CH248720A - Verfahren zur Schädlingsbekämpfung. - Google Patents

Verfahren zur Schädlingsbekämpfung.

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CH248720A
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Ag J R Geigy
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Ag J R Geigy
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      Verfahren        zur        Schädlingsbekämpfung.       Es wurde gefunden, dass     Diarylketone     der allgemeinen Formel       Ar-CO-Ar'     hervorragend geeignet sind, tierische Schäd  linge,     insbesondere    Insekten     und    deren Ent  wicklungsstadien, zu bekämpfen.

   In dieser  Formel bedeuten:  
EMI0001.0008     
    Ar     einen        mindestens    in     o-Stellung        haloge-          nierten        Benzolrest    und  Ar'     einen        Arylrest.     



  Nachstehend wird eine     Anzahl    von     Di-          arylketonen    der obengenannten,     allgemeinen.     Formel aufgezählt, ohne jedoch den An  spruch der Erfindung auf diese Aufzählung  zu beschränken.    
EMI0002.0001     
    Ein Teil dieser     Verbindungen        ist    be  kannt;     sofern    dies     nicht    zutrifft, wenden sie  nach üblichen Methoden dargestellt. Die be  anspruchten     Diarylketone    zeigen starke Gift  wirkung gegen tierische Schädlinge, beson  ders gegen     Insekten    und deren Entwick  lungsstadien.

   Die     Anwendungsformen    rich  ten sich ganz     nach    den Verwendungs  zwecken. Die aktiven     Verbindungen    können  als solche oder in     Lösungs-    oder Verdün  nungsmitteln, in Form von Emulsionen oder       Dispersionen,    auf     geeigneten        Trägerstoffen,     aber auch     zusammen    mit andern wirksamen  Stoffen (z. B.     Phthalonitril,        Thioharnstoff     und     -derivaten,        Xanthon,        Thianthren    usw.

    oder Fungiziden, wie     Schwefel,        Kupfer-          verbindungen        usw.)    oder     unwirksamen    Ver  bindungen angewendet werden. Ferner kön  nen sie auch direkt auf     das    zu schützende  Gut,     -wie    z. B. auf     keratinhaltiges        Material,     aufgebracht werden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Man erhält eine klare, kältebeständige       Stammlösung,    die mit Wasser haltbare Ge  brauchsemulsionen für die Schädlingsbe  kämpfung     liefert,        indem    man 5     Gewichtsteile          2,4-Dichlor-benzophenon    in 42,5 Gewichts  teilen 6 -     Methylol    -     tetrahydronaphthalin    -    1,2,

  3.4 auflöst und diese Lösung mit einer  Lösung von 10 Gewichtsteilen     eines        Cre--          misches    aus     alkogyessigsaurenNatriumsalzen     mit     Alkogyresten    von     C4        C,    in 42,5 Ge  wichtsteilen     Tetrahydrofurfurylalkohol    ver  mischt. An Stelle des     Tetrahydrofurfuryl-          alköhols    kann man auch     Äthylenglykol-          monoäthyl-    oder     -monobutyläther    verwenden.

    <I>Beispiel 2:</I>  Zu 60 Gewichtsteilen     a-Dimethylamino-          dodecyltoIuol-methosulfat    gibt man 20 Ge  wichtsteile     2,4,4'-Trichlor-benzophenon    und       schmilzt    die     Bestandteile        zusammen.    Die  Produkte lösen sich klar ineinander auf.

    Die Mischung gibt mit Wasser beständige  Emulsionen, man kann diese zur Ungezie  ferbekämpfung     verwenden.    An Stelle des       c-Dimethylamino-dodecyltoluol-methosulfats     kann man das     Dimethylaminoessigsäure-          dodecylamid-chlormethylat    oder das     Di-          methyldodecylamin-chlorbenzylat    verwenden.

    <I>Beispiel 3:</I>  Eine Mischung von 46 Teilen kohlen  saurem Kalk und 46 Teilen Talkum wird  mit einer Lösung von 5 Gewichtsteilen     2,4-          Dichlor-benzophenon    getränkt und das     Lö-          simgemittel    im Vakuum     entfernt.    Man gibt      2     Gewichtsteile    gelöschten Kalk und 4 Ge  wichtsteile einer flüssigen Fettsäure zu.  mischt gut und mahlt fein. Man erhält ein  vorzüglich     insektizid    wirkendes Streu- und       Stäubemi        ttel.     



