CH259440A - Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C279/00—Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups
- C07C279/20—Derivatives of guanidine, i.e. compounds containing the group, the singly-bound nitrogen atoms not being part of nitro or nitroso groups containing any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom, e.g. acylguanidines
- C07C279/24—Y being a hetero atom
- C07C279/26—X and Y being nitrogen atoms, i.e. biguanides
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Bi- guanid-Derivates, nämlich des, Nl-p-Chlor- hhenyl-N@-isopropyl-biguanids, welches sieh als Chemotherapeutikum oder als Zwischen produkt für Chemotherapeutika. eignet. Es ist insbesondere ein wertvolle' Antimalaria mittel.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist da durch gekennzeichnet, dass man p.-Chlor-phe- nylgua.nidin mit Isopropylcyanamid zur Um setzung bringt.
Der Endstoff hat. einen Smp. von 129 C. Er bildet ein Acetat, das, aus Aceton kristal lisiert, bei 184 bis 185 C schmilzt, und ein Hydrochlorid, das aus Wasser in Form von Nadeln vorn Stnp. 243 bis 244 C kristalli siert.
Die Reaktion wird z-#veekmässig durch Er hitzen der vereinigten R.ea.ktionsteilnehmer, gc@wünschtenfa.lls in Gegenwart eines Lö- sungs- bzw. Verdünnungsmittels ausgeführt.
Das p-Chlor-phenylgua.nidin kann ge- wünschtenfalls in Form eines ,Salzes, bei spielsweise des Hydrochlorids, Carbonats oder Sulfats, verwendet werden. Das lsopro- pyleyanamid kann ebenfalls in Form eines Salzes verwendet werden, in welchem Fall zweckmässig auch das p-Clilor-phenylguani- din in Form eines Salzes zur Anwendung ge langt..
Das als Ausgangsmaterial verwendete p- Chlor-phenylguanidin kann durch Konden- sation von p-Clilor-anilin-hydrochlorid mit. Cy anamid, beispielsweise nach dem von Braun (Journal of the American Chemical Society, <B>1933,</B> 55, Seite 1282) beschriebenen Verfahren, hergestellt werden.
Das Isopropylcyanamid kann beispiels- weise: nach dem von MCKee (American Che- mical Journal, 1906, 36, Seite 208) beschrie benen Verfahren, nämlich durch Umsetzung von Isopropylamin und einem Cyanhalo- genid, hergestellt werden.
Es ist eine Flüs- sigkeit., die nicht genügend beständig ist, um durch Destillation gereinigt werden zu kön nen. Das Reaktionsprodukt kann jedoch ohne vorherige Reinigung für dass erfindungs- g o emässe Verfahren verwendet werden.
Das nach dem erfindungsgemässen Ver fahren erhaltene Nl-p-Chlor-phenyl-N -iso- propyl-biguanid ist eine starke Base, die mit organischen und anorganischen Säuren Salze bildet, wel'ehe in vielen Fällen in Wasser leicht löslich sind. DiescSalze können durch Lösen des Biguanids in wässrigen Lösungen der Säure und durch anschliessendes Ab dampfen des Wassers hergestellt werden.
Zweckmässiger werden sie jedoch in trockener Form erhalten, indem man die Komponenten in einem organischen Lösungsmittel, bei spielsweise in Aceton oder in einem Alkohol, in welchem die Salze schwer löslich sind, ver mischt. Auf diese Weise lassen sich leicht beispielsweise die Salze mit Essigsäure, Milchsäure, Me thansulfonsäure, Methyl!en- disalicylsäure, Methylen-bis-2,3,-oxynaphtoe- säure und Salzsäure, herstellen.
In den folgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile.
Beispiel <I>1:</I> 8,5 Teile p-Chlor-phenylguanidin und 4,2 Teile Isopropylcyanamid werden vermischt und während 21/2 Stunden bei 85 bis 90 C erhitzt.
