CH166226A - Verfahren zur Herstellung eines neuen indigoiden Farbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen indigoiden Farbstoffes.

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CH166226A
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alkoxy
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines neuen     indigoiden        Farbstoffes.       Es wurde gefunden, dass die     indigoiden          güpenfarbstoffe,    die der folgenden allgemeinen  Formel entsprechen  
EMI0001.0005     
    worin zwei X     D'Ietbyl,    das dritte X     Alkoxy,    das  vierte X     Wasserstoff    ;

  oder Halogen bedeuten,  Y für S oder     NH    und R für eine     indigoide          Farbstoffkomponente    stehen, je nach der Stel  lung der     Substituenten    und der verwendeten       Komponenten    verschiedene Nuancen zeigen  und sich zum Teil durch hervorragende Echt  heitseigenschaften auszeichnen.  



  Die für die Herstellung dieser Farbstoffe  verwendeten     Dimethyl    -     alkoxy    -     oxythionaph-          thene        bezw.        -isatine    oder deren     kernhaloge-          nierte    Derivate stellen neue Komponenten    dar,

   welche man durch eine Reihe an sich   bekannter Reaktionsstufen herstellen kann  von denen im folgenden einige genannt seien  Die     Dimethyl    -     alkoxy    -     oxythionaphthene     erhält man durch     Ringschluss    solcher     Di-          methyl-alkoxy-benzol-thioglykolsäuren,    deren       o-Stellung    zur     Thioglykolsäuregruppe    ent  weder frei oder durch     NH2,        CN,CONH2    oder       COOH    substituiert ist.  



  Die Halogen -     dimethyl    -     alkoxy    -     oxythio-          iiaphthene    werden aus Halogen -     dimethyl-          alkoxy-    Benzol -     thioglykolsäuren    in analoger  Weise erhalten oder aber durch     Nachhaloge-          nieren    der     Dimethyl-alkoxy-oxythionaphthene     (zum Beispiel     gemäss    deutschem     Reichspatent     Nr. 414260) gewonnen.  



  Die     Dimethyl-alkoxy-isatine        erhält    man  aus     Dimethyl-alkoxy-aminobenzolen,    zum Bei  spiel nach der bekannten     Isatin-Synthese    von       Sandmeyer        (Hel.        Chini.    A.<B>11,</B> Seite 237).  



  Die     Halogen-dimetliyl-alkoxy-isatine    kann  man in analoger Weise aus Halogen-dimethyl-           alkoxy-aminobenzolen    oder aber durch     Nach-          halogenierung    der     Dimethyl    -     alkoxy    -     isatine     gewinnen.  



  An Stelle der genannten     Oxythionaph-          thene        können    auch die entsprechenden     2-          Carbonsäuren    dieser Verbindungen zum Auf  bau der Farbstoffe verwendet werden.  



  Die durch Kondensation der genannten       Oxythionaphthene    oder     Isatine        bezw.    deren  reaktionsfähiger     a-Derivate    mit     indigoiden          Farbstoffkomponenten    gewonnenen Farbstoffe  können, sofern eine oder beide Komponenten  dieser     Farbstoffe    noch     halogenierbar    sind,  durch     Nachbalogenieren    in neue wertvolle  Farbstoffe übergeführt werden.  



  Vorliegendes Patent bezieht sich nun auf  ein Verfahren zur Herstellung eines     indigo-          iden        Farbstoffes,    dadurch gekennzeichnet, dass  man     6.7-Dimethyl-5-methoxy-3-oxythionaph-          then    zum symmetrischen Farbstoff oxydiert.  



  Das so erhaltene Produkt ist von schwarz  violetter Farbe,     verküpt    leicht mit gelbbrauner  Farbe und färbt auf die vegetabilische Faser  ein neutrales Grau von sehr guter Lichtecht  heit. Bemerkenswert ist auch die gute     Fixa-          tion    im Druck.  



  <I>Beispiel:</I>  <I>a)</I>     Darstellung   <I>des</I>     Oxythionaphthens.     



  260 Teile     2.3-Dimethyl-4-aminobenzol-l-          sulfosäure        (1.2-gylidin-3.        sulfosäure-6)    werden  in 900 Teilen Wasser und 180 Teilen Natron  lauge     (3311        B6)    gelöst, 84 Teile     Natriumnitrit     zugesetzt und diese Lösung bei gewöhnlicher  Temperatur in 440 Teile Schwefelsäure     10-          fach    n und     1"000    Teile Wasser     einfliessen    ge  lassen.

