CH214609A - Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungsprodukten aromatischer Carbonsäurechloride. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungsprodukten aromatischer Carbonsäurechloride.

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CH214609A
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  Verfahren zur Herstellung von     Sulfonierungsprodukten    aromatischer       Carbonsäurechloride.       Die Darstellung von aromatischen     Carbon-          säure-sulfonsäurechloriden    durch Einwirkung  von     Chlorsulfonsäure        in    grossem Überschuss  auf aromatische     Carbonsäuren    ist bekannt.

    Es wurde auch schon vorgeschlagen, ein  aromatisches     Carbonsäurechlorid    mit     Chlor-          sulfonsäure    (14     Mol)        in    das     Carbonsäure-          sulfonsäurechlorid    überzuführen     (Journ.        chem.          Soc.,    London, 1934, S. 1531).  



  Es wurde nun gefunden, dass man in ein  facher Weise     Sulfonierungsprodukte    aroma  tischer     Carbonsäuren    erhält, wenn man     Sulfo-          nierungsmittel,    welche bei der     Sulfonierung     kein Wasser bilden, z. B. Schwefelsäure  anhydrid oder     Chlorsulfonsäure,    in einer  'Menge, welche 150  /o der theoretisch erforder  lichen Menge nicht übersteigt, unter     Sulfo-          nierungsbedingungen    auf aromatische     Carbon-          säurechloride    einwirken lässt.

   Man erhält  hierbei überraschenderweise im     wesentlichen     die     Sulfochloride    der     Carbonsäuren.    Die bis-         herigen    Darstellungsverfahren für diese Pro  dukte machen die     Vernichtung    grosser Über  schüsse von     Chlorsulfonsäure    durch wässerige  Aufarbeitung, welche die Gefahr einer     Ver-          seifung    der     Sulfochloride    mit sich bringt,  erforderlich. Wenn das     Sulfochlorid    wasser  frei verarbeitet werden soll, ist ein umständ  licher     Trockenprozess    nötig.

   Das neue Ver  fahren dagegen     liefert    Produkte, die in vielen  Fällen ohne weitere Reinigung weiterver  arbeitet werden können, z. B. in Gegenwart  tertiärer Basen mit     Amino-        bezw.        Oxyver-          bindungen    kondensiert werden können.  



  Das     vorliegende    Verfahren wird     in    der  Weise ausgeführt, dass man das     Carbonsäure-          chlorid,    gegebenenfalls     in    Gegenwart eines       indifferenten    Verdünnungsmittels, mit     SOs    oder  Cl.     SOBH    eventuell unter     Kühlung    versetzt  und die Mischung bei     Sulfonierungstemperatur     reagieren lässt. Die     erforderliche        Sulfonierungs-          temperatur    hängt von der Konstitution der           Carbonsäurechloride    ab. So z.

   B. wird     ss-Naph-          thoylchlorid    bei wesentlich niedrigerer Tempe  ratur als     Benzoylchlorid        sulfoniert.    Wie zu  erwarten war, tritt die     Sulfonierung    nach dem       vorliegenden    Verfahren bei annähernd der  selben Temperatur ein, wie die bekannte       Sulfonierrng    der     Carbonsäuren    mit     Chlor-          sulfonsäure.     



  <I>Beispiel 1:</I>       In    100 Gewichtsteile     Benzoylchlorid    wer  den bei 110       SO"-Dämpfe    eingeleitet, bis die  Gewichtszunahme 71,3     Gewichtsteile    beträgt.  Sodann wird . die Temperatur auf 130 0 ge  steigert und 2 Stunden gehalten. Man erhält  eine viskose, in der Wärme fliessende Masse,  die im     wesentlichen    aus     Benzoesäure-3-sulfo-          chlorid    besteht, und die man zur Kondensation  von     Hydroxyl-    und     Aminogruppen    enthalten  den Verbindungen direkt verwenden kann.  



