CH242833A - Verfahren zur Herstellung eines Lactons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Lactons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe.

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CH242833A
CH242833A CH242833DA CH242833A CH 242833 A CH242833 A CH 242833A CH 242833D A CH242833D A CH 242833DA CH 242833 A CH242833 A CH 242833A
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    • C07J19/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, substituted in position 17 by a lactone ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Lactons    der     Cyelbpentanopolyhydrophenanthren-Relhe.       Die     Genine    der pflanzlichen Herzgifte  und der Krötengifte     sind    Derivate der     Cyclo-          pentanopolyhydrophenanthren-Reihe,

      welche  als     charakteristisches        Merkmal        eine        Seiten-          kette        mit        einer        ungesättigten        y-    oder-     d-Lac-          tongruppierung    enthalten.

   Die Lage und die  Anzahl der     Doppelbindungen    scheinen dabei  nicht sicher festzustehen. .So war für die  Gruppe der     Digitalis-    und     Strophantus-genine     bis vor kurzem die     Formulierung    als     ss,y-          ungesättigte        Lactone    (vergleiche z.

   B.     Fie-,          ser,        Chemistry        (>f        natural        products        related    to       Phenanthrene,    New York, 1936, Seite 262)       allgemein    gebräuchlich, während neuerdings       die.        Formulierung    als     a,;

  ,f-ungesättigte        Lac-          'töne    in den     Vordergrund    tritt [vergleiche       Paist,        Blout,        Uhle    und     Elderfield,    J:     org.          Chem.,    Band 6-, Seite<B>273</B> (1941);

       Helvetica          Chimica    Acta 25, 79     (1942)].        Anderseits    sol  len das     Scillaridin    A     und        das.        Krötengift-          genin        Bufotalin        -eine    doppelt     ungesättigte          ö-Lactongruppe    besitzen     (vergleiche,.dagegen     Fieser, Seite 310, wonach das     Bufötalin        eine     
EMI0001.0062     
  
    einfach-, <SEP> und <SEP> zwar <SEP> y,

  d-ungesättigte <SEP> ö-Lac  tongruppe <SEP> aufweisen <SEP> soll).
<tb>  



  Es <SEP> wurde <SEP> nun <SEP> -gefunden, <SEP> daB <SEP> man <SEP> zu
<tb>  einem <SEP> Lacton <SEP> der <SEP> Cyclopentanopolyhydro  phenanthren-Reihe <SEP> gelangen <SEP> kann, <SEP> wenn <SEP> man
<tb>  auf <SEP> ein <SEP> Derivat <SEP> der <SEP> dzo,2z_3-pgy-nor-allocho  lensäure <SEP> von <SEP> der <SEP> Formel     
EMI0001.0063     
         worin        ä        einen    durch     laetonisierende    Mittel  sich abspaltenden Rest und R     -einen    durch  Hydrolyse durch die     Hydrogylgruppe    ersetz  baren Rest bedeuten, mit     Oxydationsmitteln     behandelt,

   welche an     einem        in        a-,Stellung    zu  einer     $ohlenstoff-gohlenstoff-Doppelbindung     befindlichen     Kohlenstoffatom        eine    sauer-           =stoffhaltige    Gruppe     einzuführen    vermögen,       und    auf das so erhaltene Reaktionsprodukt       ein        lactonisierendas,    und ein     hydrolysierendes     Mittel     einwirken        lässt.-          Die.    Ausgangsstoffe können z.

   B.     durch     Kondensation geeigneter Betone der     allo-          Pregnanreihe        mit-hälogenierten        tssigsäure-          derivaten,        wie    Chlor-, Brom- und Jodessig  säureester     und    Wasserabspaltung leicht her  gestellt werden. Sie sind ferner z.

   B. auch  durch     Bromierung    von     entsprechenden        gesät-          tagten    Säuren und     Bromwasserstoff-Abspal-          tung    zugänglich.     Geeignete        Ausgangsstoffe          sind    z.     B.        A0,22-3-Acyloxy-nor-allocholen-          säureester.    Es lassen sich aber auch die ent  sprechenden freien     .Säuren    oder     Amide    ver  wenden.  



       Oxydationsmittel,    die     geeignet    sind, in  die     fragliche        a=Stellung    zu der     10,22-Doppel-          bindung    eine sauerstoffhaltige Gruppe, z. B.       eine    freie oder     veresterte        Oxy-Gruppe,        einzu-          führen,    sind z.

   B.     Selendioxyd    oder     Bleitetra-          acylate.    Die Behandlung mit diesen     Mitteln     wird zweckmässig unter     Benützung    geeigne  ter     Lösungs-        bezw.        Verdünnungsmittel        aus-          geführt,        gegebenenfalls    bei erhöhter 'Tem  peratur.  