   Auf dem Wasserbad wird bis zum  Verschwinden der     Diazoreaktion    erwärmt,  dann dampft man ein, bis sich Kristallkrusten  bilden und versetzt mit 1800 Teilen Salz  wasser (24      B6).    Das     Mononatriumsalz    der       2.3-Dimethyl-4-oxybenzol-l-sulfosäure    schei  det sich nach kurzem Stehen vollständig aus.

    Man saugt scharf ab und     alkyliert    wie folgt  Das     Natriumsalz    dieser     gylenolsulfosäure     wird in 500 Teilen Wasser gelöst, 275 Teile  Natronlauge (40<B>0</B>     B6)    zugesetzt und bei 25    bis 30   132- Teile     Dimethylsulfat    innerhalb  einer Stunde     zugetropft.    Man lässt 1 Stunde       nachrühren    und setzt neuerdings weitere 132  Teile     Dimetbylsulfat    zu, dann erwärmt man  1 Stunde auf<B>050</B>  . Hierauf dampft man auf  dem Wasserbad bis zur     beginnenden    Kristal  lisation ein.

   Beim Abkühlen erhält man einen  steifen Kristallbrei des 2 . 3 -     dimethyl    -     4-          methoxybenzol-l-sulfosauren    Natriums. Das  selbe wird scharf abgesaugt und getrocknet.  



  120 Teile des so erhaltenen trockenen       Natriumsalzes    werden mit 150 Teilen     Phos-          phorpentachlorid    bei 110   2 Stunden ver  schmolzen. Man zersetzt mit Eis, saugt das  feste     Sulfochlorid    ab, das zur Reduktion in  300 Teilen Chlorbenzol gelöst und mit 200  Teilen Zink und 760 Teilen Schwefelsäure  10fach     n.    bei 100   in 8 Stunden reduziert  wird. Nach beendigter Reduktion wird die       chlorbenzolische    Lösung, des     Merkaptans    mit  132 Teilen Natronlauge 10fach n versetzt  und eine alkalische Lösung von 50 Teilen       Monochloressigsäure    zugesetzt.

   Hierauf wird  das Chlorbenzol mit Wasserdampf abgeblasen  und die verbleibende wässerige Lösung an  gesäuert. Die     2.3-Dimethyl-4-methoxyphenyl-          1-thioglykolsäure    scheidet sich kristallinisch  aus.  



  30 Teile der     2.3-Dimethyl-4-methoxy-          phenyl-l-thioglykolsäure    werden mit 40 Teilen       Phosphortrichlorid    2 Stunden zum Sieden er  hitzt, hierauf wird von dem Phosphorrück  stand abgegossen, das     Phosphortrichlorid    im  Vakuum     abdestilliert,    das verbleibende     Thio-          glykolsäurechlorid    mit 50 Teilen Schwefel  kohlenstoff verdünnt und bei 15 - 30   mit  36 Teilen Aluminiumchlorid verrührt. Der  Schwefelkohlenstoff wird     abdestilliert    und der  Rückstand in Eis und Wasser ausgetragen.

    Das fast farblose     6.7-Dimethyl-5-methoxy-3-          oxythionaphthen    schmilzt bei     1"00 .     



  <I>b)</I>     Herstellung   <I>des</I>     Farbstoffes.     



  10 Teile dieses     Oxythionaphthens    werden  in 200 Teilen Natronlauge n und 45 Teilen  Alkohol bei 50   gelöst und mit einer wässe  rigen Lösung von 15 Teilen     Kaliumferricyanid     oxydiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Verfahren zur Herstellung eines indigoiden Farbstoffes, dadurch gekennzeichnet, daCS man 6 . 7-Dimethyl-5-methoxy - 3 - oxythionaphthen zum symmetrischen Farbstoff oxydiert. Das so erhaltene Produkt ist von schwarz violetter Farbe, verküpt leicht mit gelbbrauner Farbe und färbt auf die vegetabilische Faser ein neutrales Grau von sehr guter Lichtecht heit. Bemerkenswert ist auch die gute Fixa- tion im Druck.
CH166226D 1932-01-11 1932-12-14 Verfahren zur Herstellung eines neuen indigoiden Farbstoffes. CH166226A (de)

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