CH252531A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes.Info
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- C09B62/00—Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves
- C09B62/44—Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring
- C09B62/62—Reactive dyes, i.e. dyes which form covalent bonds with the substrates or which polymerise with themselves with the reactive group not directly attached to a heterocyclic ring the reactive group being an ethylenamino or N-acylated ethylenamino group or a —CO—NH—CH2—CH2—X group, wherein X is a halogen atom, a quaternary ammonium group or O-acyl and acyl is derived from an organic or inorganic acid, or a beta-substituted ethylamine group
- C09B62/66—Azo dyes
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Description
Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines neuen Mono- azofa.rbstoffes, gemäss welchem diazotierter p-Aminophenyl-ss-oxyäthyläther, 2-Oxydi- phenylenoxy d und ein Sulfatierungsmittel miteinander derart umgesetzt werden,
dass die Oxy äthylgruppe in die entsprechende Schwe- felsäureest-ergruppe übergeführt wird und der Diazorest in 1-Stellung des Diphenylenoxyd- kernes tritt.
Der neue Farbstoff ist ein bräunlich gelbes Pulver, welches sich in Wasser mit oranger und in Schwefelsäure mit karmesin roter Farbe löst.
Die Überführung der Oxyäthylgruppe in die entsprechende Schwefelsäureestergruppe mit Hilfe des Sulfatierungsmittels, beispiels weise mit Hilfe von Schwefelsäure, kann vor oder nach der Kupplung erfolgen.
Die Methode zur Numerierung des Di- phenylenoxydringsystema in dieser Beschrei bung erfolgt nach "The Ring Index" von A. 1-T. Patterson & L. T. Capell (Reinhold Publishing Corporation, New York) 1940, Seite 234, Nr. 1719, d. h. das Sauerstoffatom wird mit. 5 bezeichnet.
<I>Beispiel 1:</I> 23,3 Teile p-Aminophenol-ss-oxyäthyl- äther-Schwefelsäureester -,verden in 300 Tei len Wasser, enthaltend 25 Teile 36 % ige Salz säure, durch Zugabe einer Lösung von 6,9 Teilen Natriumnitrit in 50 Teilen Wasser diazotiert. Die entstandene Diazolösung wird unter Rühren einer gekühlten Lösung von 18,4 Teilen 2-Oxydiphenylenoxyd,
gelöst in 400 Teilen Wasser und 4 Teile Natrium hydroxyd und 40 Teile wasserfreies Natrium- carbonat enthaltend, zugegeben. Nach be endeter Kupplung versetzt man das Kupp lungsgemisch mit 40 Teilen Kochsalz und rührt während 3 Stunden. Hierauf wird der Farbstoff abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
Der neue Farbstoff ist ein bräunlich gelbes Pulver, welches in heissem Wasser unter Bildung einer orangen Lösung und in konzentrierter Schwefelsäure unter Bil dung einer karmesinroten Lösung löslich ist. Er färbt Celluloseacetat- und Polyamidfasern sowie -gewebe in hellgelben Farbtönen, so fern das Färben aus einem neutralen, Glau bersalz oder Natriumehlorid enthaltenden Bade erfolgt.
Die erzielten Färbungen be sitzen gute N ass- und Lichtechtheit und sind leicht ätzbar. Der neue Farbstoff eignet sich gleichfalls gut zum Druck von Cellulose- acetatkunstseide und ergibt Drucke von hoher Sublimationsechtheit oder guter Echtheit ge gen sogenanntes Abschmutzen, beispielsweise während des Dämpfens. Der neue Farbstoff eignet sich insbesondere zur Anwendung auf Celluloseacetatkunstseide aus verdünnten oder sog. "dünnflüssigen" Färbebädern, wie sie beim Färben mit der Haspel zur Anwen dung gelangen.
Beispiel <I>2:</I> 15,3 Teile p-Aminophenyl-ss-oxyäthyl- äther werden in einem Gemisch von .400 Tei len Wasser und 25 Teilen 36 % iger Salzsäure gelöst. Dann werden 6,9 Teile Natriumnitrit, gelöst in 50 Teilen Wasser, zugesetzt.
Die so erhaltene Diazolösung wird einem Gemisch zugesetzt, welches durch Lösen von 18,9 Teilen 2-Oxydiphenylenoxyd in 400 Tei len Wasser und 4 Teilen Natriumhydroxyd erzeugt wurde, und hierauf das Gemisch mit 21 Teilen wasserfreiem Natriumcarbonatver- setzt. Nach beendeter Kupplung wird die aus gefällte Monoazoverbindung abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
Die getrocknete Monoazoverbindung wird gepulvert und allmählich innerhalb ca. 1 Stunde unter Rühren in 200 Teile 80 % iger Schwefelsäure eingetragen. Es wird während 18 Stunden bei 15-30 C gerührt. Die ent standene Lösung wird dann in ein Gemisch von 300 Teilen Eis und 200 Teilen Wasser gegossen. Der so erhaltene Schwefelsäure ester der Monoazoverbindung wird abge- trennt und in 400 Teilen Wasser eingerührt.
Dann versetzt man vorsichtig mit einer 40 % igen Natriumhydroxydlösung, bis das wässrige 3fedium auf rotes Lackmuspapier schwach alkalisch reagiert. Der Farbstoff wird abfiltriert und getrocknet. Er besitzt die gleichen Eigenschaften wie der Farbstoff nach Beispiel 1.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass diazotierter p-Aminophenyl-ss-oxyäthyl- äther, 2-Oxydiphenylenoxyd und ein Sulfa- tierungsmittel miteinander derart umgesetzt werden,dass die Oxyä.thylgruppe in die ent- s prechende Schwefelsäureestergruppe überge führt wird und der Diazorest in ]-Stellung des Diphenylenoxydkernes tritt. Der neue Farbstoff ist. ein bräunlich- gelbes Pulver, welches sich in Wasser mit oranger Farbe und in Schwefelsäure mit karmesinroter Farbe löst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB252531X | 1945-07-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH252531A true CH252531A (de) | 1948-01-15 |
Family
ID=10224671
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH252531D CH252531A (de) | 1945-07-26 | 1946-07-25 | Verfahren zur Herstellung eines neuen Monoazofarbstoffes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH252531A (de) |
-
1946
- 1946-07-25 CH CH252531D patent/CH252531A/de unknown
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