CH216942A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Aminotriazinderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Aminotriazinderivates.

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CH216942A
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  verfahren zur Herstellung eines neuen     Aminotriazinderivates.       Es wurde gefunden,     .dass    man zu einem  neuen     Aminotrzazinderivat    gelangt, wenn  man das Kondensationsprodukt, das durch       Einwirkung    eines Salzes der     Monochloressig-          säure    auf die durch Behandeln des     Amids     aus     gehärteter        Tranfettsäure    mit     a,a'-Di-          chlordimethyläther    entstehende     Chlormethyl-          verbindung    erhältlich ist,

   mit dem im Bei  spiel 2 der schweizerischen Patentschrift  Nr. 206608 beschriebenen Kondensationspro  dukt aus     Hexamethylolmelamin    und Methyl  alkohol umsetzt.  



  Die Umsetzung mit dem im Beispiel 2  der schweizerischen     Patentschrift    Nr. 206608  beschriebenen     Kondensationsprodukt    wird  zweckmässig in Gegenwart eines Lösungs  mittels, wie Aceton, vorgenommen.  



  Das neue Kondensationsprodukt stellt eine  feste, annähernd farblose     Masse    dar, die sich  nach     Anrühren    mit heissem     Äthylalkohol    in  warmem Wasser, das zweckmässig eine ge  ringe Menge Ameisensäure enthält, lösen       bezw.    verteilen lässt. Es kann als Textilhilfs-    Stoff, z. B. zum waschechten Weich- und       Wasserabstossendmachen,        verwendet    werden.

           Beispiel:     Man erwärmt 40 Gewichtsteile     a,a'-Di-          chlordimethyläther    und 24 Gewichtsteile des       Amids    aus gehärteter     Tranfettsäure,    welches  nach Möglichkeit zerkleinert worden ist,       unter    Rühren und     Feuchtigkeitsaussohluss    in  einem Bad von 90 bis<B>100'.</B> Es entsteht  zuerst eine Lösung, aus der sich nach und  nach unlösliche Anteile ausscheiden, wobei  das     Reaktionsgemisch    sich verdickt.

   Wenn  die Reaktionsmasse wieder dünnflüssig wird,  werden weitere 48     Gewichtsteile    des     Amids     aus gehärteter     Tranfettsäure.    ebenfalls in  zerkleinerter     Form,    allmählich hinzugefügt.  Die Dauer des Eintragens kann z. B.     1/2    bis  1 Stunde betragen. Nach weiterem Rühren  während etwa 1 bis 8 Stunden in einem Bad  von 90 bis<B>100'</B> ist die Umsetzung beendigt,  was daran zu erkennen ist, dass     eine    mit       Pyrid'in    kurz erwärmte Probe von schwach      erwärmtem Wasser zu einer klaren, beim       Schütteln    schäumenden Lösung aufgenom  men wird.

   Im     Reaktionsprodukt.    noch vor  handene flüchtige Anteile, insbesondere       Chlorwasserstoff,     -erden darauf unter ver  mindertem Druck abgetrieben. Das so dar  gestellte     Chlormethylderivat    des     Amid.s    aus  gehärteter     Tranfettsäure,    eine wachsähnliche       ,1lasse,    die von Wasser zersetzt. wird, wird in  200     Volumteilen    trockenem Aceton gelöst,  von geringen Anteilen einer unlöslichen, am  Boden des Gefässes sich abscheidenden Ver  unreinigung abgetrennt und mit     34.3        Ge-           ,iclitsteilen    fein pulverisiertem.

   vollständig  entwässertem     Natriumsa.lz    der Chloressigsäure  versetzt. Man rührt zunächst während etwa  20 Stunden intensiv bei Raumtemperatur,  dann während etwa 4     Stunden    bei 40 bis 45'.  Nach dieser Zeit hat sich das     Chlormethvl-          derivat        des        Amids    aus gehärteter     Tranfett-          säure    unter     Abscheidung    von     Natriumchlorid     fast vollständig mit dem     Natriumeliloracetat     umgesetzt.

   Man verdünnt darauf mit 288     Vo-          lumteilen    Aceton und fügt unter Rühren 144       Gewiehtsteile    des im Beispiel 2 der schwei  zerischen Patentschrift Nr. 206608 beschrie  benen Kondensationsproduktes aus     Hexa-          methylolmeiamin    und Methylalkohol hinzu.       Man    rührt während 4 Stunden bei 40 bis     45      und verdampft das Lösungsmittel bei nied  riger Temperatur.

   Das so dargestellte Kon  densationsprodukt stellt eine feste, annähernd  farblose Masse dar, die sich nach dem An  rühren mit: heissem     Xthylalkohol    in warmem  Wasser, das zweckmässig eine geringe Menge  Ameisensäure enthält, lösen     bezw.    verteilen       lässi.       Das neue Kondensationsprodukt kann  zum waschechten     Weich-    und-     Wasser-          abstossendmachen    von Textilien verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Aminotriazinderivates,chdurch gekennzeich net, dass man das Kondensationsprodukt, das durch Einwirkung eines Salzes der Mono- chloressigsäure auf die durch Behandeln des Amids aus gehärteter Tranf ettsäure mit a,a'-Dichlordimethyläther entstehende Chlor methylverbindung erhältlich ist, mit dem im Beispiel 2 der schweizerischen Patentschrift Nr.
    206608 beschriebenen Kondensations produkt aus Hexamethy lolmelamin und Me thylalkohol umsetzt. Das neue Kondensationsprodukt stellt eine feste, annähernd farblose Masse dar, die sich' nach Anrühren mit heissem Äthylalkohol in warmem Wasser, das zweckmässig eine geringe Menge Ameisensäure enthält, lösen bezw. verteilen lässt. Es kann als Textilhilfs- stoff, z. B. zum waschechten Weich- und Wasserabstossendmachen, verwendet. werden.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung mit dem im Beispiel 2 der schweizerischen Pa tentschrift Nr. 206608 beschriebenen Kon densationsprodukt in Gegenwart eines Lö sungsmittels vornimmt.
CH216942D 1940-03-21 1940-03-21 Verfahren zur Herstellung eines neuen Aminotriazinderivates. CH216942A (de)

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