CH218523A - Verfahren zur Darstellung von 2-Methyl-1,4-dioxy-naphthalin-diphosphorsäureester. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 2-Methyl-1,4-dioxy-naphthalin-diphosphorsäureester.

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CH218523A
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CH
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methyl
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diphosphoric acid
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/08Esters of oxyacids of phosphorus
    • C07F9/09Esters of phosphoric acids
    • C07F9/12Esters of phosphoric acids with hydroxyaryl compounds

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Description


  Verfahren zur Darstellung von     2-Nethyl-1,4-diogy-naphthalin-dipbosphorsäureester.       Es ist bekannt, dass     Phosphorsäureester     von     Hydrochinonen    nicht mit     Phosphoroxy-          chlorid    hergestellt werden können, da die  dabei entstehenden     Bis-dichloro-phosphoryl-          ester    sich bei Zusatz von Wasser zersetzen,  wobei ein     Hydrochinon    und Phosphorsäure       entstehen:

          (Knauer,    Berichte der Deutschen       Chemischen    Gesellschaft,     Bd.    27     [1894],     S. 2565). Ferner ist bekannt, dass das Ver  fahren für die Herstellung von     lIydrochinon-          bis-phosphorestersäuren        (Genvresse,        Compt.          rend.    [1927], S.

   523) nicht für die Gewin  nung von     Diphosphorsäureestern    substituier  ter     Hydrochinone    angewendet werden kann,  da bei der Behandlung solcher     Hydrochinone     mit     Phosphorsäureanhydrid    schwer zu be  arbeitende,     teerige    Stoffe entstehen.  



  Es wurde nun gefunden,     dass    man     alkyl-          substituierte        Phosphorsäureester    des     Hy        dro-          chinons    und     Naphthohydrochinons    dadurch  gewinnen kann, dass man auf das entspre-         chende        Hydrochinon        Phosphoroxyhalogenid     einwirken lässt und die gebildete Verbindung  mit Wasser behandelt. Durch Umsetzung des  so entstandenen     Phosphorsäureesters    mit  anorganischen oder organischen Basen er  hält man wasserlösliche Salze.

   So kann  man beispielsweise das     Tetranatriumsalz    des       2-Methyl-naphthohydrochinon-bis-phosphor-          säureesters    dadurch erhalten,     da.ss    man     2-Me-          thyl-naphthohydrochinon    mit.     Phosphoroxy-          chlorid    umsetzt, das Reaktionsprodukt mit  Wasser behandelt und auf den entstandenen  2     -Methyl-naphthohydrochinon-bis-phosphor-          säureester        Natriumalkoholat    einwirken lässt.  



  Die als Ausgangsprodukte verwendeten  substituierten     Hydrochinone    werden zweck  mässig in einer wasserfreien Base, wie z. B.       Pyridin,        Dialkylanilin,        Chinolin    oder der  gleichen, gelöst. Die Reaktion mit     Phosphor-          oxyhalogenid    verläuft unter     Wärmeentwick-          lung;    sie kann bei Temperaturen zwischen      Zimmertemperatur und Siedepunkt der all  fällig verwendeten Base vorgenommen wer  den; besonders geeignet sind Temperaturen  von 80 bis<B>150'</B> C.

   Wässerige Lösungen der  erhaltenen     Diphosphorsäureester    können un  mittelbar neutralisiert oder die Ester daraus  in trockenem Zustand isoliert und eventuell       dann    in andern Mitteln zur Reaktion ge  bracht werden. So können zum Beispiel die  wässerigen Lösungen der     Diphosphorsäure-          ester    im Vakuum zur Trockne verdampft und  dann die Ester in einem geeigneten organi  schen Lösungsmittel, wie z. B. Äthylalkohol,  aufgenommen werden.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung von     2-Methyl-          1,    4 -     dioxynaphthalin    -     diphosphorsäureester,     welches dadurch gekennzeichnet ist,     dass'    man  auf     2-Methyl-naphthohydrochinon        Phosphor-          oxychlorid    einwirken lässt und das Reaktions  produkt mit Wasser behandelt.  



  Der     2-l@lethyl-1,4-dioxynaphthalin-di-          phosphorsäureester    schmilzt     bei   <B>209'.</B> In  Wasser ist er leicht löslich, ebenso in     Me-          thyl-,    Äthylalkohol und Aceton. Schwer  löst     Petroläther.    Leicht löslich in Wasser ist  das     Tetranatriumsalz    und das     Dicalcium-          salz,    das 12 Moleküle Kristallwasser hat.