  Zur     Laotonisierung        kann    man das Reak  tionsprodukt z.     B.        mit        Säuren        behandeln    oder       einer        Vakuum-Destillation-        unterwerfen,    Die       Lactönisierung    ist vorher     meist    nur unvoll  ständig.     Sind    die     17-Hydröxylgruppe    und- die       Carboxylgrüppe    nicht frei, so kann die     Lac-          tonisierung    z.

   B. auch durch     eine        intramole-          kulare        Esterabspaltung    erfolgen.  



  Das     nach    dem neuen     Verfahren    erhält  liehe Produkt, das     420,2ä-3        21-Dioxy-nor-allo-          cholensäure-laeton    vom F. 248-250 ,     ist          identisch        mit    der gemäss Patent Nr.

   240099       herstellbaren        Verbindung.    Es soll     therapeu-          tisclhe        Verwendung    finden oder als Zwischen  produkt zur     Herstellung        therapeutisch    ver  wendbarer     Verbindungen    dienen.    <I>-</I>     Beispiel:       4 g     di0,22_3-gcetoXy-nör-allocholensäure-          methylester    vom F.     154=156     (der.

   B. aus       3-Oxy-allo-pregnanön-(20)    durch     Umsetzung       mit     Bromessigsäure-methylester    nach     Refor-          matzky    und     anschliessende        Wasserabspaltung     leicht zugänglich ist)

   werden     in    3.00     cm3          Essigsäureanhydrid    gelöst und     bei-Siedehitze     tropfenweise     mit        einer    Lösung von 4 g     S'elen-          diogyd    in 20     cm3    Wasser     versetzt.'Die    Aus  scheidung von     ,Selen    beginnt augenblicklich.  Nach mehrstündigem Kochen am     Rückfluss     wird die Lösung im Vakuum auf 50     cm3    ein  gedampft.

   Man filtriert vom ausgeschiedenen  Selen ab, giesst das Filtrat     in        Wasser    und  kocht kurz auf. Nach dem Erkalten     wird    das  ausgeschiedene,     Reaktionsprodukt        in    Äther  aufgenommen.

   Der Äther wird verdampft  und der Rückstand einer Destillation im  Hochvakuum     unterworfen.    Das Destillat     wird     in Benzol gelöst, mit Tierkohle behandelt und  zur Entfernung der letzten Spuren von Selen       resp.        µelenhaltigen    Anteilen an     Aluminium-          oxyd        chromatographiert.    Die Hauptfraktion  des     Chromatogramms        kristallisiert        nach    Zu  satz von Methanol.

   Nach     Umkristallisieren     aus Alkohol schmilzt dieses Produkt bei 193 :  Es liegt das     A0,22-3        Acetogy-21-oxy-nor-allo-          cholensäure-lacton    vor, das eine spezifische       Drehung    von     jaj    D = -1 ,0      (Chloroform)     zeigt.     -          Durch        saure        Verseifung    erhält man dar  aus in     praktisch    quantitativer     Ausbeute    das       420,22-8.        21-Diogy-nor-allöcholensäure-lactön     vom F.

       248-250         und    der Formel .  
EMI0002.0146     
    -Beide Produkte geben     einen        positiven          Legaltest.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung eines Lac= tons der Cyclopentanopalyhydröphenanthren:- R;
    eihe, dadurch gekennzeichnet, dass man auf ein Derivat der A0,22-3,-Oxy-nor-allocholen- sähre von der Formel - EMI0003.0001 worin X einen durch lactonisierende Mittel sich abspaltenden Rest und R einen durch Hydrolyse durch die Hydroxylgruppe ersetz baren Rest bedeuten, mit Oxydationsmitteln behandelt, welche an einem in a-,Stellung zu einer gohlens,
    toff-gohlenstoff-Doppelbindung befindlichen gohlenstoffatom eine sauer stoffhaltige Gruppe einzuführen vermögen, und auf' das so erhaltene Reaktionsprodukt ein lactonisierendes und ein hydrolysierendes Mittel einwirken lässt. Das Verfahrensprodukt ist identisch mit der gemäss Patent Nr. 240099 herstellbaren Verbindung. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Ausgangs stoff einen d20.zz-3=lcylogy-nor-allo cholen- säureester verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als, Ausgangs stoff d?0.22_3_Acetoxy-nor-allocholensäureme- thylester verwendet. 3-. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2" dadurch ge kennzeichnet, dass man als Oxydationsmit- tel Selendioxyd verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass man Essigsäureanhydrid als Lösungsmittel verwendet.
CH242833D 1941-06-12 1941-06-12 Verfahren zur Herstellung eines Lactons der Cyclopentanopolyhydrophenanthren-Reihe. CH242833A (de)

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