  Man kann das     Benzoesäure-3-sulfoclilorid     daraus in folgender Weise isolieren. Man löst  die Reaktionsmasse in Chloroform, wäscht mit  Eiswasser, trennt das Waschwasser ab und  trocknet die     Chloroformlösung    mit Chlor  kalzium. Der nach dem     Abdestillieren    des  Lösungsmittels im Vakuum hinterbleibende  Rückstand wird aus     Toluol    umkristallisiert  und     schmilzt    bei 133 0. Er zeigt sich iden  tisch mit dem aus     Benzoesäure    mit grossem  Überschuss von     Chlorsulfonsäure    erhältlichem       Benzoesäure-3-sulfochlorid.     



  <I>Beispiel 2:</I>  140,5 Gewichtsteile     Benzoylchlorid    und  140 Gewichtsteile     Chlorsulfonsäure    werden  5 Stunden auf 130 0 und 1 Stunde auf 140 0  erhitzt. Es entweicht     Chlorwasserstoff,    und  man erhält ein Reaktionsprodukt von ähn  lichen Eigenschaften, wie im Beispiel 1 be  schrieben.  



  <I>Beispiel 3:</I>       In    110     Gewichtsteile        o-Toluylsäurechlorid     werden bei 110 0     S0:n-Dämpfe        eingeleitet,    bis  die Gewichtszunahme 63 Gewichtsteile be  trägt. Sodann wird die Temperatur auf 1300  gesteigert und 2 Stunden gehalten.

   Das ent  stehende Reaktionsprodukt hat ähnliche Eigen-         schaften,    wie im Beispiel 1 beschrieben und  besteht im wesentlichen aus     o-Toluylsäure-          sulfochlorid    vom     Schmelzpunkt    152  , das sich  als identisch erwies mit dem aus     o-Toluyl-          säure    mit grossem Überschuss von     Chlorsulfon-          säure    erhältlichen     o-Toluylsäuresulfochlorid.     <I>Beispiel</I>     -4:     In 125 Gewichtsteile     p-Chlorbenzoylohlorid     werden bei 110 " 61     Gewiehtsteile        S0;

  3-Dämpfe     eingeleitet und die Temperatur in     3'/s    Stun  den auf 160 0 gesteigert und     1';',    Stunden bei  dieser Temperatur gehalten. Man erhält ein  Reaktionsprodukt von ähnlichen Eigenschaften,  wie im Beispiel 1 beschrieben. Man kann dar  aus     p-Chloi-benzoesäuresulfochlorid    isolieren,  das aus     Toluol    umkristallisiert bei 158 0       schmilzt.     



  <I>Beispiel</I>  120     Gewichtsteile        ,3-Vaphthoylchloi#id    wer  den in 200     Volumteilen        Tetrachlorkohlenstoff     gelöst, mit 78     Gewichtsteilen        Chlorsulfonsäure     versetzt und *"/-,Stunde auf den Siedepunkt  des     Tetrachlorkohlenstoffes    erhitzt.     lrnter    Ab  spaltung von     Chlorwasserstoff    scheidet sich  aus der Lösung eine in der Kälte erstarrende  Masse ab, welche das     Sulfonierungsprodukt     des     @3-Naphthoylchlorids    darstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Sulfonierung von aroma tischen Carbonsäurechloriden, dadurch gekenn zeichnet, dass man Sulfonierungsmittel, welche bei der Sulfonierung kein Wasser bilden, in einer 150 % der Theorie nicht übersteigenden Menge unter Sulfonierungsbedingungen aui aromatische Carbonsäurechloride einwirken lässt.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadureli gekennzeichnet, dass man als Sulfonierungs- mittel Schwefelsäureanhydrid verwendet.
CH214609D 1938-09-17 1939-08-17 Verfahren zur Herstellung von Sulfonierungsprodukten aromatischer Carbonsäurechloride. CH214609A (de)

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