  <I>Beispiel</I>  Man stellt eine Stammemulsion her,  indem man 5     Gewichtsteile        2,4-Dichlor-          benzophenon        in    5     Gewichtsteilen        Tetrahydro-          naphthalin    auflöst und zu der Lösung 0,38       Gewichtsteile        Dimethylaminoessigsäure-do-          decylamid-chlormethylat        hinzufügt.    Nach  dem unter gelindem Erwärmen völlige Lö  sung eingetreten     ist,    wird dem Gemisch eine       Lösung    von 0,

  75 Gewichtsteilen des Kon  densationsproduktes aus 1     Mol        Dicyandiamid,     2     Mol        Dicyandiamidinchlorhydrat    und 4     Mol     Formaldehyd in 4,9 Gewichtsteilen Wasser  zugesetzt. Nach dem Homogenisieren erhält  man eine vollkommen beständige Emulsion  mit einem Gehalt von<B>33,3%</B> aktiver Sub  stanz.  



  Diese Emulsion gibt man im Rührwerk       züz    einer     Caloiumchloridlösung,    die in 1000       Volumteilen    Wasser 104,4 Gewichtsteile  wasserfreies     Caleiumchlorid    enthält. Man er  hält eine     verdünnte,    völlig beständige     Emul-          sion.    Zur Bildung des als Substrat verwen  deten     Caleiumcarbonats    lässt man in die  Emulsion eine Lösung von 100 Gewichts  teilen wasserfreier Soda in 500     Volumteilen     Wasser einlaufen.

   Das ausfallende     Calcium-          carbonatpulver    nimmt die     emulgierte    Wirk  substanz gleichmässig auf. Man lässt die Fäl  lung absitzen, presst den Brei in einer Filter  presse ab und trocknet den     Presskuchen          zweckmässig    im Vakuum bei etwa 30  unter       guter    Lüftung. Man erhält 100 Gewichts  teile eines feinen, homogenen, gut schütt  fähigen Pulvers, welches 5 % aktive Sub  stanz in     feinster    Verteilung enthält     und     einen hochwirksamen     insektiziden    Trocken  puder darstellt.  



  <I>Beispiel 5:</I>  Eine Mischung von 42 Gewichtsteilen  kohlensaurem Kalk, 43 Gewichtsteilen Kreide  und 10 Gewichtsteilen     Bentonit    wird mit  einer Lösung von 2,5 Gewichtsteilen 2,4-Di-         chlor-benzophenon    und 2,5 Gewichtsteilen       Xanthon    getränkt. Das     Lösungsmittel    wird  im Vakuum     abdestilliert.    Nach Zugabe von  5 Gewichtsteilen     Säurecasein    und 3,5 Ge  wichtsteilen Soda     wird    gut gemahlen. Man  erhält durch Verrühren     in    Wasser ein her  vorragend wirksames Spritzmittel.  



  An Stelle der in obigem Beispiel genann  ten Kombination von     2,4-Dichlor-benzo-          phenon    mit     Xanthon    können auch die folgen  den verwendet     werden:        2,4-Dichlor-benzo-          phenon        +        Phthalonitril,        2,4'-Dichlor-benzo-          phenon        -i-        Phthalonitril,        2,4,4'-Trichlor-benzo-          phenon        +        Thianthren,    2,

  4 -     Dichlor    -     benzo-          phenon        -i-        Thioharnstoff,        2,4,3',4'-Tetrachlor-          benzophenon        -J-        Xanthon.     



  <I>Beispiel 6:</I>  Man löst 5 Gewichtsteile     2,4,4'-Trichlor-          benzophenon    in 995 Gewichtsteilen Aceton,  behandelt Pelze, Federn oder zugeschnittene  wollene Wirkwaren durch Tauchen, zentri  fugiert und trocknet. Das so behandelte Ma  terial ist mottenecht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Schädlingsbekämpfung, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Diarylketons der allgemeinen Formel Ar-CO-Ar' worin Ar einen mindestens in o-Stellung haloge- nierten Benzolrest und Ar' einen Arylrest bedeuten. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung eines Diarylketons der Formel Ar-CO-Ar' worin Ar einen mindestens in o-Stellung haloge- nierten Benzolrest und Ar' einen unsubstituierten Arylrest bedeuten.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung eines Diarylketons der Formel Ar-CO-Ar' worin Ar einen mindestens in 0-Stellung haloge- nierten Benzolrest und Ar' einen durch nicht salzbildende Gruppen substituierten Arylrest bedeuten.
CH248720D 1944-06-13 1944-06-13 Verfahren zur Schädlingsbekämpfung. CH248720A (de)

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CH248720D CH248720A (de) 1944-06-13 1944-06-13 Verfahren zur Schädlingsbekämpfung.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038827B (de) * 1956-09-20 1958-09-11 Basf Ag Synergist fuer insektizide chlorierte Kohlenwasserstoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1038827B (de) * 1956-09-20 1958-09-11 Basf Ag Synergist fuer insektizide chlorierte Kohlenwasserstoffe

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