CH246179A - Verfahren zur Herstellung einer neuen Verbindung der Cyclopentano-polyhydrophenanthrenreihe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen Verbindung der Cyclopentano-polyhydrophenanthrenreihe.

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CH246179A
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Description


      Verfahren    zur Herstellung     einer    neuen     Verbindung    der     Cyclopentano-          polyhydrophenanthrenreihe.       Es wurde     gefunden,    dass man zu einer im  Ring C ungesättigten Verbindung der     Cyclo-          pentanopolyhydrophenanthrenreihe    gelangen  kann, wenn man eine     3-Keto-cholansäure,

      die  im     Ring    C in     12-Stellung        einen    zusammen       mit    einem     benachbarten    Wasserstoffatom ab  spaltbaren     Substituenten        aufweist,    mit diesen       Substituenten    unter Bildung einer Doppel  bindung abspaltenden Mitteln behandelt.  



  Der     12-ständige,    zusammen mit einem     be-          nachbartenWasserstoffatom        abspaltbare        Sub-          stituent    des Ausgangsstoffes kann eine freie       Hydroxylgruppe    oder eine beispielsweise  durch eine     Carbonsäure,    wie Essig-,     Propion-          oder        Benzoesäure,    durch eine     Sulfonsäure,

            Halogenwasserstoffsäure    oder     Xanthogen-          säure    veresterte     Hydroxylgruppe    sein.  



  Die Abspaltung dieses     Substituenten    unter  Bildung einer     Doppelbindung    kann mit den  für diese Reaktion an sich bekannten Mit  teln erfolgen. Beispielsweise lässt sich     eine     freie     Hydroxylgruppe    unter der     Einwirkung     von Mineralsäuren, vorzugsweise in Lösungs  mitteln, wie Eisessig, Alkohol,     Dioxan    und       dergl.,    von     Phosphoroxychlorid,        Bisulfaten,     von Ameisensäure,     Oxalsäure,    von Säure  anhydriden,

   wie     Acetanhydrid    oder     Phos-          phorpentogyd,    oder durch die Einwirkung  von Katalysatoren, wie Jod- oder     Carbon-          säuresalzen,    abspalten. Eine veresterte     Hy-          droxylgruppe    wird ausser durch die genann-         ten        Mittel    vorzugsweise auch mit Alkalien,  Erdalkalien,     Carbonaten,    organischen Basen,  wie     Pyridin,        Dimethylanilin        usw.,    abgespal  ten.

   An Stelle oder in Kombination mit den  genannten Mitteln lässt sich auch erhöhte  Temperatur und/oder     verminderter    Druck  anwenden. Gegebenenfalls arbeitet man auch  in Gegenwart indifferenter Gase. Statt aus       Halogenwasserstoffsäureestern    direkt Ha  logenwasserstoff abzuspalten, kann man das  Halogen auch in bekannter Weise durch  einen     quaternären        Ammoniumrest    ersetzen  und diesen abspalten.  



  Das neue Verfahrensprodukt, die     d11>12_          3-geto-cholensäure,    bildet einen     Methylester,     der bei 123-124  schmilzt. Es soll als       Zwischenprodukt    zur Herstellung therapeu  tisch wertvoller Produkte dienen.  



       Beispiel:     1 Teil     3-geto-12-oxy-cholansäure    (erhal  ten aus     3-Oxy-12-acetoxy-cholansäuremethyl-          ester    durch Oxydation mit Chromsäure in  Eisessig bei Zimmertemperatur und an  schliessende energische     Verseifung    mit Alkali)  wird im     Wasserstrählvakuum    allmählich     bis     auf 380  erhitzt, wobei das Material fast  restlos destilliert. Das Destillat wird mit  Lauge in neutrale und     alkalilösliche    Anteile  zerlegt.

   Aus letzteren erhält man die     d11.12-          3-geto-cholensäure    der Formel    
EMI0002.0001     
    Aus     Äther-Petroläther    umkristallisiert       schmilzt    sie bei     136-150 .    Sie wird am  besten über den     Methylester    völlig gereinigt,  der aus     Äther-Petroläther    in glasklaren,  dicken Körnern vom F. 123-124  kristalli  siert.  



  An Stelle der freien     12-Ogy-Verbindung     lässt sich z. B. auch die mit einer     Carbon-          säure    oder     Halogenwasserstoffsäure        ver-          esterte        12-Ogy-Verbindung    verwenden.     Im     letzteren Falle setzt man das     Halogenid    vor  teilhaft mit     Pyridin    um und spaltet das ent  stehende     Pyridiniumsalz        thermisch.    Zur Ab  spaltung der veresterten und     insbesondere    der  freien     Hydrogylgruppe    kann auch z.

   B. eine  Mischung von Eisessig und konzentrierter  Salzsäure verwendet werden. Ferner ist es  zweckmässig,     Xanthogensäureester    ebenfalls  einer thermischen Spaltung zu     unterwerfen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer im Ring C ungesättigten Verbindung der Cyclo- pentanopoIyhydrophenanthrenreihe, dadurch gekennzeichnet, dass man eine 3-Keto-cholan- säure, die im Ring C in 12-Stellung einen zusammen mit einem benachbarten Wasser stoffatom abspaltbaren Substituenten auf weist, mit diesen Substituenten unter Bil dung einer Doppelbindung abspaltenden Mit teln behandelt.
    Das neue Verfahrensprodukt, die dll,lz- 3-Keto-cholensäure, bildet einen Methylester, der bei 123-124 schmilzt. Es soll als Zwischenprodukt zur Herstellung therapeu tisch wertvoller Produkte dienen. UNTERANSPRttCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Aus gangsstoff eine 3-Keto-12-ogy-cholansäure verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass man den Ausgangsstoff einer ther mischen Zersetzung unterwirft.
CH246179D 1942-01-28 1942-01-28 Verfahren zur Herstellung einer neuen Verbindung der Cyclopentano-polyhydrophenanthrenreihe. CH246179A (de)

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