CH223947A - Verfahren zur Herstellung einer Benzolsulfonsäureamidverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Benzolsulfonsäureamidverbindung.

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CH223947A
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benzenesulfonic acid
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C311/00Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/15Sulfonamides having sulfur atoms of sulfonamide groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings

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Description


      Verfahren    zur Herstellung einer     Benzolsulfonsäureamidverbindung.    .         Benzalsulfosäureamide    mit     einer        p-stän-          ,digen,    durch Halogen     in.        a-Stellung    substi  tuierten     Alkylgruppe    ,sind bisher unbekannt.

    Versuche, die p -     Alkylbenzol.sulfonsäure-          amide    durch     halogenierende        Mittel    in der       Alkylgruppe    zur Reaktion zu bringen, schei  terten an der     Reaktione.fähigkeit    der Wasser  stoffatome der     Sulfonsäureamidgruppe    gegen  über diesen     Mitteln.    Die Reaktion     zwischen     beiden Komponenten geht .mit grosser Heftig  keit vor sich und führt nicht zu den ge  wünschten     a-Halogenalkyl-Substitutionsp.ro-          dukten.     



  Es wurde dagegen gefunden, dass man die  p - (a -     Halogenalkyl)        -benzoIsulfonsäurebalo-          genide    sehr glatt mit Ammoniak oder belie  bigen     primären    oder     sekundären    Aminen zu  p-     (a-Halo:genalkyl)        -benzolsulfonsäureamiden     umsetzen kann, wobei man zweckmässig bei  Temperaturen unter 60   arbeitet.

   Der ein  wandfreie Verlauf der Reaktion im Sinne  einer     alleinigen    Umsetzung :des Halogens     in       der     Sulfonisäurehalogenidgrupp:e    war sehr  überraschend im     Hinblick    auf die     ebenfalls     sehr grosse     Reaktionsfähigkeit    :des Halogens       in        a-Halogenalkylgruppen.    Die     Reaktion     kann     unverdünnt    :oder in einem Löse- oder       Verdünnemittel,    wie z. B. Alkohol,     Aceton,     Benzol .oder auch Wasser, ausgeführt wer  .den.

   Zur Reaktion können neben Ammoniak       aliphatische,        cycloaliphatische,    aromatische,       aliphatisch-aromatische    oder     heterocyclische,          ,gegebenenfalls        substituierte        Amine        verwen-          Jet    werden. Die oben .gekennzeichneten     iSul-          fonsäureamide        entstehen    in nahezu     quantita-          tiver        Ausbeute.     



  Die     ,so    erhaltenen p - (a -     Halogenalkyl)-          benzolsulfonsäureamide    stellen wertvolle Aus  gangsstoffe der     organisch-chemischen    Indu  strie dar.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  -ein Verfahren zur     Herstellung    eines     4-Brom-          methyl-benzolsulfonsäureamids,    das dadurch       gekennzeichnet    ist, dass man ein 4-Brom-           methyl-benzolsulfonsäurehalogenid    mit Am  moniak umsetzt.  



  Die neue Verbindung soll als Arzneimit  tel     bezw.    als Zwischenprodukt zum Aufbau  von Arzneimitteln Verwendung finden.  



       Beispiel:     In die Lösung von 27 g     4-Brommethyl-          benzolsulfonsäurechlorid    in 75 cm' Alkohol  werden unter Kühlen und Rühren 20 cm'  20%ige     wässrige        Ammoniaklösung        zutropfen     gelassen. 'Die Temperatur wird unter 20   ge  halten und nach Zugabe des Ammoniaks  noch 10-15 Minuten weiter gerührt. Es ent  steht ein dicker Kristallbrei des     4-Brom-          methyl-benzolsulfonsäureamids,    das nach dem  Absaugen mit Wasser gut ausgewaschen und  aus Alkohol umkristallisiert in glänzenden  farblosen Kristallen vom Schmelzpunkt 197    erhalten wird.

   Es besitzt nur mehr einen    schwachen     benzylchloridartigen    Geruch und  ist in kalter, verdünnter Natronlauge leicht  löslich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur 13erstellung eines 4-Brom- inethyl-benzolsulfonsäureamids, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein 4-Brommethyl- lienzolsulfonsäurehalogenid mit Ammoniak umsetzt. Das Produkt bildet glänzende, farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 197 und ist in kalter, verdünnter Natronlauge leicht löslich. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man bei Temperaturen unter 60 arbeitet.
CH223947D 1940-08-08 1941-06-12 Verfahren zur Herstellung einer Benzolsulfonsäureamidverbindung. CH223947A (de)

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