CH223209A - Verfahren zur Herstellung von Cholesteryl-3-carbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cholesteryl-3-carbonsäure.

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CH223209A
CH223209A CH223209DA CH223209A CH 223209 A CH223209 A CH 223209A CH 223209D A CH223209D A CH 223209DA CH 223209 A CH223209 A CH 223209A
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alkali metal
cholesteryl
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indifferent
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Schering A G
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Schering Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Cholesteryl-3-carbonsäure.       Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung der bereits be  kannten     Cholesteryl-3-carbonsäure,    die als  Arzneimittel, sowie als Ausgangsstoff zur  Herstellung von Arzneimitteln Verwendung  finden soll, das dadurch gekennzeichnet ist,  dass man ein     Cholesteryl-3-halogenid    in einem  indifferenten Medium löst, mit einem     Koh-          lensKureester    und einem     Alkalimetall    umsetzt  und das so erhaltene Produkt verseift.  



  Als     Alkalimetall    verwendet man zweck  mässigerweise Natrium oder Kalium und mit  Vorteil     Lithium.     



  Als indifferentes Medium werden zweck  mässig     Kohlenwasserstoffe    oder Äther, ins  besondere     Äthyläther    verwendet, und man  arbeitet     vorteilhafterweise    auch in indifferen  ter Atmosphäre. Ein ausgezeichnetes Reak  tionsmedium ist     flüssiges    Ammoniak.  



  Als     Cholesteryl-3-halogenid        kann    man so  wohl das Chlorid als auch das     Bromid    ver  wenden.    Zur feinen Verteilung des     Alkalimetalles     im Reaktionsmedium kann so vorgegangen  werden, dass man dieses in einem über dem  Schmelzpunkt des     Alkalimetalles    siedenden       indifferenten    Lösungsmittel bis zum Schmel  zen erwärmt und unter gleichzeitigem Ab  kühlenlassen mit Ultraschallwellen behan  delt.  



  <I>Beispiel:</I>  3 g     Cholesteryl-3-chloridwerden    in 50 cm'  absolutem Äther gelöst, mit 3 g     Lithium    und  10 cm' trockenem     Athylkarbonat    über Nacht  in der     gälte    geschüttelt; dann wird die Re  aktion unterbrochen, die Lösung unter Küh  lung mit wenig Alkohol zersetzt, kräftig  schwefelsauer gemacht und erschöpfend aus  geKthert. Der gründlich mit Wasser ge  waschene Äther wird abgedampft und der       Abdampfrückstand    nun mit einer Lösung von  5 g     Ätzkali    in 1.00 cm'     3Zethylalkohol     1 Stunde unter     Rückfluss    gekocht.

   Hierauf  wird mit Eisessig schwach angesäuert, im  Vakuum stark eingeengt, dann     ausgeäthert         und der mit Wasser gewaschene Äther er  schöpfend mit kleinen Portionen     wässriger    2 n  Kalilauge ausgezogen. Aus dem Äther lässt  sich durch     chromatographische        Adsorptions-          analyse    noch schön kristallisiertes Ausgangs  material (1,5 g) gewinnen, während sich aus  der Lauge durch Ansäuern und     Ausäthern     1,3 g eines Gemisches der beiden am     C,          epimeren        Cholesteryl-3-carbonsäuren    gewin  nen lässt, das unscharf bei 150 bis<B>160'</B> und  210 bis 220   schmilzt;

   es bildet ein unlös  liches     Ba-Salz    und rötet feuchtes Lackmus  papier leicht. Der Umsatz kann bei längerer  Versuchsdauer und unter entsprechenden Be  dingungen völlig quantitativ     gestaltet    wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Chole- steryl-3-carbonsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Cholesteryl-3-halogenid in einem indifferenten Medium löst, mit. einem Koh- lensä.ureester und einem Alkalimetall umsetzt und das so erhaltene Produkt verseift. UNTERAN SPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Alkali metall Natrium verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Alkali metall Kalium verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Alkali- metall Lithium verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Umset zung in einer indifferenten Atmosphäre durchführt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als indiffe rentes Reaktionsmedium Kohlenwasserstoffe verwendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als indif ferentes Reaktionsmedium Äther verwendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Reak tionsmedium flüssiges Ammoniak verwendet. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Cholesteryl- bromid verwendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man Cholestery 1- chlorid verwendet. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man zum feinen Verteilen des Alkalimetalles dieses in einem über seinem Schmelzpunkt siedenden, indif ferenten Lösungsmittel bis zum Schmelzen erwärmt und unter gleichzeitigem Abkühlen lassen mit Ultraschallwellen behandelt.
CH223209D 1937-07-07 1938-06-28 Verfahren zur Herstellung von Cholesteryl-3-carbonsäure. CH223209A (de)

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