    Der neue     Phosphorsäureester    besitzt eine  starke     antihämorrhagische    Wirkung, so re  duzieren seine Salze die     Blutgerinnungszeit     von nach     Ansbacher    (Journal     Nutrition        .1.7     <B>[</B>1939], S. 303)     Vitamin-K-frei    gehaltenen       Kücken    auf weniger als zehn Minuten bei  Dosen von weniger als 4     gamma    pro     Kücken,     wenn sie subkutan, intravenös oder intra  muskulär angewandt werden.

   Zufolge der  aussergewöhnlichen Wasserlöslichkeit und  der neutralen Reaktion eignen sich die Salze  besonders für     parenterale    Anwendung, sie  \werden vom Organismus leicht. aufgenommen,  wodurch eine schnelle Wirkung erzielt. wird.  Die wässerigen Lösungen sind stabil und  können längere Zeit gekocht werden, ohne an  Wirksamkeit zu verlieren oder Anzeichen  von     Zersetzung    aufzuweisen.  



  Der     2-111ethyl-1,4-dioxynaphthalin-di-          phosphorsäureester    soll als solcher oder in    Form seiner Salze als     Arzneimittel    verwen  det werden.  



       Beispiel:     6,96 Gewichtsteile     2-Methyl-naphtho-          hydrochinon    werden in 20 Gewichtsteilen  trockenem     Pyridin    gelöst und die Lösung  tropfenweise unter Ausschluss von Feuch  tigkeit zu 30 Gewichtsteilen eisgekühltem,  ständig geschütteltem     Phosphoroxychlorid     gegeben. Die Mischung wird dann am Rück  flusskühler 11/2 Stunden bei einer Bad  temperatur von 120' erhitzt.

   Nach Ent  fernung .des     Überschusses    an     Phosphoroxy-          chlorid    und     Pyridin    durch Destillation im  Vakuum wird der Rückstand mit trockenem  Äther extrahiert und der Ätherextrakt vom  kristallinen Rückstand abgetrennt.

   Nach  Verdampfung der Ätherlösung verbleiben  14 Gewichtsteile eines gelben     Ols,    nämlich  2 -     Methyl    -     naphthohydrochinon    - bis -     dichlor-          phosphorylester    von der Formel:  
EMI0002.0051     
    9 Gewichtsteile     2-Methyl-naphthohydro-          chinon    -bis -     dichlor-phosphorylester    werden  tropfenweise unter Eiskühlung mit 15 Ge  wichtsteilen Wasser behandelt.

   Es entsteht  eine klare, gelbe Lösung, welche zweimal mit  Äther geschüttelt. wird, wobei der Äther ab  getrennt, die wässerige Schicht verdampft  und im Vakuum getrocknet wird, bis die  Salzsäure entfernt ist.     Der    kristalline Rück  stand, der einen Schmelzpunkt von<B>209'</B> auf  weist, besteht aus     2-Methyl-naphthohydro-          chinon-bis-phosphorestersäure    von folgender  Formel:    
EMI0003.0001     


Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Darstellung von 2-Methyl- 1, 4 - diogynaphthalin - diphosphorsäureester, dadurch gekennzeichnet, dass man auf 2-Me- thyl-naphthohydrochinon Phosphorogychlorid einwirken lässt und das Reaktionsprodukt mit Wasser behandelt.
    Der 2 - Methyl -1,4 - diogynaphthalin-di- phosphorsäureester schmilzt bei<B>209'.</B> In Wasser ist er leicht löslich, ebenso in Me- thyl-, Äthylalkohol und Aceton. Schwer löst Petroläther. Leicht löslich in Wasser ist das Tetranatriumsalz und das Dicalciumsalz, .das 12 Moleküle Kristallwasser hat.
    Der neue Phosphorsäureester besitzt eine starke anti- hämorrhagische Wirkung; so reduzieren seine Salze die' Blutgerinnungszeit von nach Ansbacher (Journal Nutrition 17 [1939], S. 303) Vitamin-K-frei gehaltenen Kücken auf weniger als zehn Minuten bei Dosen von weniger als 4 gamma pro Kücken, wenn sie subkutan, intravenös oder intramuskulär an gewandt werden.
    Zufolge der aussergewöhn lichen Wasserlöslichkeit und der neutralen Reaktion eignen sich die Salze besonders für parenterale Anwendung, sie werden vom Organismus leicht aufgenommen, wodurch eine schnelle Wirkung erzielt wird. Die wässerigen Lösungen sind stabil und können längere Zeit gekocht werden, ohne an Wirk samkeit zu verlieren oder Anzeichen von Zersetzung aufzuweisen.
CH218523D 1940-01-10 1940-11-29 Verfahren zur Darstellung von 2-Methyl-1,4-dioxy-naphthalin-diphosphorsäureester. CH218523A (de)

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