Man löst die auf diese Weise erhal tene kristallisierte Masse in 40 Teilen wäss- riger 7 % iger Salzsäure und neutralisiert hier auf die Lösung mit wässrigem Ammoniak. wobei das schwer lösliche Hydrochlorid<B>des</B> <B><I>Ni</I></B> - p - Chlor - phenyl .# N<B><I>'</I></B> -is opropyl-biguanids ausfällt.
Dieses Salz wird abfiltriert und in wässriger 7%iger Salzsäure wieder gelöst, worauf die Lösung mit wässriger Natrium- hydroxydlösung alkalisch gestellt wird, wo bei N'-p-Chlor-phenyl-N'-isopropyl-biguanid in Form kheiner, farbloser Platten ausfällt. Diese werden abfiltriert und getrocknet. Sie schmelzen bei 1290C.
<I>Beispiel 2:</I> Man vermischt 8,5 Teile p-Chlor-phenyl- guanidin, 4,2 Teile Isopropylcyanamid und 10 Teile n-Butanol und erhitzt das Gemisch während zwei Stunden, bei Siedetemperatur unter Rückfluss. Das Gemisch wird hierauf abgekühlt, wobei sich Kristalle abscheiden. Man versetzt mit 50 Teilen Äther und extra hiert das Gemisch hierauf mit 200 Teilen 7 % iger Salzsäure.
Der wässrige Extrakt wird dann mit Ammoniak neutralisiert, wobei sich das rohe Biguanid-hydrochlorid abscheidet. Die Kristalle werden abfiltriert und in 100 Teilen 7 % iger Salzsäure wieder gelöst. Man stellt die Lösung mit Natriumhydroxyd stark alkalisch, filtriert das abgeschiedene freie Biguanid ab,
trocknet und kristaIlisiert es aus T'oluol um. Man erhält auf diese Weise <B><I>Ni</I></B> - p - Chlor-plhenyl-N'-isopropyl-biguanid in FoTm farbloser Platten vom Smp. 129 C.
<I>Beispiel 3:</I> Man vermischt 10,3 Teile p-Chlor-phenyl- guanidin-hydrochlorid, 8,5 Teile p-Chlor- phenylguanidin, 4,2 Teile Isopropylcyanamid und 2.0 Teile n-Butanol und erhitzt das Ge misch während eineinhalb Stunden bei Siede- temperatur unter Rückfluss. Man kühlt das Reaktionsgemisch hierauf ab, versetzt es mit 50 Teilen Äther und filtriert.
Die auf diese Weise erhaltene Äther-Butanol-Lösung wird mit 50 Teilen 7%iger wässriger Salzsäure extrahiert. Man neutralisiert den sauren Ex trakt mit Ammoniak und filtriert das abge schiedene rohe Biguanidhydrochloi-id ab, wel ches, wie in Beispiel 2 beschrieben, in die freie Base übergeführt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Biguanid- Derivates, nämlich Jes Nl-p-Chlor-phenyl- NE-isopropyl-biguauids, dadurch gekennzeich net, dass man p-Chlor-phenylguaniclin mit Isopropyl-cyanam.d zur Umsetzung bringt.. Das N1 - p -Chlor- phenyl-NJ-isopropyl-bi- guanid ist eine starke Base vom Smp. 129 C.Es bildet ein Acetat, das, aus, Aceton kristal- lisiert, bei 184 bis 185 C schmilzt und ein Hydrochlorid, das aus Wasser in Form von Nadeln vom !Smp. 243 bis 244 C kristalli siert. Das Biguanid: und dessenr Salze besitzen eine starke Antimalaria-Wirksamkeit.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB259440X | 1945-12-31 | ||
| GB267590X | 1945-12-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH259440A true CH259440A (de) | 1949-01-31 |
Family
ID=32964105
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH267590D CH267590A (de) | 1945-12-31 | 1946-12-30 | Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates. |
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH267590D CH267590A (de) | 1945-12-31 | 1946-12-30 | Verfahren zur Herstellung eines Biguanid-Derivates. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (2) | CH267590A (de) |
-
1946
- 1946-12-30 CH CH267590D patent/CH267590A/de unknown
- 1946-12-30 CH CH259440D patent/CH259440A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH267590A (de) | 1950-03-31 |
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