auf eine Verbindung, die das Radikal der Benzolsulfo- säure, die in p-Stellung durch einen durch Reduktion in eine Aminogruppe überführbaren Rest substituiert ist, enthält, 2-Amino-thiazol einwirken lässt und die erhaltene Verbindung mit Reduktionsmitteln behandelt. UN TERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart von Kondensationsmitteln vornimmt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart von alkalisch reagierenden Mitteln vornimmt.
CH210777D 1938-01-31 1938-01-31 Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates. CH210777A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH210777T 1938-01-31
CH210425T 1938-01-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH210777A true CH210777A (de) 1940-07-31

Family

ID=25724859

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH210777D CH210777A (de) 1938-01-31 1938-01-31 Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH210777A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH210777A (de) Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates.
CH210778A (de) Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates.
CH210782A (de) Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates.
DE730957C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Farbstoffen
DE558491C (de) Verfahren zur Darstellung von sauren Wollfarbstoffen der Anthrachinonreihe
CH210775A (de) Verfahren zur Darstellung eines neuen Benzolsulfamidderivates.
DE609025C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten der Arylenthiazolreihe
DE456864C (de) Verfahren zur Darstellung von blauen Kuepenfarbstoffen
DE526389C (de) Verfahren zur Herstellung von Methylenrot
DE597145C (de) Verfahren zur Herstellung stickstoffhaltiger Anthrachinonderivate
DE659883C (de) Verfahren zur Herstellung eines neuen Dioxypyrens
DE332853C (de) Verfahren zur Herstellung von 1íñ4-Chlornitroanthrachinonen
CH210786A (de) Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates.
DE492885C (de) Verfahren zur Darstellung von schwefelhaltigen Verbindungen der Naphthalin- und Anthracenreihe
DE286668C (de)
DE907177C (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Arylamino-5-oxynaphthalin-7-sulfonsaeuren
DE476811C (de) Verfahren zur Darstellung von Farbstoffen der Anthracenreihe
CH210776A (de) Verfahren zur Darstellung eines neuen Benzolsulfamidderivates.
CH210787A (de) Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates.
DE558237C (de) Verfahren zur Herstellung von Oxythionaphthenen der Naphthalinreihe
DE398877C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE633354C (de) Verfahren zur Herstellung bestaendiger Reduktionsprodukte halogenierter Indigofarbstoffe
CH210779A (de) Verfahren zur Darstellung eines Benzolsulfamidderivates.
DE596399C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen der Thioindigoreihe
DE69734689T2 (de) Verfahren zur Herstellung von einem HIV-Proteasehemmer